Der Lust verfallen - Marie L. - E-Book

Der Lust verfallen E-Book

Marie L.

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Beschreibung

Marie L. erzählt in ihren Geschichten aus der Welt des BDSM. Sie sieht sich gern selbst in der Rolle der devoten Frau und beschreibt Lust und Leidenschaft einer solchen Vorliebe sehr intensiv und ausschweifend. Achtung! Erwachseneninhalt!

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Seitenzahl: 164

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Mein Name ist Marieund heute möchte ich Ihnen von einer Zeit in meinem Leben berichten, die mir bis heute eindrucksvoll in Erinnerung geblieben ist. Gerne denke ich daran und bin dankbar, das alles erlebt zu haben. Manchmal träume ich noch von einigen Szenarien und davon, wie schön es damals war. Doch nun werde ich Sie mitnehmen auf meine Reise durch die wunderbare Welt des BDSM`s.

Ihre Marie L.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Mein Weg in die bizarre Leidenschaft

Kapitel 2: Zur Leidenschaft gezwungen

Kapitel 3: Lust und Strafe

Kapitel 4: Gefangenschaft

Der Lust verfallen

1

Mein Weg in die bizarre Leidenschaft

Marie L.

LETTEROTIK

Erst vor Kurzem hatte ich mich von meinem Lebensgefährten getrennt, war in eine eigene kleine Wohnung gezogen und bereit für neue Abenteuer. Eine feste Beziehung hatte ich nicht im Sinn. Ich wollte mein Leben ordnen und vor allem wollte ich Spaß haben.

Wie oft träumte ich in der Vergangenheit von Lustspielen, in denen ich Demütigungen und Züchtigung ertragen musste, bevor ich vielleicht einen Orgasmus haben durfte? Es war für mich an der Zeit, das alles nicht nur zu träumen. Ich hatte zwar schon Erfahrungen mit Spielen dieser Art, jedoch hatte ich lange nicht das gehabt, wonach ich mich sehnte. Mir fehlte die Dominanz, das Kribbeln im Bauch, das mir selbst im Nachhinein noch deutlich machte, wie machtlos ich meinem Herrn ausgeliefert war. Ohne lange nachzudenken, wollte ich eintauchen, Menschen mit gleichen Vorlieben finden und einfach genießen, was sich daraus entwickelte.

Auf einer einschlägigen Internetplattform war ich schon lange angemeldet und ein paar ältere Kontakte waren mir noch erhalten. Für den Anfang erschien es mir sicherer, mich an diese zu wenden. Den Männern, die ich von früher kannte, musste ich nicht viel erklären, das Spiel konnte ohne langes Gerede beginnen. Die drei dominanten Herren, die ich anschrieb, antworteten allesamt wohlwollend zurück. Zwei von Ihnen waren sogar ungebunden und wollten sich am liebsten sofort mit mir treffen. Aus dem Bauch heraus entschied ich mich für den sinnlichen Mann, Dieter war sein Name, der seine Macht nicht durch Schläge oder Erniedrigungen demonstrierte, sondern auf subtilere Art und Weise.

Wir trafen uns schließlich an einem sonnigen Nachmittag vor einem Haus, das für solche bizarren Spiele gut ausgestattet war. Ich kannte die Räumlichkeiten, war dort vor einer Weile am Tag der offen Tür gewesen. Damals schon hatte ich mir gewünscht, dort einmal gefesselt und wehrlos auf dem mit schwarzer Folie überzogenen Bett zu liegen und nicht zu wissen, was weiter mit mir geschah. Als ich nervös ein paar Meter vom Eingang entfernt auf Dieter wartete, hoffte ich, dass dieses Bett noch dort stand. Ein Massivholzgestell, ähnlich eines Himmelbettes, nur wesentlich robuster, mit Haken und Ösen ringsherum. Die Fesselkünste von Dieter waren mir positiv in Erinnerung und ich freute mich darauf, das erneut zu spüren.

