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Mit dem Untertitel Das Chaos ist perfekt erscheint nun das 3. Buch von Melda-Sabine Fischer mit gereimten und in Gedichtform ver-packten Geschichten. Die Autorin bedient sich dabei erneut der Wundertüte alltäglichen Wahnsinns.
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Seitenzahl: 76
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Mit dem Untertitel „Das Chaos ist perfekt“ erscheint nun das 3. Buch von Melda-Sabine Fischer mit gereimten und in Gedichtform verpackten Geschichten. Die Autorin bedient sich dabei erneut der Wundertüte alltäglichen Wahnsinns.
Die sich seit 2015 im Ruhestand befindliche ehemalige Mitarbeiterin der Volksbank Meerbusch eG zieht wieder alle Register ihres geschliffenen, manchmal auch deftigen Wortwitzes, den sie bereits als Karnevalistin (unter anderem während ihrer langjährigen Präsidentschaft bei der Prinzengarde „blau-weiss“ in Ratingen) und als Humoristin auf diversen Bühnen in Nordrhein-Westfalen unter Beweis stellte.
(März 2019)
Chaos
Das Chaos ist perfekt…
Und das am Hochzeitsmorgen!
Diese Hitze!
Chaos zum Jahreswechsel
Unangenehmes und Lästiges
Im Wartezimmer
Das Dings
Mehr Licht!
Phantastisches
Neckische Phantasien
Auf Wolke 7
Der Mann im Mond
Physisches
Blasendruck
Übergewicht
Diät
Wort und Schrift
Italienisch für Anfänger
Deutsch für Anfänger
Flora
Es blüht
Fauna
Ein Besuch im Zoo (1. Teil)
Ein Besuch im Zoo (2. Teil)
Freizeit und Verkehr
Auf Kreuzfahrt (1. Teil)
Auf Kreuzfahrt (2. Teil)
Auf Kreuzfahrt (3. Teil)
Mit der Bundesbahn
Kulinarisches
Bitte mit Sahne!
Im Sternerestaurant
Alles Käse!
Der Biss in die Makrone
Weitere, unter dem Titel „Das wahre Leben“ erschienene Werke der Autorin:
Untertitel „Total verrückt und doch echt“(ISBN 9783743149458) - Juni 2017 Untertitel „Der Wahnsinn geht weiter“(ISBN 9783752835007) - April 2018
Vorwort
Chaos
Das Chaos ist perfekt…
Physisches
Blasendruck
Phantastisches
Neckische Phantasien
Flora
Es blüht
Unangenehmes und Lästiges
Im Wartezimmer
Freizeit und Verkehr
Auf Kreuzfahrt (1. Teil)
Übergewicht
Auf Kreuzfahrt (2. Teil)
Fauna
Ein Besuch im Zoo (1. Teil)
Mit der Bundesbahn
Auf Kreuzfahrt (3. Teil)
Das Dings
Ein Besuch im Zoo (2. Teil)
Diese Hitze!
Wort und Schrift
Italienisch für Anfänger
Und das am Hochzeitsmorgen!
Diät
Auf Wolke 7
Deutsch für Anfänger
Kulinarisches
Bitte mit Sahne!
Der Mann im Mond
Im Sternerestaurant
Mehr Licht!
Alles Käse!
Der Biss in die Makrone
Chaos zum Jahreswechsel
Das Wetter macht nur Eskapaden,
Orkane rappeln an Rollladen,
die Sonne brennt in einer Tour,
die Welt versinkt im Chaos pur.
Der Dieb, der deine Tür aufbricht,
wühlt alles durch und findet nicht
das, was er sucht; er hat kein Glück,
ein Chaos lässt er dir zurück.
Bei der OP im Krankenhaus,
da sollten deine Mandeln raus,
doch fehlt dir jetzt das linke Bein,
perfekter kann kein Chaos sein.
Liegst du im Sarg, obwohl lebendig,
dann liegst du dort ab jetzt wohl ständig.
Der Notarzt meint, du wärst verreckt,
er macht das Chaos erst perfekt.
