Death Chain - S. Roth - E-Book

Death Chain E-Book

S. Roth

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Beschreibung

Das Motto lautet Arbeiten ohne Freizeit. Die Grossmächte, welche über die Gesellschaft herrschen, planen die Kontrolle der Menschheit zu übernehmen. Eines Abends auf dem Weg nach Hause findet der 17-jährige Junge namens Scott die Death Chain. Angeblich besitzt diese silberne Kette die Macht, Menschenleben zu verkürzen. Doch wird er sie für das Richtige einsetzen?

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Seitenzahl: 235

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Death Chain

HauptcharaktereKapitel 1 - Schreckliche NachrichtenKapitel 2 - Düstere ZukunftspläneKapitel 3 - Grausame BestrafungKapitel 4 - Death ChainKapitel 5 - Grosse PläneKapitel 6 - Stressige AktionKapitel 7 - Riskante AngelegenheitKapitel 8 - Hastige FluchtKapitel 9 - Kranke NebenwirkungenKapitel 10 - UrkschenKapitel 11 - Gebäude 4Kapitel 12 - Verstörende NervenklinikKapitel 13 - Auf und DavonKapitel 14 - Volk UlpitraKapitel 15 - Helle VollmondnachtKapitel 16 - Tor in die ZwischenweltKapitel 17 - Wesen der FinsternisKapitel 18 - Light und ShadowKapitel 19 - Nach HauseKapitel 20 - Great Power CityKapitel 21 - Getrennte WegeKapitel 22 - Dunkle KräfteKapitel 23 - Zerstörte HeimatKapitel 24 - VerratKapitel 25 - Schutt und AscheKapitel 26 - Dreizehnter TrägerKapitel 27 - Die EisfestungKapitel 28 - Dunkle GestaltKapitel 29 - Element der KämpferKapitel 30 - Elende VerzweiflungDanksagungImpressum

Hauptcharaktere

Dave: Ist ein hilfsbereiter 18-Jähriger. Er hat braune Haare, ist etwa 1.73 Meter gross und hat blaue Augen.

Jason: Ein 17-jähriger sportlicher Junge. Braune Haare, ebenso braune Augen und ist etwa gleich gross wie Dave. Er sorgt stets für gute Stimmung.

Kelly: Ist 16 Jahre alt und etwas grösser als 1.60 Meter. Hat schwarze, schulterlange Haare und braune Augen. Sie gehört zu den Vernünftigen der Gruppe.

Loana: Ist 17 Jahre alt. Ihre braunen Haare gehen etwas über die Schultern. Sie hat braune Augen und ist etwa 1.65 Meter gross. Loana ist eine sehr aufgestellte Person.

Marlena: Dieses 17-jährige Mädchen ist die Grösste von allen, mit 1.85 Meter. Sie hat rötlich gefärbte, schulterlange Haare und grüne Augen. Marlena hat ein grosses Herz und akzeptiert alle so, wie sie sind.

Samantha: Ein 17-jähriges, schlankes Mädchen. Sie ist unter dem Namen Sam bekannt. Hat längere, dunkelblonde Haare, grüne Augen und ist fast 1.70 Meter gross. Sie ist bekannt für ihren grossen Ehrgeiz.

Saphira: Sie ist auch 17 Jahre alt. Hat braune Augen und ebenfalls schulterlange, rötlich gefärbte Haare. Alle nennen sie Saphi. Sie ist eher zurückhaltend. Saphi ist, mit 1.54 Meter, die Kleinste von allen. 

Scott: Ist ein 17-jähriger, schlanker Sportler. Er ist 1.75 Meter gross und hat ein charmantes Lächeln. Seine braunen Haare hat er auf der Seite kurz und oben etwas länger. Mit seinen grünen Augen blickt er meistens ernst. Scott ist sehr selbstbewusst und zielstrebig.

Tessy: Mit 18 Jahren ist sie das älteste Mädchen der Gruppe. Ihre braunen Haare reichen ihr über die Schultern. Sie hat braune Augen und wie Kelly asiatische Wurzeln. Tessy ist eher schüchtern.

Yacob: Ist 16 Jahre alt und der Jüngste von allen. Er ist ein wenig grösser als Sam, hat braune, kurze Haare und blaue Augen. Yacob ist ein richtiger Draufgänger.