Während er vor mir einparkte, klopfte mir das Herz bis zum Hals, ich schüttelte mich einmal, wollte die Nervosität loswerden, sprach mir innerlich Mut zu. Die Tür öffnete sich und vor mir stand dieser große, stattliche Mann, der mich mit seinen dunklen Augen von oben bis unten musterte. Verlegen blickte ich zu Boden, bis er auf mich zutrat, mit dem Zeigefinger meinen Kopf hob und mich anlächelte. Herzlich nahm er mich in den Arm und ich wurde ruhiger. Ja, ich musste wirklich keine Angst haben.

Er löste die Umarmung, und nachdem die ersten Höflichkeiten ausgetauscht waren, öffnete er den Kofferraum und hievte eine schwere Tasche heraus. Es kribbelte in meinem Schritt, die Gedanken an das Kommende ließen auch meine letzten Sorgen verschwinden. Wortlos ging er voran und klingelte. Ein junger Mann öffnete die Tür, Dieter und er kannten sich offensichtlich. Wir traten ein, ich wurde kurz vorgestellt und dann ließ uns der Mann alleine.

Dieter stellte die Tasche im Eingangsbereich ab, packte mich am Arm, zog mich mit dem Rücken zu ihm gewandt fest an sich heran. Ich spürte seinen Atem an meinem Ohr, seine leise Stimme hauchte direkt in mich hinein, während seine Hände über meinen Körper fuhren, als wollten Sie jeden Zentimeter, vom Kopf bis zu den Oberschenkeln, erkunden. Seine Hände glitten über den Stoff meines dünnen Kleides, hielten mich dabei an ihn gedrückt und ich ließ mich fallen. Ich genoss es, wie er meine Brüste aus meinem Ausschnitt heraus hob, um so ungestört mit ihnen zu spielen. Dabei erklärte er mir die Regeln für unser kleines Spiel. Gänsehaut überzog meinen Körper und in meinem Schritt spürte ich die sich sammelnde Feuchtigkeit.

Seine Wünsche waren eine Befreiung für mich. Im Wesentlichen forderte er von mir meine Hingabe, dass ich ohne Widerworte gehorchen und ihn mit Meister ansprechen sollte. Mein Körper schmiegte sich an seinen. Ich spürte sein Glied, wie es sich langsam aufstellte. Gerne versprach ich ihm, was er wollte, danach wanderte seine Hand in meinen Schritt. Lachend nahm der Meister die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen zur Kenntnis, betonte, dass es heute ein leichtes sei, das zu sehen, was er sich wünschte. Eine vor Geilheit winselnde, gefesselte Frau, die nicht in der Lage sein wird, sich selbst von ihrer Lust zu befreien, das wollte er haben. Seine Worte ließen mich zu Wachs werden, nur sein Griff hielt mich noch auf den Beinen. Ich stöhnte laut auf und spürte nichts anderes in mir, als meine brennende Lust.

»Na, will meine geile Sklavin etwa schon kommen, ja?«, fragte er in gehässigen Tonfall.

»Ja, bitte Meister«, entgegnete ich kurzatmig.

Mit schnellen Bewegungen stimulierte er mein Geschlecht, umgriff mit zwei Fingern meine Perle, zupfte unregelmäßig an ihr.

Lachend forderte er mich auf: »Dann bitte mich anständig um einen Orgasmus!«

Mit zitternder Stimme, den kommenden Orgasmus schon spürend, flehte ich ihn an: »Bitte Meister, bitte lassen Sie mich kommen!«

»Dann komm jetzt«, sagte er und mit seinen Worten brach es direkt über mich zusammen. Schreie der Lust drangen aus meinem Mund, zuckend und glücklich kam ich zum Höhepunkt. Einen Augenblick lang blieben wir ruhig stehen, ich sammelte mich und schmiegte meinen Kopf an seine Schulter. Er drehte mich zu sich herum, gab mir einen Kuss auf den Mund. Mit einem Klaps auf den Hintern deutete er an, dass ich ihm folgen sollte. Ich war noch wackelig auf den Beinen, doch ich folgte ihm von Raum zu Raum. Viel hatte sich nicht verändert und ich war erfreut, dass auch das besagte Bett noch vorhanden war.