Ein Durchzug fährt dir durch das Haus,
bläst Rechnungen zum Fenster raus,
die dich seit Tagen aufgeschreckt,
dies Chaos ist für dich perfekt.
Die Schwiegermutter -mit Gepäck-
ist zu Besuch, will nicht mehr weg.
Lässt sie dann ihre Spitzen los,
ist das Beziehungs-Chaos groß.
Die Oma, die war sehr berauscht,
hat ihr Gebiss beim Tanz getauscht.
Jetzt -nüchtern- hat sie das entdeckt,
dies Chaos hat sie sehr erschreckt.
Der Vater -jetzt im Ruhestand-
zu Hause nur das Chaos fand,
da seine Frau ihn kommandiert
und so zur Hilfskraft degradiert.
Marie, die Tochter, kriegt ein Kind,
sie weiß nicht wer die Väter sind,
denn durch den Sex mit vielen Jungen
hat sie das Chaos wild besprungen.
Du stehst im Stau, wie jeden Tag,
ein Zustand, den wohl niemand mag.
Ein Laster dir die Sicht verdeckt,
der macht das Chaos dann perfekt.
Der Pastor trank zu viel vom Wein,
drum lädt er die Gemeinde ein
zum Ententanz um den Altar,
perfekter nie ein Chaos war.
Und Trump, der lässt Europa zittern,
dabei kann er nur Blödsinn twittern.
Der Putin, der agiert verdeckter,
sein Chaos ist für ihn perfekter.
Der Erdogan wetzt seine Messer,
die AfD ist auch nicht besser,
der Präsident im Ungarland,
der nutzt das Chaos ungalant.
In naher Zukunft -sagt mein Magen-,
da werden wir hier Burka tragen,
man kann nur durch ´nen Sehschlitz schauen,
perfektes Chaos für die Frauen.
Wenn Männer ihre Frau‘n dann suchen,
so hört man sie nur lauthals fluchen:
„Dies Chaos hält ja keiner aus,
die sehn ja alle ähnlich aus.“
Der Mann im Mond kann nur noch stutzen,
die Frau im Mond, sie will nicht putzen,
so bleibt das Mondgestein verdreckt,
dies macht das Chaos höchst perfekt.
Ein Typ vom Mars, der leicht verwirrt,
hat jüngst sich Richtung Mond verirrt,
wirft Mars-Müll auf den Mann im Mond,
der ist solch‘ Chaos nicht gewohnt.
Im Paradies, da war’s einst schön,
doch Adam wollte dies nicht sehn,
er isst vom Apfel ungeniert,
was unsern Herrgott sehr pikiert.
Gott Vater -ohne lang zu reden-
bugsiert ihn aus dem Garten Eden.
Das Chaos, was darauf entsteht,
bei uns auf Erden weiter geht.
Von der Geschichte die Moral:
Der Sündenfall, er war fatal.
Es würde nie ein Chaos geben,
wär’n wir noch heut‘ im Garten Eden.
Sehr schlimm ist es, wie du wohl weißt,
wenn dich der Blasendruck zerreißt.
Man fühlt sich in der Tat beschissen,
weil es nicht geht, doch du musst müssen!
Es mangelt stets an Örtlichkeiten,
die deiner Blase gern bereiten
Erleichterung durch frohes Strullern;
kein Klo in Sicht – du kannst nicht pullern!
Selbst in der Bahn, bei jedem Ruck,
verspürst du diesen Blasendruck.
Der Schmerz wird stärker, ja er klopft,
bis jäh es in die Hose tropft.
Auch mitten auf der Autobahn
kommt solch ein Blasendruck schlecht an.
Zum nächsten Rasthof - welch Gezeter -
sind es noch 30 Kilometer.
Bist du ein Mann, dann geht es leicht,
denn hast du einen Baum erreicht,
bedienst du kurz den Reißverschluss,
besprühst den Ahorn mit Genuss.
Ein Mann kann hinter Büschen, Birken
sich schnell Erleichterung erwirken.
