Der Lektor Lektionen - Sven M. Bork - E-Book

Der Lektor Lektionen E-Book

Sven M. Bork

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Beschreibung

Die Svenney O´Shea ReiheBand 1 Svenney O´SheaSoS die wahren AbenteuerDer LektorNeulich irgendwann im 17 Jahrhundert und ein paar mal ÜbermorgenSvenney O´Shea oder besser SOS ( Gefahr)wenn dieser Held kommt, ist alles zu spät. Nur Bernadette seine Liebe, hat dieses kommen noch nicht erlebt. Helden in Strumpfhosen, gab es schon aber Svenney, to be on Top, ist sein Job und sein unsagbares Glück verwickelt ihn in einen Mordanschlag, er erfährt dabei nicht nur das Geheimnis von einem riesigen Schatz.Mit einer unglaublichen Liebe zu sich selbst, einem Ego groß wie ein Planet und unglaublich wenig Einfühlungsvermögen, bar jeglichen Talents außer dem Gespür für Fettnäpfe und völlig frei von irgendwelchen Werten, Grips und Verstand, schafft es unser Held sich über die Seiten zu retten. Denn dies ist keine Geschichte, es ist eine Erzählung und ich selbst bin jedesmal, wie der Held auch selbst überrascht, wie sich alles entwickelt.Der Lektor, hat alle Mühe die Welt, in dieser Erzählung, die so schrill und schräg, wie amüsant ist, mit all seinen Huren, Helden und obskuren Figuren, den Un aber auch Glaubwürdigen Abenteuern, im Griff zu behalten, das er gleich selbst zur Figur wird und diese Erzählung aktiv beeinflusst. Wer ist die Mama San, der Baader oder Gorm, was ist der Ostiarius oder woraus besteht ein Gorg-On-Zolla Gesöff?Finde es heraus, Die Svenney O Shea Reihe hat 8-10 Bände in Planung, 4 sind FertigNeben den Abenteuern eines Helden der so anders ist, als alle anderen Helden, Depp oder Trottel würde es treffender beschreiben, dazu sehr von sich selbst überzeugt, findet man in dem Buch Illustrationen und Cartoons, die meine Frau gezeichnet hat.

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Seitenzahl: 200

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Manus im Anus

Es gibt Manuskripte handgeschriebene Blätter.

Aber zum Glück keine Anusskripte, ...oder könnte man benutztes Toilettenpapier so nennen??

(Sven M. Bork 25.6.2019)

Ersterscheinung 21.6.2020 zum 13 Hochzeitstag Vipy Bork Cartoons Illustrationen Sven Bork, der Erzähler

Dank an alle die uns kennen und können.

Inhaltsverzeichnis

1. Das Wirtshaus von Antrim

2. Der Barde

3. Der Plan

4. Zarte Bande der Liebe entspringend sich knüpfen

5. Erwachen, erwarten und Gedöns

6. Was geschah mit Svenney O'Shea

7. Begreifen und Verstehen

8. Der Lektor, die Lektionen und wo man sich sonst lecken mag

9. Der Lektor

10. Svenney auf dem Weg zur Hurenfestung

11. Dun Bleisce Doon, Die Festung der Huren

12. Die Leiden des jungen Aiden

13. Svenney, immer noch auf dem Weg

14. Limerick in Limmerick und was ein Limerick ist

15. ein weiterer Versuch, einen Limerick zu beschreiben

Epilog und dann fertig .....

Alle Rechte und Unrechte, absolut vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung, der QUERART (patentiertes Markenzeichen)

oder des Autors Sven M. Bork reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt und verbreitet werden.

Copyright Mai 2020 Sven M. Bork/Querart Mai 2023 Neuauflage

Der folgende Text existiert gar nicht, außer in meinem Kopf und ist mein geistiges Eigentum, wie dieser Wortlaut, vor Oktober auf diesen Datenträger in Schriftform gelangte, wird vom Autor mit Nichtwissen bestritten.

