Der Hatschifabrikant - Pia Schenk - E-Book

Der Hatschifabrikant E-Book

Pia Schenk

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Beschreibung

Ein Gute-Laune-Kinderbuch mit orginellen & farbenfrohen Illustrationen, Kreationen des italienischen Künstlers Manuel di Chiara.. Ich bin ein kleiner Junge (noch!) und erzähle euch die Woche vor meinem großen Tag. Wie das so ist bei mir daheim und in der Schule. Über die Mami, warum der Papi weg ist und dass ich den Teller immer aufessen muss. Warum ich die 'Duffi' und den 'Hibsch' gerne hab, über die schicke Jule und den dicken Bernd. (Der stinkt.) Was ich gerne mag oder nicht verstehe. Wer mich ärgert und was ich so vermisse. Und über meine ZUKUNFT. Wieder vor der geschlossenen Klassentür. Rausgeflogen! Blöd, dabei musste ich doch nur niesen. Grüble nach, so über dies und das: Bakterien, Gurgelzola, Zwergkaninchen, Energieprobleme. Aber vor allem denke ich an meinen GROSSEN TAG.

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Seitenzahl: 29

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Pia Schenk

Der Hatschifabrikant

Nur für echte Helden

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

An alle die, die bis hierher gelesen haben!

Alle Titel von Pia Schenk alias Ann Ekdote

Pia Schenk & Manuel di Chiara

Impressum neobooks

1

Ich bin ich und das ist meine Geschichte.

Seit gestern darf ich in der Klasse vorne sitzen. Ganz vorne in der ersten Reihe. In der Mitte, direkt auf der anderen Seite von der Frau Duffner, meiner Lieblingslehrerin.

Normal darf ich nicht so viel dürfen. Deswegen freue ich mich auch voll. Obwohl ich manchmal den Unterschied zwischen dürfen und müssen nicht so richtig verstehe. Weil normal eigentlich niemand in der ersten Reihe sitzen dürfen will.

Als ich in der Klasse noch hinten saß, war das auch in Ordnung. Aber die „Duffi“ (meine Deutschlehrerin) hat gesagt, ich soll mich besser „da“ hinsetzen. „Da“ - also genau ihr gegenüber. Weil ich ein Legageniker bin und weil sie mir so besser helfen kann.

Sie hat nicht erklärt was das ist, ein Legageniker. Und es hat auch niemand gefragt.

Wahrscheinlich wissen alle, was das für einer ist.

Ich weiß es nicht, habe mir aber nichts anmerken lassen. Zuhause habe ich das Wort im Lexikon nachgeschlagen. Wir haben kein Google (niemand weitersagen). Aber da steht nichts drin. Vielleicht hat es was mit meinen Genen oder so zu tun.

Am besten ich frage die Mami.

Oder vielleicht doch besser den Herrn Hibschenberger. Er ist der Bigologielehrer an unserer Schule und hat uns die DNA erklärt. Die hat was mit den Genen zu tun.

Eine Spezialspirale, die super mega klein ist, alles über uns weiß und überall in uns drin ist.

Wir nehmen zurzeit echt coole Sachen durch und die DNA gefällt mir total. Aber ich kann sie nicht finden. Ich habe schon Hautfetzen, Spucke und Haare unter mein Mikroskop gelegt und sehe nichts. So winzig ist die DNA.

Und obwohl Bio nicht Reli ist, muss ich (nichts sehend) einfach dran glauben was der „Hibsch“ sagt.

Vielleicht frage ich doch besser die Mami.

2

Ich wohne mit der Mami in einer großen Wohnung. Im dritten Stock mit Balkon. Den liebt die Mami.

Sonntags frühstücken wir immer draußen. Auch wenn es saukalt ist, dann halt mit Mantel, Mütze, Schal und Handschuhen. Nur wenn es regnet nicht. Dann essen wir in der Küche und der Sonntag ist futsch.

Früher war der Papi auch da, dann war er plötzlich oft weg und jetzt kommt er gar nicht mehr. Der hatte wahrscheinlich auch keine Lust auf den Balkon.

Er hat jetzt eine neue Familie, hat die Mami gesagt und deswegen kann er nicht mehr kommen. Schade eigentlich, ich hätte die gerne kennengelernt. Geschwister habe ich keine und deswegen käme mir die neue Familie eigentlich ganz recht.

Außerdem konnte der Papi alles erklären.

Alles. Alles. Alles.

Da sind die Mami und ich ganz einer Meinung.

Weil das mit der Familie nicht so richtig geklappt hat und ich doch so gerne einen Hund wollte, hat mir die Oma einen Hasen geschenkt. Ein extrem kuscheliges, schwarzes Zwergkaninchen.

Ich bin mit ‚Zorro’ gleich runter in den Garten und musste dann schnell aufs Klo. Als ich wieder zurückkam, war der Zorro weg.

Die Oma meinte, das mache nichts, sie fände ihn schon wieder. Bis morgen dann.

Ich war nicht so sicher wie die Oma, aber am nächsten Tag war Zorro wieder in seiner Kiste.