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Was hat Charakter mit den Tugenden zu tun? Wenn ich einen auf Christus basierten Charakter haben möchte, muss ich mich damit auseinandersetzen, was die Bibel hierzu sagt.
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Seitenzahl: 301
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Einleitung
Vorwort
Unzucht – Liebe
Unreinheit – Liebe
Ausschweifung – Enthaltsamkeit
Götzendienst – Glaube/Treue
Zauberei – Freude
Feindschaft – Frieden
Hader – Sanftmut
Eifersucht – Freundlichkeit
Zornausbrüche – Sanftmut
Selbstsüchteleien – Güte
Zwistigkeiten – Frieden
Parteiungen – Langmut
Neidereien – Güte
Trinkgelage – Enthaltsamkeit
Völlerei – Enthaltsamkeit
Zwischenbemerkung
Ausüben jeder … - etwas erwirken
Habgier – Gerechtigkeit
Stehlen – Etwas mitzugeben haben
Bitterkeit – Gütigsein
Zorn – Herzlichkeit
Geschrei – Vergeben
Lästerung – Herzliches Erbarmen
Albernes Geschwätz – Danksagung
Witzelei – Danksagung
Verführen – Nicht Mitteilhaber sein
Leidenschaft – Danksagung
Begierde – Danksagung
Bosheit – Liebe
Unanständige Rede – Danksagung + Frieden
Lügen – Das Wort wohne reichlich
Schlafen – Kinder des Lichts
Unordentlichkeit – Ermahnung, Zurechtweisung
Kleinmütigkeit – Tröstung, Annahme
Widersetzer – Jesus beseitigt
Sich überheben – sich erniedrigen
Wohlgefallen – Liebe zur Wahrheit
Der Sündige – Der Gerechte
Der Gesetzlose – Der Gerechte
Gottlos – Der Gerechte
Bösartig + Verdächtigung – gesunde Worte
Ständiger Zank – Gottseligkeit mit Genügsamkeit
Eitle Ehre – im Geist wandeln
Einander herausfordern – im Geist wandeln
Hinzu-bringen
Demut
Ertragen 1+2
Nüchtern sein
Ehrbarkeit
Keuschheit
Lebenswandel
Schlusswort
Quellenverzeichnis
Weitere Bücher
Hin und wieder hört man in christlichen Kreisen von einem Christlichen Charakter. Man spricht davon, wenn es darum geht bestimmte Dinge zu tun und andere zu lassen. Die Einen versuchen sich im Internet schlau zu machen. Andere fragen Psychologen oder Geistliche. Wiederum andere nehmen den Katechismus zur Hand, um ein guter „Christenmensch“ zu werden denn, in diesem werden so manche Tugenden aufgeführt, welche zu erlernen wären. Ich habe den Titel so gewählt damit es keine Missverständnisse gibt, um was es geht.
Im Laufe dieses vorliegenden Buches wird u.a. erkennbar werden, in wieweit sich die Allgemeinen und die im Katechismus aufgeführten Anforderungen (ohne, dass ich näher darauf eingehe) mit dem Wort Gottes sprich der Bibel decken. Ich kann feststellen (aufgrund jahrelanger Erfahrung), dass es nur eine vage Vorstellung gibt, was der christliche Charakter ist. Und das liegt daran, dass es das Wort Charakter, des griechischen Urtextes, im Neuen Testament nur an einer Stelle angeführt wird. Daher werden wir uns anschauen müssen, wie wir zu einem Leben kommen, dass die Eigenschaften Christi widerspiegelt. Und ich werde aufzeigen, was es mit unserem Lebenskleiderschrank auf sich hat. Eine Erklärung vorab: ich werde mich nicht in die Debatte um Feminismus und Gendertum im Schreiben und auch sonst nicht beeinflussen lassen. Das Wort Gottes ist eindeutig und klar und somit nicht veränderbar. Diejenigen, die so etwas machen wollen hat es bereits mit der Gnosis zu Zeiten Paulus gegeben. Die Gnosis hat jedoch nichts mit dem offenbarten Wort Gottes zu tun und verfälscht und verdreht Wahrheiten bis heute.
Allerdings werde ich beiderlei Geschlechter hin und wieder erwähnen um eine Sache hervorzuheben.
Außerdem liegt es mir fern eine neue Gesetzlichkeit aufzurichten. Jeder wird selber durch die Führung des Heiligen Geistes erkennen an welchen Eigenschaften er wachsen kann oder soll. Die Bibelstellen, welche am Ende der Gegenüberstellung stehen, enthalten entweder das jeweilige Wort oder bestätigen das Gesagte.
Bezüglich des Charakters heißt es: „… er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt; …“.
