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Dieses Buch ist Teil 3 der Sir Drake Chronicles. Eine Geschichte voller Leidenschaft in den geheimen Gewölben eines Schlosses, in denen Sir Drake seine dunkle Seite auslebt. Der Wunsch, seinen eigenen, perfekten Gummisklaven zu besitzen, bringt eine Idee ins Leben. Anwärter aus dem Land unterziehen sich der Prüfung. Wer einen Erotikroman mag, in dem Leder. Latex, aber auch der elegante Dreiteiler eine Rolle spielen, ist hier richtig.
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Seitenzahl: 144
Veröffentlichungsjahr: 2026
Michael Feldmann
Das Schloss der männlichen Gummipuppen - Sir Drake Chronicles
Matura
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Inhalt
Erwachen
Der neue Anzug
So nahe, wie nie
Sklavendienste
Ohne Fleiß kein Preis
Gum gibt alles
Willkommen im neuen Leben
Gum spricht
Das Dormitorium
Mutter
Nachtruhe, Nachtwache
Dr. Phyll verliebt sich
Dr. Bremer
Eifersucht
Eine heiße Nummer im Dormitorium
Der devote Doktor
Keine Fehler
Die letzte Wache
Die schlafenden Gummipuppen
Der Tag beginnt
Sir Drake als Fantomas
Der Cube
Latexus
Das Spiel beginnt
Die erste Fütterung
Impressum neobooks
Mark öffnete die Augen. Ihm war schlecht. Er blinzelte kurz, aber die Dunkelheit, die ihn umgab, änderte sich nicht. Der Versuch, sich mit der rechten Hand die Augen zu reiben, scheiterte. Sein Arm war fixiert. Eine leichte Panik stieg in ihm auf. Es ging nichts. Sein kompletter Körper war von den Füßen bis zum Kopf in einer engen Hülle gefangen. Seine Nase kitzelte. Auch wenn er nichts sehen konnte, spürte er, dass der einzige Zugang zur Außenwelt Schläuche waren die ihn ausreichend mit Sauerstoff durch seine Nasenflügel versorgten. Ihm war nicht bewusst, wie weit man die notwendigen Lebensretter in so einer ausweglosen Situation in seinen Körper geschoben hatte, aber das Jucken in seinem Stirnbereich zeugte sicherlich von den Fremdkörpern. Am liebsten hätte er sie sich aus den Nasenlöchern gezogen, aber der Bewegungsfreiraum reichte gerade mal so weit, dass er atmen konnte. In diesem Moment war er nur dankbar, dass er nicht unter klaustrophobischen Attacken litt. Er fühlte sich wie lebendig begraben. Wie war er in diese Situation geraten? Die letzten Gedanken, die immer wieder in seinem Kopf kreisten, waren wie kleine Tetris-Module, die sich einfach nicht zusammenfügen ließen. Ein Name bohrte sich wie ein auf Höchststufe betriebener Presslufthammer in seinem Gehirn fest. Das Gefühl der Übelkeit machte es nicht besser. Kleine Filmszenen auf einer imaginären Leinwand zwischen seinen Augen und der dunklen Schicht schafften langsam ein wenig Klarheit, was zuletzt passiert war. Sir Drake, der Name, der in seinem Kopf wie ein Pingpong Ball hin und her katapultierte, wurde mit jeder Sekunde immer deutlicher, bis das Bild eines grauhaarigen Geschäftsmannes mit teurer Brille im Retro-Look, die zu seinem adretten Auftreten im eleganten, schwarzen Dreiteiler passte, ihm hämisch entgegenlächelte. Sein Mund schien sich zu bewegen, aber Mark konnte nicht verstehen, was der Mann ihm sagte. Grüne Nebelschwaden umgaben den smarten Geschäftsmann, die immer intensiver wurden. Plötzlich hatte Mark das Gefühl, dass ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Das Gefühl, welches man empfand, wenn es in einer Achterbahn erbarmungslos nach unten ging, war nichts dagegen. Dieser Rausch hielt für einen kurzen Augenblick an. Dann verfiel Mark in seinem engen Gefängnis wieder in einen tiefen Dämmerschlaf.
Ein Rasseln dicht neben seinem Körper riss ihn erneut aus seinem Dämmerschlaf. Dann wurde ein Reißverschluss geöffnet, der ihn zumindest im vorderen Bereich aus seinem engen Gefängnis befreite. Ein kühler Luftschwall durchzog die Räumlichkeiten und benetzte seinen Körper. Noch konnte Mark nur erahnen, was um ihm herum passierte, aber schon einen kurzen Augenblick später kam mehr Bewegung ins Spiel. Jemand zog mit einem Ruck die Schläuche aus seiner Nase, die sich mittlerweile an die Fremdkörper gewöhnt hatte. Ein Schmerz machte sich für einen Moment in seinem Kopf breit, gefolgt von einem Jucken in den Nasenflügeln. Dann war es nicht mehr zu halten. Er musste niesen.
