Das magische Baumhaus (Band 60) - Die Spur des Schneeleoparden - Mary Pope Osborne - E-Book
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Das magische Baumhaus (Band 60) - Die Spur des Schneeleoparden E-Book

Mary Pope Osborne

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Beschreibung

Die Spur des Schneeleoparden Das magische Baumhaus bringt Anne und Philipp nach Nepal: Am Fuße des Himalaja sollen sie das Geheimnis des "Grauen Geistes" lüften. Die Geschwister machen sich an den gefährlichen Aufstieg in die Berge. Da taucht plötzlich ein Schneeleopard auf! Ob er wohl etwas mit ihrem Auftrag zu tun hat? Bevor Anne und Philipp mehr herausfinden können, verschwindet das Tier direkt vor ihren Augen … Droht die Mission zu scheitern? Komm mit auf die Reise im magischen Baumhaus! Rätselhafte Abenteuer in fremden Welten und längst vergangenen Zeiten erwarten dich auch in den anderen Bänden. - Entdecke mit Anne und Philipp die Berge Nepals - Ein Schneeleopard, das Fest der Farben und ein Abenteuer im Himalaja - Die beliebte Kinderbuchreihe von Bestsellerautorin Mary Pope Osborne - Die Geschwister Anne und Philipp reisen mit dem magischen Baumhaus durch die Zeit und erleben spannende Abenteuer - Entdecke mit Anne und Philipp ferne Länder und faszinierende Tiere und lerne berühmte Persönlichkeiten kennen - Für Kinder ab 8 Jahren - Alle Bände der Reihe sind bei Antolin gelistet

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Seitenzahl: 45

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Inhalt

Ein Regentag

Wir grüßen dich

Tenzin!

Amas Teehaus

Beim ersten Tageslicht

Yak und Murmeltier

Riesige Pfoten

Der Graue Geist

WIE ALLES ANFING

Eines sonnigen Tages tauchte ein geheimnisvolles Baumhaus im Wald von Pepper Hill in Pennsylvania auf.

Es war voller Bücher. Ein Junge namens Philipp und seine Schwester Anne entdeckten dieses Baumhaus. Sie fanden schnell heraus, dass Zauberkräfte darin schlummerten und dass sie damit nicht nur an jeden Ort in der Welt, sondern auch kreuz und quer durch die Zeit reisen konnten. Sie mussten nur auf ein Bild in einem der Bücher deuten.

Während sie mit dem Baumhaus unterwegs waren, blieb die Zeit in Pepper Hill für sie stehen.

Irgendwann erfuhren Philipp und Anne, dass das Baumhaus der Zauberin Morgan gehörte. Sie war Bibliothekarin am Hof von Camelot, im sagenhaften Königreich des berühmten Königs Artus.

Mittlerweile haben Anne und Philipp schon viele abenteuerliche Reisen mit dem magischen Baumhaus unternommen und im Auftrag von Morgan zahllose aufregende Abenteuer bestanden.

Bei ihren letzten Reisen haben Philipp und Anne die Bekanntschaft einiger erstaunlicher Lebewesen gemacht: mit einem Narwal, einem Lama und einem Grizzlybären.

Jetzt brechen sie zu einer weiteren Reise auf, bei der die beiden ein weiteres Mal die Wunder der Natur erforschen …

Ein Regentag

Es war ein nasser und frostiger Wintertag. Es regnete.

Philipp saß auf der Veranda vor dem Haus und schrieb aus einem Buch einige Fakten über Grizzlybären in sein Notizbuch.

Anne stand an der Tür. „Ah, hier bist du!“, sagte sie.

„Genau, hier bin ich“, murmelte Philipp und schrieb weiter.

„Es regnet“, bemerkte Anne.

„Mmhhmm!“, machte Philipp.

„Tag für Tag!“, sagte Anne. „Das ist so was von öde!“

„Mhhmh“, erwiderte Philipp.

„Wollen wir was zusammen machen?“, schlug Anne vor.

„Nö“, antwortete Philipp.

„Wir könnten Schlammkuchen backen!“, meinte Anne.

„Könnten wir“, sagte Philipp, ohne den Blick zu heben.

„Oder wir helfen Regenwürmern über die Straße“, sprudelte Anne weiter.

„Das klingt super“, meinte Philipp.

„Oder wir gucken uns Regentropfen unter dem Mikroskop an“, lockte Anne ihren Bruder.

