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Der kleine Junge Heribert liebte alles, was aus Zucker war. Besonders aber Lollies und Bonbons. Eines Tages entdeckte er den allergrößten Lolli, den es jemals zu kaufen gab, und den musste er natürlich haben. Aber wovon bezahlen? So fasste Heribert einen Plan und dieser sollte sein ganzes Leben verändern ...
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2020
Die zweite Geschichte der Geschichten aus Mittellang
© 2020 Holger Breit
Umschlag, Illustration: Holger Breit
Weitere Mitwirkende: Meine inspirierende Familie
Verlag & Druck:
tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN
Paperback
978-3-347-07380-7
Hardcover
978-3-347-07381-4
e-Book
978-3-347-07382-1
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Es war einmal ein kleiner Junge,
der hieß Heribert. Und er liebte alles, was aus Zucker und lutschbar war. Angefangen von Bonbons über Lollies bis hin zu übersüßen Zuckerstangen, die immer am Weihnachtsbaum hingen. Seine Eltern, besonders seine Mutter, fanden das natürlich gar nicht gut, denn, wie wir alle wissen, ist das nicht gerade gesund und für die jungen Zähne richtig schädlich. Aber daraus machte Heribert sich nicht viel und ließ die zahnärztlichen Untersuchungen und Behandlungen über sich ergehen, ohne zu murren. Hauptsache, er bekam was zwischen die Zähne, dass süß und lecker war.
An einem Mittwoch nach der Schule ging er ganz vergnügt und fröhlich von der Schule nach Hause. Er hatte in der Matheprobe diesmal alles gewusst und alle Ergebnisse richtig. Natürlich hoffte er darauf, zu Hause dafür eine Belohnung zu bekommen und sich aus seinem Süßigkeitenschrank (der inzwischen immer abgesperrt war ;( etwas nehmen zu dürfen. Wie auf jedem Schulweg kam er dabei an dem kleinen Schreibwarenladen vorbei, der auch ein kleines Süßwarenregal hatte. Doch plötzlich blieb er wie erstarrt stehen. Heribert traute seinen Augen nicht. Im Schaufenster, in dem normalerweise nur langweilige Plakate von Gewinnspiellotterien hingen, entdeckte er ihn. Und er war wirklich nicht zu übersehen. Er war bunt, er war groß, nein er war riesig, fast so groß wie Heribert selbst. Also so groß, wie man halt sein konnte als normalwüchsiger Junge in der dritten Klasse. Durch das Sonnenlicht glänzte er wie ein leuchtender Stern in Regenbogenfarben. Man konnte den süßen Zucker fast riechen.
In großen Buchstaben stand über ihm: Ich bin der größte Lolli, den es je zu kaufen gab. Und darunter die Zahl: 15,99 Euro. ‚Den muss ich haben, den muss ich einfach haben. Koste es, was es wolle‘, dachte Heribert, aber den würden ihm seine Eltern doch nie kaufen. Also machte er sich erst einmal auf den Weg nach Hause und fing an, einen Plan nach dem anderen zu schmieden, wie er wohl an Geld kommen könnte, um sich diesen Lollitraum zu verwirklichen.