„Gesundheit, Anwärter. Ich denke, die Zeit der Quarantäne hast Du gut überstanden. Wenn man bedenkt, dass Du nun schon drei Tage mein Gast bist.“
Hände strichen über den geöffneten Teil des Gefängnisses und fuhren über seinen nackten Körper. Obwohl die Kälte der Luft eine Erfrischung auf der Haut war, fröstelte Mark leicht. Die Hände wanderten weiter nach oben. Die Mischung aus Kälte und Berührung wirkten elektrisierend. Dann wurde etwas Schweres von seinem Kopf gezogen. Mark blinzelte leicht. Seine Augen mussten sich erst wieder an die Helligkeit, die jedoch auch in den Gewölben durch Fackeln und Neonröhren in blau und rot sehr sparsam war, gewöhnen. Sir Drake stand vor ihm und schaute dem jungen Mann tief in die Augen. Seine Hände, die ihn gerade noch berührt hatten, steckten in glänzenden Lederhandschuhen. Auf dem schwarzen Ringfinger der rechten Hand war der klobige Siegelring gesteckt. Der Geschäftsmann schien ihn immer zu tragen. Mark war klar, dass der grüne Siegelring eine besondere Bedeutung hatte. Drake steckte ihm genau diese Hand entgegen und erstarrte kurz vor dem Mund des Anwärters.
„Du weißt, wie man seinen Herrn in Ehrfurcht begrüßt, Mark?!“
Drake hatte ihn, soweit sich Mark erinnern konnte, noch nie mit seinem Vornamen angesprochen.
Er beugte sich leicht vor. Seine Lippen wirkten trocken. Kein Wunder, da eine Nahrungszufuhr in den letzten Tagen wahrscheinlich auch nur in irgendeiner Form durch die Nasenschläuche stattgefunden hatte. Seine spröden Lippen, die eine leichte bläuliche Farbe angenommen hatten, benetzten die Oberfläche des glitzernden Edelsteins in der Einkerbung.
„So ist es richtig, Mark. Mein gutes Gefühl Dir gegenüber scheint mich nicht zu trüben. Sir Drake nimmt Deine demütige Begrüßung hochachtungsvoll entgegen. Nun helfe ich Dir erst einmal aus Deinem Latexsarkopharg, in dem Du die letzten 72 Stunden, seit Deiner Ankunft im Schloss, verbracht hast. Heute ist der Tag Deiner Taufe. Alle Anwärter werden von ihrem bürgerlichen Namen entbunden und mit einer kleinen Zeremonie nach der Quarantäne neu geboren.“
Drake reichte Mark die Hand. In einiger Entfernung standen zwei Männer in weißen Kitteln mit Gasmasken und Sauerstoffflaschen auf dem Rücken. Ihre Hände, die in schweren Industriehandschuhen steckten, hielten silberne Tabletts, welche schwer beladen waren. Marks Augen hatten sich noch nicht komplett auf das flackernde Licht eingestellt, so dass er nicht erkennen konnte, was diese Männer bereithielten. Er schlüpfte aus der Hülle und merkte, wie wackelig er auf seinen Beinen war. Auch Drake entging es nicht.
„Das ist ganz normal. Du hast 3 Tage mehr oder weniger unbeweglich in dem Latexsarg gestanden.“
Der junge Mann stolperte nach vorne, doch Drake fing ihn auf.
„Siehst Du! Auch das ist die Pflicht eines Masters. Er hat immer Sorge für seine Gummischäfchen zu tragen.“
Ohne es zu wollen, hatte sich Mark an Drake festgeklammert. Der grauhaarige Mann war komplett in Leder gekleidet. Die Berührung fühlte sich gut an. Das Leder war weich, geschmeidig und saß einfach perfekt am gut gebauten Körper Drakes. Erst in diesem Moment bemerkte der junge Mann selbst, dass er komplett nackt war. Das war aber noch nicht alles. Sein Körper war kahl rasiert. Automatisch packte er sich an den Kopf. Seine Haare waren weg. Die Hände glitten über eine glatte Fläche. Selbst die Augenbrauen waren nicht mehr vorhanden. Fragend schaute er Drake an.
