Der blaue Stein - Martin Nitsche - E-Book

Der blaue Stein E-Book

Martin Nitsche

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Beschreibung

Eine schöne Winter- Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt. Es ist kurz vor Weihnachten. Tom muss die Weihnachtsferien allein verbringen, weil seine Freunde alle zu ihren Verwandten verreist sind. Seine Mutter muss an diesen Heiligabend, als Haushälterin bei wohlhabenden Leuten arbeiten und wird spät nach Hause kommen. Tom sitzt traurig auf der Fensterbank und schaut auf die verschneite leere Straße. Da entdeckt einen schwarzen Kater, mit blauen Augen, der auf einem Zaunpfosten vor dem Haus sitzt. Tom wird neugierig, zieht sich warm an, geht zu dem schwarzen Kater und spricht mit ihm. "Na Kumpel, bist Du auch so allein wie ich" Tom nimmt ihn mit ins Haus und legt ihn vor dem warmen Kamin im Wohnzimmer ab. Er bietet dem Kater etwas zu fressen an und gibt ihm sogar einen Namen. Weil er früher immer einen Hund haben wollte und ihn "Rex" nennen wollte, nennt er den Kater von nun an auch Rex. Aber Tom weiß noch nichts davon, welche Abenteuer von nun an auf ihn warten. In diesen Weihnachtsabenteuer, wird der blaue Stein für Tom und andere eine Rolle spielen.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 34

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Toms Wünsche

Am Tag vor Heiligabend war Tom allein zu Hause und langweilte sich. In diesen Weihnachtsferien waren seine Freunde zu ihren Verwandten gereist, um mit ihnen Weihnachten zu feiern.

Toms Mutter ging früh zur Arbeit, sie arbeitete als Haushälterin bei einer wohlhabenden Familie. Sein Vater lebte schon lange mit einer anderen Familie zusammen.

Tom wurde traurig, weil er die freien Tage allein verbringen musste. Er saß auf einer breiten Fensterbank und beobachtete, wie große Schneeflocken langsam auf den Boden fielen.

Sein größter Traum war es, einen ferngesteuerten Hubschrauber zu haben und das Meer zu sehen! Vom Meer erzählte ihm ein Nachbar in der Wohnung gegenüber, ein pensionierter Seemann. Tom hörte gerne und gespannt seine Geschichten über Stürme, versunkene Schiffe und Schätze, die auf Inseln vergraben waren und über exotische Länder. Danach stand für ihn fest, dass er unbedingt Seemann werden wollte.

Auf seine Bitte hin, zu Weihnachten einen ferngesteuerten Hubschrauber zu bekommen, sagte seine Mutter: "Tom, es tut mir leid, aber das können wir uns leider nicht leisten!"

"Aber ich kann einen Brief an den Weihnachtsmann schreiben und er wird mir einen Hubschrauber schenken", erwiderte Tom.

"Ach, mein Junge, versuche es“, sagte seine Mutter mit einem Seufzer und strich ihn tröstend über die blonden Haare.

In Toms Zimmer stand auf dem Regal ein kleines ferngesteuertes Auto, ein Geschenk von seinem Vater zum achten Geburtstag. Dieses Auto war für Tom sehr wertvoll. Manchmal spielte er damit und achtete sehr darauf, es nicht zu beschädigen. „Wie großartig wäre es, wenn ein ferngesteuerter Hubschrauber neben dem Auto im Regal stehen würde“, dachte er.

Der schwarze Kater

Tom schaute durch das Fenster auf die leeren verschneiten Straßen. Nur ein schwarzer Kater saß auf dem Zaunpfosten vor dem Haus. Große flauschige Schneeflocken fielen auf sein schwarzes Fell und tauten sofort auf. Der Kater hatte blaue Augen und sah Tom fragend an.

Tom wurde neugierig. Er zog seine warme Winterjacke an und lief nach draußen zum Kater. "Hallo mein Freund, heute bin ich auch wie du allein.“ „Weißt du was?“ "Ich lade dich zu mir ein!“, sagte er, nahm den Kater unter den Arm und ging ins Haus zurück und legte ihn im Wohnzimmer vor dem warmen Kamin ab. "Du bist wahrscheinlich hungrig, ich werde dich füttern, es sollte noch etwas vom Frühstück übrig sein“, meinte Tom. Er brachte ein Stück Wurst aus dem Kühlschrank und gab es dem Kater „Du bekommst noch einen Namen von mir, was hältst du von Rex?“ „Früher wollte ich immer einen Hund haben und ihn Rex nennen, aber meine Mutter hat mir keine Tiere im Haus erlaubt.“ "Jetzt wirst du Rex heißen.“ Der Kater aß die Wurst und fing leise an zu schnurren.

Tom setzte sich mit einem Stuhl vor dem Kamin und schaute dem Feuer zu, wie das Brennholz leise vor sich hin knisterte. Allmählich schlossen sich seine Augen und er schlief ein.

Von einem lauten Miauen wachte er auf, der Kater saß direkt vor ihm. "Was ist Rex?“ Der Kater lief ein wenig vor, drehte sich um und sah Tom an. "Willst du gehen?“ „Ich werde dir die Tür öffnen.“

Der Kater sprang durch die offene Tür hinaus, lief aber nicht weit weg und hielt an, drehte sich um und wartete. "Möchtest du, dass ich mit dir spazieren gehe?“ „Du bist bestimmt allein gelangweilt!“ "Komm, lass uns zusammen gehen“, lachte Tom. Er zog sich warm an, schloss die Tür und ging mit dem Kater die Straßen entlang. Der Kater lief voraus und hielt regelmäßig an, als ob er Tom einladen würde, ihm zu folgen.

Sie spazierten zwei Straßen weiter, bogen nach rechts ab und gingen geradeaus durch einen kleinen Park. Am Ende des Parks lief der Kater zu einem kleinen Häuschen. Diese Umgebung kannte Tom sehr gut, weil er hier oft mit seinen Freunden spielte, aber dieses Haus war für ihn unbekannt.

Beide näherten sich dem Zaun Tor. Das Erstaunlichste war, dass am Weg zum Haus, links und rechts, Rosen in verschiedenen Farben blühten, trotz Kälte und Schnee. So schöne Rosen hatte Tom noch nie gesehen.