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Carola trifft den kleinen Osterhasen Gerd im Park. Sie spielen, malen und erzählen gemeinsam. So werden sie gute Freunde. Jeden Tag treffen sie sich jetzt an ihrem Lieblingsplatz auf dem Baumstumpf. Es gibt immer etwas zu erzählen. Dabei werden auch regionale Osterbräuche genannt. Besonders die Oberlausitz und Bayern sind dabei ein Thema. Wann ist Ostern? Auch diese Frage wird geklärt. Zum Ende des Büchleins trennen sich die Freunde, weil die Hasenfamilie weiter zieht.
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Seitenzahl: 21
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Dietmar Anders
Der kleine Osterhase
Eine Ostergeschichte von Opa Didi
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Caro trifft den kleinen Osterhasen
Caro und Gerd zeichnen ein Osterbild
Wir erzählen Geschichten vom Osterfest
Die Sage von den drei Protschenberg-Geistern
Ostereier verstecken
Auf Wiedersehen Gerd
Liebe Kinder!
Quellen
Impressum neobooks
Alle sagen Caro zu mir. Nur mein Opa ruft mich mit meinem richtigen Vornamen. Ich heiße Carola. Wenn es meiner Mutti zu bunt wird ruft sie „Carola Marie!“. Dann weiß ich Bescheid. Es ist jetzt besser sofort auf Mutti zu hören, sonst gibt es eine Strafe, oder sogar ein sehr trauriges Gesicht von Mutti. Vor Strafen habe ich wenig Angst, weil ich dann in meinem Zimmer weiterspiele. Aber vor dem traurigen Gesicht meiner Mutti. Dann gibt es immer ein sehr ernstes Gespräch. Das muss ich nicht haben! Heute darf ich draußen spielen. Ich gehe in den „Park“. Es ist nicht wirklich ein Park, sondern ein großes Stück Gartenland, das von niemandem bearbeitet wird und uns Kinder in der Siedlung zum Spielen dient. Leider ist keiner meiner Freunde hier. Ich bin ganz allein. Aber nein, da ist ja noch eine Bewegung im Gebüsch. Das ist ja interessant!
Zwei dunkle Knopfaugen beobachten mich ganz gespannt. Ich bleibe ganz ruhig stehen, senke den Kopf und blinzle unter meinem Mützenrand hindurch. Da! Jetzt sehe ich eine schwarze Nasenspitze und ein lachendes kleines Mäulchen. Darüber zwei lange Ohren. Aus den Büschen hoppelt ein kleiner Hase. Sein Fell ist ein bisschen braun, ein bisschen schwarz und an der Brust weiß. Vor Aufregung muss ich hicksen. Schwupps, versteckt sich der kleine Kerl hinter einem Baumstupf. Nur die langen Ohren sind noch zu sehen!
„Hallo“ sage ich ganz leise „wer bist du denn?“ „Ich bin Gerd, meine Mama holt gerade etwas Futter für mich.“Die Antwort haut mich fast um! Können Hasen sprechen? Am besten ich frage ihn. „Guten Tag Gerd, wieso kannst du sprechen? Ich dachte, du bist ein Hase?“„In meiner Familie können alle Hasen so wie Menschen sprechen. Wir sind Osterhasen und ich bin der kleine Osterhase Gerd.“„Darf ich mich zu dir setzen? Auf dem Baumstupf ist doch sicher Platz für mich. Da können wir besser reden, oder willst du spielen?“ „Nein, setzt dich ruhig hin, das ist schon in Ordnung.“ Zu den Ohren erscheinen jetzt zwei schwarze Knopfaugen, die Nase und das kleines Mäulchen. Vorsichtig setze ich mich auf den Baumstamm. „Wann ist denn Ostern?“ Frage ich den kleine Osterhasen.
