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Guten Tag, Menschen. "Ich bin Kurt. So hat man mich genannt. Bisher hat mich mein Frauchen ab und zu nach meiner Meinung gefragt und diese dann weitererzählt. Nun, es wird Zeit, dass ich das direkt mache. Denn ich habe immer eine Meinung." Kurt ist gelähmt, was ihn aber nicht daran hindert, das Leben zu genießen und schnurrender Mittelpunkt seiner Welt zu sein. Kurt ist Kult! In den täglichen Gesprächen - manchmal auch Auseinandersetzungen - mit seinem Frauchen lässt Kurt teilhaben an seinen Gedanken über das Leben und die sonderbare Spezies Mensch - aus unerwarteten Blickwinkeln und häufig mit überraschenden Schlüssen.
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Seitenzahl: 244
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Kurt Kater
Das Jahr des Kurtes
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Inhaltsverzeichnis
Titel
7. August
8. August
9. August
11. August
12. August
14. August
17. August
18. August
21. August
22. August
23. August
24. August
25. August
26. August
27. August
28. August
29. August
30. August
1. September
2. September anno Kurti Zeitrechnung
2. September , abends
3. September
3. September, abends
4. September
4. September, abends
5. September
6. September
7. September
8. September
10. September
14. September
15. September
16. September
17. September
17. September, abends
18. September
19. September
21. September
22. September
23. September
24. September
24. September
26. September
27. September
28. September
29. September
30. September
5. Oktober
9. Oktober
12. Oktober
13. Oktober
21. Oktober
27. Oktober
28. Oktober
1. November
3. November
4. November
5. November
7. November
8. November
10. November
14. November
16. November
18. November
19. November
22. November
23. November
25. November
28. November
28. November
30. November
1. Dezember - noch 23 Mal schlafen bis Heilig Abend
2. Dezember
3. Dezember
4. Dezember
5. Dezember
6. Dezember - noch 18 Mal schlafen bis Heilig Abend
7. Dezember
8. Dezember
9. Dezember - noch 15 Mal schlafen bis Heilig Abend
10. Dezember - 2. Advent
11. Dezember
12. Dezember - noch 12 Mal schlafen bis Heilig Abend
13. Dezember
14. Dezember - noch 10 Mal schlafen bis Heilig Abend
15. Dezember
16. Dezember - noch 8 Mal schlafen bis Heilig Abend
17. Dezember
18. Dezember - noch 6 Mal schlafen bis Heilig Abend
19. Dezember - noch 5 Mal schlafen bis Heilig Abend
20. Dezember - noch 4 Mal schlafen bis Heilig Abend
21. Dezember - noch 3 Mal schlafen bis Heilig Abend
22. Dezember - noch 2 Mal schlafen bis Heilig Abend
23. Dezember... noch einmal schlafen...
24. Dezember - Heilig Abend
25. Dezember - noch 363 Tage bis Heilig Abend
26. Dezember - noch 362 Tage bis Heilig Abend
29. Dezember
30. Dezember
31. Dezember
3. Januar
4. Januar
5. Januar
6. Januar
9. Januar
11. Januar
12. Januar
14. Januar
15. Januar
17. Januar
19. Januar
24. Januar
24. Januar
26. Januar
28. Januar
28. Januar
29. Januar
30. Januar
1. Februar
2. Februar
3. Februar
4. Februar
5. Februar
10. Februar
11. Februar
12. Februar
14. Februar
16. Februar
18. Februar
20. Februar
22. Februar
25. Februar
1. März
3. März
4. März
7. März
10. März
11. März
15. März
17. März
18. März
20. März
23. März
25. März
30. März
31. März
2. April
3. April
8. April
9. April
10. April
13. April
15. April
18. April
22. April
25. April
27. April
2. Mai
8. Mai
10. Mai
11. Mai
13. Mai
21. Mai
23. Mai
24. Mai
26. Mai
27. Mai
30. Mai
1. Juni
4. Juni
5. Juni
8. Juni
11. Juni
12. Juni
17. Juni
18. Juni
22. Juni
26. Juni
28. Juni
1. Juli
5. Juli
8. Juli
11. Juli
13. Juli
15. Juli
30. Juli
31. Juli
Impressum neobooks
„Kurt!“, sagte mein Frauchen heute früh „Wir haben eine Überraschung für Dich!“.
Oh! Wie aufregend! Gespannt schaute ich sie an. Sie räusperte sich.
„Was ist es? Was ist es denn?!“, rief ich ungeduldig.
Sie lächelte: „Du, Kurt Kater, hast Jubiläum! Vor einem Jahr im August hast Du mit Deiner Seite begonnen!!!“.
„Mit meiner äußerst erfolgreichen Seite!“, verbesserte ich sie.