Im Kaminzimmer blieb der Meister stehen, mustere mich erneut und sah mich fragend an.

»Schön hier«, sagte ich verlegen.

»Wirklich schön ist, dass du mir hier heute zur Verfügung stehst«, entgegnete er freundlich. Unterdessen öffnete er seine Tasche, die er auf ein Podest gestellt hatte. Er wies mich an, mich zu entkleiden. Schnell war das Kleid abgestreift und ich stand nackt vor ihm. Die Freude über meinen Anblick war ihm im Gesicht abzulesen. Mittlerweile war ich entspannt und freute mich einfach auf das, was noch kommen sollte. Ich sah, wie er zwei Seile und ein paar Seidentücher aus seiner Tasche kramte, dann sollte ich mich mit dem Rücken zu ihm, unten vor die hohe Podeststufe, stellen. Kurz darauf hatte ich bereits eines der Tücher vor den Augen. Ein Zweites drückte er mir als Knebel in den Mund und fixierte dieses mit einem dritten Tuch. In Windeseile waren meine Hände hinter meinem Rücken zusammengebunden und ich stand blind, stumm und gefesselt dort im Raum. Er trat zu mir herunter, stellte sich so dich vor mich, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spüren konnte. Zitternd fragte ich mich, was er nun mit mir vorhätte.

Er streichelte über die Tücher in meinem Gesicht, ein schönes und sehr intensives Gefühl, das mich erneut erregte. Eine Hand streichelte meinen Busen, umspielte meine Brustwarzen und kniff fest in sie hinein, zog meine Brüste nach vorne. Automatisch beugte ich mich vor, um den Zug auf meine Brüste zu verringern. Er ließ nicht locker, bis ich tief gebeugt vor ihm stand. Mit Freude erklärte er mir, dass diese Position genau die richtige für mich wäre. Natürlich könnte ich diese nicht allein über längere Zeit halten. Aber dabei würde er mir sehr gerne behilflich sein. Ich nickte und brummte unverständlich in meinen Knebel. Der Meister erkannte, dass ich mich bedanken wollte, und honorierte meine Dankbarkeit mit ein paar leichten Schlägen auf meine rechte Wange.

Hinter mir klimperte es, dann spürte ich ihn neben mir. Er führte mich zwei kurze Schritte vor und wies mich an, die Beine weiter zu spreizen. Kurz darauf packte der Meister meine Hände, um ein Seil an der Fesselung, die meine Hände hinter dem Rücken zusammenhielt, zu knoten. Meine Arme wurden mit einem Ruck hochgezogen, ich konnte meine Position nicht mehr ändern. Gebeugt, den Blick auf meine Scham freigebend, musste ich ausharren. Erschrocken über meine leichte Zugänglichkeit in dieser preisgebenden Stellung atmete ich schneller und stöhnte in meinen Knebel. Des Meisters Hand fuhr meinen Rücken entlang. Er betonte, wie wichtig es sei, bei dieser Stellung auf einen geraden Rücken zu achten, weil die Schulterblätter durch den Zug an den Armen stark zusammengedrückt sind.

Seine Hand glitt von meinem Rücken aus zu meinem Hintern, ich bekam eine Gänsehaut. Es folgten schnell kreisende Bewegungen, als würde seine Hand Zielscheiben malen. Kurz darauf folgte der erste Klaps auf meinen Po. Die Wärme, die von ihm ausstrahlte, tat mir gut. Der zweite Klaps war schon eher ein Schlag und der Dritte bereits ein fester Hieb. Ich stöhnte in meinen Knebel hinein und wollte mehr. Genoss jeden Treffer auf meinem Fleisch und spürte, wie ich dadurch immer weiter in meine Erregung getrieben wurde. Er beendete seine Schläge mit Streicheln meines geröteten Hintern, der ebenso heiß glühte wie mein Schritt.

