Deadly Desire - Sophie Belmonde - E-Book

Deadly Desire E-Book

Sophie Belmonde

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Beschreibung

London 1888 - Ein brutaler und perverser Frauenmörder versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Die Polizei ist ratlos. Der Mörder hingegen tötet weiter und spießt die Frauen auf dem Gipfel der Lust mit seinem enormen fleischernen Pfahl auf. Bis der Mörder auf die geheimnisvolle Mina trifft. Eine Frau, die mit ihren sinnlichen Rundungen seinen Verstand vernebelt, sein Blut in Wallung und seinen Lustbolzen in Angriffsstellung bringt. Doch Mina hat ihre eigenen Pläne mit ihm. Verführerisch, blutig, tödlich. …

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Deadly Desire

Deadly Desire

Bis(s) dass dein Pfahl uns scheidet

Sophie Belmonde

Impressum: Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Veröffentlicht bei Infinity Gaze Studios AB

1. Auflage, August 2025, Alle Rechte vorbehalten

Copyright © 2025 Infinity Gaze Studios

Texte: © Copyright by Sophie Belmonde

Lektorat, Korrektorat: Barbara Madeddu

Cover & Buchsatz: V.Valmont @valmontbooks

Druck und Distribution im Auftrag des Verlages:

Tolino Media

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung von Infinity Gaze Studios AB unzulässig und wird strafrechtlich verfolgt.

Infinity Gaze Studios AB, Södra Vägen 37, 829 60 Gnarp

Schweden, www.infinitygaze.com

Kontaktadresse nach EU-Produktsicherheitsverordnung:

[email protected]

Für Markus

Als Dankeschön für den geilen Titel

und für … naja, den Rest weißt selbst :)

Prolog

Whitechapel, London, 31. August 1888

Lautlos gleite ich durch die Nacht,

getrieben von der Lust in mir.

Mein Jagdinstinkt, der ist erwacht

und nähret todessüß die blut‘ge Gier.

Dein Körper, warm und weich zugleich,

dein Blick, so hell und voller Leben.

Ich geleite dich ins Dunkelreich,

Vergebung wird es dafür niemals geben.

Mein harter Pfahl will dich beglücken,

meine Küsse wild auf deinem Nacken,

bis du jauchzt gar vor Entzücken

in heißen Flammen, nicht zu packen.

Mein Feuerstoß, der nimmt dich mit

auf deine letzte Reise,

dein Blut rinnt honiggleich nach scharfem Schnitt

und erquicket mich auf höchster Weise.

Die Welt erstrahlt in Lichterfunken,

spitze Nägel pflügen sich in deinen Bauch.

Mein Kopf vergräbt sich freudentrunken,

in dein Gedärm mit eis‘gem Hauch.

Ich weiß, mir scheint nie mehr die Sonne,

nahm ich dir doch all dein Glück.

Während ich erblüh in Wonne,

bleibst du allein und kalt zurück.

Die Jagd auf mich hat schon begonnen,

gesucht werd ich im ganzen Land.

Hell darf ich mich im Ruhme sonnen:

Der Ripper und Pfähler - so werde ich genannt.

Kapitel 1

Londoner East End, 8. September 1888

„Guten Morgen, Sir“, grüßte Sergeant Brown vom örtlichen Polizeirevier Inspector Frederick Abberline, welchen er zu früher Stunde aus der Zentrale des Metropolitan Police Service in den Hinterhof der 29 Hanbury Street im Stadtteil Spitalfields hatte rufen lassen.

„Wo ist die Leiche?“, fragte Abberline ohne Umschweife.

Wortlos und mit leicht grünlichem Gesicht zeigte der Sergeant in die hinterste Ecke. „Ist aber kein schöner Anblick, Sir. Echt übel zugerichtet die Kleine“.

Abberline nickte und ging auf die am Boden liegende Leiche zu, die von einigen Polizisten umringt wurde. Nach einem ersten kurzen Blick jedoch musste Abberline sich schlagartig umdrehen und übergeben. Es geschah so reflexartig, dass er nichts dagegen tun konnte.

Sein komplettes Frühstück klatschte auf das Kopfsteinpflaster, bis sein Magen nichts mehr herzugeben hatte. Er wischte sich mit dem Taschentuch den Mund ab, sammelte sich kurz wieder und beugte sich erneut über die Leiche zur näheren Inspektion.

Nach dem Schock des ersten Anblicks konnte er den Frauenkörper nun genauer betrachten. Der Sergeant hatte Recht. Wahrlich kein schöner Anblick, um nicht zu sagen, dass Abberline noch nie im Leben eine solch grässlich entstellte Leiche gesehen hatte. So abartig brutal zugerichtet.

Die Frau lag in einer riesigen Blutlache mit dem Rücken auf dem Boden. Ihre Kehle hatte der Mörder mit zwei Schnitten sauber durchtrennt, so dass der Kopf mit dem zerkratzten Gesicht schief zur Seite ruhte. Die blutgetränkte Kleidung klebte zerrissen am Körper. Der Leib wurde vom Herzen an komplett geöffnet und fachmännisch ausgeweidet. Die Gedärme hatte der Mörder über die rechte Schulter seines Opfers theatralisch drapiert. Am schlimmsten jedoch fand Abberline den Intimbereich anzusehen: Zerfetzt zu einer breiartigen und undefinierbaren Fleischmasse, als hätte der Mörder wie in einem Blutrausch ununterbrochen zugestochen. Als hätte er nicht mehr aufhören können all seine aufbrausende Wut an ihr auszulassen.

Wie ein armer Sünder in der tiefsten Höllenglut, gefangen in den Klauen grausamer Dämonen, hatte der Mörder sein Opfer zurückgelassen. Ein Anblick, welcher Abberline so schnell nicht mehr vergessen sollte.

---ENDE DER LESEPROBE---