Im Herzen ein Loch - Massimo E. Rufini - E-Book

Im Herzen ein Loch E-Book

Massimo E. Rufini

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Beschreibung

Plötzlich können abgeschobene , illegal in Italien Eingewanderte mit einem korrekten Pass nach Italien zurück. Wer erstellt die Pässe und wo befindet sich der hochangesehene Konsulatsbeamte Molinari. Nachbarn und Vorgesetzte befürchten das Schlimmste. Ein Fall für Commissario DiPietro und seinen Assistenten Sevieri in diesem dritten Kurzkrimi der Reihe : 30Minutenkrimis für Unterwegs.

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Seitenzahl: 19

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Ähnliche


Massimo E. Rufini

Im Herzen ein Loch

Commissario DiPietro's 3. Fall

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

1 Molinari, vermisst oder tot ?

2 Concerto Maestoso

3 Ein überraschender Fund

4 Cappuccino und Espresso

5 Karussell

6 Ein wichtiger Tag

7 Pass um Pass

8 Ein überraschendes Ende

Impressum neobooks

1 Molinari, vermisst oder tot ?

Es schien wieder einer dieser typischen drückenden Sommertage zu werden, welche Sondrino DiPietro, Commissario des ersten Mordkommissariates, mit sei-nem Kopf kaum aushielt.

Auf seiner Stirne zeigten sich Spuren von Schweiss-tropfen, als er für ihn ungewohnt etwas erschöpft den Telefonhörer niederlegte, nachdem er einen äusserst aufgeregten Gesprächspartner davon überzeugt hatte, dass sie sofort aufbrechen würden, um in der Via Gallizzi dreizehn nachzusehen, ob etwas vorgefallen sei.

Kaum aufgelegt klingelte es erneut. „DiPietro!“, brummte er. Im Verlaufe des Gespräches nahm er unwillkürlich eine respektvolle Haltung ein, so dass sein Assistent Salvatore Sevieri nun immer angespannter vor Neugier unruhig im Amtszimmer umherlief und keinen Blick von seinem Vorgesetzten liess.

Betont langsam legte DiPietro den Telefonhörer nieder. Er schien bereits tief in Gedanken versunken das Gehörte zu ordnen. Er blickte nachdenklich zur Decke und wischte sich abwesend etwas Staub von seiner linken Schulter.

Zuletzt, unerträglich lange für Sevieri, blickte er diesen mit einem verschmitzten Lächeln an. „Olà! Habe ich Sie schön weichkochen lassen in ihrer zunehmenden Neu-gier?“, fragte er schmunzelnd.

„Dies war alles ein Scherz? Ganz abscheulich!“ grollte Sevieri. „Mich vorsätzlich so lange warten zu lassen!“

DiPietro lachte nun herzlich aus vollem Halse: „Nella calma si trova la forza! - In der Ruhe liegt die Kraft!“, besänftigte DiPietro. Er wusste, dass dieser kleine Jux ihr gutes Einvernehmen nicht belasten würde.

„Soll ich vor oder nach dem Kaffee berichten?“, doppelte DiPietro nach und erntete prompt vernichtende Blicke Sevieris.

„Beim ersten Anrufer handelte es sich um einen Herrn, welcher völlig ungewohnt seinen Wohnungsnachbarn seit drei Tagen nicht mehr zu Gesicht bekommen hat.

Den zweiten Anruf erhielt ich, denselben Herrn betreffend, vom Generalkonsul des hiesigen Italienischen Konsulates, in vollendetem Italienisch. Bereits eine schöne Sprache wenn wir uns unterhalten, wird sie zur Preziose wenn ein so gebildeter Mann wie der Generalkonsul sie spricht!“

„Und nun folgern Sie wahrscheinlich daraus, dass Italien so viel Kunstvolles hervorgebracht hat, da die Sprache gleichsam der Keim dazu gewesen ist?“, entgegnete Sevieri, der seinen Chef in dieser Beziehung gut kannte.