Ein paar Mal kniff er in mein nun empfindliches Fleisch, was ich mit einem lauten Brummen quittierte. Sein Lachen traf mich. Freute er sich darüber, dass mein Versuch, ihm zu danken, nicht verständlich war? Beschämt, dass mich das alles so anmachte, dass ich beinahe schon auslief, schloss ich meine Augen unter der Binde und atmete tief durch. Seine Hand wanderte in meinen Schritt. Wieder ein abfälliger Kommentar über meine nasse Spalte. Es machte mich spitz, das zu hören. Dazu verteilte er meinen Saft mit der flachen Hand auf meinem Geschlecht, rieb seine Hand danach an meinem Hintern trocken.

Meinen Po tätschelnd, erklärte er mir, dass er mit einem solch nassen Geschlecht nichts anfangen konnte. Es müsse getrocknet werden. Ich hörte, wie er erneut in seiner Tasche kramte. Kurz darauf spürte ich Lederriemen, mit denen er sanft meinen Rücken streichelte. Erneut überzog mich Gänsehaut. Sicher würde er meine Scham trocken schlagen wollen. Kaum war dieser Gedanke zu Ende gedacht, traf mich auch schon der erste Schlag, genau zwischen den Beinen. Die Riemen der Peitsche durchzogen meine Scham, trafen genau mein empfindliches Fleisch. Wieder und wieder traf mich die Peitsche. Zwischen dem Schmerz und purem Genuss hin und her gerissen, tänzelte ich auf Zehnspitzen, wenn mich ein Schlag traf. Unwillkürlich bewegten sich mein Becken und meine Beine, soweit es mir in dieser Position möglich war.

Der Meister mahnte mein Zappeln an, er würde noch sein Ziel verfehlen. Ich gab mir Mühe, stillzustehen. Doch der ziehende Schmerz, der von einem intensiven Prickeln abgelöst wurde, ließen mir keine Wahl, ich musste mich bewegen. Es wurde ruhig, ich spürte ihn hinter mir. Er musste sich hinter mich gesetzt haben. Mit einem Mal war mir so, als könnte ich seinen Atem an meinem Geschlecht spüren.

»Wollen wir doch mal sehen, ob der Schmerz meine Kleine etwas abgekühlt hat«, sprach er zu mir, während seine Hand sich erneut den Weg zu meiner Perle suchte.

»Immer noch heiß hier unten«, fuhr er fort, als seine Finger die inneren Schamlippen teilten.

»Moment, nass wird sie ja auch schon wieder. Wenn du das sehen könntest, glänzend verteilt sich dein Saft erneut über dein geiles Fleisch.«

Begehrend und schwach fühlte ich mich in diesem Moment. Mein Trieb hatte mich hierher geführt und ich genoss es, mich so ausgeliefert zu fühlen. Nicht zu wissen, was er mit mir vorhatte, wie weit er noch mit mir gehen wollte. Das machte mich frei, ich konnte mich in den Augenblick fallen lassen und wusste, ich würde nichts bereuen.

Dass es auch ihm gefiel, wusste ich, als ich spürte, wie er hinter mich trat. In meinen Gedanken versunken hatte ich nicht bemerkt, dass er aufgestanden war und seine Hose herunter gelassen hatte. Sein Glied weitete sich zwischen meinen Beinen, ich spürte, wie er mich teilte und langsam in mich eindrang. Laut brummte ich meine Lust in das Tuch hinein. Er bewegte sich schneller in mir, mein Atem stockte. Seine Hände umschlangen meinen Körper, hielten sich an meinen Brüsten fest. Kniffen hinein, um sie danach sanft zu liebkosen. Dann zog er das Seidentuch über dem Knebel herunter und das Zweite aus meinem Mund heraus. Hechelnd bedankte ich mich bei ihm, bevor sich meine Mundhöhle wieder mit Speichel benetzen konnte.

»Ich möchte hören, wie du kommst und wie du mich darum bittest«, hauchte er mir zu.