„Absolut.“, stimmte sie mir zu. „Du hast viel erlebt, viel erzählt und vor allem viele neue Freunde kennengelernt. Und deshalb - pünktlich zum einjährigen Jubiläum Deiner äußerst erfolgreichen Seite - hat Dein Vizefrauchen nun Dein Buch fertig!“.
Oh. Ich war sprachlos.
„MEIN Buch?!“, sagte ich.
„DEIN Buch.“, wiederholte sie. „Es ist das ganze Jahr Deiner Seite!“.
„Und wie wird es heißen?“, fragte ich und wusste, es konnte nur etwas ganz Besonderes sein.
„Hier, Kurt, ich zeige es Dir!“, sagte mein Frauchen und deutete auf ihren Computer.
DAS JAHR DES KURTES
las ich und spürte, genau das war es.
Mein Jahr.
Hallo, ich bin Kurt. Der Kurt. Der einzige, wahre Kurt. So Kurt wie ich ist keiner.
Guten Tag, Menschen.
Ich bin Kurt.
So hat man mich genannt.
Bisher hat mich mein Frauchen ab und zu nach meiner Meinung gefragt und diese dann weitererzählt. Nun, es wird Zeit, dass ich das direkt mache. Denn ich habe immer eine Meinung. Ok, ok, mein Frauchen sagt, „Ich will Käsepaste“, sei keine Meinung und wahrlich nicht die Antwort auf die größten Fragen der Welt.
Ach? Nicht? Ich finde schon. Warum soll ich mir etwas wünschen für „später“, wenn ich JETZT etwas haben kann. Jetzt ist immer gut. Es gibt nämlich keinen besseren Zeitpunkt, als die Gegenwart. Und dann sagt mein Frauchen doch, DAS wäre eine gute Meinung.
Also, versteh einer die Menschen... Genau das sagt doch der Satz „Ich will Käsepaste“ aus...
Jedenfalls, so heißt es, darf kater auf seiner eigenen Seite alles sagen, was kater will. Fein. Werde ich. Auch wenn Frauchen mahnt „Kurt, bleib korrekt“.
Gut. Werde ich. Sie sitzt am längeren Pastenhebel. Aber jetzt brauche ich ein Nickerchen. Dann werde ich berichten.
Aus meinem Leben.
Von meinen Freunden.
Von der Welt.
Der schönen.
Gute Nacht an alle Nachtschwärmer und MoFi Begeisterte.
Zur Nacht ein kleines Lied, das mein Frauchen manchmal summt...
Als Kater mit einem langen Leben weiß man das. Morgen ist ein neuer Tag. Die Maus, die heute nicht kam, kommt morgen. Der Hund, von gegenüber, der alle ärgert, bekommt morgen meine Krallen auf die Nase... nur etwas, das sollte man nicht verschieben: Käsepaste. Die muss heute sein! Jetzt. Sofort. Aber darüber haben wir ja schon gesprochen.
Naja, Frauchen sagt, verschieben darf man nicht zu sagen, was man fühlt.
Und dann streicht sie mir über den Kopf, sagt „Gute Nacht, Kurt. Ich hab Dich lieb“ und ich schlafe ein.
Ein „Ich hab Dich lieb“ ist Käsepaste fürs Herz.
Över de stillen Straten
Geit klar de Klockenslag
God Nacht Din Hart will slapen
Und morgen is og en Dag...
„Kurt,“ sagte mein Frauchen heute morgen zu mir, während sie mir mein Frühstück machte „erzähl der Welt heute zum Weltkatzentag doch mal, wer Du bist. Das weiß doch sonst keiner“.
Nicht? Warum nicht? Frauchen rollt mit den Augen, holt Luft und setzt zu einer Erklärung an... hätte ich bloß nicht gefragt... ich wende mich betont konzentriert dem Napf zu und tatsächlich, sie nickt zufrieden ob meines Appetits und dann will schon wieder einer meiner Kumpels was - bellt, mauzt, schnattert, kräht, pfeift und sie vergisst, was sie sagen wollte und geht aus der Küche.
Wieder dieses Interesse an der Vergangenheit. Diese Menschen bleiben ein Rätsel...
Dabei sage ich immer wieder, dass JETZT zählt... Früher ist lange her...
ich hatte eine Katzenmutter, liebevoll wie alle Katzenmütter es sind... es sind Menschen, die sie oft nicht Mütter sein lassen...
Ich habe viel erlebt. Ich bin ein Streifi aus dem Elmshorner Tierschutz. Aber davon weiß heute kaum noch jemand was. Dann war ich König des Reiterhofs. Jede Maus zitterte vor mir. Ich lebte wild und frei. Draußen war mein Revier. Sommer wie Winter. Hach! Das waren Zeiten...
Aber dann kam das Alter und meine Hinterbeine liefen in andere Richtungen, als sie sollten. Ich fand es nicht so schlimm, aber meine Menschen waren sehr aufgeregt.