„Deine Kahlheit überrascht Dich, Mark? Dir sollte bewusst sein, dass die Existenz eines Gummisklaven nichts mit menschlicher Ästhetik zu schaffen hat. Körperliche Behaarung hat für meinen zukünftigen Liebesdiener keine Bedeutung mehr. Der Kern Deines neuen Körpers sollte so einfach, wie möglich, gehalten werden. Behaarung stört im Grunde bei der Erschaffung eines Gummispielzeugs. Sei froh. Kein Problem mehr mit unordentlich sitzenden Haaren. Im Genitalbereich ist die Intimrasur generell eine Pflicht. Es gibt nichts schlimmeres, als einen stark behaarten Schwanz zu blasen.“
Mark schaute in die magischen Augen des Mannes, die farblich dem Edelstein auf dem Ring sehr nahekamen. Er überlegte, ob Drake Kontaktlinsen tragen würde. Der Luftzug, der durch die steinigen Gewölbe fegte, war intensiver geworden. Ein nackter Körper war diesem Naturspiel hilflos ausgeliefert. Ohne es zu wollen, fing Marks Körper an zu zittern, was auch dem Ledermann nicht entging. Schützend umarmte er den kahlrasierten Mann, streichelte dann mit seiner rechten Lederhand über die Glatze seines Zöglings und küsste ihn hart mit seiner Zunge.
Mark wusste nicht, wie ihm geschah. Das Leder des Anzugs, welches seinen Körper berührte, wärmte ihn von außen, aber die feurige Zunge wärmte ihn noch mehr von innen. Es fühlte sich herrlich. Sir Drake wusste, wie man küsste. Doch so schnell und überraschend, wie sich diese Situation ergeben hatte, war sie auch schon wieder vorbei.
„Entschuldige bitte, aber das gerade war sehr unkontrolliert. Im Regelfall ist es eine Sünde, vor dem Spiel der Gummipuppen in zu intimster Form Gefühle zu zeigen. Deute es bitte nicht falsch. Es gibt 9 Mitstreiter aus ganz Deutschland, die darauf brennen, mein persönlicher Sexsklave zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen alle an der gleichen Startlinie. Das, was Du die letzten Tage erlebt hast, hat jeder von ihnen durchgemacht. Komplettrasur, Entgiftung des Körpers und Einstellung auf lebenserhaltende Maßnahmen unter extremen Bedingungen. Alles das ist erforderlich, um die Basis für einen Anwärter zu schaffen. Du siehst die beiden Mitarbeiter mit den Gasmasken?“
Mark nickte.
„Sie präsentieren auf den Silbertabletts Deine Ausstattung, die Du in den ersten Tagen des Wettstreits tragen wirst. Er wird geplant 10 Tage andauern, da es 10 Teilnehmer sind. In der Regel wird jeden Tag ein Anwärter das Spiel wegen Missachtung der Richtlinien, oder einfach wegen Versagen, ausscheiden. Tag 10 wird allein dem Sieger gehören, an dem er mit mir unseren gemeinsamen Bund feiern wird. 24 Stunden in einem privaten Domizil nicht weit vom Schloss entfernt. Zum jetzigen Zeitpunkt darf und sollte es für mich noch keinen Favoriten geben, aber ich freue mich natürlich auch schon sehr auf Tag 10, der vieles ändern wird. Ich liebe meine Frau und meine Kinder, aber die Ehe und das offizielle Bild von mir nach außen ist eine Fassade. Das Geschlecht der Mittelsburger durchzieht Generationen. Wir haben einen Namen in der Gesellschaft und werden von klein auf gedrillt, Leistung zu bringen. Politische Stellen höheren Rangs und Engagement für das normale Volk werden gerne gesehen. Vielleicht hat mich diese Erziehung auch zu dem werden lassen, was mich ausmacht. Meine Frau ist für mich meine Königin, meine Kinder sind Prinzen und Prinzessinnen, aber meine dunkle Seite, die durch Leder, Latex und der endlosen Gier nach der sexuellen Befriedigung bestimmt sind, möchte ich mit einem Gummiwesen erleben, welches mir 24/7 vollgummiert zur Verfügung steht. Meine Frau akzeptiert diese andere Seite in mir, die nichts mit ihr zu tun hat. Sie kennt die ausschweifenden Fetish-Parties, die regelmäßig im Schloss stattfinden, genießt ihr prunkvolles Leben und schweigt. Nach außen sind wir ein Vorzeigepaar und ein Vorbild für viele Bilderbuchehen. Die dunkle Seite soll nur derjenige kennen, der mit meiner unendlichen Gier etwas anfangen kann und mir hilft, sie zu lindern. So, genug erzählt. Du wirst nun Deine Sklavenkleidung anziehen und Deinen zukünftigen Namen erhalten. Ein Sklave sollte für mich keine Nummer bekommen. Die persönliche Bindung sollte schon durch einen besonderen Namen geprägt sein. Den Namen erfährst Du, wenn Du in Gummi steckst.“
