Der ewige Gartenkalender - Band 11: November - Christina Zacker - E-Book

Der ewige Gartenkalender - Band 11: November E-Book

Christina Zacker

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Beschreibung

Für einen blühenden Garten – das ganze Jahr! Ein prachtvoller Garten erfordert nicht nur Liebe und viel Arbeit – sondern auch einiges an Planung. Das gilt besonders, wenn auch das traditionelle Wissen um den Mond und seine Phasen, Bauernregeln und andere althergebrachte Erkenntnisse beim Gärtnern berücksichtigt werden sollen. Christina Zacker hilft Ihnen, alle wichtigen Tipps und Ratschläge immer zur richtigen Zeit zur Hand zu haben! Die einzigartige Sammlung von Wissen und Tradition rund um den Garten! Jetzt in zwölf Einzelbänden exklusiv bei dotbooks. Jetzt als eBook: „Der ewige Gartenkalender - Band 11: November“ von Christina Zacker. dotbooks – der eBook-Verlag.

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Seitenzahl: 164

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Über dieses Buch:

Ein prachtvoller Garten erfordert nicht nur Liebe und viel Arbeit – sondern auch einiges an Planung. Das gilt besonders, wenn auch das traditionelle Wissen um den Mond und seine Phasen, Bauernregeln und andere althergebrachte Erkenntnisse beim Gärtnern berücksichtigt werden sollen. Christina Zacker hilft Ihnen, alle wichtigen Tipps und Ratschläge immer zur richtigen Zeit zur Hand zu haben!

Die einzigartige Sammlung von Wissen und Tradition rund um den Garten! Jetzt in zwölf Einzelbänden exklusiv bei dotbooks

Über die Autorin:

Christina Zacker ist Journalistin und Buchautorin. Über 15 Jahre war sie als Redakteurin im Ratgeberteil verschiedener Zeitschriften tätig, zuletzt als Ressortleiterin und Textchefin einer Frauenillustrierten. Christina Zacker lebt in Portugal.

Von Christina Zacker erscheinen bei dotbooks außerdem Die Flirtschule und Das Mondlexikon sowie die Reihe Feste und Bräuche im Jahreslauf.

Die Website der Autorin: www.wortwerke.de

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Originalausgabe Oktober 2013

Copyright © 2013 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nicola Bernhart Feines Grafikdesign, München

Titelbildabbildung: © Kudryashka – Fotolia.com

ISBN 978-3-95520-412-9

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Christina Zacker

Der ewige Gartenkalender

November

dotbooks.

Vorwort

Für Arbeit und Leben der Bauern ist das Wetter bestimmend. Von Regen und Sonne, von Kälte und Wärme zur rechten Zeit hängt es ab, ob man reiche Ernte halten kann oder aber darben muss. Selbst wenn in unseren Regionen niemand mehr hungern muss, merken wir es am Geldbeutel und an der Haushaltskasse, ob ein Bauernjahr gut oder schlecht verlaufen ist: Gemüse und Obst sind in kargen Jahren nämlich teuer, in guten Jahren dagegen preiswert zu haben. Das gilt auch in unseren Zeiten des europa-, ja weltweiten Handels. Wir zahlen mehr für Kaffee, wenn die Ernte in Südamerika schlecht ausfällt, unser Gemüse wird teurer, wenn in Spanien Dürre oder zu viel Regen herrscht und deshalb die Erträge mäßig sind.

Spätestens seit Menschen Ackerbau und Viehzucht betreiben, beobachten sie den Ablauf von Sonne und Regen, von Tag und Nacht, von Winter und Sommer. Von Anfang an spielte das Wetter in der Geschichte der Menschheit eine große Rolle. Es war und ist bestimmend für den Erfolg der Ernte – und damit fürs menschliche Überleben. So muss nicht verwundern, dass Niederschriften über das Wetter zu den ältesten Aufzeichnungen überhaupt gehören. Mauritius Knauer (1613-1664) gilt als der Mann, der das traditionelle und seit vielen Jahrtausenden bestehende bäuerliche Wissen zu einem praktischen und hilfreichen Kalender zusammenfasste. Ab dem Jahre 1652 arbeitete er an dem, was später als hundertjähriger Kalender bekannt und berühmt wurde. Gerade heute, in einer Zeit, in der wir uns mehr und mehr „zurück auf die Natur“ besinnen und uns abwenden von allzu großem Glauben an technischen Fortschritt und unvermindertem Vertrauen auf Technologie und Technik, kommen die Aufzeichnungen des Abtes Knauer wieder mehr zum Tragen. Der Abt nannte sein Werk Immerwährender praktischer Wirtschaftskalender und es wurde berühmt – weit über die Grenzen der Region Franken hinaus, für die Knauer seine Aufzeichnungen ursprünglich gemacht hatte. Kein Wunder, dass deshalb so manche Regel aus seinem Hundertjährigen nicht zu stimmen scheint: Schließlich hatte man zu damaliger Zeit nicht die Mittel und Möglichkeiten, die heute selbst einer kleinen meteorologischen Wetterstation zur Verfügung stehen. Und: Man weiß heute außerdem, dass sich Wetter und Jahreszeiten nicht nach dem Kalender richten.

Dennoch geben selbst Meteorologen mittlerweile zu: Vieles vom altüberlieferten Wissen unserer Ahnen ist durchaus kein Humbug. Jeder Laie kann erkennen: Bestimmte Zyklen wiederholen sich immer wieder. Selbst wenn es beispielsweise im Jahr 2003 einen „Jahrhundertsommer“ mit vielen Wochen Sonnenschein und fast tropischen Temperaturen selbst in unseren eher kühlen Breiten gab, und sich kaum jemand an eine solche Hitzeperiode erinnern konnte: Wetteraufzeichnungen zeigen, dass solche Wärme- und natürlich auch Kälteperioden über viele Jahrzehnte hinweg in regelmäßigen Zyklen wiederkehren.

Alte Bauernregeln scheinen uns oft reiner Aberglaube zu sein. Man lacht über solche Sätze wie Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich’s Wetter – oder es bleibt, wie’s ist. Sicher ist gerade dieser Spruch nicht viel wert. Doch es gibt zahllose andere überlieferte Weisheiten, die nicht nur einen wahren Kern in sich tragen, sondern die wissenschaftlich überprüft wurden und deren Wahrheitsgehalt sich bestätigt hat. Jeder Hobbygärtner kann das bestätigen, und es gibt mittlerweile sogar viele Großbetriebe auf dem Land, die sich an den alten Bauernweisheiten orientieren. Selbst wenn es wissenschaftlich gesehen Unsinn und Humbug zu sein scheint: Die Erfolge sprechen für sich selbst.

In diesem Buch finden Sie viele Tipps für ein erfolgreiches Gartenjahr nach den bäuerlichen Überlieferungen. Im ersten Teil erfahren Sie allerhand über Abt Mauritius Knauer und sein gesammeltes Wissen. Darauf basiert dann der zweite Teil, in dem ich dann auf jeden Monat des Gartenjahres eingehe. Abt Knauer hielt sich an einen alle sieben Jahre wiederkehrenden Zyklus – so entstand sein „immerwährender“ Kalender, und dies ist auch das Prinzip dieses Buches.

Hier eine kurze Übersicht über die einzelnen Kapitel. Sie lesen

in Kapitel 1:

wie die ersten Kalender entstanden,

über das Mond- und Sonnenjahr,

über die Kalenderreform Gregor XIII

in Kapitel 2:

wie es zu den Aufzeichnungen von Abt Mauritius Knauer kam,

über das Leben des Abtes,

über die sieben Planetenjahre,

über ihre Wirkung auf das Leben von Mensch, Tier und Pflanze,

über die Benennung der einzelnen Wochentage,

die drei „modernen“ Planeten,

über die magische Zahl Sieben

in Kapitel 3:

über moderne Wetterbeobachtung und die alten Regeln,

über die phänologischen Jahreszeiten,

über Regeln nach der Beobachtung des Himmels und

welche Rolle Wind, Wolken, Nebel, Farben, Abend- und Morgenrot, Regenbogen, Gewitter, Föhn dabei spiele

welche Tiere Wetterpropheten sind

in Kapitel 4:

was „verworfene“ und Lostage sind,

was Losnächte bedeuten,

welche heidnischen Sitten wir heute noch kennen,

welchem Aberglauben und welch wunderlichem Brauchtum man früher anhing,

warum es für Holzschlag bestimmte Regeln gibt

in Kapitel 5:

über die besondere Wirkung des Mondes,

die vier Mondphasen, Voll- und Neumond,

über die Jahresherrscher,

welche besondere Wirkung Sonnen- und Mondfinsternisse haben,

über die Erscheinung von Kometen,

Stunden- und Wochenregenten,

über den Neumond im Zeichen der Planeten,

wie Sie nach den Quartalen des Mondes arbeiten,

die Wirkung von Blatt-, Wurzel-, Blüten- und Fruchttagen

In Kapitel 6 finden Sie für den Monat November Informationen darüber,

wo der Monatsname herkommt,

einiges über den Volksglauben,

ein ausführliches Kalendarium an, in dem Los- und Schwendtage sowie Los- und Raunächte aufgeführt sind,

die Wetterregeln der einzelnen Monate,

eine Tabelle „Was im Garten zu tun ist“ – welche Arbeiten also im Zier-, Obst- und Gemüsegarten und natürlich auf dem Balkon anfällt,

jeweils einen Extrateil für das Gartenjahr

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schmökern in diesem Buch und – wenn Sie die Ratschläge befolgen – natürlich viel Erfolg beim Gärtnern!

Christina Zacker

Monchique/Portugal

im Frühjar 2013

Kapitel 1: Warum überhaupt Kalender und Wetteraufzeichnungen?

In den überlieferten Mythen fast aller Völker findet sich die natürliche Ordnung des Weltalls wieder: Auf- und Untergang der Sonne und vor allem des Monds wurden beobachtet und man versuchte ihre Zyklen zu deuten. Das war im Grunde der Ursprung unseres heutigen Kalenders. Viele der alten Legenden erzählen, dass auf dem Mond Götter wohnten. Man hielt den Mond selbst sogar für eine Gottheit, und das heißt in den meisten Fällen: für eine Göttin. Der Mond im Deutschen also maskulin ist nämlich in vielen Sprachen weiblich also eine Mondin.

Ein Kalender ist im Grunde nichts anderes als ein Maß für die Zeit. Die ersten Kalender entstanden durch die genaue Beobachtung des Himmels, und sie waren selbst wenn uns das heute kaum fassbar erscheint schon ziemlich exakte Zeitmesser. In den alten Kulturen Babylons und Ägyptens, aber auch in China und Südamerika hatte man den Lauf von Sonne und Mond, von Planeten und Sternen so genau beobachtet, dass nur wenige Tage zu unseren modernsten Messungen fehlen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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