Ich wurde verpackt und in einen weißen Raum mit sorgenvoll schauenden anderen Menschen gebracht, die traurig den Kopf schüttelten. Es war laut und man drückte an mir rum. Irgendwann sagte mein Mensch energisch NEIN, schüttelte den Kopf, packte mich ein und wir fuhren zurück.
Puh, das war gut. Landluft ist immer gut. Aber Zuhause schauten sie plötzlich alle genauso sorgenvoll wie die weißen Menschen. Ich bekam süße Tropfen und ein besonders warmes Bett und eine Treppe in mein Katzenklo. Aber dann kam der Winter und an einem Morgen wollte ich aufstehen, aber meine Hinterbeine blieben liegen. Dann ging alles sehr schnell. Mein Mensch schrieb ganz viel, war traurig und dann doch froh. Ich verstand das nicht wirklich. Menschen sind einfach seltsam. Dann kam ein Tag, da wurde ich verpackt, fuhr lange Auto und war plötzlich an einem Ort, wo es bellte, mauzte, schnatterte, krähte und pfiff... und wo es nach Landluft roch. Eine Menschin nahm mich in den Arm und sagte zu mir
„Kurt, Du bist jetzt hier Zuhause, hab keine Angst.“ Da ich nie Angst habe (na gut, manchmal ein kleines Bisschen, aber das weiß ja keiner), dachte ich:
OK, ein Zuhause haben ist gut. Dann wird es wohl gut sein.
Und ich hatte wie immer Recht. Es wurde gut. Sehr gut. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal...
Zum Weltkatzentag wünsche ich jeder Katze ein Zuhause, Einen warmen, trockenen Ort.
Etwas zu Essen.
Ein Leben ohne Angst und gejagt werden, nur weil man eine Katze ist.
Eigentlich wünsche ich das jedem.
Egal ob Katze oder Mensch oder oder oder....
„Kurt,“ sagte mein Frauchen heute, als sie von draußen herein kam „du hast Post.“...
Ich hatte es mir grad in meinem Wohnzimmerkorb gemütlich gemacht und murmelte
„Oh nein, sie haben mich gefunden...“. Irritiert sah sie mich an
„Wie bitte?!“
„Kleiner Scherz...“, hüstelte ich.
Sie schüttelte etwas skeptisch den Kopf und stellte einen Karton auf den Tisch. Oh! Das ist ein Päckchen!
Nicht einfach nur „Post“!
Immer noch kopfschüttelnd murmelte sie
„Mein Kater bekommt Post...tztztz...“. Dann ein strenger Blick:
„Du hast doch nicht etwa....“
„Nei-hein... hab ich ni-hicht...“
(immerhin hatte sie vor einiger Zeit alle „kostenpflichtig bestellen“ und „jetzt kaufen“ Buttons empörenderweise deaktiviert...). Na gut, sagte sie versöhnlich. Auspacken? - Klar! Sie holte eine Schere und zerschnitt die Klebestreifen. Ich reckte mich so gut es ging, um etwas zu sehen.
„Warte, ich helfe Dir“, sagte sie und setzte mich in meinem Korb auf. Besser, viel besser.
Ich war hellwach, total angespannt und erwartete die Maus, die jeden Moment aus ihren Mauseloch... uups... falscher Film...
Mein Frauchen klappte den Deckel auf
„Oh...“ - „Was, was, was??? Lass mich sehen!“.
Sie hielt mir das Päckchen hin. Da war was Braunes drin, es roch nach neu, ich drückte meine Nase hinein... wie weich das war...
Frauchen nahm es nun ganz heraus, hielt es in beiden Händen.
„Wow, Kurt! Das ist die wohl flauschigste Decke, die ich je gesehen habe.“.
Sie stopfte sie mir gleich in meinen Korb und tatsächlich, feinster Flausch.
Ich rieb meine Nase, mein Kinn und schließlich meinen ganzen Kopf darin... himmmmlisch!
Die Welt versank in Flausch und wohligem Schnurren, es war weich und warm um mich
herum und ich trieb schwerelos auf einer Welle Glückseligkeit durchs Kurtiversum...
„Kurt!“, rief mich eine Stimme zur Ordnung. „Sag danke!“.
Oh ja, auf jeden Fall. „DANKE, vielen Dank Frauchen von Freundin Scratchy für diesen Traum von einer Decke!“
Nun ist es Nacht geworden...
Ich durfte heute Abend meine neue Decke mit ins Bett nehmen, ich schlief schon fast, als mein Frauchen mich vorsichtig hinlegte, warm eingekuschelt und wohlig schnurrend... sie strich mir über den Kopf und sagte
„Gute Nacht, Kurt. Ich hab Dich lieb“, wie jeden Abend... und danach wie zu sich selbst „Schön, dass es Dir so gut geht und Du heute so viel Spaß mit der neuen Decke hattest...“. Ich verstand, was sie meinte. Auch wenn sie es nicht merkt, ich höre doch, wie sie manchmal sorgenvoll mit ihren Freunden spricht, ob es mir wirklich gut geht, ob sie es richtig macht...