Die beiden Bediensteten, welche ebenfalls schwarze Latexkleidung unter ihren weißen Latexschürzen trugen, wirkten mit ihren wuchtigen Gasmasken und den Sauerstoffflaschen unheimlich. Sie näherten sich mit langsamen, fast synchronen Schritten, bis Sir Drake seine rechte Hand senkrecht nach vorne streckte, was sie automatisch zum Stoppen aufforderte. Drake nickte ihnen kurz zu, was sie dazu animierte, in die Knie zu gehen. Mark schaute wie gebannt auf die Maskenkonstruktion der beiden Männer. Er sog förmlich jede Atembewegung der Angestellten, welche Geräusche mit sich brachte, die er aus alten Star Wars Filmen von Darth Vader kannte, in sich auf. Er kannte sich ein wenig mit Gasmasken aus. Die beiden trugen Britische S10 Masken, die durch Latexhauben mit Reißverschluss und Halsband aufgewertet waren. In den durchsichtigen geriffelten Gummischläuchen, die zu den Sauerstoffflaschen auf dem Rücken führten, befanden sich schwarze Faltenbalgmembrane, die sich immer wieder aufblähten und zusammenzogen. Ein atemberaubender Anblick. Die Geräuschkulisse rundete das Ganze ab. Auf ihren Knien angekommen, senkten sie ihren Blick nach unten und streckten die funkelnden Silbertabletts mit der Latexkleidung in die Höhe. Sir Drake nickte wieder, sichtlich zufrieden mit der zeremoniellen Abfolge. Er griff nach einem kleinen Latexwürfel in der Mitte eines Tabletts und schüttelte ihn auseinander. Dann reichte er die Latexhülle, die nun in voller Größe von seiner Hand nach unten zu sehen war, dem nackten Anwärter entgegen.
„Ich möchte, dass Du mir nun eine perfekte Show bietest, die diesen feierlichen Akt abrundet. Meine Diener werden so lange in ihrer Pose verweilen, bis Du die Tabletts komplett geleert hast und das Latex Dein Körper umhüllt. Ich werde mich währenddessen auf den prunkvollen Sessel in der Ecke setzen und Deine Verwandlung genießen. Gib alles, Kleiner. Ab jetzt zählt jeder Atemzug von Dir für die Entscheidung, die täglich gefällt wird, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Ziehe Sir Drake in Deinen Bann. Zur Belohnung wirst Du am Ende mit Deinem neuen Namen getauft.
Mark kam sich albern vor. Er fühlte sich wie eine nackte Katze, die noch vor einiger Zeit durch die Fülle ihres edlen Fells geglänzt hatte. Dankbar nahm er den geschmeidigen Latexanzug entgegen. Nun erinnerte er sich wieder daran, dass er noch im Zug einen schwarzen Ganzanzug getragen hatte, der ihn aber wohl bei der Vorbereitung für die Zeit im Latexsarg abgenommen worden war.
Seine fröstelnden Hände glitten elektrisiert an dem stimulierenden Material entlang. Im Prinzip konnte er es kaum abwarten, in die enge Latexhaut zu schlüpfen. Drake gefiel ihm und er hatte bemerkt, dass von seiner Seite aus ebenfalls ein Funke übergesprungen war. Deshalb musste er auch alles geben, um seine Gummikonkurrenten hinter sich zu lassen. Wahrscheinlich dachte jeder der neun anderen Anwärter das Gleiche. Sir Drake sollte derjenige sein, der ihn tief und fest seine Jungfräulichkeit in seiner neuen Sklavenidentität nehmen sollte.
Es gab keinen Gedanken mehr an den spritzigen Abend mit Blumfeld. Die geheimen Tinkturen aus den unter Verschluss gehaltenen Chroniken der Mittelburger bewirkten genau das, was sie versprachen. Drake hatte es sich in den letzten Jahren, nachdem er beschlossen hatte, ein Leben mit zwei Identitäten zu führen, mehr und mehr zu Nutze gemacht. Er wusste, dass die unterschiedlichen Mixturen aus heimischen Kräutern auch in der Zukunft zumindest in seiner Funktion als dominanter Gummi- oder Lederherr eine große Bereicherung sein würden.