Jede Druckform, darf weder verbrannt, bespuckt oder beschimpft werden, es ist verboten mit dem Gesamtwerk oder Auszügen daraus, Hunde, Katzentoiletten auszulegen, Möbel auszurichten und in Waage zu setzen.

Erlaubt sind Denkanstöße, auch beidhändig mit 2 Exemplaren ausgeführt und der gebrauch dieses Machwerks, als Notabwehr oder zum Verstecken eines Flachmanns,

einer Pistole, nicht aber für Drogen.

Die wahren Abenteuer des Sveeney O 'Shea.

Vorwort

Zunächst danke ich mir selbst, weil meinereiner sich aufgerafft hat, das, was ich schon immer gar nicht verraten wollte, nun doch erzählt habe.

Erzählen, ich bin nur ein Sprecher der Geschichten und meistens, beim Korrekturlesen ebenso erstaunt, was ich da in den Computer getippt habe, wie die Leser.

Diese Reihe Svenney O 'Shea, dieses Buch der Lektor, entstanden zufällig.

Nachdem ich Band 2 und 3 fertig hatte, fehlten mir die einleitenden beiden Passagen. Ich denke, das ein Buch, mit dem ersten Kapitel anfangen sollte, was mir andere Bücher, die in Kapiteln unterteilt sind ausnahmslos bestätigen.

Es beginnt damit, dass es das Schicksal so bestellte, das vor wenigen Wochen, ich zum ersten Mal eine Runde betrat, die so um einen Tisch herum zu sitzen, beschlossen hatte.

Im Grunde wurde es für mich angeordnet, da eine Agentur mit dem A im Logo, sich entschied meine Person in eine Maßnahme zu stecken. Dort sollte mein Leben ein besseres werden.

Dieser Gesellschaft waren zugegen, Freunde der Literatur und des Schreibens, dessen einige nicht mal mächtig waren, es waren Zwangsverbrachte aus verschiedenen Jobcentern, die in einer sinnfreien Maßnahme geparkt wurden, die darauf angelegt war, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Es ward ein Flipchart gezeigt, der einen Globus zeigte, denn ich so nie zuvor sah, denn er war nicht rund, sondern Plan und die Kontinente, die kannte ich bis dahin, gar nicht.

Ich neigte, meine Neugier zu diesem Chart, stellte zur eigenen Erleichterung fest, das die Erde noch immer, eine Scheibe ist, was das aufgezeigte Kartenmaterial, ja eindeutig belegt. Ich konnte nur die Kontinente nicht mit dem in der Ausbildungsstätte für Segellehrer beigebrachte Geographie in Einklang bringen. Ich ärgerte mich sofort, dass ich meinen eigenen Segelschülern irrtümlich die ganze Zeit das falsche vermittelt habe, ich ging von einer Kugelform oder Geoid aus.

Als Ausbilder der auf Yachten, jungen wie älteren Menschen, das Segeln beibringt, ist die Form einer Welt von Interesse. Auf der Scheibe segelt man im Kreis, muss nur wissen auf welchem, um ein Ziel, die Erdumrundung zu schaffen. Dabei aufpassen, das der Rand einem nicht zu nahe kommt oder man ihm.

Nebenbei umfasst der Unterricht auch Seerecht, Wetterkunde und was sonst dazu gehört, ein Boot sicher durch die Meere zu führen.

Der Zweck meiner Bemühungen ist, am Tag X der umgangssprachlich, als Prüfungstag gilt, dem Schüler das Wissen vermittelt zu haben, das er braucht.

Damit sollte er in der Lage sein, das im multiple Joyce Verfahren zusammengestellte Fragen Dokument zu beantworten.

Wenn dieser Test positiv verläuft und die Praxis ebenso erhält der Prüfling das begehrte Papier.

Die Berechtigung zum Führen eines Sportbootes, entweder Binnen andernfalls auf See. Als Segelboot oder unter Motor über 15 PS berechtigt.

Da diese Aufgabe nur in der Sommersaison nährt, kam man in der Agentur dahin mich nach Güstrow zu verpflichten.