Ja. Es geht mir gut. Ich bin der Kurt. Ich kann meine Beine nicht mehr bewegen. In meinem Leben ist vieles anders, manches schwerer und ich brauche Hilfe. Aber ich schnurre, wenn man mich kuschelt, ich liebe die Nähe meiner Menschen, ich mag es, wenn ich mittendrin bin. Ich liebe die warme Sonne auf meinem Fell und im Winter die Wärme des Kamins, ich habe großen Appetit und könnte immer Käsepaste schlecken.
Ich bin dankbar, wenn man mich bürstet und beiße sogar manchmal noch in ein Baldriankissen. Mein Leben ist so, wie es ist. Ich genieße es, wo ich kann. Tun wir das nicht eigentlich alle? Wichtig ist doch nur, dass man nicht gleich aufgibt, wenn es holprig wird.
Oder Dinge sich ändern und alles plötzlich neu und erschreckend scheint.
Das Leben ist schön.
Von leicht war nie die Rede.
Gute Nacht!
Die Wörter des Tages sind Guam und Mittelstreckenraketen, las mir mein Frauchen heute mürrisch beim Frühstück vor. Verständnislos blickte ich von meinem Napf hoch. Sie sah mich über ihre Teetasse hinweg an und sagte missmutig: Nix als Irre...Dann stöhnte sie: „Mein Wort des Tage wäre da eher Kopfschmerztablette... Was ist Deines, Kurt?“
Wir sahen uns kurz an und sagten dann wie aus einem Mund „Käsepaste“.
Mein Frauchen lachte und fügte hinzu „Natürlich...“
Als sie aufstand, stellte sie fest:
„Was Herrn Kim fehlt, ist eine Katze!“.
Interessanter Gedanke. „Weil wir Katzen einen positiven Einfluß auf jedes noch so kranke Hirn haben?! Weil wir Katzen Glück und Freude in jedes Leben bringen?! Weil wir Poesie sind, Liebe, Friede, Glückseligkeit...“ ich geriet ins Schwärmen... in Ekstase ob solch einer perfekten Lichtgestalt, die einzigartig, vollkommen und -----
„FERRRRTIG?“, fragte mein Frauchen und sah mich belustigt an...
„Ähm... hüst... nun... also.... ich mein ja nur...“, anwortete ich und fragte zur Ablenkung
„Warum also braucht er eine Katze?“
„Das ist doch völlig offensichtlich“, sagte mein Frauchen. „Mit einer Katze wäre er der
Unterdrückte, wäre vollends ausgelastet, würde nie völlig alle Ansprüche erfüllen, müsste sich stets rechtfertigen, wenn er zu spät nach Hause kommt und hätte wahrlich weder Zeit noch Lust, sich mit einem weiteren.... nun... schwierigen Wesen herumzuschlagen“.
Sie warf mir einen triumphierenden Blick zu und verschwand aus der Tür. Ich war sprachlos. Darüber wird noch zu reden sein!
„Und komm heute ja nicht wieder so spät nach Hause!“, rief ich ihr nach...
Ein Gruß an alle Nachtschwärmer und Sternengucker, Träumer und Wünschende, Suchende und Hoffende...
Es ist die Nacht der Nächte... über den Wolken ein Sternschnuppenregen - unter den Wolken ... NUR Regen... die Perseiden kommen... und man stand doch schon bereit mit dem langen Wunschzettel... und nun ist nichts zu sehen. Ach, ihr Menschen... bloß weil man etwas nicht sehen kann, ist es doch dadurch nicht unwahr... die Sternschnuppen fallen, auch wenn ihr sie nicht sehen könnt in dieser Nacht. Also wünscht und hofft - aber denkt daran: Wünsche muss man loslassen, damit sie gehen können... nämlich in Erfüllung. Gute Nacht und die Erfüllung vieler Wünsche!
Durchhalten...
„Keine Sonne!“, sage ich nach einem Blick aus dem Fenster und sehe mein Frauchen vorwurfsvoll an.
„ Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, lieber Griesgram-Kurt!“, anwortet sie fröhlich.
„Pah! Hier wird nicht abgelenkt! Es ist Sommer! Wo ist die Sonne???“
Letztes Jahr um diese Zeit hat sie meine Ohren mit Sonnencreme massiert und ich
verbrachte die Zeit zwischen Frühstück und Abendessen auf der Terasse, auf meiner
eigenen Gartenliege. Mit meinem eigenen Sonnenschirm. Wohlig dösend, ausschließlich zum Nachmittagssnack einen halbwegs wachen Zustand erreichend.