Sir Drake hatte es sich auf dem pompösen Ledersessel bequem gemacht. Genüsslich öffnete er den geschlossenen Knopf seines engen Ledersakkos und schlug die Beine übereinander. Ebenso wie Latex, gab Leder oft bei Bewegungsabläufen sehr charakteristische Geräusche von sich, die für eingefleischte Ohren wie Viagra wirken konnten. Die Situation stimulierte ihn. Mark begutachtete die leblose Latexhülle und leckte an der integrierten anatomischen Latexmaske entlang, bevor er anfing, sich anzuziehen.
Drake musste seine Beine spreizen. Der Druck auf seinen Schwanz, der sich mittlerweile wie ein Betonknüppel unter dem weichen Leder abmalte, wollte definitiv befreit und bearbeitet werden. Mark war dieser Anblick nicht entgangen. Die beiden Gasmaskenmänner hockten noch immer mit vorgestreckten Armen vor dem Anwärter.
Die glatte Latexhülle, die spielend leicht über den glatt rasierten Körper gezogen werden konnte, ließ in kurzer Zeit den jungen Mann aus Duisburg verschwinden.
„Dieser Anzug nennt sich „Black Toy“. Er wurde speziell für Dich und den Wettkampf entwickelt. Jeder Anwärter trägt einen sehr individuellen Anzug, den er, sollte er nicht der glückliche Auserwählte werden, behalten darf. Alle Anzüge sind einzigartig, aber das Modell „Black Toy“ ist schon an Grandiosität nicht zu übertreffen. Die Latexzusammenstellung ist eine besondere Entwicklung. Für Dich wird es sicherlich wie normales Latex wirken, aber Du wirst schon sehr schnell einen Unterschied feststellen. Unter Körperwärme verbindet sich die Innenschicht mit der menschlichen Haut. Dann wird der Anzug noch perfekter sitzen. Was Dich nicht abschrecken soll. Natürlich gibt es Mittel und Wege, diese Verbindung wieder zu trennen, aber daran wollen wir ja wohl beide in der Regel nicht denken. Uns liegt sicherlich mehr am Herzen, Deine Gummierung perfekt aufrecht zu erhalten.“
Sir Drake sprach mit sehr gelassener Stimme. Obwohl Mark mit seiner Gummierung beschäftigt war, entging ihm nicht diese angenehme, dunkle Stimme, die trotz gewisser Wärme mit jeder Silbe Dominanz ausstrahlte. Der Geschäftsmann in seinem eleganten Lederanzug hatte sich mittlerweile eine Zigarre angezündet und rieb sich mit der linken Hand die Beule, die sich gewaltig unter dem Leder der Anzughose abmalte.
„Du wirst den Anzug ohne Hilfe anziehen müssen. Auch wenn es zu Beginn alles ein wenig länger dauert, wirst Du es schaffen. Übung macht den Meister.“
Mark strauchelte ein wenig. Obwohl der Anzug chloriert war, gab es doch einige Stellen, für die er Zeit benötigte. Der Cockring, der versteckt unter einem anknöpfbaren Codpiece die Verbindung zum genoppten Gummischwanz darstellte, war sehr eng. Seine Finger schoben den an gehärteten Schwanz in die Hülle, die mit Gleitcreme versehen war. Dann drückte er die glatten Eier gegen die stabile runde Verstärkung. Es schmerzte, doch mit einem Mal, nachdem sich die Gleitcreme aus der Schwanzhülle ein wenig verbreitet hatte, flutschten sie durch die kreisrunde Öffnung. Das noch zuvor schlaffe Latexkondom wurde nun mit Leben gefüllt. Obwohl Mark diese Aktion angestrengt hatte, wurde er selbst durch das Ergebnis belohnt. Der glänzende, schwarze Gummischwanz wippte knochig auf und ab. Die prallen Eier hatten die vorgesehene Latexhülle gedehnt. Im Prinzip wirkte sein Genitalbereich nun wie ein übertriebener Dildo aus einem Erotikladen. Bis zur Maske war es nun ziemlich einfach. Er überlegte kurz.
„Keine Angst, Mark, Du kannst ruhig ein wenig an der Maske ziehen. Es ist eine Pull-Over Maske, die mit Reißverschluss und Halsband am Anzug verschweißt werden. Sie wird nicht zerreißen. Der Moment der Spannung ist sehr kurz, wenn Du es richtig machst. Stecke Dir nur die Enden der Nasenschläuche vorab in die Nasenlöcher. Alles andere ist dann ein Kinderspiel. Erfahrungen mit Nasenschläuchen hast Du bereits die letzten Tage gesammelt. Die Länge sollte Dir keine Probleme bereiten. 15 cm sind nichts gegen das, was Du im Sarg genießen durftest.“
