DER AUFRÄUMER - Manfred Arnold Leo Domnowski - E-Book

DER AUFRÄUMER E-Book

Manfred Arnold Leo Domnowski

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Beschreibung

Dieser Ratgeber ist anders. Er ist nicht einmal ein Ratgeber im klassischen Sinn. Vielmehr ist es ein "Aufrüttler", der auf Konfrontation aus ist und so zu einem "Aufräumer" wird. Dieses Buch ist schroff und ruppig. Der Leser wird mit sehr bildreichen Vergleichen geradezu "genötigt", vor sich selbst Farbe zu bekennen. Er soll, nein, er muss dahin sehen, wo er bequem, denkfaul und lethargisch geworden ist. Der Autor lässt ihm keine Wahl als diejenige, sich mit seinem inneren Schweinehund auseinanderzusetzen, den er ja in seinem Stall insgeheim füttert und so dafür sorgt, dass sein Besitzer sein Leben stumpf fristet, ohne die eigenen Potentiale wirklich entdeckt und ausprobiert zu haben. Hier muss sich der Leser seine Trophäen im Boxring seiner Seele verdienen. Dafür, dass das nicht ganz ohne Blessuren von statten geht, sorgt der Autor. Der "Aufräumer" treibt gnaden- und rücksichtslos die Putzkolonne in Form eines verbalen Feuerwerks durch die verstaubten Hallen der Persönlichkeiten, erkennt den inneren Feind, stellt ihn und will ihn vernichten. Seelenanästhesie hat hier keinen Platz. Der Autor will nicht nett sein, nicht einschmeichelnd und schon gar nicht unverbindlich. Auch bedient er nicht das Klischee des heilenden Universums und verfolgt keinen spirituellen Weg, um dem Leser zu sagen, dass er geliebt wird und die Götter es schon richten werden, denselben aus der Dumpfheit des Daseins herauszuführen. "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!" -"Also die ersten 50% sind Eigenleistung - dann sollte der Himmel bedient werden" - so der Autor. Grobheit und Direktheit sollen wachrütteln, Lehre sein, eine andere Richtung aufzeigen als die der etablierten Ratgeber. Das Werkzeug dazu heißt WAHRHEIT, DISZIPLIN UND ARBEIT! So beginnt dieses Buch auch nicht mit einem Vorwort, sondern mit einer "Vorwut" und zeigt auf, welche Marschrichtung hier gemeint ist. Der Autor will mutige Leser, die die Wahrheit nicht scheuen. Erst demontieren, dann sanieren - dauerhaft.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 158

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Manfred Arnold Leo Domnowski

Der Aufräumer

Pumpgun für die Psyche

© 2016 Manfred Arnold Leo Domnowski

Autor: Manfred Arnold Leo Domnowski

Umschlaggestaltung, Illustration: www.hermenau-cartoons.de Innenillustrationen: Lloyd Schneider, Jan Hoffmann, www.janhoffmann-illustrationen.de

2. vollständig überarbeitete Auflage 2019

Verlag&Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN:

978-3-7497-2547-2 (Paperback)

978-3-7497-2548-9 (Hardcover)

978-3-7497-2549-6 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Der Deibel hat mich getrieben, bis ich endlich nachgegeben und mir ein Motto und danach dieses Buch ausgedacht habe:

Höre nicht auf, wenn du müde bist, sondern höre erst auf, wenn du fertig bist.

Der Autor Manfred Domnowski war über viele Jahre in pflegerischen, medizinischen und sozialpflegerischen Einrichtungen als Pflegekraft und Dozent tätig.

Als ausgebildeter Mental- und Hypnosecoach, sowie als Anti - Aging - Trainer verfügt er über langjährige Erfahrung als Dozent für Erwachsenenbildung.

Der studierte Dipl.Päd./Dipl.SozPäd. und Autor des Buches - Burnout und Stress in Pflegeberufen - Mit Mentaltraining erfolgreich aus der Krise (Brigitte Kunz Verlag) arbeitet seit einigen Jahren in der psychosozialen Beratung und Betreuung von Suchtkranken.

Inhaltsverzeichnis

Vorwut – Vorwort war gestern

Autorengedanken: Ja, wer schreibt denn da?

