Das Schicksal der Templer - Episode II - Martina André - E-Book

Das Schicksal der Templer - Episode II E-Book

Martina André

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Beschreibung

Herbst 2005 - Luxemburg:

Tom Stevendahl ist es mit Unterstützung seines luxemburgischen IT-Kollegen, Paul Colbach, gelungen, den defekten Timeserver erneut zu aktivieren und seinen Plan, seine ehemalige Verlobte Hannah in der Vergangenheit zu suchen, in die Tat umzusetzen. Doch anstatt sie zu finden, landet er in einem lebensbedrohlichen Desaster, dessen Ende nicht abzusehen ist. Und auch General Lafour, Leiter einer geheimen NSA-Einheit, lässt sich nicht ohne weiteres abschütteln.

Herbst 1315 – Breidenburg/Eifel:

Gero von Breydenbach setzt derweil all seine Hoffnung in seine Tante, die ihm einen neuen Namen und eine neue Existenz als zukünftiger Graf von Lichtenberg versprochen hat. Nur so kann er vor einer weiteren Verfolgung als ehemaliger Templer sicher sein. Doch dann taucht unerwarteter Besuch auf, der droht, seine vielversprechenden Zukunftspläne mit einem Schlag zunichte zu machen. Gefangen zwischen der Aussicht auf ein besseres Leben und der Gefahr, alles zu verlieren, was ihm je etwas bedeutet hat, trifft Gero eine folgenschwere Entscheidung.

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Informationen zum Buch

Episode II – Alte Feinde –

Herbst 2005 – Luxemburg:

Tom Stevendahl ist es mit Unterstützung seines luxemburgischen IT-Kollegen, Paul Colbach, gelungen, den defekten Timeserver erneut zu aktivieren und seinen Plan, seine ehemalige Verlobte Hannah in der Vergangenheit zu suchen, in die Tat umzusetzen. Doch anstatt sie zu finden, landet er in einem lebensbedrohlichen Desaster, dessen Ende nicht abzusehen ist. Und auch General Lafour, Leiter einer geheimen NSA-Einheit, lässt sich nicht ohne weiteres abschütteln.

Herbst 1315 – Breidenburg/Eifel:

Gero von Breydenbach setzt derweil all seine Hoffnung in seine Tante, die ihm einen neuen Namen und eine neue Existenz als zukünftiger Graf von Lichtenberg versprochen hat. Nur so kann er vor einer weiteren Verfolgung als ehemaliger Templer sicher sein. Doch dann taucht unerwarteter Besuch auf, der droht, seine vielversprechenden Zukunftspläne mit einem Schlag zunichte zu machen. Gefangen zwischen der Aussicht auf ein besseres Leben und der Gefahr, alles zu verlieren, was ihm je etwas bedeutet hat, trifft Gero eine folgenschwere Entscheidung.

Martina André

Episode II

Alte Feinde

Roman

Inhaltsübersicht

Informationen zum Buch

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Anhang

Nachwort/Danksagung

Über Martina André

Impressum

Wem dieses Buch gefallen hat, der liest auch gerne …

Für Mairi und George St Clair –Danke für eure Freundschaft

EPISODE II

Alte Feinde

»Selig der Mensch, der weiß,wo die Diebe einsteigen werden, dass er aufstehe,seinen Besitz sammle undsich die Lenden gürte, ehe sie eintreten.«

(Thomas-Evangelium)

KAPITEL 6

HERBST 1315

Breidenburg

Rivalen

»Junge, glaubst du wirklich, du hast das Richtige getan?« Im Schein der brennenden Fackeln flackerte in Richards eisblauen Augen eine seltene Verunsicherung, während er gemeinsam mit Gero zurück in Richtung Kerkerausgang eilte. Vor dem zweiten Gefangenenloch, in dem noch immer der Vergewaltiger saß, den sie vor ein paar Tagen dingfest gemacht hatten, und der auf die baldige Übergabe an das Trierer Schöffengericht wartete, machten sie Halt.

»Was machen wir mit dem?«, fragte Gero und kratzte sich das Kinn. »Er hat alles gesehen.«

»Der alte Oswin? Dem glaubt sowieso keiner«, befand Geros Vater ohne einen Funken Mitleid in der Stimme. »Eberhard wird ihn spätestens Ende der Woche in Wittlich dem Schultheiß überstellen. Er wird hängen, gevierteilt und dann den Hunden zum Fraß vorgeworfen. Glaub mir, in seiner Lage wird eine sprechende Kiste das Letzte sein, woran er denkt.«

Gero straffte sich und bedeutete seinem Vater, ihm zurück in die Vorhalle zu folgen, wo der Aufgang zum Hof nicht nur für einfallendes Tageslicht, sondern auch für frische Luft sorgte, die er so dringend benötigte.

Als sie am unteren Treppenabsatz angelangt waren, blieb Richard stehen und fasste Gero am Arm. »Warte einen Moment, mein Sohn«, sagte er. »Bevor wir wieder zu den anderen gehen, bist du mir eine Erklärung schuldig. Wer ist dieser Kerl im Hungerloch und was hat er mit Hannah zu tun? Ich meine, du hast mir bisher kaum etwas erzählt, wo du mit ihr die ganze lange Zeit deiner Abwesenheit gesteckt hast. Ich weiß nur, dass das alles nicht einfach für dich war, oder sagen wir besser, ich kann es mir denken. Deshalb stelle ich auch keine Fragen. Aber ich würde es gern besser verstehen.«

»Ich hab dir doch erzählt, wie wir dank des Hauptes den Folterknechten auf der Festung Chinon entkommen konnten. Danach sind wir nochmals in der Zukunft gelandet. Dieser Kerl dort unten im Loch ist jener Maleficus, der das Haupt im Jahre des Herrn 2004 zusammen mit seinen Auftraggebern an sich gerissen und für seine eigenen Zwecke benutzt hat. Er und seine Schergen haben uns zunächst freundlich aufgenommen, aber dann wollten sie wissen, wo der Orden seine Schätze vergraben hat, und ich war so dumm, ihnen eine Stelle im Forêt d’Orient in der Nähe von Troyes zu verraten, weil ich dachte, sie würden uns endlich unserer Wege ziehen lassen. Aber das war leider ein Trugschluss. Sie haben meine Kameraden und mich anschließend regelrecht versklavt. Wir mussten für sie Schaukämpfe austragen und sie haben uns Tag und Nacht unter Beobachtung gehalten. Wollten alles wissen: Wie wir leben, wie wir essen, ja sogar, wie wir lieben. Dann haben sie uns dazu gezwungen, als Templer gewandet ins Jahr 1153 zu reisen, damit wir zwei Frauen aus einer noch viel weiter entfernten Zukunft im Heiligen Land aufspüren, um sie ins Jahr 2005 zurückzubringen. Es ging um irgendeine mysteriöse Prophezeiung, die das Ende der Welt beschreibt. Aber der Sprung durch die Zeit ist nicht geglückt. Wir sind zwar im angegebenen Jahr gelandet, aber dieser Idiot dort unten im Verlies konnte uns nicht wie verabredet wieder ins Jahr 2005 zurückholen. Hannah ist fast verrückt geworden vor Angst und sah keinen anderen Ausweg, als einen weiteren Maleficus zu zwingen, sie zusammen mit Anselm, Matthäus und den Frauen der übrigen Kameraden ins Jahr 1153 zu schicken.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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