Der Kreis um den Tisch, in dem Zimmer, da sich ein Ventilator befand und bemühte, die Luft zu quirlen. War nur zufällig als Rund aufgebaut in einem Raum, der zu was immer genutzt wurde.

Dort gingen alle davon aus, dass dieser Saal nur und exklusiv für Sie reserviert war, und benahmen sich entsprechend besitzergreifend.

Ich selbst habe bei der letzten Stuhlkreisbildung mit diesen, beim ersten Treffen vorhandenen Personen erkannt, dieser Buchgruppe würden beengende Zeiten bevorstehen.

Beim ersten für und wieder der oben abgebildeten Zeichnung, die mein Weltbild für immer verändern wird, erfuhr ich von der unglaublichen Person des Mac Evoy, so stand es auf dem Flipchart.

Mir gefiel aber später dieser Name nicht mehr, nachdem ich Teilbereich zwei, der mir zugeteilt wurde, abgeschlossen hatte und dann ein Kapitel 1 benötigte. Den welches Buch fängt denn im zweiten Teilstück einer Geschichte an?

Dieser Svenney, so die Idee und das beschlossene Projekt, würde um viele Kapitel oder Punkten wiees genant wurde, einen Schatz zu suchen haben, trickreich hat der Held Schlüssel aufzuspüren, die passenden Schlösser zu finden.

Es werden Geschehnisse passieren, die meisten der Ereignisse aber nicht sofort, sondern am besten nacheinander, damit sich die Geschichte des Helden O 'Shea ein wenig in einer Handlung erschließt.

Jeder Teilnehmer dieser Gruppe, hatte einen Teilbereich zu bearbeiten, am Ende stünde dann ein fertiges Buch.

Irgendwas musste in dieser Maßnahme ja passieren, was bedeutete, dass ich Kapitel 2 bekam.

Es müssen die Personen beschrieben werden, die in diesem Teil der Geschichte vorkommen.

Orte mussten gefunden werden und eine für die Kurzweil der Leserschaft sorgende Handlung.

So beschloss ich am Vormittag, diesen Stuhlkreis zu verlassen in der festen Absicht, auf der AIDA anzuheuern, um das Ganze zu vergessen.

Zuhause angekommen, habe ich die neue Idee von mir gewiesen, dann da war ja alles, was ich brauchte.

Statt AIDA, fing ich an, mir Gedanken über O 'Shea zu machen, Bernadette, wie Sie ab und an liebevoll genannt wurde. Die Geliebte und Sponsorin des Abenteuer, Schatz suchen, sowie einiger anderer Figuren. Die meist, zweifelhafter Erscheinung sind, von denen ich froh bin, diese nur als Erzähler zu kennen, was mich trotzdem beunruhigt. Sollte ich bei Gelegenheit, mal einen Arzt aufsuchen, der einen auf eine Couch legt und dann Notizen macht, während man aus seinem Leben berichtet. Das immer nur den einen Satz wiedergibt „ ich darf nicht einschlafen“, zumindest sind es die 4 Worte, die man auf dem Notizblock des Seelenklempners findet.

Während ich über einen Plott nach sinnierte, diesen aber nicht bewerkstelligt bekam, bemerkte ich das 20 Seiten, der Geschichte bereits erzählt wurden.

Wenn nicht von mir, von wem dann, ich war ebenso überrascht und verwundert, wie meine Frau und der Lektor.

Einmal die Woche wurde ich dieser Gruppe „Buch“ zugeteilt. Bei der nächsten Sitzung hatte mein Kapitel 2 bereits 200 Seiten.

Das war für das Projekt gut, denn die anderen hatten ein bis 2 Heftseite fertig, die meisten gar nichts. Mangels Interesse mehr beizutragen, als die Zeit abzusitzen, ohne Sanktionen dieser Agentur.

Der literarische Kreis, dieser Maßnahme erfreute sich, denn der Kursleiter selbst, las mit seiner gut performten Stimme, mein geistiges Eigentum vor.

An den Reaktionen konnte ich erkennen, dass es gut ward.

Nach weiteren 4-5 Wochen, zum Ende meiner unfreiwilligen Eingliederung, in diesen wohlfeilen Zirkel, hatte ich über 700 Seiten fertig.