Kapitel 1 - Schreckliche Nachrichten

Es war mitten im Oktober, der Wind blies leicht und die Bäume verloren langsam ihre Blätter. Tessy lief Schritt für Schritt durch das Laub und hörte das Rascheln unter ihren Füssen. Sie trug eine warme, winddichte, bräunliche Jacke und hatte ihr Handy in der Hand. Es war schon halb sechs am Abend. Sie kam gerade von der Arbeit und war auf dem Weg zu Jasons Zuhause, wo sie sich mit ihren Freunden verabredet hatte. Sie steckte ihr Handy zurück in ihre schwarze Umhängetasche und lief weiter durch die riesige Stadt Rack Town. Eigentlich sah alles friedlich aus, bis auf die unzähligen Soldaten, die durch die Strassen liefen und alle Leute kontrollierten. Jeder einzelne von ihnen trug ein grosses Maschinengewehr in den Händen und alle trugen die gleichen Klamotten: Schwarze Schutzwesten, hohe, schwarze, stabile Schuhe und Militärhosen. Egal wo man war, ständig wurde man von Kameras auf den Strassen beobachtet. Die Stadt war von Hochhäusern umgeben. Dort lebten die reichen Leute und die Soldaten. In die Mitte von Rack Town kam man ohne höheren Rang, grossen Namen und einem besonderen Ausweis, nicht hinein. Das Ganze war von einem sieben Meter hohen Stachelzaun umgeben und wurde von unzähligen Soldaten und Kameras bewacht. Dies war so, weil sich im Zentrum, das grösste Gebäude der ganzen Umgebung befand. Das Rich House. Dort lebten die zwanzig Grossmächte der Stadt.

Endlich war sie angekommen. Sie öffnete das Gartentor und trat in den schönen, kleinen Vorgarten vom zweistöckigen Haus. Bevor sie überhaupt klingeln konnte, öffnete sich die Tür vor ihrer Nase und dahinter stand Dave, der sie anlächelte. Mit einer Umarmung begrüssten sie sich. Tessy zog die Jacke aus und hängte sie an den Kleiderständer. Danach ging es, die erste Tür rechts, hinunter in den Keller. Dort befand sich das Zimmer von Jason. Der Boden war mit einem dunkelblauen Teppich belegt. Links von ihnen auf einem Möbelstück stand der grosse Fernseher und auf beiden Seiten neben dem Fernseher waren zwei Musikboxen. In der Mitte standen zwei runde Tische mit vielen Gläsern und Flaschen. So wie jedes Mal standen auch drei Shishas mit je zwei Schläuchen dort. Ein grosses Sofa, auf dem etwa acht Personen Platz haben, stand rechts von ihnen. Neben dem Sofa befand sich sein Doppelbett. Hinter dem Bett ein Kleiderschrank und an den Wänden hingen einige verschiedene Bilder. Jason, Sam und Kelly sassen bereits auf dem Sofa. Sam war beschäftigt am Laptop, Kelly machte ihre Hausaufgaben und Jason rauchte an einer Shisha und spielte ein Game auf seinem Handy. Tessy umarmte zur Begrüssung alle und setzte sich dazu. Die fünf kannten sich schon eine Weile und verstanden sich ziemlich gut. Dave setzte sich aufs Bett und sagte den anderen, dass sich Yacob verspätet. Da fügte Jason hinzu, dass später auch noch Scott kommt.

Tessy sah ihn etwas misstrauisch an. „Was? Ihn hast du auch eingeladen?“

Tessy, Kelly, Sam, Saphi und Marlena lernten ihn damals bei einem Treffen von Jason kennen. Scott sah die Mädchen die meiste Zeit nur herablassend an. Seitdem hielten sie nicht viel von ihm. Ausser Sam, denn sie fand den Jungen interessant. Dies erzählte sie allerdings niemandem.

„Mann, Scott ist eigentlich ein netter Kerl, tu' nicht so!“, entgegnete Jason ihr.

Kelly sah ihn ernst an und schüttelte den Kopf. „Der ist einfach nur bescheuert!"

Und da klingelte es auch schon an der Tür. Jason hüpfte auf und lief hinauf. Kurz darauf stand Scott bereits im Zimmer, begrüsste alle mit einem „Sali“, liess sich auf das Sofa fallen und nahm einer der Schläuche von den Shishas in die Hände. Kelly sass neben ihm und fragte freundlich, wie es ihm ginge. Provokant nahm er einen Zug von der Shisha und pustete ihr den Rauch ins Gesicht, bevor er eine Antwort gab. Genervt sah sie weg und sagte nichts mehr.

Auf einmal legte Sam ihren Laptop mitten auf einer der Tische und rief alle beisammen. Sie sollen die neusten Nachrichten durchlesen.

Kelly las laut vor: „Die Grossmächte wollen ein neues Gesetz einführen. Die Arbeitszeit pro Tag wird für alle Arbeitenden und Lernenden von acht auf zehn Stunden erhöht. Ein Pensum von weniger als 100 Prozent pro Woche ist nicht mehr erlaubt. Auch die fünf Wochen Ferien pro Jahr werden auf drei gekürzt. Herr Ontzder einer der Grossmächte sprach: „Jede Woche haben die Arbeitenden und Lernenden zwei Tage pro Woche frei. Daher wird es bestimmt nichts machen, wenn wir die Ferien verkürzen.“ Zehn Leute auf der Strasse rebellierten gegen diese Neuigkeiten und wurden an Ort und Stelle erschossen. Nun herrscht Chaos in den Strassen. Die Grossmächte warnen, dass sie alle beseitigen werden, die sich ihnen in den Weg stellen."

Die sechs Jugendlichen blieben wie eingefroren sitzen und machten deprimierte Gesichter, ausser Scott.

Er warf den Schlauch weg, stand wütend auf, strich sich mit beiden Händen durch seine Haare, welche er auf der Seite kurz und oben lang hatte. „Das können die doch nicht tun?! Die sollte man alle zusammen umbringen!“

„Beruhig dich Scott. Wir können nichts dagegen tun. Wenn sie merken, dass du gegen ihre Idee bist, wirst du in ein Heim versorgt und mit 18 erschossen oder sonst was“, wand Jason mit ernstem Blick ein.

Nun herrschte absolute Stille im Raum, bis Yacob hineinplatzte. Ausser Atem erzählte er aufgebracht, dass er gesehen hätte, wie fünf Menschen auf der Strasse von Soldaten erschossen wurden, da sie sich gegen ein neues Gesetz währten. Auf der Stelle streckte Sam ihm ihren Laptop entgegen und forderte ihn auf die neusten Nachrichten zu lesen. Eine Minute später stand er dort mit offenem Mund. Da stand Sam auf und ging zu Scott. Mit einem Arm lehnte sie sich an seine Schulter und schlug ihm vor, dass er die Grossmächte belauschen gehen solle. Diese hielten jeden Mittwoch ihre Besprechungen im Big Ruler Center ab, wo Scott als Kaufmann arbeitete. Er erwiderte, dass dies viel zu gefährlich sei, da er erwischt werden könnte. Doch auf dem Weg nach Hause um neun Uhr, machte er sich noch einmal Gedanken über Sams riskante Idee.

Kapitel 2 - Düstere Zukunftspläne

Es war sieben Uhr am Mittwochmorgen. Verschlafen, mit den Händen in den Hosensäcken, lief Scott die Strassen entlang. An der Bushaltestelle, an der es natürlich auch von Kameras wimmelte, blieb er stehen und wartete. Zehn Minuten später kam sein Bus, die Nummer vierundzwanzig. Die Fenster vom Bus waren mit Gittern umgeben, wie im Gefängnis. Alle Lernenden mussten diese hässlichen, schwarzen Busse benutzen, die keine Sitzplätze hatten. An jeder Tür stand ein Soldat, der kontrollierte, ob man ein Billet oder Abonnement besass. Die Nummer einundzwanzig bis einundvierzig waren alles Busse für Lernende. Die Arbeitenden hatten die gleichen Busse, jedoch mit Sitzplätzen und ohne Gitter an den Fenstern. Nummer zweiundvierzig bis siebzig. Während die Soldaten und die reichen Leute die Busse Nummer eins bis zwanzig nehmen konnten. Dort standen die Soldaten nicht zum Kontrollieren an den Türen, sondern um die Leute zu beschützen. Die Busse waren blau, hatten Luxusplätze und waren zweistöckig. Hinten in den Bussen gab es eine Küche und eine Toilette. Während der Fahrt konnten sie sich von den Serviertöchtern bedienen lassen. Doch das ist nicht alles. Die Reichen mussten für diesen Luxus weniger zahlen als alle anderen. Die Grossmächte hassten die Jugendlichen, weil diese angeblich die einzigen wären, die Probleme verursachten.

Scott zeigte dem Soldaten sein Abo und stieg in den Bus ein. Er steckte seine Kopfhörer in die Ohren und hörte Musik während der Hinfahrt. Als er aus dem Fenster blickte, sah er wie Soldaten die Leute auf der Strasse stoppten und absuchten, ob sie etwas Illegales bei sich trugen. Gleichgültig sah er mit an, in was für einer Hölle voller Gesetzen und ungerechten Taten sie sich befanden.

Nach zwanzig Minuten hörte er den Busfahrer durch die Lautsprecher sagen: „Nächster Halt ist Next Mentir.“

Scott drückte auf Stop und stieg bei der Haltestelle aus. Seine Kopfhörer versorgte er in seiner Hosentasche und lief die Strasse beim See entlang. Die Soldaten, die vorbeiliefen, sahen ihn misstrauisch an und flüsterten etwas miteinander. Nach einigen Metern stand er vor dem Big Ruler Center. Dies war ein grosses, graues Gebäude. Er lief langsam und genervt die Stufen hoch, nahm seinen Pass und zeigte ihn den Soldaten, um hineinzukommen. Innen war alles sehr modern ausgebaut. Er stempelte sich mit seinem Badge ein, hängte seine schwarze Kapuzenjacke an einen der Hacken an der Wand auf und lief in sein Büro. Sein Pult war wie jeden Morgen voll mit Arbeit. Diverse buchhalterische Aufgaben wie Rechnungen, Mahnungen, die er schreiben musste und einiges mehr. Er startete seinen Computer und setzte sich auf seinen Bürostuhl. Schaute noch einmal auf sein Handy, ob ihm jemand geschrieben hatte, was aber nicht der Fall war und fing unmotiviert mit den Arbeiten an. Am Mittag, als er gerade aus der Toilette kam, sah er die fünf Grossmächte, mit zehn Wachen an ihrer Seite. Es waren die Herren Ontzder, Pescho, Kliof, Frainek und Ülken. Als er sie in den zweiten Stock laufen sah, kam ihm die Idee von Sam wieder in den Sinn. Er wollte unbedingt wissen, was da vor sich ging. Ihm war bewusst, dass wenn er entdeckt wird, er die Kündigung erhaltet. Nach kurzem Überlegen, ob er nun wirklich soll oder nicht, ging er zurück in sein Büro. Er schloss die Tür hinter sich ab und packte sein Handy in seine Hosentasche. Mit dem metallenen Brieföffner löste er die Schrauben von dem Lüftungsschacht. Nachdem er den Eingang offen hatte, atmete er noch einmal tief ein, schaute auf die Wanduhr und krabbelte hinein. Als er den Raum der Grossmächte endlich fand, nahm er sein Handy hervor und filmte die ganze Diskussion. Im Raum befand sich ein grosser, weisser Tisch mit zehn Stühlen darum und an jeder Ecke stand ein Soldat. Doch dann, auf einmal klingelte sein Handy. Vor Schock schlug sich Scott seinen Kopf an und musste sich zusammenreissen, dass er keinen Ton von sich gab.

Herr Kliof stand auf und rief laut: „Ein Spion! Niemand darf von unseren Plänen erfahren! Bringen Sie ihn um!“

Schnell zuckten die Soldaten ihre Maschinengewehre und schossen auf den Lüftungsschacht. So schnell Scott konnte, krabbelte er panisch zurück in sein Büro. Doch von einem Schuss wurde er am rechten Bein gestreift und blutete. Er biss sich auf die Zähne aufgrund der Schmerzen. Plötzlich hörte er eine Sirene erklingen. Der Alarm.

Als er wieder im Büro war, hörte er seinen Chef an der Tür wild klopfen. „Scott! Warum hast du die Tür abgeschlossen?!“

„Ehm… tut mir leid Herr Krenz, ist so eine Angewohnheit.“

„Los öffne die Tür! Hörst du den Alarm nicht oder bist du taub?! Komm da raus!“

Möglichst leise schraubte Scott die Öffnung zum Lüftungsschacht wieder an, steckte sein Handy in seine rechte Hosentasche und öffnete die Tür. Wütend sah ihn sein Chef an und zog ihn am rechten Ohr mit zum Haupteingang. Er drückte Scott seine Kapuzenjacke in die Finger und warnte ihn, dass dies nie wieder vorkommen dürfe. Sein Boss erklärte ihm geärgert, dass sie einen Eindringling hätten und er nach Hause gehen müsse, da es hier momentan zu gefährlich sei. Als Scott seine Kapuzenjacke anzog, entdeckte Herr Krenz, dass er am Bein blutete und fragte nach, was passiert sei. Scott flunkerte, dass er sein Bein vorher fest am Pult angeschlagen hätte. Der Boss meinte dazu nur, dass er ein Vollidiot sei und verschwinden solle. Scott verabschiedete sich und lief hinaus. Auf der nächsten Bank am See sass er ab und krümpelte sein Hosenbein hoch. Der Schuss hatte ihn übel erwischt. Es sah aus wie ein zehn Zentimeter langer Schnitt.

Er hielt sich die Wunde zu und murmelte vor sich hin: „Dieser Volldepp sah zwar, dass mein Hosenbein voller Blut war, aber nein, helfen tun wir natürlich nicht!“

Scott krempelte sich das Hosenbein wieder hinunter und wisch sich im See das Blut von den Händen. Humpelnd lief er zur Bushaltestelle.

Am Abend traf er sich wieder mit Sam, Kelly, Tessy und Dave bei Jason. Alle ausser Dave waren schon dort, als Scott in das Zimmer hineintrat. Da fragten ihn die anderen, was er am Bein gemacht hätte. Er gab allerdings keine Antwort. Schnell stand Sam auf, lief nach oben und kam mit Verbandzeug und Salbe wieder hinunter. Sie sah Scott, der auf dem Sofa sass, an und verlangte, dass er sein Hosenbein hochkrempelte. Er tat es und verzog dabei schmerzlich sein Gesicht.

„Aua… sieht nicht gerade angenehm aus“, sagte Sam mitfühlend.

„Ach, wie süss, muss Sam Krankenschwester spielen, weil der Herr Vollidiot zu blöde ist, um sich selbst zu pflegen?“, stichelte Kelly ihn.

„Halt die Klappe!“, entgegnete Scott ihr wütend.

Sam desinfizierte seine Wunde, schmierte sie mit Salbe ein und verband sie vorsichtig. Währenddessen wunderte sich Scott, dass sie ihm half und nicht auslachte wie die anderen beiden Mädchen. Als Sam gerade die Treppe hinauflief, um das Verbandszeug zu versorgen, kam Dave hinunter. Scott biss sich auf die Zähne und stand auf. Humpelnd, mit geballter Faust, lief er zu Dave und verpasste ihm eine.

Er packte ihn am Kragen und drückte Dave an die Wand. „Du mieser Pisser! Seit wann rufst du mich an?! Wegen dir hätte das Ganze böse enden können!“

Dave drückte Scott mit blutender Nase auf die Seite. „Was redest du da?!“

Gerade als Scott noch einmal zuschlagen wollte, zog ihn Jason zurück und stiess ihn aufs Sofa. „Okay… Was geht hier genau ab?“

Scott erzählte von der heutigen Aktion, die passiert war. Jason fragte nach, was die Grossmächte besprochen hatten. Also nahm Scott sein Handy hervor und zeigte das Video. Im Video sah man die fünf Herren am Tisch sitzen und hörte, wie sie über die Finanzen redeten.

Da unterbrach Herr Pescho alle: „Nun meine Herren, ich habe etwas sehr Wichtiges zu verkünden. Fast alle der Arbeitenden sind gegen unser neues Gesetz mit mehr Arbeitszeit und weniger Ferien. Also haben sich die drei Obersten von uns einen genialen Plan ausgedacht. Wenn sie nicht wollen, müssen wir andere Massnahmen ergreifen.“

Herr Ülken fiel ihm ins Wort: „Und was für Massnahmen wären dies denn?“

„Wir werden jedem einzelnen dort draussen dieses kleine Metallteilchen ins Gehirn einpflanzen.“

Er zeigte den anderen ein zwei Zentimeter langes und ein Zentimeter breites, dünnes Metallstück. Herr Frainek fragte neugierig nach, was dies denn bringen solle.

Stolz erklärte Herr Pescho es ihm: „Wir haben es erstmals bei einem Menschen ausprobiert und es hat perfekt funktioniert. Nun hat er keinen eigenen Willen mehr. Er will von sich selbst aus nur noch arbeiten und sagt, dass er keine Freizeit braucht.“

Die vier anderen Herren waren erstaunt und fingen lachend an, in die Hände zu klatschen.

„Ja, unsere IT-Mitarbeitenden haben es diesmal wirklich weit gebracht, aber leider braucht es einen Monat bis wir drei fertige Teilchen haben. Wenn wir das nicht beschleunigen können, wird es viel zu lange dauern.“

Gerade als Herr Frainek etwas dazu sagen wollte, war die Aufnahme zu Ende.

Scott nahm das Handy wieder zu sich. „Genau dann ging mein Klingelton los.“

Nun sassen alle still auf dem Sofa, blass und zitternd, schwiegen sie vor sich hin.

Kapitel 3 - Grausame Bestrafung

Donnerstagmorgen. Die Sonne schien in das Fenster von Kelly. Müde stand sie um halb sieben auf und machte sich bereit für die Schule. Jede Woche, am Donnerstag und Freitag, hatten alle Lernenden im selben riesigen Gebäude Berufsschule. Sie wünschte ihren Eltern einen schönen Tag und ging aus dem Haus zur Bushaltestelle. Als der Bus kam, zeigte Kelly ihr Abo und stieg ein. Sie sah Sam im Bus und ging zu ihr. Nach der Hälfte vom Hinweg war der Bus schon vollgestopft mit Lernenden. Zehn Minuten vergingen, bis sie ankamen. Nun standen sie vor der riesigen Schule, die von einer fünf Meter hohen Mauer umgeben war. Ein grosses Tor war der Eingang. Vor dem Tor musste man den Soldaten den Schülerausweis zeigen, damit man hineinkam. Ein Park umgab die Schule. Es hatte viele Bänke zum Sitzen, Bäume und Brunnen. Wie jeden Morgen vor der Schule trafen sich Kelly, Sam, Jason, Dave und ihre sechs anderen Freunde bei ihrem Stammplatz. In der Mitte stand ein grosser hölzerner Tisch mit vier Bänken. Der Platz war umgeben von Kirschbäumen. Kelly und Sam kamen wieder einmal als letztes dazu, sie begrüssten alle und setzten sich dazu. Jason sah die beiden mit einem ernsten Blick an und flüsterte, dass niemand von dem Video von Scott erfuhren dürfe. Kelly sah ihn verwirrt an und fragte nach, wieso er nicht wollte, dass es die anderen Lernenden erfahren.

„Vielleicht würde uns jemand verraten, gegen uns sein oder es würde einen totalen Aufstand geben“, antwortete Yacob auf ihre Frage.

Sam und Kelly versprachen ebenfalls, dass sie schweigen werden. Da klingelte es auch schon zur ersten Stunde. Alle standen auf und liefen in das weisse, moderne Gebäude hinein. Scott, Kelly und Sam waren alle in der gleichen Klasse, da sie den Beruf Kaufmann bzw. Kauffrau lernten. In der dritten Lektion als sie gerade in Englisch unterrichtet wurden, stürzten zwei Soldaten hinein.

Der eine davon zeigte auf Scott. „Das ist er! Nimm ihn mit!“

Der andere Soldat gehorchte, packte Scott und zog ihn mit. Sam und Kelly, die nebeneinander sassen, sahen einander besorgt an. Scott wurde in eines der Büros gebracht und dort zu Boden geworfen. Als er aufsah, sah er Herr Krenz, seinen Boss, vor ihm.

Dieser packte ihn am Kragen und zog ihn hoch. „Du steckst in grossen Schwierigkeiten, Junge!“ Er liess ihn los und öffnete seinen Laptop auf dem Pult. „Komm her und erklär mir das!“

Scott lief zu ihm und sah ein Video auf dem zusehen war, wie er in den Lüftungsschacht hineinkroch. Scott schluckte leer und überlegte sich eine Ausrede. Er erzählte ihm die Lüge, dass er ein Geräusch im Lüftungsschacht gehört hätte und dann nachsehen wollte was dies war.

Sein Boss überlegte kurz und sagte dazu: „Hm… na gut, ich glaube dir. Aber dies auch nur, weil es tatsächlich einen Eindringling bei uns gab, der aber fliehen konnte. Wir alle fragen uns wie er das geschafft hat… Ist wahrscheinlich unterirdisch hineingekommen, wo wir keine Kameras haben. Dann hast du bestimmt ihn gehört. Aber daher, dass du mich gestern belogen hast und diese Aktion ziemlich gefährlich war, werde ich dich bestrafen! Ich meine was hätte ich bloss getan, wenn die Grossmächte dies erfahren hätten. Die hätten dich beschuldigt, dir nicht geglaubt und meine Firma zu Grunde gerichtet, weil du mein Lernender bist… Soldaten! Ihr wisst was zu tun ist.“

Die Soldaten packten Scott an beiden Armen und zogen ihn mit.

Scott sah Herr Krenz ängstlich an. „Bestrafen?! Wie bestrafen?!“

Sein Chef grinste ihn bloss fies an und schwieg.

„Halt! Was habt ihr mit mir vor?!“, schrie Scott laut durch die Schulgänge, dass es Sam, Kelly und auch Saphi und Loana, die in einer anderen Klasse im gleichen Stock waren, hören konnten.

Saphi und Loana übten den Beruf einer Bäckerin aus. Saphi arbeitete im Restaurant Selkatron, dies ist eines der teuersten in der ganzen Stadt, und Loana in der Bäckerei Matzder.

Um zwölf Uhr hatten die Lernenden eine Stunde Mittagspause. Die zehn Freunde trafen sich um diese Zeit immer bei ihrem Platz. Aufgebracht diskutierten sie über den heutigen Vorfall mit Scott. Er war bis jetzt immer noch nicht aufgetaucht und auch per Handy war ihr Freund nicht erreichbar. Besorgt liefen sie ins bekannte Restaurant Soupel, in dem es von allem etwas gab: Sandwiches, Menüs, Fast-Food und mehr. Als die Mittagspause vorbei war, alle satt gegessen und Scott immer noch nirgends zu sehen war, wurden die Freunde unruhig vor lauter Sorge.

Nach der Schule um vier Uhr, hatten sie endlich aus. Sie trafen sich wieder alle, um den nächsten Bus nach Hause zu nehmen. Von Scott war immer noch keine Spur, Jason versuchte ihn nochmals zu erreichen, aber er nahm sein Handy nicht ab.

Yacob klopfte Jason auf die Schulter. „Zerbrich dir nicht den Kopf… Vielleicht ist er schon zu Hause oder wurde von seinen Eltern abgeholt.“

„Und was, wenn das nicht der Fall ist?“

„Komm jetzt, unser Bus fährt gleich.“

Verzweifelt sah Jason auf sein Handy und lief mit den anderen zur Bushaltestelle. Wie immer standen schon mehrere Schulbusse abfahrbereit dort. Sam blieb stehen und verabschiedete sich von den anderen.

Marlena sah sie fragend an. „Moment! Wo gehst du hin?“

„Ich werde heute von meiner Mum abgeholt, sie will noch einkaufen gehen.“

„Ach so. Na dann, bis morgen.“

Als die Busse weg waren, lief Sam zurück zum Schulhaus. Ihre Freunde hatte sie angelogen. In Wirklichkeit wollte sie nach Scott suchen. Die Soldaten am Tor hielten Sam auf. Misstrauisch fragten sie, was Sam hier suchte. Angeblich vergass sie eines ihrer Schulbücher. Kritisch kontrollierten die Soldaten ihren Schülerausweis, nickten mürrisch und liessen sie hinein. Nachdem Sam das ganze Schulhaus abgesucht hatte und Scott nicht fand, lief sie zurück zur Bushaltestelle. Gerade als sie auf den Bus wartete, entdeckte sie ihn. Er war etwa zwanzig Meter von ihr entfernt und sass dort am Boden. Schwer atmend, zitternd und mit Tränen in den Augen. Sofort rannte Sam zu ihm und fragte was passiert sei.

Schnell wisch sich Scott die Tränen mit einem Ärmel seines Pullovers weg. „Sie… sie haben mich ausgepeitscht.“

Nun bekam auch Sam Angst. Voller Mitleid sah sie ihn an und streckte ihm ihre Hand entgegen. Sie half ihm hoch und er fragte sie was sie hier noch machen würde. Sam beichte ihm die Wahrheit, dass sie ihn suchte, weil sie besorgt um ihn war und fragte nach, wieso er gefoltert wurde. Er erklärte ihr alles und fragte sich gleichzeitig warum sie sich so sehr um ihn sorgte.

„Also ich geh dann mal nach Hause“, sagte Scott leidend und wollte weglaufen.

Sam hielt ihn am Arm fest und als er sich umdrehen wollte, zog sie seinen Pullover mitsamt T-Shirt hoch. Als sie seinen blutenden Rücken sah, liess sie ihn vor Schock gleich wieder los. Sie forderte ihn auf, dass er die Wunden einem Arzt zeigen solle. Doch er weigerte sich. Weil er dem Arzt sonst alles erklären müsste und dies dann aufgeschrieben werden würde. Und wenn dies jemand Falsches mitbekommt, könnte es böse enden. Sam verstand ihn und fragte, ob seine Eltern oder Geschwistern um diese Zeit überhaupt schon zu Hause seien. Scott schüttelte den Kopf und drehte sich wieder um. Er stieg in seinen Bus ein, der gerade ankam. Obwohl Sam einen anderen Bus nehmen sollte, stieg sie im selben ein, da sie ihm bei der Behandlung der Wunden helfen wollte. Scott war im ersten Moment verwirrt, doch dann lächelte er sie ein wenig an und bedankte sich für die Hilfe.

Sam lächelte zurück. „Ich bin immer für dich da Scott.“

Nachdem sie bei ihm zu Hause ankamen und sich in seinem Zimmer befanden, holte Scott den Verbandskasten. Währenddessen setzte sich Sam auf sein Doppelbett. Das Bett befand sich rechts neben der Tür. Gegenüber stand ein Möbel mit einem Fernseher und einer schwarzen Spielkonsole mit einigen Shootergames. Links neben der Tür stand ein Pult. Darauf befanden sich einige Schulbücher, eine Musikbox, ein Laptop und davor ein Bürostuhl. Neben dem Pult stand ein weisser Kleiderschrank.

Als Scott mit dem Verbandskasten wieder in das Zimmer kam, fragte er: „Und gefällt dir mein Zimmer?“

„Ja ist gemütlich… und du hast ein bequemes Bett“, antwortete Sam grinsend.

Scott grinste kurz zurück, gab Sam den Verbandskasten und zog seinen Pullover und sein weisses T-Shirt aus. Die blutverschmierten Klamotten warf er auf den Boden und setzte sich aufs Bett. Sam war verblüfft, wie sportlich und muskulös er war. Als sie den Rücken von ihm sah, litt sie mit ihm mit. Zuerst desinfizierte sie ihn. Dabei jammerte er und hielt sein Kissen fest in den Händen. Danach trug sie die Salbe auf und verband ihn. Er zog sich frische Kleider an und drehte sich zu Sam um. Sie sah in seinem Gesichtsausdruck, dass er grosse Schmerzen hatte.

Also holte sie ihm ein Glas Wasser, nahm eine Schmerztablette aus ihrem Schulrucksack und gab es ihm. „Ruh' dich gut aus. Ich geh dann mal nach Hause, ist schliesslich auch schon sieben Uhr.“

„Mach ich, aber zuerst begleite ich dich zur Bushaltestelle.“

Sam war dagegen, dass er sie begleitete, doch er blieb stur. Zusammen liefen sie zur Bushaltestelle und da kam auch schon der Bus.

„Na dann, man sieht sich. Wenn was ist, ruf mich an“, sagte Sam besorgt.

„Ja… ist schon gut. Bis morgen.“

„Du kommst morgen trotzdem in die Schule?“

„Na klar doch.“

Sam schüttelte den Kopf, verabschiedete sich von ihm und wollte gerade in den Bus einsteigen, doch Scott hielt sie zurück. Er zog sie zu sich, umarmte sie fest und bedankte sich. Sie war verblüfft, dass er sie umarmte und machte zuerst keinen Wank. Doch dann schlang auch sie ihre Arme vorsichtig um ihn und drückte sich sanft gegen seine Brust. Sie lächelte ihn noch einmal an und stieg dann ein. Scott sah dem Bus hinterher, bis er ihn nicht mehr sehen konnte, da er um eine Ecke bog und lief zurück nach Hause. Es wurde langsam dunkel und die Strassenlaternen leuchteten bereits. Die Hände wieder in den Hosentaschen vergraben, die schwarze Kapuze über den Kopf gezogen und mit dem Blick in den Sternenhimmel gerichtet, dachte er über Sams heutigen Worte nach. „Ich bin immer für dich da Scott.“

Kapitel 4 - Death Chain

Scott lief die Strassen nach Hause entlang. Von weitem sah er einen Gegenstand am Boden. Neugierig näherte er sich und erkannte eine silberne Kette mit einem silbernen, keltischen Kreuz als Anhänger. Unter der Kette lag ein schwarzer, zerknitterter Briefumschlag. Er hob die beiden Sachen auf.

Zwei Soldaten kamen von hinten auf ihn zu, der eine schrie laut: „Hey du da! Was stehst du hier so rum?!“

Scott stopfte die Kette in seine Hosentasche, den Briefumschlag in seine Hosen, drehte sich um und erklärte, dass er auf dem Weg nach Hause sei.

„Na dann geh schon! Es wird bald dunkel!“, schnaubte der bärtige Soldat.

Scott nickte und lief weiter. Als er endlich zu Hause ankam und erschöpft auf sein Bett sass, klingelte wieder sein Handy. Es war Jason. Scott nahm nicht ab und stellte sein Handy auf nicht stören. Er nahm die Kette wieder hervor und bemerkte, dass man den Anhänger öffnen konnte. Im Inneren der Kette war ein silbernes Stück Papier befestigt. Er schloss den Anhänger wieder und zog sie an, da er sie schön fand. Nun nahm er den Briefumschlag hervor. Vorsichtig öffnete er ihn und nahm den Brief heraus. Es war ein alter, staubiger Brief und die Schrift war verschnörkelt. Darauf stand:

Glückwunsch! Du bist der Auserwählte der Death Chain. Schreibe den ersten Vornamen und den Nachnamen auf das silberne Stück Papier in den Anhänger und stelle dir das Gesicht des gewünschten Opfers vor. Danach schliesse den Anhänger und wünsche dir innerhalb von neunzig Sekunden wie er sterben soll, den Anhänger musst du aber in den Händen behalten. Wenn du das nicht tust, wird nichts geschehen und das Papier wieder leer sein. Nachdem du dir die Art wie er sterben soll gewünscht hast, wird der Name verschwinden und du kannst den nächsten hineinschreiben. Wenn man will, kann man sich auch den genauen Zeitpunkt und Ort, wo er ums Leben kommen soll wünschen. Verzichtet man darauf, wird das gewünschte Opfer in der nächstmöglichen Zeit umkommen. Allerdings, wenn der gewünschte Ort und/oder der Zeitpunkt nicht möglich sind, werden diese Wünsche nicht berücksichtigt.

Als er es durchgelesen hatte, lösten sich der Brief und der Briefumschlag in seinen Händen auf und verschwanden spurlos. Scott hüpfte panisch auf, zog die Kette aus und warf sie in eine Ecke seines Zimmers.

„Das kann doch nicht wahr sein“, dachte sich Scott und verspürte starke Schmerzen am Rücken, weil er sich zu schnell bewegt hatte.

Er setzte sich vorsichtig und langsam wieder auf sein Bett und starrte die Kette am Boden an. Lange Zeit lag er auf seinem Bett und überlegte, ob dies wirklich funktionieren würde. Und wenn ja, ob er sie benutzen solle.