Hier wird von Abdruck seines Wesens gesprochen. Ich gehe gleich noch einmal genauer darauf ein. Charakter wird aber nicht nur in diesem Fall sondern grundsätzlich mit „Abdruck, Prägung“ übersetzt.
Deshalb kann ich sagen, dass all die Aussagen, dass man Charakter eben hat oder auch nicht hat, nicht ganz richtig sind. Besonders in den Aussagen, welche man im täglichen Gebrauch und darüber hinaus benutzt. Denn in diesen Fällen geht man von einem humanistischen (auf den Menschen bezogenen) Lebensbild aus und meint die, zumeist im Gegensatz zu einem schlechten Charakter, positiven Tugenden und Eigenschaften hervorzuheben. Wenn ich also von einem christlichen Charakter spreche, muss ich zwangsläufig das humanistische Charakterbild ausklammern. Warum?
Weil christlich und humanistisch zwei verschiedene Richtungen sind. Ich nehme eine Münze als Beispiel. Bei der Münze kann es nur eine Prägung geben. Ein Einwand wäre vielleicht: Ja, aber die Münze hat doch zwei Seiten!? – Das ist richtig. Und die eine Seite bestimmt denjenigen, der die Münze in Auftrag gegeben hat, während die andere Seite den Wert bestimmt. Jetzt wäre noch der Einwand, dass es ja viele verschiedene Münzen gibt!? – Und auch das ist richtig. Aber es gibt auch viele verschieden Menschen. Es geht nämlich nicht, die Münze mit verschiedenen Herausgebern zu prägen, weil sonst nicht klar wird, ob die Münze echt ist. Genauso wenig kann ich auf einer Münze verschiedene Werte angeben, da auch in diesem Fall nicht klar wird, womit man rechnen muss. Sonst wäre sie wertlos. Also kann es nur im übertragenen Sinne eine Münze christlicher Prägung und eine Münze humanistischer Prägung geben.
Kommen wir auf die Bibelstelle zurück. Von wem ist hier die Rede? – Jesus!
Er ist die Ausstrahlung Gottes des Vaters und Er ist der Abdruck, die Prägung von Gottes Wesen. Somit ist Jesus auch die Sichtbarkeit von dem Inhalt Gottes Wesens. Wenn ich noch ein wenig bei dem Thema verweilen darf, möchte ich noch ein paar Dinge mit anführen.
Wenn im übertragenen Sinne Jesus der Abdruck Gottes ist, wie sieht es denn bei mir aus? Was oder Wer hinterlässt bei mir einen Eindruck? – In Bezug auf meine Seele (Psyche) und mein Herz (Kardia)? –
Was soviel bedeutet wie mein Inneres und mein Herz!
Denn wenn ich über das Wesen einer Person nachdenke, geht es zum Einen um die Grundsätzlichkeit der Person und zum Anderen geht es darum, wie die Person im Alltag handelt. Um es hier noch deutlicher zu machen: Christlicher Charakter ist von Christus geprägt. Sonst sollte diese Bezeichnung nicht verwendet werden. Allerdings gibt es noch ein paar Aspekte, die mit angeführt werden sollten. Denn wenn es um Charakterschwäche geht, ist bei der Person ein schwacher Abdruck oder Prägung vorhanden. In diesem Fall geht es darum eine stärkere Prägung zu erhalten. Das kann bedeuten, dass die Prägung erneuert werden muss, um erneut Profil zu zeigen und Eindruck zu machen.
Noch ein Punkt ist in Bezug auf das Material. In manchen falschen Münzen steckt ein anderer Kern als die Oberfläche vorgibt. Sprich der Kern der Münze hat ein unedles Material, welches mit einem edlen Material überdeckt wird. Und somit lässt sich zu Anfang nicht vermuten, was unter der Haut/Maske steckt. Das macht sich erst bei häufigem Gebrauch oder bei Hitze bemerkbar. Dann nämlich, wenn im wahrsten Sinne „der Lack“ (die Oberfläche) ab ist. Jesus spricht in Bezug auf solche Menschen von übertünchte Gräber. Andererseits spricht das Alte Testament von einem 7-fachem Reinigungsprozess. Und so ist es auch bei Münzen und Menschen. Es bedarf ein Reinigungsprozess des Materials und es bedarf eine gute anhaltende Prägung.
Welche Rolle spielt in diesem Sinne nun die Anforderungen, welche Paulus macht in Bezug auf das An- und ablegen von Eigenschaften, Gewohnheiten oder auch gelernten Handlungen und Aussagen?
Da wir also, wie wir festgestellt haben, nur im beschränkten Maß von Charakterveränderung sprechen können, sind die Aussagen über die Eigenschaften eines Menschen in einem neuen Licht zu sehen. Und hier müssen wir uns mit der Art und Weise der mir zu Eigen stehenden Eigenschaften auseinandersetzen. Wie komme ich zu den Eigenschaften, Hier gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Es wird besonders in der Psychologie das antrainierte Verhalten hervorgehoben. Aus diesem Grund werden manche auf ihre Kindheit verweisen um eventuelle Unzulänglichkeiten oder falsche Handlungen in ihrem Wesen rechtzufertigen. Weiter gibt es ein antrainiertes Verhalten durch Zustimmung. Dabei handelt es sich um eine Art der Aneignung durch Entscheidung, dass diese Eigenschaften für sich akzeptiert werden. Außerdem gibt es noch die so genannte „Veranlagung“. Das ist ein Verhalten, welches sich scheinbar bereits seit der Geburt zeigt und rational nicht erklärbar ist. Als letzte Variante wäre die „Schenkung“ bzw. Veränderung. Bei dem der Prozess übernatürlich übertragen wird. Auf beide Letzteren Varianten möchte ich kurz noch eingehen.
Eigenschaften seit der Geburt: Manches mal hört man davon in einer Familie, wenn kleine Kinder Dinge tun, die scheinbar wie aus der Luft gegriffen, plötzlich hervorkommen. Dann taucht die Frage auf: Woher hat er/sie das? – So etwas hat es bei uns noch nie gegeben. Nun kann es auf diese Frage zwei Antworten geben. Beide haben mit der Beziehung zu Gott zu tun. Die erste Antwort lautet: Da alle Menschen erst einmal unter den Sündenfall gestellt sind und nur eine Entscheidung zu Jesus dieses Minus wieder aufheben kann (Weil Er am Kreuz unter anderem diese Schuld getragen hat); sind Kinder, auch wenn sie noch so süß erscheinen, erst einmal mit dem Makel des Sündenfalls behaftet. Und manchmal kommt dieses Negative auch heraus, wenn sie zum Beispiel nicht das bekommen, was sie haben wollen. Leidgeprüfte Eltern wissen wovon ich spreche. Und wie kommen diese, ich sage jetzt einmal kleinen Menschen zu einer positiven Grundhaltung? – Nur durch eine Willensentscheidung, dass was Jesus für die Menschheit getan hat zu akzeptieren und sich Seinem Vorbild anzuschließen.
So lange bis sie diese Entscheidungen fällen benötigen die Erziehungsberechtigten viel Geduld. Durch diese Situation kommen wir zum Nächsten. Die Schenkung oder man könnte auch sagen: Be-gabung. Hier bekommen die Menschen ob nun als Baby oder erst im Erwachsenenalter etwas von Gott zugesprochen, was sie nicht erarbeitet haben und auch nicht erarbeiten können. Manchmal hängt diese Begabung auch mit einer besonderen Lebensaufgabe zusammen. Aber dann taucht die Frage auf: Ist Gott nicht ungerecht, wenn der eine bis zur Entscheidung für Jesus im Negativen lebt und der andere durch seine positive Art es scheinbar leichter hat? – Ich sage: Nein!
Denn ob nun negative oder etwas positivere Vorzeichen – jeder muss eine Entscheidung treffen, in welche Richtung sein Lebensweg gehen soll. Und das ist unabhängig von der Be-gabung. Entweder mit oder gegen Jesus.
Und da dieses Buch dazu beitragen soll Jesus ähnlicher zu werden, beschäftigen wir uns mit den Aussagen, welche als positiv und anzustreben sind und was negativ und abzulehnen ist.
Für so manchen wird es nichts Neues sein aber, ich weiß (weil Gott es mir gesagt hat), dass es nicht nur AHA Erlebnisse geben wird sondern auch Entscheidungen, die es zu treffen gilt. Vorab möchte ich auch erklären, dass ich grundsätzlich nichts gegen Irgendjemanden habe und wenn es darum geht ein Urteil zu fällen dies nur im Licht der Bibel und des darin aufgeführten Wesens Gottes geschieht. Es geht also nicht darum persönlich anzugreifen oder angegriffen zu werden sondern zu erkennen, wo Ansatzpunkte sind positive gute Entscheidungen, die Segen nach sich ziehen, zu fällen. Wenn ich nun zu den verschiedenen Aufzählungen in den Briefen von Paulus, Petrus, Jakobus, Johannes und Judas komme dann, muss ich mir bewusst werden, dass es darum geht, das Leben so zu führen, wie es dem Wesen Gottes, Jesus und des Heiligen Geistes entspricht. Auch wenn es etwas antiquiert klingt, es geht um einen geheiligten Lebensstil. Ein Lebensstil der konträr zum Lebensstil des Weltsystems steht. Ist das unmöglich (da der Christ ja in der Welt lebt)? – Nein!