Doch bist du Frau, ist dies unmöglich,
die Pein, die Not wird unerträglich.
Auf dickem Ast sitzt du zwar gut,
der liegend auf der Böschung ruht,
das Höschen legst du neben dich,
doch was du siehst ist fürchterlich.
Ein Spanner, der dich feist beäugt
und dir sein Genital vorzeigt,
steht hinter einer Eiche Rinde
(es kann auch sein, es ist ´ne Linde).
Dein Pieseln gibst abrupt du auf,
verlässt den Ort im Dauerlauf.
Der Schock, er fuhr dir in die Glieder,
doch jetzt im Auto musst du wieder.
Du gibst kurz Gas, frisst Kilometer,
erleichtern musst du dich wohl später.
Der Beckenboden wird trainiert,
der Fahrersitz wird malträtiert.
Ein Schild erscheint in weiter Ferne:
„Besuchen können Sie uns gerne
auf unsrem Rasthof Fernthal-Ost.“
Das musst du wohl, auch wenn’s was kost‘.
Du folgst dem Hinweisschild WC,
bei dem, was folgt, erstarrst du jäh.
Du liest den Hinweis -höchst pikiert-:
„Das Damen-Klo wird renoviert!“
Was machst du jetzt? Die Not ist groß.
Das Herren-Klo! - Dort ist nichts los!
Nur hinten links, am Urinal,
da steht ein dicker Kardinal.
„Verzeihen Sie, ich bin verdrossen,
das Damen-Klo, es ist geschlossen!“
Der heil’ge Mann kann mich verstehen,
versucht sich dabei umzudrehen.
„So ging’s mir neulich an Silvester,
nach zwei, drei Bierchen und ´nem Trester.“
Beim Drehen hat er leicht gekleckert,
drauf hat die Klo-Frau laut gemeckert.
„Wir sind hier nicht im Vatikan,
schau’n Sie die Sauerei sich an,
auch wenn der Ort hier nicht sakral,
man stellt sich nah ans Urinal!“
Ich fand ihn sinnlos, den Disput,
und schloss mich ein mit frohem Mut
in der Kabine Nummer sieben,
viel Zeit, die wär‘ mir nicht geblieben.
So kommt’s am End‘ zum guten Schluss,
der Druck entweicht mit Hochgenuss.
Der Schmerz ist weg, vorbei die Qual,
wenn du nicht darfst, ist das fatal!
Und die Moral von der Geschicht‘:
Auch wenn Du meinst, Du müsstest nicht,
besuche schnell den stillen Ort,
entleer Dich dort, erst dann fahr fort!
Ich fühl‘ mich manchmal kannibalisch,
mein Denken wird dann animalisch.
Die Wünsche werden höchst obskur,
die Phantasie rutscht aus der Spur.
Ich ließ mich schwarz gern mal bepinseln
von Hindus auf den Fidschi-Inseln.
Mit Eskimos in roten Socken
würd‘ ich gern mal im Iglu hocken.
Dem Erdogan am Bosporus
gäb‘ ich mit Schwung ´nen Pferdekuss.
Den Donald Trump für die Allüren,
den möcht‘ ich gerne mal kastrieren.
Wenn Kim Jong-un recht böse guckt,
dann hätte ich ihn wild bespuckt,
das wär‘ für mich kein großes Drama,
denn ich wär‘ gern ein dummes Lama.
Zur Merkel will ich: „Angie“ sagen,
„Du solltest auch mal Röcke tragen!
Mit Dir möcht‘ Haschisch ich probieren
und sinnlos aus dem Reichstag stieren.“
(die Autorin stierenden Blickes…)
Als Vampir will ich Gauland beißen,
nen Haufen auf die Rechten scheißen.
Politiker, die mich verdrießen,
will ich mit Nilpferdkot beschießen.
Es wär für mich auch ein Plaisir,
wär‘ ich im Zoo ein Gürteltier,
dann würde ich mit Menschenaffen
die Zoobesucher blöd begaffen.
Ich wär auch gern ein Krokodil,