Freundlich bot man mir weitere 6 Monate, die ich nutzen könnte, um mich dem betreuten Schreiben hinzugeben.

Der Maßnahmenträger, bot sich selbst die Möglichkeit, weitere 6 Monde, in dem monatlichen Salär zu schwimmen, welches die ominöse Agentur, für mein Kommen überwiesen hat.

Ebenso freundlich, lehnte ich das Angebot ab.

Etwas unfreundlicher, teilte man mir mit, das alle Leistungen, welche in dieser Maßnahme erbracht wurden, Eigentum dieses Maßnahmenträgers sind.

Gewaltige 700 Seiten Sprachperle, vor die Säue, nicht mit mir.

Zumal der exquisite Zirkel ständig anmerkte, mein Stil ist zu sarkastisch, satirisch und man dachte eher an etwas Reiferes.

Da kam ich mit mir überein, den unsichtbaren Mittelfinger zu zücken und aus dem Helden Evoy Soundso, wurde Svenney O 'Shea.

Die wahren Abenteuer des jungen Iren, Irren würde den Kerl eher umschreiben.

Per Wortsuchfunktion wurde eben aus Evoy Dings, Svenney O'Shea.

Dessen wahren Abenteuer ich, euch anvertraue.

So werde ich die Geschichten aufschreiben, in erzählender Art. was aus dem anderen Buch wird und ob, ist mir egal. Auf die Abenteuer eines sagen wir, einfältigen Helden, bin ich ebenso gespannt und so lasse ich mich darauf ein.

Beraten und beschlossen, an irgendeinem Tag, es kann nachts gewesen sein, im Mai 2019.

Im Mai 2023 erscheint diese Neuauflage, DER LEKTOR,... lektoriert.

HINWEIS

Zu Risiken und Nebenwirkungen, befragen Sie den Verlag oder Ihren Buchhändler.

Ich bin kein Autor, dieses Buch ist mir nicht eingefallen oder zugefallen, einige Male hingefallen, oft auch missfallen und ja, ich gestehe mit dem Lektor zusammen, beim Besprechen, fingen wir oft an zu lallen, sein Whiskey war exzellent.

Dieses Buch und das garantiere ich, hat keinerlei Ähnlichkeiten, mit lebenden Personen.

So weit ich das zu beurteilen vermag, sollten Parallelen bestehen, sind diese vorhanden, aber nicht beabsichtigt.

Ich bitte Sie, vor dem Lesen des ersten Kapitels einmal folgende Begriffe zu googeln.

1. Satire

2. im höchsten Maas (Zusammenhang mit Punkt 1)

3. Spaß, Klamauk, Humor, Fake, nix echt Konkret krasser Scheiß oder

4. PARODIE, denn nichts anderes lest ihr

Folgend, ich wünsche gute Unterhaltung.

1. Das Wirtshaus von Antrim

Regen an sich ist nützlich für die Felder, das durstige Vieh. Nur für einen selbst, der seinen Durst lieber aus einem Humpen stillt, als den Kopf im Nacken liegend das unaufhörlich fallende Nass aufzunehmen, wird Regen schnell zu einer seelischen Verstimmung führen.

Dieser Fisselregen, der mürrisch fiel, was ihn aber nicht trockener gestaltete, hatte dieses milde depressivum, dass den meisten Niederschlägen inne war.

Vor allem wenn sie sich zu einem bedauerlichen niesel, zurückzogen.

Aber Irland, durch das zu dieser späten Stunde, ein verlorener Wanderer stapfte.

Über ertrinkende Wege, an ertrunkenen Feldern vorbei. Beklagenswert und allein, Irland war als vieles bekannt, aber nicht für karibische Tage oder Nächte, in der sich durchnässte, schniefende, leise weinende, einen Stiefel vor den anderen setzte, weil es sich so am besten lief.