Denn die Grundlage, die Basis, ist ja durch die Entscheidung Jesus sein Leben anzuvertrauen, bereits gelegt. Es gilt daher „das Äußere“ dem „Inneren“ anzupassen. Und dies geschieht durch folgende Faktoren: Veränderung zu wollen, Veränderung zuzulassen und Veränderung anzustreben. Ich warte also nicht darauf, dass irgendwann etwas passiert sondern verfolge den Prozess der Veränderung aktiv. Ich verhalte mich so, dass die Bezeichnung Christ als wirklich Christus gemäß erkannt wird. Ich kann zwar nicht Christus sein oder werden aber, dem Wesen nach kann ich Ihm ähnlicher sein und werden. Und dabei geht es nicht um einen Wettkampf mit dem Gedanken „ich bin besser als der Andere“. Nein der Maßstab der angelegt wird ist Christus. Dass ich mir Vorbilder zum Ziel nehme ist sicher sehr hilfreich und sind es auch nur Menschen, die auf dem Weg hin zu Jesus waren und sind. Aber auch das sind nur Stationen, die mir helfen oder helfen können Jesus ähnlicher zu werden. Ich muss also erst einmal die Entscheidung treffen
zu wollen. Paulus spricht davon ein Ziel zu erreichen. Ich gehe daher nicht mit einer Haltung vor: Mal schauen ob es klappt oder nicht. Auch wird es mir nicht helfen einfach loszulaufen, um nach der Hälfte einer Zeitspanne festzustellen, dass mir die Puste ausgeht und ich keine Kräfte mehr habe. Es gilt daher sich auch beständig vorzubereiten und sich zu trainieren. Das heißt meinen Focus zu setzen. Dazu kommt mir ein Helfer und Ratgeber zu Hilfe. Das ist der Heilige Geist und er benutzt unter anderem das Wort Gottes die Bibel, welche mir hilft den Weg richtig umzusetzen und in der Spur zu bleiben. Letztlich bedarf es zudem meine Haltung und Tatkraft den Lebensweg, den Gott für mich vorbereitet und geplant hat, umzusetzen. Und hier zeigen die Briefeschreiber des Neuen Testamentes auf, welche Eigenschaften Gottes bzw. Jesus bzw. Heiligen Geistes richtig und segensreich, sowie welche Eigenschaften aus dem Weltsystem kommen und daher schlecht und zur Zerstörung führen, sind. Paulus spricht davon die falschen Eigenschaften abzulegen und die richtigen anzuziehen. Also damit umzugehen wie mit einem Kleidungsstück. Und im Urtext heißt es im wahrsten Sinne wie mit Kleidung umzugehen. Und er lässt es gar nicht zu, dass solche Einwände kommen wie: „Aber das ist nicht einfach!“ oder „Jenes Kleidungsstück (Eigenschaft) möchte ich aber behalten, das ist mir liebgeworden“ oder „Das Neue will ich nicht anziehen, die Farbe/Schnitt gefällt mir nicht“.
Nein er geht gar nicht darauf ein. Er sagt: Das Innere Deines Kleiderschrankes mit Deinen alten Klamotten muss ausgetauscht werden. Als Mitglied in Gottes Familie sind die Kleider unpassend, unerwünscht und nicht hilfreich. Aber er zeigt auch auf, welche Kleidungsstücke für Christen angemessen, gewollt und wohltuend sind. Und es geht nicht um die Frage ob sondern um die Entscheidung – entweder – oder. Denn Neutralität gibt es bei Eigenschaften nicht. Eines möchte ich noch anführen. Wenn man sich mit gereinigter Kleidung in einer Atmosphäre bewegt, die voll von Schmutzpartikeln ist, wird die Kleidung unmerklich aber beständig schmutzig. Das bedeutet, sie muss von Zeit zu Zeit wieder gereinigt werden. Desgleichen muss auch ich mich hin und wieder neu justieren und positionieren ob ich noch in der richtigen Spur bin und ich das Profil (wie beschrieben) nicht vernachlässigt habe. Für die Verständlichkeit werde ich die einzelnen Abschnitte besprechen. Und ich werde sowohl das abzulegende Teil genauso wie das anzuziehende Teil anführen.
Als hilfreich haben sich Schriften und Aussagen des Theologen William Barclay erwiesen, welche ich mit anderen Quellen abgeglichen und als richtig befunden habe. Diese werde ich in komprimierter Form mit einfließen lassen ohne explizit mit anzuführen, da es nur um die Wahrheit geht, welche dahinter steht.
Um der Verständlichkeit wegen, werde ich die Eigenschaften mit dem griechischen Wort, dessen Bedeutung, Beschreibung in der Bibel mit Beispielen und den jeweiligen Bibelstellen in denen das griechische Wort vorkommt mit aufführen. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf dem neuen Testament, da wir ja Jesus ähnlicher werden wollen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Beispiele hierfür nicht auch im Alten Testament vorkommen. Die erste negative Erwähnung bei den Bibelstellen erhält die darauf erfolgte Erwiderung bei den positiven Bibelstellen. Ich beginne mit der Aufzählung im Galaterbrief.