Gedanke 1 von … Was macht einen guten Schauspieler aus? Sein oder Nicht-Sein - das ist hier die Frage

Gedanke 2 von … Wie sag’ ich’s bloß meinem Kinde? Die Macht des Wortes

Gedanke 3 von … Wie kann ich dem Schicksal ein Schnippchen schlagen? Rezepte auf dem Weg zum Erfolg

Gedanke 4 von … Warum stinkt’s mir manchmal so? Wie ich meinen Stallgeruch überliste

Gedanke 5 von … Wer glaubt denn schon an Märchen? Fabelhafte Neuigkeiten von Ihrem Selbst

Gedanke 6 von … Wenn ich es doch nicht mehr hören mag? Tipps, wie Sie an den richtigen Stellen abschalten

Gedanke 7 von … Wer oder was macht mein Leben zum Sterben langweilig? Pathologisches und anderes vom Sterben und vom Tod

Gedanke 8 von … Gedanken zu Gedanken - Oder: Die Philosophie der Pippi L.: „Ich mach mir meine Welt, so wie sie mir gefällt“

Gedanke 9 von … Der Stoff, aus dem die Träume sind. - Oder: Gib mir einen Hammer zum Schmieden!

Gedanke 10 von … Schwimmen für „Landeier“ - Oder: Planschen Sie noch, oder schwimmen Sie schon?

Gedanke 11 von … Big Mac und andere Körper. - Oder: Wie komme ich in Form?

Gedanke 12 von … Universität des Alltags. - Oder: Castingshow im Zug

Gedanke 13 von … Meteorologie - Oder die Kunst „Gut Wetter“ zu machen

Gedanke 14 von … Biologie - Oder: Lebt Geld?

Gedanke 15 von … Oh du hohe Unternehmenskultur, wohin bist du entschwunden? – Oder: Leit- oder LEIDbilder?

Gedanke 16 von … - Oder: Ziellos – Planlos – Kopflos. Das 1x1 der Orientierung

Gedanke 17 von … Magie - Oder: Von Zaubersprüchen und Beschwörungsformeln

Gedanke 18 von … Physikunterricht für Nachsitzer

Gedanke 19 von … Oder - Von Jammerlappen und anderen T urnbeuteltr ägern

Gedanke 20 von … Äktschen! - Oder: Schwarzeneggerisches .

Gedanke 21 von … Die Macht der Angst. - Oder: Pampers für die Seele

Gedanke 22 von … Löchriges und andere Effekte

Gedanke 23 von … Knigge für Gewinner. - Oder: Moral hat ein Gesicht – IHRES

Gedanke 24 von … Mittelalterliches - Oder: Wie werde ich ein Ritter?

Ein letzter Gedanke

Zu guter Letzt

Vorwut – Vorwort war gestern

Ja, Sie haben richtig gelesen. Es soll nicht „Vorwort“ heißen.

Das gab es schon so oft und die meisten Vorworte sind eh überflüssig. Wenn Sie das Vorwort kennen, kennen Sie das Buch: rausgeschmissenes Geld, verschwendete Zeit.

Frech? Ja, das bin ich und ich will es sein. Ich tu’s ja nicht für mich, ich tue es für Sie.

Dieses Buch ist völlig anders als das, was Sie bisher zum Thema gelesen haben.

Nichts für zarte Gemüter, die sich in einer „Wir werden alle geliebt und alles hat einen tieferen Sinn-Wolke“ baden – die produziert wird von mehr oder weniger klug dreinschauenden, allwissenden und zum Teil außerirdisch ins Publikum lächelnden Coaches /Lebenshilfeberatern /Lebenshilfetrainern.

Jeder hat, zugegebener Maßen, seine Philosophie. Doch die wenigsten trauen sich, gerade in der heutigen Zeit der Gehirn– und Meinungsgleichmacherei, ihre Gedanken klar, laut, „dreckig“ und gemein zu äußern. Wie schnell folgt darauf eine „allergische Reaktion“. Doch, glauben Sie mir… dann war es ein Treffer – Schiff getroffen – oder sogar versenkt. Sehr gut! Und nein, ich werde Sie auch nicht mit gurrenden Lauten und schwitzender Animation an einem seichten Wochenende über glühende Kohlen laufen lassen und Ihnen anschließend erzählen, dass Sie nun den Stein der Weisen besitzen und die heiligen Weihen der Problemlösungsstrategien erhalten haben.