Ich stand schon kurz vorm Höhepunkt, hatte Mühe, mich noch auf meine Bitte zu konzentrieren. Kurzatmig stotterte ich: »Bitte ..., oho, darf ich ... bitte kommen, Meister?«

»Ja, du darfst!«

Mit diesen Worten änderte sich sein Rhythmus, laut stöhnend kamen wir beide zum Höhepunkt. Nach Luft hechelnd und steif stand ich vor ihm. Nachdem die letzte Welle meines Orgasmus an mir vorübergegangen war, spürte ich meine Arme, die durch den Zug nach oben genauso wie die Schultern schmerzten. Zum Glück machte der Meister mich rasch los und nahm mir auch die Augenbinde ab. Ich durfte mich hinsetzen.

»Wir beide haben uns eine kleine Pause verdient«, sagte er und fragte weiter, was ich trinken wollte.

Wenig später kam er mit zwei Gläsern Wasser zurück und setzte sich neben mich. Nach einer Weile, in der wir uns über seine Haustiere und meine neue Wohnung unterhalten hatten, beschloss er, dass es weiter gehen könnte. Fragte mich, ob ich irgendwelche Einwände hätte, was ich verneinte. So wies er mich an aufzustehen und nahm erneut ein Seidentuch in die Hand. Fuhr damit erst über meinen Körper. Meine Brustwarzen stellten sich bei der Berührung des anschmiegsamen Tuches sofort auf, ich begann zu zittern. Spürte erneut die Lust in mir aufsteigen und wunderte mich über meine leichte Erregbarkeit. Aber nachdenken wollte ich in diesem Moment nicht. Zu schön war dieses Kribbeln zwischen meinen Beinen, das die Berührungen der Seide auf meiner Haut auslöste.

Bevor das Tuch meine Augen verhüllte, sah ich als Letztes sein Lächeln. Mit einem zweiten Tuch, mit dem er auch erst meine Brüste streichelte, fesselte er mir die Hände vor dem Bauch zusammen. Dann führte er mich quer durch den Raum, hinaus auf den Flur. Wir gingen in ein anderes Zimmer, an dem Geruch erkannte ich, dass in ihm das Bett stand, von dem ich schon oft geträumt hatte. Rücklings sollte ich mich darauf legen.

Der Meister befestigte je ein Seil an meinen Fußgelenken, ich spürte, wie er zu mir aufs Bett stieg und meine Beine nacheinander mittels der Seile in die Luft hob. Weit gespreizt hingen sie schließlich in der Fesselung. An meinen Handgelenken befestigte er ein weiteres Seil, das er an der anderen Seite des Bettes so fixierte, das meine Arme lang über meinem Kopf ausgestreckt auf der Matratze lagen und ich diese kaum mehr bewegen konnte.

So lag ich bewegungsunfähig auf dem glatten Bett. Meine Scham erneut weit geöffnet. Ich konnte den Luftzug an meiner feuchten Haut spüren. Viel Zeit, mir über meine Situation Gedanken zu machen, blieb mir nicht. Seine Hand berührte mich zwischen meinen Beinen. Wie automatisch zerfloss ich unter dieser Berührung. Stöhnte leise und gab mich meiner Lust hin. Wollte nichts anderes mehr sein, als diese Gier nach mehr. Unvermittelt unterbrach er seine Liebkosung. Ich bat ihn darum, doch weiter zu machen, erklärte, wie erregt ich durch diese Position war, wie sehr ich mich nach einem Orgasmus verzehrte. Er lachte nur und umspielte weitläufig meine Scham. Zupfte nur sanft an den äußeren Schamlippen, wenn er ihnen nahekam. Es kribbelte unerhört in meinem Schritt und ich flehte ihn an, sein Werk zu beenden. Doch noch wollte er das Spiel mit meiner Lust genießen. Meinen vor Geilheit zitternden Körper beobachtend, erklärte er mir, dass ich unersättliches Ding einmal spüren sollte, wie es ist, nichts mehr anderes zu sein, als ein Bündel übererregtes Fleisch.

In meinen Gedanken war kein Raum mehr, mein Kopf nach diesen Worten wie ausgeschaltet. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich dort liegen, vor Erregung bebend, mit auslaufendem Schritt. Ich war überwältigt und wusste nicht mehr, wie mir geschah. Sein Lachen, seine herabwürdigenden Worte, drangen nur noch dumpf zu mir durch, so sehr beschränkt war mein Sein. Ich spürte lediglich seine Hand, wie sie sich langsam kreisend über meinen Bauch und meine Oberschenkel bewegte. Immer flehender bat ihn, mich von meiner Wollust zu befreien. Mein Verlangen danach, seine Finger an meiner Perle zu spüren, um mir einen erlösenden Orgasmus zu verschaffen, wurde übermächtig. Zuckend, den Tränen nahe, lag ich dort. Unfähig, irgendwas dagegen zu unternehmen. Mit dem Handrücken schlug er ein paar Mal auf meine Mitte, beinahe hätten diese Schläge mich zum Höhepunkt gebracht, doch dafür ließ der Meister zu schnell wieder von mir ab und verließ den Raum. Als seine Schritte sich entfernten, kamen mir die Tränen. Meine Augenbinde war bald von ihnen benetzt.

Eine Ewigkeit später kam er zurück, setzte sich neben mich auf das Bett und streichelte zunächst sanft meine Brüste. Ich schluchzte leise und er sprach mir Mut zu, während seine Hand über meinen Körper glitt. Aus dem Schluchzen wurde erneut ein Stöhnen. Was er mit einem festen Kniff in meine Brustwarzen quittierte. Der aufkommende Schmerz tat gut, ich kicherte wollüstig. Was den Meister zu ärgern schien, denn er nahm die andere Brustwarze, drehte sie weit und zog sie dann lang. Dabei wurde aus meinem Gekichere ein lautes Zischen, das durch die Luft verursacht wurde, die ich durch meine aufeinander gepressten Zähne drückte.

Nun lachte er wieder, fuhr mit seiner Hand zu meinem Hals, drückte dort sanft zu. Ich genoss es zu spüren, wie durch seinen Griff meine Atmung flacher wurde, ließ mich treiben in dem Gefühl der Hilflosigkeit. Der Meister sprach zu mir, doch seine Worte drangen nicht mehr zu mir durch. Zu sehr war ich die Gefangene meiner Lust. Der Meister löste den Griff um meinen Hals, ich bat erneut darum, mich zu erlösen. Augenblicklich war seine Hand an meinem Geschlecht, rieb meine Perle und ließ mich dem Orgasmus nahekommen, um dann sein Tun wieder zu beenden. Abermals kamen mir die Tränen. Ich flehte ihn an, mich von dieser Qual zu befreien, beteuerte, es nicht mehr länger aushalten zu können. Doch er blieb gnadenlos, schlug nochmals auf meine Mitte und verließ den Raum.

Verlassen, mit vor Lust glühendem und pulsierendem Schritt lag ich da. Unwissend wann und ob ich von diesem Brennen in meinem Unterleib befreit werden würde. Ganz und gar eingenommen von meiner Lust träumte ich von einer Horde Männer, die sich allesamt an mir vergehen wollten, davon, wie ich vor Ekstase jauchzte und aufging in diesem Miteinander.

In meinem Tagtraum gefangen bemerkte ich nicht, dass der Meister zurückgekommen war. Plötzlich brummte es laut und ich spürte etwas Vibrierendes an meiner Perle. Erst berührte es mich kaum, was mich halb wahnsinnig machte, meine Muskeln spannten sich an und ich versank gänzlich in meiner Lust. Ich stotterte, kaum verständlich, das Wörtchen »Bitte«, bis er das vibrierende Stück mit der Anweisung, ich sollte für ihn kommen, auf meine Perle presste. Laut schrie ich meine Glücksgefühle in den Raum, ich explodierte und kam bebend zum ersehnten Höhepunkt.