Und jetzt?! Ich muss nachts unter einer Decke schlafen, damit mir warm ist! UNmöglich!!! „Ich reiche Beschwerde ein! Einspruch! Veto!“
„Bei mir?“, fragt mein Frauchen eine Spur weniger fröhlich.
„ICH bin doch dafür nicht verantwortlich!“.
„Doch.“, sage ich starrsinnig und schiele hoffnungsvoll zur Hintertür, ob dort vielleicht die Sonne scheint. Wäre ja möglich. Tut sie natürlich nicht.
„Mach was!“, fordere ich mein Frauchen auf. ICH.WILL.SONNE. Sie rollt mit dem Augen und murmelt „Mit Dir kann man heute aber nicht vernünftig reden...“.
„Wie auch! Ich bin ein Kater. Ein wichtiger! Mit dem Recht auf Sonne auf meinem Pelz! Sonne ist Leben! Katzen absorbieren jeden Sonnenstrahl und wandeln ihn um in....“.
„Gute Laune?!“, unterbricht sie mich... Witzig. Seeeehr witzig...
„Kurt,“, sagt mein Frauchen, „ich möchte auch Sonne. Aber ich kann da nix dran ändern. Wirklich.“
„Ich erwarte, dass umgehend hier die Sonne scheint. Auf der Terasse. Wo mein Stuhl steht!“, beharre ich uneinsichtig.
Sie deutet wortlos zum Fenster... Mist. Es regnet.
Der Kurt im Sonnenglück... es hat doch geklappt heute!
Hurra! Freitag! Noch einmal tief Luft holen... alles geben...dann ist WOCHENENDE!!!
Boah... ich bin reif fürs Wochenende...“, stöhne mein Frauchen heute Nachmittag und ließ sich auf den Stuhl neben mir fallen. Etwas unwillig öffnete ich ein Auge - hatte ich mich doch erst vor kurzem nach dem kredenzten Nachmittagssnack wieder eingerollt und war ganz kurz vorm Übergang in die vorteilhafte „Sattmüdezufriedenwarm-Phase“ - und da sind solch rüde Störungen sehr unwillkommen.
„Aber Du musst doch wohl noch etwas weiterarbeiten, oder?“, fragte ich sie, noch immer schläfrig.
„BITTE??? Vielen Dank für Dein Verständnis! Du Faulpelz!“, empörte sie sich.
Ich seufzte innerlich und öffnete resigniert das zweite Auge. Wenn die Durch-den-Besitz-eines-Daumens-herrschende-Spezies einem so kommt, dann hilft alle Gelassenheit nichts. Da ist knallhartes Handeln, wohlüberlegte Wortwahl und das Gespür für den richtigen Zeitpunkt unabdingbar.
„Ich verstehe das. Ich bin auch erschöpft. Es war eine harte Woche. Echt. Wir haben ganz schön geackert...“, pflichtete ich ihr versöhnlich bei.
Seltsamerweise schien sie das aber nicht zu beruhigen. Sie sah mich mit zusammen gekniffenen Augen an und sagte spitz:
„DUUU... bist erschöpft??? WIIIIR... haben geackert??? Du liegst die ganze Zeit gemütlich rum! Für Dich ist jeder Tag Wochenende!!!“.
Ich dachte, ich hörte nicht richtig... Wie redet man hier mit mir!? Ich bringe Höchstleistung! Allein die blutdrucksenkende Wirkung bei Betrachten einer schlafenden Katze, das Gefühl von Gebrauchtwerden und Steigerung des Selbstvertrauens, wenn kater den Menschen mit Schnurren beglückt. Und dann so eine Undankbarkeit!
„ICH,“, sagte ich ebenso spitz zu meinem Frauchen „habe auch Schreibtischdienst. Und das mehrfach die Woche! Und das in meinem Alter!“
„Schreibtischdienst?! HA! Das bedeutet, dass Du in Deinem Korb auf meinem Schreibtisch schläfst, statt in Deinem Korb am Esstisch!“, entgegnete sie frecherweise. WIE man arbeitet, ist doch wohl unerheblich. So langsam wurde ich ungeduldig. Ich sah demonstrativ zur Uhr. „Schon gut. Ich verstehe! Hast Du ein Glück, dass ich noch etwas arbeiten muss! FÜR DICH! Käsepaste verdienen...“, ereiferte sie sich weiter und stürmte aus der Tür. Ich rief ihr nach: „Bringst Du welche mit?! Es ist doch Wochenende! Und es war eine harte Woche...“.
Aber ich hörte nur noch die Tür zuschlagen. Betrübt ließ ich den Kopf sinken. Das lief ja nicht so wie erhofft... ich tat mir selber sehr leid. Ein Wochenende ohne Käsepaste...ob ich dem gewachsen bin? Ich gab mich diesem traurigen Gedanken hin... Zwei Minuten später klopfte es an die Scheibe neben meinem Korb. Mein Frauchen stand draußen am Fenster und sagte lächelnd:
„Hab ich doch schon längst gekauft, mein Kurtchen!“, dann winkte sie mir zu, drehte sich um und verschwand.