Bibelstellen
Einleitung:
Heb 1,3 // Mt 22,19-21 // Mt 23,27 // Ps 12,7 // 2.Pe 1,9 // Gal 2,20 // Ph 3,13 // Lk 14,28-32 // Mt 22,12 // Sach 3,3-5 // Röm 13,12 // Jak 1,21
Dieses Wort wird leider allzu häufig nur in eine Richtung ausgelegt nämlich, in den sexuellen Bereich. Das ist sicherlich nicht verkehrt aber, die Benutzung umfasst noch viel mehr. In der Regel geht die Auslegung da hin, dass jemand Ehebruch begeht. D.h. er/sie lässt sich auf eine illegale Verbindung ein. Warum?
Weil mit dem Ehegelöbnis ein Bund geschlossen wird. Und dieser gilt vor Gott, ob die Person nun gläubig ist oder nicht. Dazu müssen diese Partner noch nicht einmal verheiratet sein. Es reicht schon, dass ein Teil dieser Beziehung verheiratet ist. Und auch allein ein Techtelmechtel anzufangen birgt die Anfänge der Unzucht in sich. Bei nicht verheirateten Beziehungen wird erwartet, dass sich beide zu dieser Beziehung stellen und aufrichtig zu ihrer Verantwortung gegenüber der anderen Person stehen und ein Bund mit gegenseitigem Respekt eingehen. Darüber wurde schon viel gelehrt. Und deshalb werde ich mein Augenmerk auf einen anderen Bereich lenken.
Porneia hängt mit dem Wort Porne und wohl auch mit dem Wort pernumi zusammen. Das Wort pernumi bedeutet kaufen, käuflich. Das weist auf die Prostitution hin bei dem wir noch im sexuellen Bereich sind. Als Porne wurde eine Tempelprostituierte bezeichnet. Hier ging es darum das Opfer anderer Götter mit Liebesdiensten zu verbinden, was Teil des Opferrituals war. Demzufolge tauchen hier die Eigenschaften Abgötterei und Götzendienst auf.
Aber was hat es mit dem Wort an der Stelle im Galaterbrief zu tun?
Meiner Recherche zufolge sind manche Wörter sowohl in Bezug auf die menschliche Beziehung sowie auf die göttliche Verbindung zu sehen. Und dies ist hier der Fall. Wie? – Unzucht Ja genau! in Beziehung zu Gott? –
Besonders im Buch des Propheten Hesekiel wird die Unzucht aufgeführt. Wie stellt sich dies dar?
An verschiedenen Stellen des Alten Testamentes hält Gott fest, dass die Beziehung zu IHM wie eine Ehe im Vergleich zu sehen ist. Jedes sich ausstrecken nach anderen Göttern wird nicht nur als Götzendienst, sondern auch als Unzucht bezeichnet. Zumal ER der Retter in der Wüste ist. Und ähnliches sehen wir auch in der Beziehung von Christus zu Seiner Gemeinde.
Ich möchte fast so weit gehen zu sagen: Wenn ich als Christ in Unzucht zu meinem Gott lebe, indem ich andere Dinge höher stelle oder anderes gleichwertig neben Ihm stelle, oder wiederum anderes oder andere anbete dann, hat diese Haltung genauso Auswirkung auf meine Beziehung zu meinem Partner. Und Paulus führt dieses Wort als grundlegend negative Eigenschaft als erstes an, da sich daraus viele Folge-entscheidungen und Handlungen ergeben. Deshalb ist diese Eigenschaft unbedingt abzulegen. Aber was ziehe ich statt dessen an?
Paulus stellt meiner Meinung nach folgende Eigenschaft entgegen.
Jesus stellt mit Seiner Opferbereitschaft und Handlung die größte Liebe dar. Zumal er jeden Menschen zuerst geliebt hat. Noch bevor dieser seine Füße auf den Erdboden stellen konnte. Und Er stellt sich zu Seinem Wort und zwar zu jeder Zeit. Es gilt diese Liebe nur zu erwidern. Die Bezeichnung, wie es heißt „Ein Fleisch werden“ drückt es recht gut aus. Es ist eine Verschmelzung im Sein, im Verständnis für den Partner und in der Gedankenwelt. Diese Art von Liebe lässt es nicht zu, dass diese Liebe erkaltet. Sie richtet sich so aus, dass man in der Liebe bleibt. Sie steht für diese Beziehung ein. Und weil es die göttliche, gottgewollte Liebe ist, ist es nicht nur eine Eigenschaft sondern zugleich ein Lebensstil. Nichts soll und kann diese Liebe hindern. Diese Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes, weil der-/diejenige darauf bedacht ist die Gebote/Vorgaben/Ansprüche zu halten. Nicht aus vollkommener, emotionaler Haltung schwärmerisch, auch nicht aus rationaler Haltung kühl berechnend, und auch nicht aus einer Notwendigkeit heraus, ebenfalls nicht aus einer Auswahl, sondern aus einer Haltung bei dem das ganze Sein involviert ist. Diese Liebe ist nicht teilbar, nicht geteilt. Als gutes Beispiel gilt David, dem es ein Anliegen war seinen Gott ungeteilt zu dienen.
Wie komme ich nun zu dieser Liebe? Wie ziehe ich die Eigenschaft an?
Zum Einen durch Zeit miteinander zu verbringen. Dann ist eine Entscheidung notwendig, die sich von jedem Relativitäts-Gedusel fern hält. Und als Drittes gilt es sich durch das Wirken des Heiligen Geistes verändern zu lassen.
Bibelstellen
Unzucht:
Gal 5,19 // Eph 5,3.5 // Kol 3,5 // 1.Tim 1,10 // Mt 5,32 // Mt 19,9 // Mk 7,21 // Joh 8,41 // Apg 15,20 // Apg 15,29 // Apg 21,25 // 1.Kor 5,1 // 1.Kor 6,13.18 // 1.Kor 7,2 // 2.Kor 12,21 // 1.Thess 4,3 // Off 2,21 // Off 9,21 // Off 14,8 // Off 17,2 // Off 18,3 // Off 19,2 // Hes 23 // Jer 3,20 // Mal 2,14 // 1.Kön 14,23 // Jer 3,13 Hes 16,60 // 1.Kön 11,4 //
Liebe
Gal 5,22 // 1. Joh 4,19 // Mt 24,12 // Joh 15,13 // Joh 13,35 // Joh 15,9 // Röm 8,35 // Röm 13,10 // 1.Joh 4,16 // Joh 15,10 // Mk 10,21 // Ps 51,12 // Ps 24,4 // 1.Kön 8,61 // 1.Joh 4,19 // 5.Mo 10,12 // Ps 27,8 // Ps 51,16 // Joh 15,16 // Heb 9,15 // Joh 3,29 // 2.Kor 11,2 + 64 weitere Bibelstellen
Dieses Werk des Fleisches soll unter Heiligen nicht einmal genannt werden. Diese Eigenschaft führt bei Personen dazu, dass man ein Sklave dessen wird und sich dessen hingibt und zwar nicht nur, dass man den Leib mit unreinen Dingen beschäftigt, sondern auch die Seele und den Geist. Diese Person hat ihr Empfindungsbewusstsein für heilige und gute Dinge laut Paulus verloren. Mehr noch diese Person neigt dazu die Unreinheit mit Gier auszuüben. Hier ist eine Umkehr zwingend vonnöten denn, diese Person, die eigentlich zur Heiligkeit berufen ist hat durch diese Eigenschaft kein Zugang zum Reich Gottes. Warum?
Ich versuche diese Beschmutzung ungefähr so darzustellen: Ein Mensch, welcher nach Urin riecht, aussieht als wäre er in einer Schlammschlacht gewesen und sein fragwürdiges Vokabular, womit er sich gegenüber seinen Mitmenschen äußert, will in einem 5 Sterne Restaurant essen und im selbigen Hotel übernachten. Meinst Du er kommt auch nur einen Schritt hinein?
Auch jemand mit unangepasster Kleidung wird Schwierigkeiten haben. Und jemand der verletzend und beleidigend ist, wird auch keine Chance haben. Es kann nur auf und in der Art und Weise des Hausherrn gehen. Nur so besteht die Möglichkeit Eintritt zu bekommen. Es geht also um eine grundsätzliche Haltung, welche mich diskreditiert in Gottes Gegenwart zu kommen. Hier ein paar Beispiele in Gottes Wort:
In der Fürbitte von Abraham für Sodom und Gomorrha weist Gott auf die Sündhaftigkeit des Gebietes hin und Abraham ist klar, dass es sehr ernst ist. Schließlich kennt er die Gegend in der sein Neffe wohnt. Und so geht er ein Ringen um Menschen ein, die gerettet werden. Am Ende sind es 5 Menschen. Wie wir erfahren, war es der Haushalt von Lot seinem Neffen und nicht einmal alle waren bereit sich aus der Stadt zu entfernen. Zum Schluss blieben nur noch Lot und seine beiden Töchter am Leben. Und auch die Töchter waren schon von dem Stil der Stadt infiziert, sodass sie Dinge machten, die nicht in Ordnung waren und schließlich Völker entstanden, die zu jeder Zeit ein Gegner des Göttlichen Volkes waren.
