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Das Weite Suchen - auf den Spuren der Sehnsucht Ferne - mein Blick geht zum Horizont - mein Herz träumt endlos weiter. Die Texte in Poesie und Prosa sind ehrlich zutiefst erfahren und zeigen eine große, meditative Kraft. Es öffnet sich eine Welt, die das Herz berührt. Illustrationen in schwarz/weiß zeigen bildnerische Werke der Autorin.
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Seitenzahl: 21
Veröffentlichungsjahr: 2017
Spuren
Ruhelos
Nach Norden
Die Wahrheit im Traum
Auf Reisen
Abschied von der Insel
Unterwegs
Hinterm Horizont
Weil ich nicht anders kann
Stimme des Herzens
Immer unterwegs
Odyssee
Weißt du...?
Kleine träumerei
Schattenbaum
Sehnsuchtsland
Weltensystem
Ratlos
Wohin?
Manchmal müde
Die Möwe
Erwachen
Vielleicht morgen
Das Weite Suchen
Himmel
...Und über uns der Himmel
Ganz weit fort
Zeit
Es ist die Sehnsucht
Auf der Spur meiner Träume
Spuren, die kein Wind verweht,
laufen durch die Zeit.
Wege, die man mit dem Herzen geht,
überdauern die Ewigkeit.
Träume, die der Morgen webt,
lassen dich versteh'n:
Wünsche sind erfüllbar,
du musst nur einfach geh'n.
Nimm dir die Freiheit zu handeln,
denn Leben heißt, sich verwandeln.
Bleib nicht am Wegesrand steh'n.
Spuren, die durch mein Leben gehen,
bilden einen Kreis,
jedes Ende ist ein neuer Beginn.
Jetzt weiß ich,
was leben heißt.
Manchmal
am Abend
da treibt mich etwas hinaus,
eine unbestimmte Sehnsucht,
vielleicht auch meine Einsamkeit.
Dann gehe ich zum Bahnhof
und schaue, wohin die Züge fahren.
Wenn die Enge des Alltags
keinen Raum mehr läßt
für die wärmende Nähe zu dir,
wenn dein Ohr
im Lärm der Vielfalt
taub geworden ist für das,
was ich mit dir teilen möchte,
dann hülle ich mich ein
in den wärmenden Mantel
meiner Traurigkeit
und mache mich auf den Weg
nach Norden.
Meinen Weg gehen
über die Grenzen hinaus
dem Licht entgegen
Ich muß lernen, meine Träume zu begreifen. Wenn ich das kann, sind es keine Träume mehr, sondern Realität. Im Dämmerzustand, im von Träumen durchzogenen Wachsein, weiß ich nicht mehr, wer ich bin, was ich will, welche Zeit ist. Ich weiß nicht mehr, was Wahrheit ist und was Traum. Aber es ist auch einfach unwichtig. Es ist einfach so. Und ich beginne, zu ahnen, dass alles Wahrheit ist, dass auch das, was meine Träume und Phantasien sind, dass Menschen, die mir erscheinen, wirklich, unwirklich, lebendig oder tot, Wahrheiten sind, Wahrheiten in mir, die ich nur noch nicht begreife. Ich muß lernen, meine Träume zu begreifen.
Sie haben recht, alle die, die mich für eine Träumerin und Illusionistin halten, aber sie haben nicht recht, wenn sie sagen, dass ich der Realität entfliehe. Denn meine Wahrheit liegt in meinen Träumen.
In einem Gedicht habe ich geschrieben:
