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Sigurd Westall und das organische Schiff Paurusheya, das sich als stoffliches Hologramm Alethea in menschlicher Form präsentiert, verbindet mehr als nur Freundschaft. Gemeinsam stellen sie sich neuen Gefahren. Als die Life-Int-Ltd. von Außerirdischen unterwandert wird, kündigt er und gründet zusammen mit seinem ehemaligen Chef Sir Arthur Newcraft die MBF-Organisation mit Sitz auf dem Saturnmond Jepetus. Mit von der Partie sind seine alten Kollegen Mark Merlin, Selin Wiegand und Amanda Lerch. Die Organisation soll außerirdische Aktivitäten innerhalb des Sonnensystems überwachen und kontrollieren. Als Sigurd die Venus- Station TRISHARANA aufsucht, kommt es zur ersten Konfrontation. Zwei riesige Fremdschiffe tauchen nahe der Plutobahn auf.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
Der Spezialist MbF
Band 4
Das TRISHARANA
Jubiläums-Edition
Jens F. Simon
Die Serien-Bände:
Bd.1 Mit besonderen Fähigkeiten –Streng Geheim
Bd.2 Paurusheya Das Nebular Raumschiff
Bd.3 Die Jepetus Station der Außerirdischen
Bd.4 Das TRISHARANA
Bd.5 Herr der Naniten
Bd.6 Das Unsterbliche im Himmel
Bd.7 Die Supererden
Bd.8 Das verzauberte Raumschiff
Bd.9 Die magische Stadt
Bd.10 Gefangene der Zeit
Bd.11 Die Rache der Magier
Bd.12 Der Name der Zukunft
Bd.13 Das lebende Programm
Inhalt:
Prolog
Ärger mit der Life-Int-Ltd.
Sir Arthur Newcraft
Raumalarm
Die Venusstation
Die letzte Wirklichkeit des Universums
PAURUSHEYA greift ein
Die Entführung
Die höchste Wirklichkeit des Seins liegt im innersten des Menschen. Um sie zu erreichen, bedarf es einer gewissen geistigen Vorbereitung.
Ich saß vor meinem Glas Sherry und sinnierte vor mich hin. Natürlich war ich wieder einmal viel zu früh. Das schien eine Angewohnheit zu sein, die ich nicht ablegen konnte. Bei jeder Verabredung, bei jedem Treffen mit Freunden und Bekannten musste ich einfach bereits eine halbe Stunde vor der vereinbarten Zeit eintreffen.
Es war irgendwie ein innerer Zwang. Ich starrte auf das Glas, das vor mit auf dem Tisch stand und meine Gedanken schweiften ab.
Ich hatte mir tatsächlich angewöhnt, vor dem Abendessen immer ein Glas Sherry zu mir zu nehmen, genauso, wie ich es von meinem Chef Sir Arthur Newcraft her kannte.
Sir Arthur konnte stundenlang über seinen Sherry oder seinen Portwein schwärmen.
„Das Hauptmerkmal aller Sherrys ist, dass sie zunächst aus einem trockenen Weißwein, meist aus der Palomino- Traube, hergestellt werden. Dieser Wein wird nach vollendeter Gärung mit Branntwein versetzt und so von ursprünglich 11 bis 12 auf 15 bis 19,5 Prozent Alkohol aufgespritzt. Anschließend reift er in unverschlossenen 600-Liter-Fässern an der Luft. Alle Sherrys sind somit ursprünglich trocken. Zum Süßen von Sherrys werden vor der Füllung Weine aus den Rebsorten Moscatel oder Pedro Ximenez hinzugegeben. Die Trauben dieser Rebsorten werden nach der Ernte nicht sofort gekeltert, sondern zunächst getrocknet.“
Ich hörte noch heute seine Erklärungen, wie am ersten Tag, als ich vor ihm saß und er mich musterte.
Ich schaute vom Glas auf, und mein Blick schweifte durch das „Comme Chez Nous“, das zurzeit angesagteste Restaurant in der Brüssler Altstadt.
Die Wände waren mit feinem, dunklen Ebenholz verblendet und erinnerten mich an Sir Arthurs Büroraum.
Die dortigen Bürowände waren ebenfalls mit dunklem Holz verkleidet. Es war mittlerweile gegen 20.00 Uhr.
Es war viel geschehen, in den letzten Wochen. Ich saß am Tresen dieses noblen Etablissements und fragte mich jetzt schon zum wiederholten Mal, warum Alethea nicht mit mir gekommen war.
Schließlich war sie mittlerweile ein sehr enger Teil von mir geworden und schließlich hatte sie mit ihrem Engagement viel dazu beigetragen, dass meine Freunde und Kollegen wieder wohlbehalten zurück auf die Erde gelangten und dass die Fremden unser Sonnensystem verlassen hatten.
Alethea hatte die letzte Woche mit mir zusammen in meiner alten Heimat verbracht.