Die Söhne Aarons haben sich gedacht, wir machen es uns einfach mal bequem und zünden so ein Feuer für das Opfern an. Feuer ist schließlich Feuer. Es brennt auch. Das stimmt zwar aber, es ist eben nicht Gottes Feuer, das rein und heilig ist. Das Resultat aufgrund der Unreinheit – Gott hat sie getötet. Das nächst Beispiel:
Die Rückführung der Bundeslade nach Jerusalem unter David. Man denkt sich: Bundeslade – das ist etwas Besonderes. Also nimmt man einen neuen Wagen auf dem man die Bundeslade transportiert. Während des Transportes verkantet sich etwas und die Bundeslade beginnt zu kippen. Das Teil, welches das heiligste Stück in der Anbetung der Stiftshütte gewesen ist und welches u.a. die heiligste Verbindung in der Anbetung ist. Das darf auf gar keinen Fall herunterfallen und schmutzig werden. Deswegen griff Usa nach der Bundeslade, um sie festzuhalten. Das Problem dabei war: Usa war nach den Vorschriften nicht rein, noch war er ein Levit und schon gar nicht Priester nach der Ordnung, die von Mose gegeben wurde. In Gottes Gegenwart durfte und darf nichts Unheiliges sein und so starb Usa. Darauf besann sich David später und ließ die Bundeslade so holen, wie es von Gott vorgesehen war und es gab damit keine Schwierigkeiten mehr.
Zwei weitere Ereignisse möchte ich noch anführen. Das Ereignis um den König Usija und das Unverständnis mit dem Jesaja zu kämpfen hatte. Kommen wir zu Usija. Eigentlich war er ein guter König. Bis Er hochmütig wurde. Er dachte sich wohl: Ich bin ein so großer König und es ist nur recht, wenn ich direkt mit Gott im Tempel Kontakt aufnehme. So hatten auch die Verwandten von Aaron und Mose schon einmal gedacht. Während diese ihre Tat mit dem Tod bezahlen mussten, wurde Usija „nur aussätzig“. Gott hat hier also die innere Unreinheit offensichtlich gemacht. Und von dem Moment an konnte und durfte er nicht mehr unter seinem Volk wohnen und sein Sohn musste die Regierungsgeschäfte übernehmen. Beim letzten Ereignis ruft das Volk Israel zu Gott und erklärt IHM alles, was sie gemacht haben und Gott reagiert nicht darauf. So musste Jesaja ihnen erklären, dass die A-Note vollkommen in Ordnung war. Die B-Note jedoch mangelhaft. D.h. technisch gesehen hatten sie, was die Gottesdienst-Zeremonien anbelangt alles richtig gemacht.
Zusätzlich sind sie auf die weiteren Schritte eingegangen, wenn Gott nicht sogleich hören sollte. Allerdings gab es bei ihrer Ausführung ein Problem: Ihre Haltung. Ich kann nicht in Gottes Gegenwart kommen und erwarten, dass er mir hilft wenn ich andersherum mit meinen Mitmenschen mies umgehe. So komme ich mit der Haltung zu Gott bei der es nur um meinen Vorteil geht. Damit bekommt Gott nicht die Ehre und mir wird diese Unreinheit in Gottes Augen nicht helfen, in SEINE Gegenwart zu kommen. Und leider erfahren solch eine Situation auch viele Kirchgänger und Menschen, die sich Christen nennen aber ihrer Haltung nach nicht sind. Also ist das Resümee: Unreinheit schließt mich aus in Gottes Gegenwart zu kommen und mit Ihm Gemeinschaft zu haben.
Daher ist diese Art der Haltung unbedingt abzulegen. Aber was ziehe ich dafür an?
Paulus hält auch hier meiner Meinung nach die Agape-Liebe für das Richtige.
Warum würde Paulus dies der Unreinheit entgegenstellen?
Weil die Unreinheit zuerst einmal in den Gedanken anfängt und dann das Herz beeinflusst. Die Agape-Liebe bewahrt sich indem sich der-/diejenige auf erstens Gott und zweitens dem einzigen Partner (abgesehen von verwittweten Personen) ausrichtet.
Es gibt keine Hintergedanken, keine Gedanken des Ausnützens. Das Beste ist gerade gut genug. Klar, rein und in Ordnung. Und was diese Reinheit trübt, wird sofort dem Prozess der Reinigung unterzogen. Aus diesem Grund versteht das Weltsystem nicht wenn Menschen sich von bestimmten Dingen, Filmen, Veranstaltungen, Literatur oder auch anderen Personen fernhalten. Sie richten damit, aus Agape-Liebe, einen Maßstab auf, den nur derjenige ergreift, der bereit ist die Konsequenzen zu tragen. Paulus spricht z.B. davon, dass einige sogar aus freien Stücken bereit sind auf Ehepartner zu verzichten. Im Übrigen gibt es heutzutage auch eine Gemeinschaft, die es sich auf „die Fahnen“ geschrieben hat, sich bis zur Eheschließung rein zu halten. Aber in diesem Fall des Gegensatzes geht es nicht nur um Beziehungen, sondern auch um das, was ich sage, wie ich denke. Das ist also kein Lebensstil bei dem ich so einfach vor mich hin lebe sondern, einer der fokussiert sein Ziel verfolgt.