Er hat auf seinem Weg so manche Kombination probiert, seitlich einen Fuß dem anderen zuführen, was eine Weile Spaß gab, dann schnell wahnsinnig in den Oberschenkeln zog. Er lief mal rückwärts und freute sich, zu sehen, woher er kam. Bald schon nach der dritten Kollision mit irgendetwas das im Weg stand, stellte er fest, dass er hinten keine Augen hatte, was für diese Art des sich Fortbewegens von Vorteil wäre.

Die ersten Tage schlappte er recht lustlos. Am dritten Tag hatte er weniger Lust zu laufen, bevor es ihm heute Morgen so gar nicht mehr gefiel.

Aber es musste weiter gehen. So lief er an traurigen Weiden vorbei, wurde von Kühen die bis zum Bauch, im Schlamm standen, angeglotzt. Er glotze zurück, ab und an traf er jemand, denn er nicht kannte, aber das vermochte seine Stimmung nicht auf zu bessern, den die anderen, hatten ebenfalls miese Laune und waren von wenig erhellenden Gedanken beseelt. Was man ihnen deutlich ansah.

Der Käse, das Laib Brot und anfangs, vor allem der Wein, waren seine schönsten Momente. Aber mit dem aus Trauben gekelterten, den er am ersten Abend bereits trank, er hatte nur 5 Flaschen mitbekommen, schwand das bisschen Freude.

Der Regen hatte mittlerweile keine rechte Lust mehr. Irgendwie hat ihn das unmotivierte Gesicht, des Mannes ebenso entmutigt, so begnügte er sich damit als Niesel weiter zufallen. Was für den Wanderer zermürbender war, den Nieselregen ist neben Nebel, der deprimierendste Niederschlag, der sich durch die kleinsten Ritzen durch das Gewand an die Haut treibt und dort nur störend auf die Befindlichkeit des betroffnen wirkt.

Trübsinnig, den einen Stiefel vor den anderen setzend, überlegte der Mann sich, wie es denn sei, ein Wolf zu sein. Ein Pferd, dann wäre er schneller und ausdauernder. Nur der Regen würde bleiben und als Lupus oder gar Rappe, wie er so den Huf um den Korken der Weinflasche legen könne, um diese zu öffnen? Er verwarf den Gedanken und vermisste den Wein.

Der gute rote Blutwein, denn sein Vater der dreizehnte, der O 'Shea, auf seinem Landsitz nahe Dublin selbst anbaute. Diesen erntete, um ihn dann zu keltern, und als einen der teuersten und besten Weine Irlands ausbaute.

Wie gerne würde er jetzt der Realität, die aus diesem endlosen Latschen bei einem Sauwetter bestand verlassen. Dafür Zuflucht bei einer dieser oder anderen Flaschen aus dem Weinkeller des Vaters suchen und dieser grauen, jetzt schwarzen Realität mit einem gepflegten Rausch zu entfliehen.

Wenn man so annimmt, es kann nicht mehr erbärmlicher kommen, dann kommt es abscheulich und ja es kam sogar bösartig. Der Sohn des O'Shea, was ihn selber zu einem O'Shea machte, dazu zu einem Svenney, hörte von hinten Hufe trappeln.

Pferdegeschirr klirrte und dieser Lärm kam immer näher, in einer aufdringlichen Art, die alles vor ihm anzuschreien schien, „Hoppla hier komm ich, aus dem Weg“.

Er drehte sich um, in der Erwartung das ein edler Mensch, ihn mit hinnehmen würde, am allerbesten in eine Richtung, in die er zu gehen vorhatte. Weniger würde er sich freuen, wenn es in die Himmelsrichtung weiterginge, aus der er die letzten Tage bis hierher gelaufen ist. Im Grunde war es ihm egal und das Trappeln und schlingern und klirren, kam ohnehin aus der gleichen Richtung wie er und so fasste seine Hoffnung neuen Mut.

Ein 8 Spanner, marachte mit Tempo auf den jungen Mann zu, der uns als Svenney o'Shea in den folgenden Wochen und Monaten, durch die Erzählung hindurch als der Hauptdarsteller dieser Geschichte begleiten wird.