Oh... dachte ich und fühlte mich plötzlich noch besser als sattmüdezufriedenwarm.
Nämlich sattmüdeglücklichwarm - das allerbeste Gefühl der Welt...
Da hilft nur Motivation suchen, festhalten, Zähne zusammenbeißen, Augen zu und durch... er kann ja nicht ewig dauern...
Gute Nacht, Welt.
Jetzt muss ich schlafen.
Aber morgen werde ich euch berichten, was mein Frauchen mir heute eröffnet hat...
"Kurt," sagte mein Frauchen gestern zu mir "wir fahren in 2 Wochen in den Urlaub!".
Oh! Urlaub! DAS waren Neuigkeiten! Ich richtete mich in meinem Schreibtischkorb auf und sah sie interessiert an. Zur Erklärung: es war Dienstag. Da habe ich Schreibtischdienst.
Das ist anstrengend, aber auch toll, weil genau dort morgens die Sonne durchs Fenster scheint und einem Fell und Gemüt wärmt und erhellt. Und dabei lässt es sich herrlich
träumen... also... in den Pausen selbstverständlich.
Normalerweise gehört der Platz mir alleine, zur Zeit haben wir allerdings Besuch von einer Katzendame - Maggie - die dort auch gerne verweilt. Selbstverständlich der Sonne wegen. Arbeiten müssen Gäste hier nicht. Die Arbeit ist auch sehr kompliziert, da bedarf es diverser Fähigkeiten. Maggie ist eine ältere Dame - ein flotter Feger... muss ich schon sagen...
Und wie die schnurren kann! Da wird einem warm ums Katerherz. Mein Frauchen ist deswegen auch ganz vernarrt in sie...
Ich persönlich setze Schnurren ja nur ganz gezielt ein.
Abends im Bett, wenn ich noch etwas Käsepaste möchte.
Oder frühmorgens aus selbigem Grund... meist bedarf es da aber noch anderer Techniken, um sie a wach zu kriegen und b zu überzeugen, mir Käsepaste zu reichen.
Aber davon erzähle ich ein anderes Mal... Und verrate vielleicht sogar ein paar Tricks... Nun.
Jedenfalls verbrachte Maggie den Morgen anderweitig und ich hatte den Schreibtisch für mich. Mein Frauchen setze sich zu mir und ich sagte:
"Urlaub!!! 36° im Schatten, Sonne, Strand, Cocktails, Partys, heiße Miezen in knappen Bikinis, Palmen, Jetskis....
"KURT!", unterbrach sie mich,
"Du verbringst echt zu viel Zeit am Bildschirm! Wir fahren wie immer an einen nördlich gelegenen Strand. Und das Wetter ist da auch fast wie hier... statt Bikinis gibt's Pullis. Aber wir machen Dir den Kamin an! Jedenfalls kannst Du Dir ja schon mal ein paar Gedanken machen oder Koffer packen...".
"Käsepaste. Mehr Gedanken müssen nicht sein. Käsepaste.", erwiderte ich ohne auf alles andere einzugehen.
"Warum frage ich überhaupt...", stöhnte mein Frauchen.
Tja...das ist mir auch ein Rätsel.
Ich rollte mich wieder ein, richtete Nasen- und Schwanzspitze nach den Sonnenstrahlen aus und freute mich.
Urlaub.
Ganz viel Zeit mit meinen Menschen.
Ganz viel Kraulen und gebürstet werden.
Und wer weiß... Vielleicht braucht die Sonne ja auch Urlaub von ihrem Job hier...
Heute Abend ist es sehr still bei uns im Haus. Alle sind traurig.
Gestern ist ein Freund gestorben. Frauchen kam nach Hause und sagte, er wurde in den himmlischen Katzenkorb abberufen. Sie nannte ihn immer den kleinen Katzenkönig...
wir Katzen haben ja mehrere Leben. Die brauchen wir. Denn wir leben wild und frei und mutig.
Aber irgendwann ist auch das letzte verbraucht. Ich habe mein Frauchen gefragt, wann ein Leben endet - sie wusste es nicht.
Wenn man großes Glück hat, Kurt, dann endet es, wenn es prall gefüllt ist mit Leben und Liebe und Freude und Glück, sagte sie.
Ich fragte, ob Elvis denn dieses Glück hatte. Oh ja, antwortete sie. Mehr als das. Der kleine König hat 22 wundervolle Jahre bei seiner Familie gelebt, wurde geliebt, gehegt, gepflegt, hat Höhen und Tiefen erlebt, hat Menschen gehabt, die immer für ihn eingetreten sind, ihm geholfen, ihn geliebt haben.
Also ging es gar nicht besser, fragte ich
Nein, sagte mein Frauchen. Besser hätte es nicht sein können.
