Das große Weihnachtsrätsel - Zweiter Band - Wito Wolf - E-Book

Das große Weihnachtsrätsel - Zweiter Band E-Book

Wito Wolf

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Beschreibung

Das große Weihnachtsrätsel Zweiter Teil ist die Fortsetzung der beliebten Weihnachtsunterhaltung für die ganze Familie. Erfahren Sie was passiert, wenn eine süße Katze an der falschen Stelle schläft; warum zu viel Neugierde für Waldelfen gar nicht gut ist; warum es nicht gut ist, wenn der Weihnachtsmann sich mit Pflanzen nicht gut auskennt und wo der Vater des Weihnachtsmannes geblieben ist.

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Seitenzahl: 63

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Der Autor

Als Halbwaise wuchs der 1964 geborene Wito Wolf quasi in der umfangreichen Bibliothek seines Großvaters auf. Geprägt von den Romanen von Jules Verne, Mark Twain und Karl May war es kein Wunder, dass er später selbst zur Feder greifen würde, um seine Erlebnisse und Fantasien zu Papier zu bringen.

Die Illustratorin

Bettina Plabst wurde im Mai 1966 in Freiburg im Breisgau geboren und wuchs in einem künstlerisch geprägten Umfeld auf. Bereits seit ihrer Kindheit zeichnet sie. Dabei verwendet sie sowohl traditionelle Techniken wie Farbstifte, Kohle oder Acryl als auch digitale Möglichkeiten. Als freiberufliche Illustratorin arbeitet sie sowohl für Buchverlage als auch für private Auftraggeber.

Wito Wolf

Das große Weihnachtsrätsel Zweiter Band

Mit Illustrationen von Bettina Plabst

Autor: Wito Wolf

Umschlaggestaltung: Shuto Design

Illustration: Bettina Plabst

Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN:

978-3-347-29875-0 (Paperback)

978-3-347-29876-7 (Hardcover)

978-3-347-29877-4 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bedanken bei den fleißigen Weihnachtselfen: Leni, Jörg, Carsten, Jana, Roland Gerit, Lara, Antje und bei der ständig hilfreichen Waldelfe Silke.

Schön, dass ihr wieder da seid! Ich soll herzliche Grüße vom Weihnachtsmann an alle bestellen, die bereits die Rätsel des ersten Buches gelöst haben. Er war sehr erfreut, welch großen Widerhall seine Geschichten ausgelöst hatten. Die Einzige, die nicht begeistert gewesen ist, war die Schneekönigin. Aus Bosheit hat sie deshalb bei fast allen bunten Bildern die Farbe geklaut. Ihr müsst euch das aber nicht von ihr gefallen lassen! Wenn ihr Lust habt, malt die Illustrationen aus. Dann kann sich die Schneekönigin ärgern, bis sie einfriert.

Gebrauchsanweisung

(Herausgegeben durch die oberste Elfenrätselbehörde)

Wer den ersten Band schon kennt, kann dies hier überspringen.

Dir, lieber Rätselnder, wird Folgendes empfohlen:

Es sind mindestens zwei Personen nötig, ein Rätselmoderator und ein oder mehrere Lösende. Sei aber gewiss, Rätselraten macht am meisten Spaß in einer größeren Gruppe. Damit ihr euch nicht verirrt im Rätseldschungel, braucht ihr einen Wegweiser, auch Moderator/Spielführer genannt. Diesem wird angeraten, sich die Geschichte durchzulesen, damit er die Weisheit erhält zu entscheiden, ob die Rätsel richtig gelöst werden. So wie der Weihnachtsmann sie erzählt hat.

Dem oder den Ratenden wird auf Wunsch zahlreicher Elfen eine beachtliche Möglichkeit eingeräumt: Sie können Fragen zur Handlung stellen.

Der Moderator ist berechtigt diese Fragen mit Ja oder Nein zu beantwortet. Solange die Mitspielenden nicht mit der Blume der Dummheit in Kontakt waren, sollte sich auf diese Weise nach und nach die Geschichte vor ihnen

ausbreiten. Auf besonderen Wunsch einer nicht näher zu benennenden Weihnachtselfe aus der Buchhaltung wurde eine Ergänzung hinzugefügt: Sollte, wider aller Erwartung, das Fragespiel ins Stocken geraten, darf der Moderator weitere Tipps geben!

Wenn der wissende Spielführer findet, dass die Handlung im Großen und Ganzen nacherzählt wurde oder die Weihnachtsgans kalt wird, liest er die Geschichte für alle vor. Ende der Gebrauchsanweisung.

(Puh, das klingt ja kompliziert, was sich die Elfenbeamten da einfallen lassen haben! Darum noch mal von mir vereinfacht: Einer/Eine muss die Geschichte kennen, alle anderen stellen Fragen und erzählen sie dann mit eigenen Worten nach.)

Noch ein Ratschlag, ich glaube, Rudolph hat ihn mir mit auf den Weg gegeben: Nehmt das Rätseln bitte nicht zu ernst, der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen!