Er wird schon bremsen, der Kutscher, wenn er meinen einen sieht, und halten mich anfragen, wohin ich des Weges unterwegs sei und so überlegte Svenney sich schon die Antwort auf die Frage, die ihm gar nicht gestellt wurde.

Die Kutsche kam rasend schnell näher und bremsen, wäre bei dem Tempo zu gefährlich, ja unmöglich gewesen.

Überhaupt ein Wunder, das dieses Fuhrwerk in dem Morast vorankam. 8 mal 4 Huf Drive, das zieht was weg, überlegte SoS, als das Gespann schon auf seiner Höhe fuhr. Dabei er einen Blick, in das Innerste werfen konnte.

Nur kurz, weil er brutal von dem rücksichtslosen Kutscher beiseite gerammt wurde und im Fallen begriffen war.

Er sah nur kurz ein schönes ebenmäßiges Gesicht, arrogant und hochnäsig mit elysischen Augen, die abwesend durch den O 'Shea hindurch blickten.

Ja und da war es, es kam schlimmer. Svenney wurde nicht nur zur Seite gedrängt und fiel, der Weg hatte die Frechheit an seiner linken Flanke zu einer Senke abzufallen, die war einige 100 Meter tief. Was seinen momentanen Standpunkt von oben fallend, durch ein rutschen auf dem Hosenboden nur unterbrochen von mehrfachen Überschlägen, zu einem neuen Standort „Unten“ verbrachte, von wo aus er nach oben zu schauen vermochte, wären seine Augen nicht komplett mit Matsch und Kleintier sowie Rehkleinkot bedeckt und verklebt.

Aber Svenney hatte gar nicht vor den Blick zu erheben. Denn er befand sich eben da oben und hatte gar nicht die Absicht, da zu sein, wo er jetzt war. Warum sollte er dort hinsehen, schau niemals zurück, schärfte sein Vater ihm immer ein.

Der Regen wurde stärker, der Matsch und Dreck begann sich in seinem Gesicht auf zu lösen und auf die Schultern zu rutschen und von dort den Mantel hinab auf den Boden.

So stand er da, Nass bis auf die Knochen.

Dafür immer sauberer, denn auch miesepetriger Regen, der nicht kraftvoll und Nass, voller Elan und sich seiner selbst bewusst, auf Personen herabfällt, hat die Gabe des feuchten, des Reinigenden. So wussten es die Putzmägde zu berichten, wenn die am Brunnen oder im Fluss ihr Arbeitsmaterial, frisches Wasser schöpften.

Svenney dachte und überlegte wie praktisch doch zuhause ein kleiner Raum wäre, mit lauter Löchern in der Decke. Über diesem Gelass, eine andere Kammer ohne Boden.

Diese wiederum mit Wasser gefüllt wäre, das durch die Löcher der Decke des Raumes unter ihm, entweichen und der Schwerkraft folgend nach abwärts fließen würde.

Er hatte wie die ganze Familie, zwar einen Raum, indem ein Holzmonstrum stand, das Mutter den Waschzuber nannte. Die mit Wasser aus der Pumpe vor dem Haus gefüllt wurde und mit dem Nass, das aus dampfenden Kesseln, die im gleichen Raum auf einem Herd standen und erhitzt wurden, zu befüllen war.

Baden der Spaß für die ganze Familie, flog SoS ein Spruch den Kopf, der überhaupt nicht mit der Zeit und der Situation in der er sich befand, kompatibel war.

Wie gerne badete der kleine Svenney. Mehr als einmal wurde er mit dem ganzen Badewasser ausgeschüttet, in dem er oft zu heiß gebadet wurde. Was in seinem späteren Leben öfters von Nachteil sein würde, aber der Geschichte die Würze zu geben verspricht, die sie sonst nicht hätte.

In der Pubertät gab Svenney sich gerne Experimenten an seinem reifenden Körper hin.

Er stellte fest, dass wenn die Magd auf eine spezielle Art, an seinem Unterleib herum wusch, sich das Gebimsel das sonst nur lustlos zwischen seinen Beinen schaukelte und wie lächerlich, in der Wanne schrumplig aussah, zu etwas formte und anschwoll, das beeindruckend werden könnte.

Die Magd reinigte diesen Part doch ungewöhnlich lange. Mit einem ungewohnten Eifer und einem ihrerseits bestehenden Interesse.

Svenney stellte fest, wenn die Magd zu irgendeiner Handreichung abgezogen wurde und er die Bewegungen der Dienstmagd an seinem Schaft nachmachte, sich ein Kribbeln und prickeln und allerlei Gedöns, breitmachte. Während diese Erregung sich konstant erhöhte und stärker und darin gipfelte, dass dem Stamm, den er eben rieb, eine Eruption folgte.

Die milchige Flut des neuen Lebens, wenn an den rechten Ort verbracht.

Aber in die warmen Wasser gespritzt dort so gleich den Tod, das jähe Ende fanden.

Die unerfreuliche Nebenwirkung war, dass diese Eruption im Wasser klumpig wurde und etwas fädig gar sämig. Wie geronnener Rotz,an der Oberfläche trieb. Was dann beim aussteigen aus dem Bottich, den Effekt hatte, dass dieses soeben ins Wasser abgegebene Erbgut, aus lauter Frust sich an der Haut festklebte. Dann beim Trocknen so widerlich zog, wenn man es mit dem Handtuch nicht abbekam und bis zum nächsten Besuch des Zubers, an sich hatte.

So ein Guss, ein Schauer von oben, dachte Svenney, sollte man Shower nennen und dieser würde jeden Dreck abspülen, an sich herunter abperlen lassen und auf nimmer wiedersehen verschwinden.

Ich sollte in den Boden, dieser „Shower" Löcher einbringen, damit das Wasser welches in seinem Eifer den Schmutz aufzunehmen, in seiner Reinlichkeit mit dem Duschenden getauscht hat, abfließen kann. So würden sogar die Quanten (Füße)gereinigt sein, so absurd der Gedanke von sauberen Mauken in dieser Zeit war.

Svenney hatte oft Ideen, eher Visionen aber es lies sich, nahezu keine umsetzen. Teils weil es technisch nicht möglich war, vor allem weil SoS zwar Hände hatte, diese für das meiste leider nicht zu gebrauchen waren. Was aber für eine Umsetzung nötig gewesen wäre.

Zeit wird es, sprach er mehr zu sich selbst, weil außer ihm kein Aas, 50 cm tief im Schlamm steckte, daher erwartete er gar nichts.

Schllloooorkssssss, „WER DA“ niemand antwortet, hätt Svenney geahnt, dass sein Stiefel, der sich festgesaugt hatte, dies Geräusch macht, würde er auf keine Antwort gewartet haben.

Schllllllllooooooooooorkkkkssss zuppp plitsch, Svenney bemerkte selber, dass der Schuh seinen Fuß nicht länger zierte, sondern feststeckte.

„Zum Schaaaaaitaaaaaaann, jeden Abend bekomme ich die scheiß verseuchten, Gammeltreter, diese von der dümmsten Ziege stammenden Klumpstiefel, genäht von einer flachbrüstigen xxxxxxx. ..."

<< der Lektor würde das Wort ohnehin entfernen oder schlimmer umschreiben, was dem Fluch seine Dramatik nehmen würde, so tue ich es selbst, ...»

„...nicht mal mit Gewalt vom Fuß. So das ich in den Dingern schlafen muss, tagelang.“

Was ja seinen Vorteil hat, da wenn die Botten säuberlich geparkt auf der Fußmatte stehen, jedes Mal der Uhu, aus der alten Eiche vorm Haus fällt. Ansonsten, diese Dämpfe bis ins Anwesen gelangen, die wenig geeignet sind, Appetit aufzubringen, um das, was Madga in der Küche immer zusammen brennt, als Mahlzeit ein zu Verleiben.

Und hier im tiefsten Scheißwald, stecken die Dinger im Dreck.

Er zerrte, riss und zog und mit einem Schmatzen bekam er die Botten frei.