Denn dieses Vorgehen hat eine Halbwertszeit von, sagen wir mal, drei Tagen: Die Woche nach diesem Glühende-Kohlen-Wochenende bringt das jähe Erwachen – Geld weg, Gemeinschaft weg, das gute Gefühl ist ebenfalls weg. Alles ist noch wie früher: der Kontostand ist immer noch derselbe (minus der Seminargebühren), vom Partner immer noch unverstanden, der Nachbar ist unfreundlich, fett und hässlich wie eh und je und der Chef ist nach wie vor unzufrieden und gestresst… Ach, die ganze Welt erkennt die eigene Leistung nicht an. Ja, ja… die böse, böse Welt.

Dieses Buch ist nicht für mentale Analphabeten, Weicheier, Dünnbrettbohrer, Turnbeutelträger oder Warmduscher und zerebrale Leichtgewichtler gedacht.

Nein! Dieses Buch ist für die Menschen geschrieben worden, die bereit sind, die ihnen aufgetragene Mission zu erfüllen.

Für jene Zeitgenossen, die es leid sind, ihr eigenes Jammern (und das der anderen) als vielfältig widerhallendes Echo in den Ohrkanälen zu hören. Es soll Homo sapiens erreichen, die sich nicht zu fein sind, sich auch die geistigen Finger dreckig zu machen.

Dieses Buch ist den Brüdern und Schwestern gewidmet, die sich trauen, innerlich nackt vor ihren Seelenspiegel zu treten, um dabei festzustellen, wie fett und satt sie doch geworden sind; fett und satt von der eigenen Verlogenheit und dem falschen Schmeicheln der Welt, das den Geist nicht nur träge macht, sondern uns mit der Zeit so langsam verblöden lässt.

Dieses Buch ist ein Ausruf an die Mitmenschen, die sich trauen, eine rustikale Sprache auszuhalten, die mit dem tiefen inneren Bewusstsein vermittelt wird, dass Wahrheit schmerzt, aber auch befreit und heilt.

Leute, es gibt was zu tun! Und zwar das, was notwendig ist, um dem Elend ein Ende zu setzen: Elend erkennen, selbst handeln, an der Idee arbeiten. Und damit meine ich wirklich arbeiten, nicht nur so ein bisschen hinschauen. Ich meine damit, hart arbeiten, über die Grenzen hinaus gehen, auch und gerade wenn es weh tut.

Erschrecken Sie nicht, wenn Sie zwischenzeitlich das Gefühl haben, ich schreie. In dieser Zeit muss man laut sein, um gehört zu werden.

Gut. Kurze Pause. Überlegen Sie, ob Sie diesen Weg gehen wollen. Ich begleite Sie. Nichts anderes ist dieses Buch. Ein Begleiter.

Wenn Sie diesen Weg nicht gehen wollen, dann schmeißen Sie das Buch JETZT weg. Genau JETZT!

Mir soll es egal sein, denn Lehre kann nur der empfangen, der gelehrt werden will.

Doch wenn Sie sich ganz und gar darauf einlassen, in sich hinein hören, hart an sich arbeiten, den Mut haben, sich zu erkennen wie Sie WIRKLICH sind, wenn Sie Abenteuergeschichten lieben, den Helden am Ende dieser Geschichten bewundern wollen, dann lesen Sie weiter: Denn der Held sind Sie.

Sie erleben IHR Abenteuer und erkennen, dass SIE am Ende IHR eigener Held sind und SIE ALLEIN IHRE Geschichte, IHR Leben schreiben.

Denn Sie sind nicht nur der Hauptprotagonist Ihrer Story, sondern stellen mit sich selbst auch immer gleich die gesamte Filmcrew – angefangen vom Drehbuchautor, über den Produzenten, bis hin zum Regisseur und den Hauptdarstellern.

Ja, Sie sind für die Maske und für die Special-Effects zuständig. Auch der Schnitt, die Musik und auch das Catering sind Ihre Aufgaben.

Natürlich suchen Sie auch die Drehorte und nicht zuletzt vor allem Ihre Schauspielkollegen aus. Diese Liste kann beliebig weitergeführt werden - lesen Sie einfach weiter!

„Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab.“ (William Shakespeare)

Autorengedanken: Ja, wer schreibt denn da?

Sie werden sich sicher fragen, wer ich bin. Sie kennen mich nicht, wie auch?

Beinahe völlig unbekannt (na ja, außer den Lesern meines ersten Buches „Burnout und Stress in Pflegeberufen“) setzt sich da jemand hin und will der Welt, wie es doch schon so viele zuvor versucht haben, erzählen, wie man Glück, (inneren und äußeren) Reichtum, Erfolg, Geld, Macht, Attraktivität, Selbstbewusstsein und derlei erlangt.

Was kann ich als Beweisstück dafür liefern, dass mein Konzept funktioniert? Sie wissen ja, Menschen brauchen Beweise.

Nun ja, tauschen wir zu diesem Zwecke einmal die Rollen: Sie an meiner Stelle wollen jemandem erzählen, wie Ihr Gegenüber erfolgreich werden kann. Der beste Beweis ist Ihre eigene Erfolgsgeschichte. Ihnen will jemand eine tolle Diät verkaufen? Da hilft schon ein durchtrainierter Körper, um die Wirksamkeit dieser Diät und somit Ihre Glaubwürdigkeit zu bestätigen. Daher erzähle ich Ihnen an dieser Stelle meine Erfolgsgeschichte, dann können Sie sich selbst von ihrem Wert für Sie überzeugen.

Wer hinter dieser Geschichte steckt? Ein Pädagoge (auch das noch!), der sich aufmacht, sich traut, nein, sich nahezu erdreistet, Ihnen zu zeigen, wie es „geht“.

Als ich diese Sätze schrieb, machte ich gerade Urlaub auf Mallorca.

Der Mond gab sein bestes Licht vom Himmel und erhellte nicht nur das Zimmer, sondern auch meinen Kopf. Ich war in dieser Nacht schlaflos, mein Unterbewusstsein trieb ein seltsames Spiel mit mir. Es hielt mich wach, bedrängte mich, Stift und Block (liegen immer neben mir) aufzunehmen und anzufangen zu schreiben.

Mein Schreibappetit war angeregt worden vom Lesen einer Vielzahl von Lebensratgebern und Psychotricks zum Erlangen von Erfolg (was immer das auch sein mag) und Geld. Und auch um etwas „Unbequemes“ zu formulieren. Die Wahrheit – und die schmerzt meistens.

Und nun ging es wohl an das Verdauen derselben, im festen Glauben daran, dass ich genau das auch kann. Besser sogar, weil ich es GANZ ANDERS machen wollte.

Vier Dinge kamen mir in den Kopf – sozusagen meine Legitimation zu diesem Buch.

1. der absolute Wille, es zu TUN

2. der tiefste Ehrgeiz, es DURCHZUZIEHEN

3. der feste Glaube, es auch zu SCHAFFEN

4. das Wissen, es ANDERS machen zu KÖNNEN

Was musste ich also ändern? Ich kam zu dem wichtigen Entschluss, meine Perspektive zu ändern und zu der Erkenntnis, wie notwendig es ist, genau dazu einen neuen Standort einzunehmen.

Allerdings sollte es ein Standort sein, den ich selbst bestimme, selbst gestalte: Mein Revier.

Meine erste Regel dazu lautet wie folgt:

„Suche dir einen Platz, an dem du denken und fühlen kannst.“

In der Regel ist das ein Platz, der einem allein gehören sollte. Der Platz sollte einem Folgendes vermitteln: „Hier bist DU der Platzhirsch. Hier hat niemand anderer etwas verloren.“ Die anderen sollen sich ihren eigenen Platz suchen.

Gut, den richtigen Platz hatte ich nun, aber einmal an diesem Punkt angekommen, werden auch Sie feststellen: Sie sind allein wie „der Soldat am Wolgastrand“.

„ Allein! Wieder allein!

Einsam wie immer.

Vorüber rauscht die Jugendzeit

In langer, banger Einsamkeit.

Mein Herz ist schwer und trüb mein Sinn,

Ich sitz im gold´nen Käfig drin…

Hast du dort oben vergessen auf mich?

Es sehnt doch mein Herz auch nach Liebe sich.

Du hast im Himmel viel Engel bei dir!

Schick doch einen davon auch zu mir“.

(Operette „Zarewitsch“ von Franz Lehar)

Was man in der Situation also braucht, ist ein „Engel“. Und da Engel bekanntlich nicht von allein tätig werden, muss man sie rufen. Dann rufen Sie sie eben (Sie wissen ja, „Hilf dir selbst, DANN hilft dir Gott“ - oder eben die gerade beschriebenen Engel). Also die ersten 50% sind die von Ihnen zu Leistenden, den Rest überlassen Sie dem lieben Gott oder eben Ihren Engeln.

Aus dieser Erkenntnis ergibt sich meine zweite Regel:

„Umgebe dich mit Menschen, die dich weiterbringen, dich inspirieren, die Wissen haben und Geschichten erzählen können; mit jenen, die erfolgreich sind: Menschen, die wirkliche Lebensläufe und Leidensverläufe haben.“

Wenn Sie schon an Engel glauben, dann sollten die Engel auch an Sie glauben.

Regel Nummer 3:

„Suche jemanden, der an dich glaubt, dich begleitet, dir das Gefühl gibt, dass du es schaffen kannst.“

Ist keiner da? Verzagen Sie nicht und befolgen Sie einfach die nächste Regel.

Waschlappen braucht man zur Körperhygiene und nicht als Partner!

Regel Nummer 4:

„Schau in den Spiegel. Mit DEM Typen fängt alles an. Sie mögen ihn nicht besonders, glauben nicht an ihn? Dann sollten Sie schnell beginnen, ihn zu mögen.“

Warum? Ganz einfach: Dieser Hintern ist der einzige, der IMMER hinter Ihnen stehen wird. Grund genug? Sie verstehen mich schon – hoffentlich.

Nun kann man denken: „Na ja, es ist ja tiefe Nacht, morgen kann ich das auch noch erledigen.“ Nichts kann man morgen erledigen. Kennen Sie das Gefühl, einen tollen Gedanken zu haben, ihn nicht vergessen, ihn konservieren zu wollen? Dann ist er plötzlich weg - so ein Sch… Dabei war dieser Gedanke/Idee doch so toll. Tja das war’s dann wohl…!?

Viel zu oft haben Gedanken und Ideen, Inspirationen (also Gedanken, die Ihnen ein großer Geist eingegeben hat) eine sehr kurze Haltbarkeit. Und mit Ablauf des Haltbarkeitsdatums vergeht auch Ihre Motivation, Ihre Möglichkeit und unter Umständen DIE Millionen-Euro-Idee… Und das nur, weil Sie nicht aufstehen wollten.

Deshalb Regel Nummer 5:

„Erledige die Dinge sofort (ehe sie der gedanklichen Verwesung zum Opfer fallen)!“

Und das ist der Anfang.

Gedanke 1 von … Was macht einen guten Schauspieler aus? Sein oder Nicht-Sein - das ist hier die Frage

Talent? Empathie? Disziplin? Bildhaftes Vorstellungsvermögen? Eine gute Ausbildung? Beziehungen? Eine gute Gesundheit? Einen einstudierten Text sicher zu reproduzieren? Die Vorstellungen des Regisseurs gut umzusetzen?

Es ist sicherlich ein Cocktail der genannten Eigenschaften, der einen guten Schauspieler ausmacht, und dennoch glaube ich, dass er dann erst authentisch ist, wenn dieser Akteur seine Rolle LEBT - wenn er mit ihr verschmilzt, und das ganz und gar.

Von den Hauptdarstellern aus „Der Herr der Ringe“ wird ebensolches berichtet: Sie seien auch außerhalb des Filmsets oder in Drehpausen so in ihren Rollen verhaftet gewesen, dass sie diese nicht spielten, sondern lebten.

Alle großen Schauspieler leben - erleben - ihre Rollen und unterscheiden sich ebenso von denen, die ihre Rollen einfach nur „spielen“.

Doch was hat das mit unserem Thema zu tun?

Blättern Sie kurz die Seiten zurück auf das Zitat von Shakespeare und lesen es noch einmal.

Wir sind also alle Schauspieler - und noch mehr!

Sie bestimmen, ob Sie ein Hauptdarsteller sein wollen oder nur eine kleine Nebenrolle in IHREM eigenen Film spielen. Sie bestimmen, wer Regisseur in ihrem Film ist (zur Erinnerung: das ist der Chef am Set). Sie sind der Produzent – Sie wissen, das ist der Geldgeber, der bei einem Filmprojekt richtig was zu sagen hat. Sie sind die Maske, die für das richtige Aussehen sorgt. Der Beleuchter und Kameramann, der Sie ins rechte (richtige) Licht stellt. Sie übernehmen den Schnitt und die Special-Effects in ihrem Leben, sorgen für die Vertonung, die Drehorte und das Catering. Und nicht zuletzt verteilen Sie auch im Casting die weiteren Rollen in IHREM Film- (Lebens-) Projekt. Und die Gage? Auch Ihre Wahl.

