Der fremde Planet - Simon Reuber - E-Book

Der fremde Planet E-Book

Simon Reuber

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Beschreibung

Wir stellen uns alle die eine Frage. Die eine Frage, deren Antwort unsere gesamte Weltvorstellung auf den Kopf stellt: Sind wir allein? Sind wir die einzigen intelligenten Lebewesen in einem riesigen Universum? Simon Reuber versucht mit seiner Geschichte "Der fremde Planet" Licht ins dunkle Universum zu bringen. Auf welchem Weg befindet sich die Menschheit? Auf welchem Weg befinden sich andere Zivilisationen? Und werden wir eines Tages zusammentreffen?

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Seitenzahl: 20

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Simon Reuber

Der fremde Planet

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1.Kapitel

Impressum neobooks

1.Kapitel

Der fremde Planet

Simon Reuber

Leutnant Jaborin schritt eilig durch die Gänge des gigantischen Raumschiffs und wirkte sichtlich angespannt und nervös. Dieses Raumschiff bewegte sich durch Sonnenenergie durch den Raum. Sollte es größere Strecken hinter sich legen, kam der sogenannte Warp-Antrieb ins Spiel. Dabei wurde das Raumschiff auf die höchste Geschwindigkeit beschleunigt und indem enorm viel positive-wie negative Energie freigesetzt wurde, öffnete sich das Raum-Zeit-Kontinuum und das Raumschiff konnte innerhalb von kurzer Zeit ganze Lichtjahre hinter sich bringen. Dieser Antrieb wurde jedoch nur in Sonderfällen verwendet, da bei diesem Prozess so viel Energie benötigt wurde, dass das Schiff mehreren Sonnen die komplette Energie entziehen musste.

Das Raumschiff war mehrere Kilometer lang und brauchte stets Stunden, bis die Motoren starteten. Es war in mehrere Bereiche eingeteilt, denn mehr als eine Million Personen befanden sich an Bord.

Jaborin zählte sein 50. Lebensjahr und er wusste, dass noch hunderte dazukommen würden, denn er konnte auf natürliche Art und Weise nicht sterben. Körperlich war er seit seinem 35. Lebensjahr nicht mehr gealtert. Er war im All geboren worden und hatte noch nie einen Fuß auf einen Planeten gesetzt. Der Oberste entschied, ob ein bewohnbarer Planet - insofern die Kundschaftssonden erfolgreich waren - betreten werden durfte. War dies der Fall, verließ eine Vorhut von ausgebildeten Piloten und geschulten Pionieren das Mutterschiff, um den Planeten genauer zu erkunden und erst, wenn alle Bedingungen auf diesen blauen, mit Ozeanen übersäten Planeten dokumentiert und vom Obersten ausgewertet worden waren, entschied dieser, ob eine Kolonie auf dem Planeten in Frage kam. Es konnte auch nur ein einziger Grad Celsius von den sogenannten Rahmenbedingungen abweichen und das Mutterschiff verharrte auf dem Kurs, auf dem es langsam durch den Raum glitt. Und selbst wenn all diese Rahmenbedingungen für eine Kolonialisierung vorhanden waren, musste die Mission umgehend abgebrochen werden, wenn auf dem Planeten intelligentes Leben entdeckt wurde, das sich noch in einem frühen bis mittleren Entwicklungsstadium befand.

Jaborin malte sich immer wieder aus, wie dieses intelligente Leben wohl ausschaute. Sah es genauso wie Jaborin aus mit einem runden Kopf, langen Armen, Brust, Bauch, Becken und Beinen? Oder hatte sich auf diesen Planeten etwas Neuartiges entwickelt? Etwas, dass kaum Ähnlichkeit mit ihm selber hatte und trotzdem eine ähnliche Intelligenz aufwies?