Das Weite Suchen - Petra Chelmieniecki - E-Book

Das Weite Suchen E-Book

Petra Chelmieniecki

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Beschreibung

Das Weite Suchen - auf den Spuren der Sehnsucht Ferne - mein Blick geht zum Horizont - mein Herz träumt endlos weiter. Die Texte in Poesie und Prosa sind ehrlich zutiefst erfahren und zeigen eine große, meditative Kraft. Es öffnet sich eine Welt, die das Herz berührt. Illustrationen in schwarz/weiß zeigen bildnerische Werke der Autorin.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 21

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhaltsverzeichnis

Spuren

Ruhelos

Nach Norden

Die Wahrheit im Traum

Auf Reisen

Abschied von der Insel

Unterwegs

Hinterm Horizont

Weil ich nicht anders kann

Stimme des Herzens

Immer unterwegs

Odyssee

Weißt du...?

Kleine träumerei

Schattenbaum

Sehnsuchtsland

Weltensystem

Ratlos

Wohin?

Manchmal müde

Die Möwe

Erwachen

Vielleicht morgen

Das Weite Suchen

Himmel

...Und über uns der Himmel

Ganz weit fort

Zeit

Es ist die Sehnsucht

Auf der Spur meiner Träume

Spuren

Spuren, die kein Wind verweht,

laufen durch die Zeit.

Wege, die man mit dem Herzen geht,

überdauern die Ewigkeit.

Träume, die der Morgen webt,

lassen dich versteh'n:

Wünsche sind erfüllbar,

du musst nur einfach geh'n.

Nimm dir die Freiheit zu handeln,

denn Leben heißt, sich verwandeln.

Bleib nicht am Wegesrand steh'n.

Spuren, die durch mein Leben gehen,

bilden einen Kreis,

jedes Ende ist ein neuer Beginn.

Jetzt weiß ich,

was leben heißt.

ruhelos

Manchmal

am Abend

da treibt mich etwas hinaus,

eine unbestimmte Sehnsucht,

vielleicht auch meine Einsamkeit.

Dann gehe ich zum Bahnhof

und schaue, wohin die Züge fahren.

nach Norden

Wenn die Enge des Alltags

keinen Raum mehr läßt

für die wärmende Nähe zu dir,

wenn dein Ohr

im Lärm der Vielfalt

taub geworden ist für das,

was ich mit dir teilen möchte,

dann hülle ich mich ein

in den wärmenden Mantel

meiner Traurigkeit

und mache mich auf den Weg

nach Norden.

Meinen Weg gehen

über die Grenzen hinaus

dem Licht entgegen

Die Wahrheit im Traum

Ich muß lernen, meine Träume zu begreifen. Wenn ich das kann, sind es keine Träume mehr, sondern Realität. Im Dämmerzustand, im von Träumen durchzogenen Wachsein, weiß ich nicht mehr, wer ich bin, was ich will, welche Zeit ist. Ich weiß nicht mehr, was Wahrheit ist und was Traum. Aber es ist auch einfach unwichtig. Es ist einfach so. Und ich beginne, zu ahnen, dass alles Wahrheit ist, dass auch das, was meine Träume und Phantasien sind, dass Menschen, die mir erscheinen, wirklich, unwirklich, lebendig oder tot, Wahrheiten sind, Wahrheiten in mir, die ich nur noch nicht begreife. Ich muß lernen, meine Träume zu begreifen.

Sie haben recht, alle die, die mich für eine Träumerin und Illusionistin halten, aber sie haben nicht recht, wenn sie sagen, dass ich der Realität entfliehe. Denn meine Wahrheit liegt in meinen Träumen.

In einem Gedicht habe ich geschrieben: