Dein Blut - Mein Blut - Massimo E. Rufini - E-Book

Dein Blut - Mein Blut E-Book

Massimo E. Rufini

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Beschreibung

Eine tödliche Blutkrankheit bedroht das Leben zweier Schwestern. Ihr Bruder ermöglicht ihr Überleben durch regelmässige Blutspenden. Als er diese verweigert wenden sich die Schestern an die Mordkommission.

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Seitenzahl: 16

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Massimo E. Rufini

Dein Blut - Mein Blut

Commissario DiPietros 4. Fall

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1

2

3

4

Impressum neobooks

1

Nach Lösung des letzten Falles (siehe „Im Herzen ein Loch“ ) zur Zufriedenheit der Vorgesetzten und vor allem der politischen Obrigkeit, sowie ihrer Beförderung für Commissario DiPietro zum Commissario der ersten Kategorie und für Sevieri zum Commissario, hatten beide ihre Ferien in Italien verbracht. DiPietro auf Sizilien und Sevieri in Rom. Sie benutzten dabei die Gelegenheit mit ihren italienischen Berufskollegen Kontakt aufzunehmen und Freundschaften zu schließen. Man konnte ja nie wissen, wann es wieder zu einer Zusammenarbeit kommen könnte (siehe Band „Melonenkrieg“).

Braun gebrannt kamen sie zurück und wurden vom Umbau ihres Amtszimmers überrascht, worüber sie nicht orientiert worden waren.

„Was ist denn hier in unserer Abwesenheit geschehen?“, fragte DiPietro zu Sevieri gewandt. Aber aus dessen Augen war das gleiche, unangenehm Berührte zu sehen.

„Sie haben die ganze Romantik des alten Büros der Moderne geopfert. Eine ganze Wand eingerissen und einen dritten Tisch installiert!“, stellte Sevieri fest.

„Ob wir uns daran gewöhnen werden?“, meinte DiPietro zweifelnd!

Das Telefon auf Sevieris Tisch klingelte und DiPietro schaute etwas eifersüchtig hin. Ansonsten hatte man immer zuerst ihn angerufen. Nun, mit der Verschiebung in der Hierarchie, wurde er offenbar damit nicht mehr belästigt.

„Ja! Höhe ist mit Einsamkeit verbunden“, hatte er einmal gelesen. Das war sie also, die Einsamkeit des Chefs, murmelte er vor sich hin und versuchte möglichst desinteressiert im Büro herumzuschauen und den Blickkontakt mit dem eifrig telefonierenden Sevieri zu vermeiden.

„Was mochten sich die beiden nur so Wichtiges über so lange Zeit mitzuteilen haben?“, fragte er sich und bemerkte eine zunehmende Unruhe im Bauch.