In welchem Film spielen Sie? Wie fühlt sich Ihr Leben an? Eher wie die billige Nachmittags-Daily-Soap mit dummen Texten, mageren Kulissen und drittklassigen Schauspielerkollegen? Und das alles in Abhängigkeit von einem Publikum, das kaum besser in der eigenen Rolle ist als Sie selbst, aber darüber urteilen will, wie lange Sie noch auf Sendung sein dürfen? Hinzu kommt noch erschwerend: Wenn dieses Publikum Ihrer überdrüssig geworden ist, dann heißt es „bye-bye“. Zuschauerquote nicht erreicht. Auf Nimmerwiedersehen. Vielleicht ist das für Sie genug? Vielleicht aber auch nicht.

Diejenigen, die aus Ihrem Leben einen guten Film machen (wir müssen ja nicht gleich von einem Monumentalfilm à la „Dr. Schiwago“ oder einem Blockbuster wie „Independence Day“ reden) und sich mit erstklassigen Schauspielkollegen in das Thema stürzen wollen, so dass niveauvolles Publikum gleichermaßen wie die Jury bei sämtlichen Filmpreisen (bis hin zum Oskar?) begeistert sein werden, wissen jetzt, was ab sofort zu tun ist.

Wie gesagt: Gerne begleite ich Sie dabei.

Also auf: Ab geht es in Ihr eigenes Filmgeschäft! Auf geht’s, schreiben Sie sofort die erste Zeile Ihres Drehbuchs! Denken Sie sich schon einmal einen Namen für Ihren Film aus. Und stellen Sie sich mal Ihren Namen und Ihr Bild auf einem dieser großen Plakate und der Leinwand vor. Sie wollen Autogramme schreiben, auf dem roten Teppich laufen, eine tolle Garderobe tragen, endlich gesehen werden – was hält Sie auf?

Regieanweisungen für Ihr Leben:

– SIE sind der Regisseur

– SIE sind der Produzent

– SIE suchen sich IHRE Rolle aus

– SIE lernen IHREN Text

– SIE bestimmen IHRE Drehorte

– SIE schreiben IHR Skript

– SIE setzen sich in Szene

– SIE bestimmen IHRE Rollenpartner (manchmal muss man auch improvisieren)

– IE vermarkten IHREN Film

– Sie bestimmen die Höhe Ihrer Gage

– SIE erhalten IHREN Oskar

„And the Oscar goes to ................................................................ “

(hier sollte IHR Name stehen)

Gedanke 2 von … Wie sag‘ ich‘s bloß meinem Kinde? Die Macht des Wortes

Worte sind ausgesprochene Gedanken. Damit sind sie in der Welt und wirken auch im Außen.

Die großen Rhetoriker vergangener Zeiten wussten um die Macht des Wortes und bedienten sich oft hemmungslos daran.

Wir wissen heute, dass ein zum Tode Verurteilter in Rom sich durchaus mit einer packenden Rede in die Freiheit sprechen konnte - wenn er es verstand, im Volke Emotionen zu wecken, die seinem Ziel dienlich waren. Die alten Römer waren ganz wild auf tolle Reden.

Übrigens, viele berühmte Redner, wie z.B. Cicero haben damals schon Maßstäbe für Reden und Auftritte gesetzt, die heute als Basiswissen verwendet werden. Ebenso kennen Sie auch das Sprichwort: „Der redet sich um Kopf und Kragen“. Was natürlich das Gegenteil zur Folge hat - weg war er, der Dummkopf.

Ein weiteres Beispiel um die Macht der Worte:

Kennen Sie die ersten Sätze in einem der wichtigsten und mächtigsten Bücher der Welt? Sie sollten zwischendurch ruhig mal hinein schauen, denn darin stehen kluge Sachen: Ich rede hier natürlich von der Bibel.

Sie kennen die ersten Phrasen der Bibel nicht? Auch nicht weiter schlimm. Dann können Sie hier was ler

„1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. (1. Mose 1.1) (Johannes 17.5) (1. Johannes 1.1-2) (Offenbarung 19.13)

2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.

3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. (1. Korinther 8.6) (Kolosser 1.16-17) (Hebräer 1.2)

4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“

Im Klartext heißt das – aller Anfang liegt beim Wort (gesprochener Gedanke) UND bei dem, der sich dieser Worte bedient – hier der Boss persönlich.