Aber dann ist doch alles gut, oder? Ein langes Leben. Liebe, Familie, Glück, Sonne, Wärme. Warum sind dann alle traurig, statt sich mit ihm zu freuen, über dieses prall gefüllte Katzenleben?
Ach, weißt du, lieber Kurt, sagte mein Frauchen, du hast ja Recht.
Aber wenn etwas so schön ist, so vertraut, ein langer Teil des Lebens, dann gibt man das nicht gerne her.
Dann möchte man, dass es immer so weitergeht. Noch mal 20 Jahre und dann nochmal... Aber wenn das nicht geht, dann fehlt da plötzlich etwas.
Dann ist man nicht mehr ganz, weil etwas mit fortgegangen ist. Und das macht traurig.
Ja, da hat sie Recht, dachte ich. Ich möchte auch, dass das Schöne in meinem Leben nie aufhört.
Aber werden alle jetzt immer traurig sein müssen?
Fragend sah ich mein Frauchen an.
Nein, Kurt. Das werden wir nicht. Seine Menschen werden es für viele Tage und Nächte sein, sie werden sich umdrehen, weil sie ein vertrautes Geräusch hören. Sie werden in Gedanken die Terassentür öffnen, wenn Sonne scheint, damit der kleine König in die Sonne kann. Sie werden ihn an jedem Tag und überall vermissen.
Oh, das klingt so traurig, dachte ich und musste etwas weinen.
Und dann?
Irgendwann werden sie weiter an den kleinen König denken und merken, dass ganz viel Liebe da ist. Immer sein wird. Und dass der kleine König für immer in ihren Herzen weiterlebt. Ja, dachte ich. Das wird so sein.
Und wir wünschen es Elvis´ Menschen von Herzen.
Weil er ihnen das wünschen würde.
Good night sweet little king,
and flights of angels sing thee to thy rest!
Es gibt Zeiten, da denkt man an früher zurück.
Erinnert sich.
Lässt die Gedanken schweifen und bei Vergangenem verweilen...
Ich bin der Kurt.
Ich bin der Chef.
Ich habe mein Frauchen und ihre Mitmenschen gut im Griff.
Aber auch ich war nicht von Anfang an perfekt, wie mensch denken könnte. Auch ich hatte einen Meister, der mich gelehrt hat zu fordern und zu verlangen. Und vor allem zu bekommen!
Den alten Meister nannten alle nur respektvoll Herr Kater, kein Mensch hätte je gewagt, ihn mit seinem Vornamen anzusprechen! Er beherrschte die große alte Kunst, mit Blicken zu befehlen. Er lehrte mich viele Geheimnisse.
Eines Tages sagte er „Kurt, wir sind sehr mächtig. Wir müssen die Macht nur richtig einsetzen!“
Ich lauschte und lernte und erfuhr Erstaunliches.
„Kurt,“ sagte Herr Kater „alle Tiere haben Vorderpfoten, richtig?“
„Ja, Meister“, antwortete ich mit atemloser Spannung.
„Aber Du kannst mehr haben!“.
Mehr, dachte ich, sagte aber nichts.
Wie mehr?
3 Vorderpfoten???
Das wäre aber nicht sehr ergonomisch. Ich würde ständig stolpern... überlegte ich, als der Herr Kater lächelnd seinen großen schwarz-weißen Katerkopf schüttelte... natürlich konnte er Gedanken lesen... wie peinlich...
„Kurt, es sind wie immer im Leben die kleinen, feinen Unterschiede, die etwas ausmachen. Die, die man kaum hört... die entscheiden im Leben über Erfolg. Höre mir genau zu: alle haben Vorderpfoten. Erfolgreich wirst Du aber sein, wenn Du Forderpfoten hast... verstehst Du?!“.
Ich nickte und dachte lange darüber nach.
Seit jenem Tag ist viel Käsepaste den Bach hinunter geflossen und ja, ich habe seinen Rat beherzigt und setze nun häufig meine Forderpfote ein, um mein Frauchen zu führen und zu leiten, wann immer sie nicht auf die ersten Zeichen hört.
Meine Forderpfote ist die Macht, die Türen öffnet ins Käsepastenreich, mir ausgiebiges Flauschen und Bürsten verschafft und Aufmerksamkeit und das Erfüllen aller Wünsche.
Eine Forderpfote des Nachts in ein schlafendes Menschengesicht hat eine erstaunliche Wirkung...
Danke Meister Kater.
Möge die Macht immer mit Dir sein!
Hurra!!!
FREITAG!!!
Stärkt euch, denn jetzt kommt das WOCHENENDE!
„Kartoffel.“,
konstatierte ich und sah mein Frauchen vorwurfsvoll an.
„In meinem Futter.“
Sie rollte mit den Augen und antwortete:
“Himmel! Kurt! Sei doch bitte nicht so konservativ!“
Konservativ?