Das Erraten eines Kapitels dauert ein bis zwei Stunden, deswegen ist es besser, sich jeweils eine Geschichte am Abend oder wann immer ihr wollt vorzunehmen.

Der Weihnachtsmann wies ausdrücklich darauf hin, dass es keinerlei Altersbeschränkungen für die Rätsel gibt. Sobald die Teilnehmer Ratespiele lösen können, sind sie in der Lage mitzumachen, so lange, bis sie so alt sind, dass sie nach fünf Minuten zuhören einschlafen. Von 3 bis 133 Jahren ist das Rätselbuch geeignet! (Ein Tipp für Lehrer: Es ist schon immer so gewesen, am letzten Schultag vorzulesen.)

Hier noch eine Anmerkung der angesehenen Weihnachtsredaktion: Nicht jederzeit ist eine große Gruppe Freunde oder Familie zur Hand, doch darum müsst ihr nicht auf den Spaß verzichten!

Wenn du alleine bist, lies du dir die Fragen durch und spinne dir in deiner Fantasie eine eigene Geschichte. Dann schaust du, ob du schon wie der Weihnachtsmann denkst.

Der letzte Geheimtipp kommt von mir: Da der Alte nicht jeden im Blick haben kann, der dieses Buch bekommen hat. Ihr könnt die Geschichten auch einfach nur lesen und euch daran erfreuen. (Pst, bitte nicht weitersagen!)

Der Sandmann

 

Das erste Rätsel lautet:

Wäre Rudolph nicht zu beschäftigt gewesen und hätte ein Fellknäuel nicht an der falschen Stelle geschlafen, wäre Weihnachten nicht soooo lang geworden. Und wie sollten ein Vogel, eine Eineuroverschenkerin, ein Mann, der immer nur mit einem Auge zwinkerte und ein Herr mit einem spitzen Bart dem Weihnachtsmann helfen?

Ihr habt schon verstanden, dass nicht betrogen wird, nicht wahr? Falls doch, werdet ihr immer dann müde sein, wenn der Spaß am größten ist!

 

Weihnachten! Endlich! Vollbeladen und mit einem frisch erholten Rudolph vor dem Schlitten sauste der Weihnachtsmann aus dem Tor der gigantischen Weihnachtselfenhalle. Das Haus des fünfjährigen Mädchens Heidrun sollte der erste Bestimmungsort sein. Eintausend Meilen entfernt (Der Alte rechnete in Meilen, da es keine Siebenkilometerstiefel, sondern nur Siebenmeilenstiefel gibt.) Vor dem Ziel passierte das Unglück: Rudolph verlor eines seiner goldenen Himmelshufeisen. Und ohne diesen speziellen Schutz an den Hufen war das berühmte Rentier nicht in der Lage, den fliegenden Schlitten durch die Lüfte zu tragen. «Ach Rudolph, ich hab dir doch gesagt, dass du zur Inspektion musst, bevor wir aufbrechen!», sagte der Weihnachtsmann ein bisschen verstimmt zu seinem Rentier. «Ja, ich wollte ja auch, aber dann sollte ich Gwendel helfen, die entlaufene Katze Gino Maximilian von Gartenhausen zu finden. Da blieb einfach keine Zeit mehr», entschuldigte sich Rudolph. «Schon klar, habt ihr sie wenigstens gefunden?» — «Nein, leider nicht, es scheint so, als wäre sie nicht mehr auf der Erde!» Der Weihnachtsmann nickte nachdenklich. «So was kann schon mal Vorkommen.» Dann griff er in seine Tasche und holte eine Notfallbrieftaube heraus.

Diese schlief tief und fest. Der Alte strich ihr mit der Hand über den Kopf. Die Taube erwachte gurrend und guckte ihn fragend an. «Bist du bitte so nett und holst uns den Rentierklub? Rudolph braucht ein neues Hufeisen. Wenn du dich beeilst, komme ich nicht allzu spät und muss nicht gleich mit den Zeitsprüngen anfangen.»

(Ihr müsst wissen, dass bei jedem Zeitsprung mit dem in den Schlitten eingebauten Fluxkompensator etwas Zeitpulver austritt. Rieselte das Pulver zufällig auf einen Menschen herab, kam es vor, dass dieser urplötzlich nicht mehr wusste, was er eben noch gewollt hatte. Fragt mal eure Eltern, mit Sicherheit kennen sie jenes Gefühl, in die Küche zu kommen und sich auf einmal nicht mehr zu erinnern, was sie dort beabsichtigt hatten. Dann sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit vom Zeitpulver des Fluxkompensators getroffen worden.)

Die Taube nickte, gurrte erneut und erhob sich in die Luft, um in einer Wolke aus silbernem Staub zu verschwinden. Die Zeit verging, dreißig Minuten, eine ganze Stunde, doch kein Rentierklub weit und breit. «Siehst du, was du uns eingebrockt hast, Rudolph? Jetzt müssen wir doch mit unserer Zeitmaschine anfangen!» Das Rentier ließ den Kopf hängen. Das hatte er nicht gewollt!