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Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Ist das eine angenehme Überraschung am Montagmorgen!« rief Dr. Daniel Norden aus, als Fabian Wegner seine Praxis betrat. »Bist du endlich wieder mal im Lande.« Er sah den anderen forschend an. »Scheinst aber auch Erholung zu brauchen«, stellte er dann fest. »Das darfst du laut sagen. Deshalb hat Bea mich auch zu dir geschickt. Sie besteht darauf, daß ich durchgecheckt werde. Und mit meiner Schwester will ich es mir nicht verderben.« »Wie geht es Bea? Wollte sie nicht heiraten?« fragte Daniel Norden. »Das ist schon wieder erledigt. Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Er war auch nicht der Richtige, aber es ist gut, daß sie es selbst eingesehen hat. Ich rede ihr nicht drein. Jeder muß seine Erfahrungen selbst machen.« »Dann werden wir dich mal gründlich untersuchen.
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Seitenzahl: 114
Veröffentlichungsjahr: 2021
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»Ist das eine angenehme Überraschung am Montagmorgen!« rief Dr. Daniel Norden aus, als Fabian Wegner seine Praxis betrat. »Bist du endlich wieder mal im Lande.« Er sah den anderen forschend an. »Scheinst aber auch Erholung zu brauchen«, stellte er dann fest.
»Das darfst du laut sagen. Deshalb hat Bea mich auch zu dir geschickt. Sie besteht darauf, daß ich durchgecheckt werde. Und mit meiner Schwester will ich es mir nicht verderben.«
»Wie geht es Bea? Wollte sie nicht heiraten?« fragte Daniel Norden.
»Das ist schon wieder erledigt. Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Er war auch nicht der Richtige, aber es ist gut, daß sie es selbst eingesehen hat. Ich rede ihr nicht drein. Jeder muß seine Erfahrungen selbst machen.«
»Dann werden wir dich mal gründlich untersuchen. Zuerst einmal wird Wendy dir Blut abzapfen.«
»Kannst du das nicht selbst machen?«
»Wendy macht das so, daß du gar nichts spürst, sie freut sich, wenn sie auch mal einen flotten Mann pieksen kann«, scherzte Daniel Norden. »Ich muß inzwischen dem Herrn Direktor Platzer seine Spritze geben, er kommt jeden Tag zur gleichen Zeit und ist immer in Zeitnot.«
Fabian konnte feststellen, daß Wendy das Blutabnehmen tadellos beherrschte und sie unterhielten sich auch sehr angeregt, bis Dr. Norden dann wieder Zeit für ihn hatte.
»Du solltest schon ein bißchen für dich tun«, sagte Daniel. »Es war wohl eine schlimme Zeit.«
Fabian war als Berichterstatter in Krisengebieten unterwegs gewesen, und Daniel Norden wußte, daß er es auch wieder sein würde.
»Jetzt schalte ich erst mal ab«, sagte Fabian. »Bea macht mir sonst die Hölle heiß.«
»Das wird gut sein. Übermorgen habe ich die Laborbefunde, dann reden wir darüber. Genieß die schönen Frühlingstage.«
*
An diesem Vormittag erschien auch eine alte Patientin in Dr. Nordens Praxis. Berta Abel war eine rüstige Siebzigerin, die selten krank war, aber wenn ihr etwas fehlte, kam nur Dr. Norden für sie in Frage, obgleich sie einen weiten Weg zu seiner Praxis zurücklegen mußte.
Sie machte einen gesunden, munteren Eindruck. Dr. Norden sah ihr aber an, daß sie etwas auf dem Herzen hatte.
»Das ist aber nett, daß Sie sich wieder mal sehen lassen, Frau Abel«, begrüßte er sie herzlich. »Und wie ich sehe, sind Sie nach wie vor flink auf den Beinen.«
»Ein bißchen langsamer geht es ja schon, aber sonst kann ich nicht klagen«, sagte sie fast entschuldigend. »Eigentlich komme ich auch wegen Antonia, und Sie nehmen es mir hoffentlich nicht übel, wenn ich Sie damit belästige.«
»Das ist keine Belästigung. Was ist mit Antonia?«
Er wußte, daß Berta Abel ihre Nichte zu sich genommen hatte, als sie Vollwaise geworden war.
»Hatte Antonia nicht vor, Krankenschwester zu werden?« erinnerte er sich.
»Ja, sie hat auch ihre Ausbildung schon hinter sich und ein sehr gutes Examen gemacht. Und eine Stellung hat sie auch schon im Klinikum. Aber sie ist ein sehr hübsches Mädchen, und die Männer lassen sie nicht in Ruhe. Dem Oberarzt hat sie auch eine Abfuhr erteilt, und nun schikaniert er sie auf Teufel komm raus. Es wäre ihr nicht recht, wenn ich darüber spreche, aber vielleicht können Sie mir raten, wo sie sich bewerben könnte. Sie haben doch so gute Verbindungen, oder ist das sehr unverschämt?«
»Aber nein«, sagte Dr. Norden gutmütig, »es ist ja kein Zustand, wenn sie so belästigt wird.«
»Es sind ja nicht nur die Ärzte, auch die Pfleger und die Patienten werden anzüglich. Vielleicht haben andere Schwestern nichts dagegen, aber Antonia ist nun mal nicht so. Sie hat sich alles ein bißchen anders vorgestellt.«
»Das ist schade. Gute Krankenschwestern werden immer gebraucht. Und wenn sie Anzüglichkeiten aus dem Wege gehen will, sollte sie sich an einer Frauenklinik bewerben. Zum Beispiel an der Leitner-Klinik. Ich kann Dr. Leitner fragen, ob er eine Schwester braucht.«
»Das würden Sie tun? Ich wäre Ihnen ja so dankbar, Herr Doktor. Toni ist so ein liebes Mädchen, und daß der Herrgott sie mit Schönzeit gesegnet hat, sollte doch wirklich kein Fehler sein. Sie liebt ihren Beruf.«
»Und sie denkt nicht daran, lieber eine eigene Familie zu gründen?«
Dr. Norden meinte, daß eine so hübsche Frau leicht einen Mann finden könnte. Vielleicht verhielt sich alles anders, als die gute Frau Abel es schilderte.
»Schicken Sie Antonia doch mal zu mir«, schlug er vor. »Dann sehen wir weiter.«
Er wollte Frau Abel nicht vor den Kopf stoßen, denn sicher machte sie sich ernsthaft Sorgen um die berufliche Zukunft ihrer Nichte, für die sie sich verantwortlich fühlte, obgleich sie nun schon erwachsen war. Er wollte sich aber doch lieber überzeugen, ob sie sich nicht überflüssige Gedanken machte.
Es gab so manche hübsche Krankenschwester, die sich gern einen Arzt angeln wollte und dann gekränkt war, wenn es nicht so lief, wie sie es sich vorgestellt hatte.
Als er aber Antonia schon zwei Tage später kennenlernte, konnte er sich überzeugen, daß Frau Abel nicht übertrieben hatte. Er sah ein ganz besonders apartes weibliches Wesen vor sich, das dazu sehr reserviert und überaus dezent war.
»Tante Berta hat mir gestanden, daß sie bei Ihnen für mich gute Worte einlegen wollte, Herr Dr. Norden. Sie meint es gut, aber mir ist es doch peinlich.«
»Trifft es zu, daß Sie sich belästigt fühlen durch einige Männer?«
Sie errötete leicht. »Ich habe es mal erzählt, als ich niedergeschlagen war. Es stimmt schon, daß mich der Oberarzt schikaniert, weil ich ihn abgewiesen habe. Aber ich kann doch nicht kündigen, bevor ich nicht eine andere Stellung habe. Dann bekomme ich bestimmt ein schlechtes Zeugnis, und ich weiß, daß ich eine gute Krankenschwester bin. Ich hätte gern Medizin studiert, aber das war ja finanziell nicht möglich. Sie kennen unsere Verhältnisse.«
Und ihm fiel es nun leicht, sie Dr. Leitner zu empfehlen. Der überlegte nicht lange, aber er ermahnte seinen jungen Assistenzarzt auch sogleich, Antonia mit Respekt zu behandeln.
Andreas Bogner wollte es mit seinem Chef nicht verderben, wenn es ihm auch schwerfiel, denn Antonias Anblick hatte ihm gleich einen anerkennenden Pfiff entlockt.
Schwester Hilde runzelte kritisch die Stirn. »Na, lange wird uns die Schönheit wohl nicht erhalten bleiben«, meinte sie. Aber sie verstand sich bald sehr gut mit dieser ernsthaften jungen Frau, die ihren Beruf als Aufgabe betrachtete und mit ihrem unaufdringlich-liebenswürdigen Wesen auch bald die Herzen der Patientinnen gewann.
Sie hatte keine Launen und war immer pünktlich und zuverlässig. Es machte ihr auch nichts aus, für eine Kollegin einzuspringen, wenn diese mal etwas vorhatte.
Als Dr. Norden sich bei seinem Freund Dr. Leitner erkundigte, hörte er nur lobende, ja, begeisterte Worte.
Schwester Toni brauchte sich nicht mehr zu beklagen. Sie war so beliebt, daß man sich nur wundern konnte, wie bescheiden sie blieb.
»Ob sie überhaupt ein Privatleben hat?« meinte Dr. Bogner mal zu Schwester Hilde.
»Das möchten Sie wohl zu gern wissen«, sagte sie anzüglich.
»Sie redet ja überhaupt nicht über sich. Oder hat sie Ihnen schon mal was erzählt? Es ist schwer, sich vorzustellen, daß sie keinen Freund hat.«
»Es gibt eben noch solche Mädchen, die nicht flatterhaft sind und auf den Richtigen warten können. Und wenn Sie Chancen bei ihr hätten, würde sie Ihnen das schon mal zeigen.«
Aber sie blieb reserviert, und er hielt sich zurück.
Toni hatte ihre erste Enttäuschung hinter sich. Nicht, daß sie sich Illusionen hingegeben hätte, als der Assistenzarzt Hanno Neumayer sich um sie bemühte, aber sie hatte ihn nett gefunden und als anständig eingeschätzt. Aber sie war eines Besseren belehrt worden und im nachhinein froh, daß es nicht zu einer intimen Beziehung gekommen war, die er herausgefordert hatte.
Sie träumte nicht von einem Mann, der ihr alles bieten könnte, wie so viele andere Mädchen. Sie war bescheiden. Eine sorglose Zukunft schwebte ihr nicht vor, und sie war auch zu klug, um ihre äußeren Vorzüge zu ihrem Vorteil einzusetzen.
Eine Schwäche hatte sie allerdings, sie glaubte an ihr Horoskop, das ihr zwar eine glückliche Ehe mit einem Mann voraussagte, den sie auf ungewöhnliche Weise kennenlernen würde, aber es sollte ihr auch bestimmt sein, oft Abschied nehmen zu müssen von Menschen, die ihr viel bedeuteten.
Ja, sie hatte oft Abschied nehmen müssen von geliebten Menschen, von ihren Großeltern, ihrem Vater und schließlich auch von ihrer Mutter, noch zu jung, um sich ganz allein zu behaupten. Aber da war Tante Berta gewesen, der einzige Mensch, der ihr geblieben war, der ihr von frühester Kindheit an vertraut war.
Es war nur so, daß sie mit Tante Berta nicht über alles reden konnte, was ihr Herz bewegte, nicht über die Einzelheiten, warum sie die Stellung hatte wechseln wollen, und den Namen Hanno Neumayer hatte sie nicht erwähnt. Sie dachte insgeheim schon, daß einmal ein anderer Mann in ihr Leben treten würde, den sie achten und lieben könnte. Aber wenn es nicht sein sollte, würde sie auch weiterleben.
Jetzt war sie glücklich und zufrieden, daß sie die Stellung in der Leitner-Klinik hatte, ein gutes Auskommen, und das Gefühl, anerkannt zu werden. Sie wollte eine gute Krankenschwester sein.
Sie übernahm auch gern die Nachtdienste. Es machte ihr nichts aus. Sie fühlte sich auch durch die unregelmäßigen Dienstzeiten nicht strapaziert, und sie freute sich, wenn sie einen freien Tag genießen konnte.
Dann bummelte sie gern durch die Stadt, durch die Kaufhäuser, ohne das Verlangen zu haben, alles besitzen zu wollen, was ihr gerade gefiel. Sie hielt ihr Geld zusammen, war an Sparsamkeit gewöhnt. Sie kaufte sich lieber ein gutes Kleidungsstück, als mehrere modische Fummel.
An einem sonnigen Tag, an dem der Sommer schon zu ahnen war, fuhr sie zum Englischen Garten, aber so ganz wollte es ihr da doch nicht gefallen. Zu viele Menschen hatte das schöne Wetter hergelockt, zu viele benahmen sich so, daß es Toni peinlich war.
Sie wollte sich ein Essen im Seehaus gönnen. Es mußte nicht das Teuerste sein, aber auf der Terrasse, unter dem Sonnenschirm, schmeckte es ihr. Sie merkte nicht, daß sie beobachtet wurde. Es war ein dunkelhaariger Mann, der sie nicht aus den Augen ließ, und die junge Frau, die ihm gegenübersaß, hatte schon zweimal etwas zu ihm gesagt, ohne daß er hinhörte.
»Was ist los, Fabian, bist du schwerhörig?« fragte Beatrice Wegner ihren Bruder. Sie konnte ja nicht sehen, wem Fabians ungeteilte Aufmerksamkeit galt.
»Ich wollte mit dir darüber reden, was du vorhast, und du bist mit den Gedanken irgendwo. Freust du dich denn nicht, mal wieder zu Hause zu sein?« fragte Beatrice enttäuscht.
Fabian schrak zusammen.
»Was meinst du, Schwesterherz?« fragte er zerstreut.
»Also hör mal. Du könntest mir wenigstens zuhören.«
»Verzeih mir. Ich habe einige aufregende Wochen hinter mir. Sei doch nicht so streng mit mir.«
»Wann hörst du mit diesem Wahnsinn endlich auf, Fabian?«
»Wenn mein Buch fertig ist, Bealein«, antwortete Fabian gelassen.
»Und wenn sie dich umbringen, bevor du auch nur noch eine Zeile schreiben kannst, was hättest du dann davon?« fragte Beatrice unwillig.
»Es ist meine einzige Möglichkeit, die Welt darauf aufmerksam zu machen, was vor unserer Haustür passiert. Die Menschen müssen wachgerüttelt werden, damit so ein abscheulicher Krieg erst gar nicht mehr möglich ist…, verdammt, jetzt ist sie weg!« stieß Fabian auf einmal hervor und sprang so heftig auf, daß sein Stuhl umfiel. Einen Moment hatte er Antonia aus den Augen gelassen, während er seiner Schwester seinen Standpunkt klarzumachen versuchte. Und nun war die faszinierendste und ungewöhnlichste Frau, die er je gesehen hatte, spurlos verschwunden. Er stürzte zuerst zu ihrem Tisch, doch außer der Rechnung lag dort nichts mehr. Auch im Park war Antonia weit und breit nicht mehr zu sehen. Wie konnte Fabian auch ahnen, daß Toni den Weg durch das Lokal gewählt hatte, da ihr Blick auf die Uhr gefallen war und sie schnell festgestellt hatte, daß es höchste Zeit für sie war. Der Bus, der sie nach Hause bringen sollte, würde in ein paar Minuten in der Nähe des Lokals abfahren. Um nicht zu spät zum Nachtdienst zu kommen, mußte sie ihn unbedingt erreichen.
Enttäuscht kehrte Fabian zu seinem Platz zurück und hob seinen Stuhl wieder auf.
»Sieh mal einer an. Eine Frau hat deine Aufmerksamkeit so erregt, daß du deiner Schwester nicht mehr zuhörst«, sagte Beatrice lächelnd.
»Du hast sie nicht gesehen. Das war nicht irgendeine Frau. Das war die Frau, von der ich schon so lange träume. Da sitzt sie vor mir und ich lasse sie mir einfach so entwischen«, sagte Fabian zornig.
»Na komm schon, Jan«, sagte Beatrice versöhnlich. »Es kommt alles, wie es kommen muß. Wenn das wirklich die Frau war, die dir bestimmt ist, dann wirst du sie wiederfinden. Du mußt nur daran glauben. Und vielleicht wäre es ganz nützlich, wenn du mal ein bißchen an ein und demselben Fleck bleiben würdest. Wenn sie in München ist und du irgendwo ich weiß nicht, ob da ein Wiedersehen so einfach ist.«
»Es hat nun mal keinen Sinn. Ich muß morgen früh fliegen, ob ich will oder nicht. Die Tickets sind gebucht, und Frank, mein Fotograf, wartet nur auf mein Zeichen. Aber ich werde sie finden, wenn ich zurück bin, das schwöre ich.«
Antonia hatte keine Ahnung von alldem. Sie war so in ihr Buch vertieft gewesen, daß sie Fabian und seine Schwester nicht bemerkt hatte. Sie wußte nicht, wie sehr die Gedanken eines fremden Mannes sich mit ihr beschäftigten, als sie sich in ihrer gemütlichen Wohnung im Schwesternwohnheim auf den Nachtdienst vorbereitete.
Sie hatte sich aus einer kleinen Bäckerei noch ein wenig Gebäck gekauft, das sie besonders gern mochte, brühte Tee auf und beschäftigte sich mit der Abendzeitung.
Sie las gern die Berichte aus aller Welt, und an diesem Tag interessierte sie ein ganz besonderer Beitrag, der so fesselnd geschrieben war, daß sie sich die Worte einprägte. Es handelte vom Elend der Kinder in der dritten Welt, und es war so eindringlich geschildert, daß es ihr zu Herzen ging.