Ich???
Niemals!!!
Konsequent vielleicht. Vermutlich hat sie die beiden Wörter einfach verwechselt.
„HALLO?!“, rief ich ihr nach, als sie durch die Tür verschwand und mich mit meiner Schüssel im Frühstückskorb sitzend zurückließ.
„Was?!“, fragte sie und guckte mit ihrem Kopf um die Tür.
„Kartoffel!“, wiederholte ich.
„Ja - UND?!“, fragte sie.
Ich blieb ruhig und zählte leise 21 Mäuse, 22 Mäuse, 23 Mäuse...
Die herrschende Spezies ist oftmals etwas langsam.
Umständlich im Denken.
Meine Theorie ist, dass Denken zulasten des Daumens ging. Also evolutionsmäßig. Ich sprach freundlich und langsam. Deutlich und in kurzen Hauptsätzen:
„Da ist Kartoffel in meinem Frühstück. Unerwünscht. Unbestellt. Ungenießbar.“
Erwartungsvoll sah ich zu meinem Frauchen. Oh ja. Ich sah es genau. Die Worte drangen zu ihr durch, bahnten sich den Weg zum Verstehen. Gleich... Gleich würde sie...
„Kurt,“ sagte sie und betrachtete mich mit zusammengekniffenen Augen,
„da steht Katzenfutter drauf. Mit Kartoffel. Wenn Dir das nicht passt, dann sortier die einfach aus. Du hast eh zu viel Freizeit!“.
Bevor ich etwas erwidern konnte, war sie wieder weg, murmelte was von „Aschenkuttel“, aber ich werde mich da sicher verhört haben... missmutig begann ich mit der Zunge, die Kartoffelstückchen beiseite zu schieben.
Kartoffel!
Für Katzen!
Wo gibt es denn so was!
Unmöglich.
Wenn es wenigstens Kartoffelbrei wäre.
Oder Knödel. Oder Bratkartoffeln. Oder Kartoffelpfannkuchen. Oder Kroketten.
Oder Pommes. Dann wäre das ganz was anderes!
10 Minuten später kam mein Frauchen zurück und besah sich mein Werk.
Kartoffelstückchen all überall um mich herum.
„Ah, Du magst wohl keine Kartoffeln, was Kurt?!“.
Ich sparte mir eine Antwort und ging wieder schlafen.
Manchmal stößt kater einfach an seine kommunikativen Grenzen.
“Kurt,“ sagte mein Frauchen heute morgen „jetzt läuft der Urlaubscountdown... in genau 6 Tagen starten wir in den Urlaub! Meer, Sonne, Strand!“.
Ohhhh!!! Das hätte ich ja vor lauter Arbeit und Streß fast schon wieder vergessen!
„Du musst Käsepaste kaufen!“, wies ich sie an.
„Ja, unter anderen...“, antwortete sie. „Guck mal hier, Kurt! Die Wettervorhersage!! Das sieht guuuut aus!!! 11 Stunden Sonne täglich! Bis 21°! Das ist viel besser als befürchtet!“.
Oh ja, dachte ich... Sonne!!! Toll. Aber jetzt musste ich ihr eine heikle Frage stellen. Dazu bedarf es viel Feingefühl. Missstimmungen kommen da nur zu schnell auf und könnten die Vorfreude trüben und den Käsepastenvorrat mindern. Das Risiko war hoch... all mein taktisches Geschick war hier gefordert. Die Erfahrung vieler Lebensjahre wertvoll.
„Sag mal....“, sagte ich nebenbei im Plauderton... der Plan ging auf, ich war ja so raffiniert... ein Meister der Verstellung... Sie sah nicht mal vom Computer auf, sondern antwortete arglos:
“Hm hm?“.
Jetzt war es soweit. Die Formulierung entscheidend. Eloquenz von Nöten... kein Zögern erlaubt, welches sie aufhorchen liesse. „... was mir grad einfällt... was ich Dich noch fragen wollte...“. Sie sah auf und mir direkt in die Augen. Sie lächelte.
„Na, was denn, Kurtchen?“ Ich holte tief Luft:
“ Nehmen wir denn dieses entsetzlich nervige, haarige Viech wieder mit? Dieses....“ - „Kurt!!! Der Hund kommt mit!!! Keine Diskussion!!!“.
Mist. Sie hatte mich durchschaut. Egal. Ich werde den Urlaub trotzdem genießen.
Und zum Glück ist er zu groß für meinen Korb. Und fürs Bett!
Bei dem Gedanken wurde ich fröhlich. Urlaub... noch 6 Tage... herrlich!!!
Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche - ob Arbeit oder Urlaub!
Allen Kindern eine tolle letzte Sommerferien-Woche!
Genießt die Tage!
Geht raus, esst ein Eis, spielt ein Spiel!
Da wartet eine ganze Welt... für jeden von uns.