Bibelstellen
Unreinheit
Gal 5,19 // Eph 5,3.5 // Kol 3,5 // Mt 23,27 // Röm 1,24 // Röm 6,19 // 2. Kor 12,21 // Eph 4,19 // 1.Thess 2,3 // 1.Thess 4,7 // Jud ,7 // 3.Mo 10,1-3 + Num 26,61 // 2.Sam 6,2-8.12-13 // 2.Chr 26,16-26 // Jes 58
Liebe
Gal 5,22 // 2.Kor 7,1 // 1.Tim 1,5 // 2.Tim 2,21 // Tit 1,15 // 2.Tim 2,22 // Eph 5,27 // 1.Joh 3,3 // 2,Kor 5,21 // Röm 12,9 // Ph 4,8 // Tit 1,15 // 1.Pe 1,19 + 64 weitere Bibelstellen
Und hier geht es nicht als Reaktion eine Abwehrhaltung aufzubauen, sondern sich aktiv in Wort und Handlung von der Haltung und den Handlungen des Weltsystems fernzuhalten. Das bedeutet nicht zu allem Ja und Amen zu sagen und manches einfach über sich ergehen zu lassen und mitzumachen. Sondern, sich davon zu distanzieren. Und wenn es notwendig wäre auch mal „das Weite“ zu suchen (wie Joseph bei der Frau des Potifar). Weiterhin bringe ich meine Seele, meinen Geist und meinen Körper unter Kontrolle und ordne sie Jesus unter. So wie Jesus sich Gott unterordnete und sich entäußerte (sprich sich all Seiner Herrschaftsansprüche entledigte) und auch Paulus alles zu einem Ziel hin ausrichtete. Für ihn gab es nicht die Frage ob er sich von dem Gebaren des Systems fernhalten kann sondern wie. Und er spricht davon, dass er sich als Sklave Christi sieht und dementsprechend handelt. Also nicht als Knecht sondern als Sklave (wie es im Urtext heißt). Dazu muss man jedoch wissen, dass es seit Mose ein Unterschied machte in welcher Form dies entstanden ist; ob durch Kriegshandlungen besiegt, durch Schulden bis zur Abbezahlung in diese Situation versetzt oder aus freien Stücken. Letzterer wurde auch Liebessklave genannt. Aber nicht, dass es jetzt falsch verstanden wird. Das hat nichts mit Sexualität zu tun. Ein Liebessklave hatte eine besondere Stellung. Und das Verständnis für die Sklaverei hatte nichts mit dem Sklavenhandel in der Neuzeit zu tun. Nein, ein Liebessklave hat die Entscheidung getroffen aus Liebe bei seinem Herrn zu bleiben und sich in allen Stücken unterzuordnen. Anders herum war der Herr dementsprechend verpflichtet sich um diese anvertrauten Menschen zu kümmern, dass es ihnen gut ging. Und aus diesem Grund kann der Christ sagen: Ich gehöre nicht mehr unter die Herrschaft des Fürsten dieser Welt, sondern mein Platz ist unter der Herrschaft des Christus. Folglich werde ich danach handeln das zu tun, was mein Herr mir sagt. Und wenn Er sagt, dieses oder jenes ist nicht gut für dich dann, lege ich es ab (auch wenn es eine Zeitlang dauern würde). Andererseits nehme ich die Dinge, welche mir von meinem Herrn angeboten werden und ziehe sie an. Und durch dieses Attribut der Selbstbeherrschung und Enthaltsamkeit, werde ich mit dem Zufrieden sein, was Gott mir gibt und ich brauche nichts Anderes. Das hat aber nichts damit zu tun, sich auf ein Minimum zu beschränken.
Bibelstellen
Ausschweifungen
Gal 5,19 // Eph 4,19 // Mk 7,22 // Röm 13,13 // 2.Kor 12,21 // 1.Pe 4,3 // 2.Pe 2,2 // 2.Pe 2,7 // 2.Pe 2,10 // 2.Pe 2,18 // Jud 1,4 // Dan 5,1-4 // 2.Kön 9,30-31
Enthaltsamkeit
Gal 5,23 // Apg 24,25 // 2.Pe 1,6 // 1.Thess 5,8 // 1.Pe 5,8 // 1.Kor 9,25 // 1.Kor 9,27 // 2.Kor 11,27