Während er sich fragte, ob man diesen Effekt nicht nutzen könne, um zu Hause, Stiefel vom Fuß zu bekommen. Eine Art Stiefelknecht so würde er ihn nennen, die Headline in der Verkaufsanzeige müsse nur auffällig genug sein, dachte er und verwarf den Gedanken wieder, weil er nicht drauf kam, wie man diesen Effekt in eine Homeversion die ein Kassenschlager werden würde umsetzen könnte. Er machte sich auf den Weg.

Falls irgendein geneigter Leser enttäuscht ist, dass ich, der Erzähler diesem Vorgang keine weitere Beachtung schenke, ist es dem Umstand geschuldet, dass es sauspät ist, Svenney Nass bis auf die Knochen. Ihm ist arschkalt, er ist müde, hat Hunger, muss gleich kotzen. Er braucht dringend ein Gesöff und bei allem Respekt, meinen zahlenden Gönnern gegenüber, da kann ich den Tropf jetzt nicht ewig rumstehen lassen. So frierend, jämmerlich, nur um einen so simplen Akt zu verdeutlichen, wenn um diesen Matsch und Schuh doch weitaus mehr Gewese passierte.

Svenney begab sich auf den Weg, und zwar auf den, den die Kutsche genommen hatte.

Ihm war so, als würde diese direkt ins legendäre Wirtshaus von Antrim fahren und er hatte schon als kleiner Junge ein Faible für Verfolgungsjagden.

Er erklomm den matschigen Abhang, erreichte den Weg zügig und ärgerte sich, wütend ballte er die Faust, dann beide und drohte in den Himmel oder andere imaginäre Richtung.

Ähhm, ja er hatte den Stiefel vergessen anzuziehen, das habe ich euch ja nicht erzählt, dann jetzt.

Svenney zog fluchend und grollend seinen Stiefel an, er versuchte es, aber es gelang nicht. Dunkel war es, kein Mond schien helle, es gab nur ein kleines wenig Licht. Da sich der Regen verzogen hatte, was Svenney da versuchte anzuziehen, war ein Baumstumpf, der genauso aussah wie sein, Schuhwerk das verkrustet, genau neben diesem Stumpf stand. Der zweite Versuch, mit dem Botten passte besser. So schindete der Svenney O'Shea sich erneut den steilen Abhang hoch und bemerkte, das es wesentlich leichter war, als mit nur einem Stiefel.

So wanderte er stumpf schweigend. Jeder Versuch einer Plauderei hätte ihn nur aus seinem schwer erlangten Gleichgewicht gebracht, vor allem wenn eine zustande gekommen wäre, er jemanden in der Nähe hätte, mit dem er diese Konversation betreiben könnte.

Er dachte sich, wie praktisch wäre es doch hier an dieser schönen Wegessgabelung neben einem Hinweis, wo dieser Ort Antrim denn liegt, ein kleines Häuschen, ein Büdchen zu finden. Wo ein Bräter Wurst von einer Stange nimmt, die hinter ihm hängt. Diese Fleischeslust zerteilt, in kleine, gleiche Stücke, sie in ein Schälchen legt, ein rotes Pulver drüber-streut, mehr tomatiges Geschmier da darauf gießt und es hungrigen Reisenden gegen einen Obolus zu reichen.

Dazu knusprige gelbe Stangen, aus der Kartoffel geschnitten, etwas Salz wäre fein, die man in die rote Soße tunkt. Ebenso ein Stück Brot, um das Schälchen gänzlich auszutupfen, damit keine Tomate umsonst unter Qualen zerquetscht wurde, auf das Reisende, sich an ihr delektieren.

Aber ein Hinweis, wo diese gottverdammte Schänke liegt, würde reichen, er folgte den Spuren der Kutsche.

So machte es Svenney schon früher immer, seine Art zu Navigieren war simpel, er folgte zu Fuß oder zu Pferd jemanden, der aussah, als würde er genau dahin wollen, wo er hin wollte. Meistens war Svenney dann nur überrascht, wo er statt, dessen ankam, aber ab und zu klappte diese Methode, was ihn dazu ermunterte diese Form der Navigation bei zu behalten, er kannte sonst keine andere.