„Hey, ich höre Mama nach dir rufen!“, sagte Philipp.

„Sehr witzig“, grummelte Anne.

„Echt jetzt!“, beharrte Philipp. Er hielt sich die Hand vor den Mund und ahmte dann die Stimme ihrer Mutter nach: „An-ne!“

Anne lachte. Sie kam raus auf die Veranda und sah dem Regen zu. „Hey!“, sagte sie einen Augenblick später. „Ich habe wirklich etwas gehört. Es war nicht Mama und du warst es auch nicht.“

Philipp blickte auf. „Du veräppelst mich jetzt, stimmt’s?“

„Nein! Ganz im Ernst!“, versicherte Anne. „Es ruft uns!“

„Oh Mann“, sagte Philipp. „Das letzte Mal, als es hier war, hattest du auch recht.“ Er klappte sein Notizbuch zu und stand auf. „Okay, du hast es geschafft!“

„Jippie!“, rief Anne und verschwand im Haus. „Mama! Papa! Philipp und ich machen einen Spaziergang.“

„Okay, aber bitte seid in zwanzig Minuten wieder zurück, wir essen heute früh zu Abend!“, rief ihre Mutter.

„Zieht euch Regenjacken und Gummistiefel an!“, ergänzte ihr Vater.

Einen Moment später kam Anne mit zwei leuchtend gelben Regenjacken und zwei Paar Gummistiefeln zurück. Philipp und sie zogen sich an.

Philipp steckte einen Stift und das Notizbuch in seine Tasche. Dann verließen die Geschwister die Veranda. Sie rannten über den matschigen Hof und planschten durch Pfützen auf dem Bürgersteig. Autos zischten durch den Regen an ihnen vorüber.

Philipp und Anne wechselten die Straßenseite und liefen in den Wald von Pepper Hill. Sie liefen auf dem feuchten Weg zwischen den kahlen Bäumen, bis sie zur höchsten Eiche des Waldes gelangten.

„Siehst du? Ich habe es gehört!“, sagte Anne.

„Echt wahr, du hast recht!“, bestätigte Philipp.

Das magische Baumhaus war wieder da. Es saß ganz oben in den höchsten Zweigen.

Anne ergriff die Strickleiter und fing an zu klettern. Philipp war ihr dicht auf den Fersen.

Im Baumhaus war es klamm. In einer Ecke lag ein kleines Büchlein. Anne hob es auf.

„Es ist ein Reiseführer!“, jubelte sie.

„Cool! Wohin reisen wir?“, wollte ihr Bruder wissen. „Ich hoffe, dort ist es warm und sonnig!“

„Vergiss es!“, erwiderte Anne und hielt das Buch in die Höhe. Auf dem Umschlag sah man schneebedeckte Berge. Der Titel war: Wandern in Nepal.

„Mist“, dachte Philipp.

Er hatte die Nase voll von Kälte und Regen!

„Nepal? Wo ist das eigentlich?“, wollte Anne wissen.

„Ganz genau weiß ich das auch nicht“, antwortete Philipp. „Aber es liegt im Himalaja, da wo der Mount Everest ist. Das ist der höchste Berg der Welt!“

Anne schlug den Reiseführer auf. Vorn war eine Karte drin. „Da!“, sagte sie und deutete auf ein kleines Land, das zwischen Indien und China eingezeichnet war.

„In dem Teil der Welt waren wir schon mal“, stellte Philipp fest.

„Weiß ich“, sagte Anne. „Erinnerst du dich an die Seidenweberinnen in China? Und wie wir in Indien auf Elefanten geritten sind? Und jetzt können wir Wandern in Nepal mit auf unsere Liste setzen!“

„Lass mal nachsehen, ob wir eine Nachricht in dem Buch finden“, schlug Philipp vor.

Anne blätterte durch den Reiseführer und ein zusammengefaltetes Blatt Papier fiel heraus.

„Danke sehr, Morgan“, rief Anne. Sie hob das Blatt auf und las die Nachricht von Morgan vor.

„Der Graue Geist“, wiederholte Anne mit großen Augen.

„Was das wohl bedeutet?“, überlegte Philipp mit gerunzelter Stirn. „Ich schau mal im Buch nach.“ Er blätterte im hinteren Teil des Nepal-Reiseführers. „Da steht leider kein Grauer Geist drin.“

Anne las sich die Nachricht noch einmal durch. „Vielleicht sagt Morgan deshalb: