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Alpha Lex und Omega Stewart fühlen sich sofort leidenschaftlich zueinander hingezogen, als Lex Stewart einen lästigen Barbesucher vom Leib hält. Nachdem sie die Nacht zusammen verbracht haben, verabreden sie sich für den nächsten Tag. Doch als Lex absagt und keine wirkliche Erklärung dafür liefert, außer dass er das Land verlässt, hat Stewart keine andere Wahl, als die vielversprechende Romanze hinter sich zu lassen. Als Lex acht Monate später nach Poppy Field zurückkehrt, will er die Sache mit Stewart wieder aufleben lassen. Aber Stewart ist nicht bereit, sich auf den verschlossenen Cowboy einzulassen. Er weiß, dass Lex die Art von Alpha ist, mit dem er sich niederlassen könnte, und das ist genau das, was Stewart will: sich niederlassen. Aber wie kann er Lex sein Herz anvertrauen, wenn der Cowboy die Stadt im Handumdrehen wieder verlassen könnte? Was verbirgt Lex, das es ihm so schwer macht, sich zu binden? Diese Geschichte ist Buch 2 in Beau Browns neuer Poppy Field Mpreg Serie. Lustig, herzerwärmend, heiß und garantiert mit Happy End.
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Seitenzahl: 153
Veröffentlichungsjahr: 2023
von Beau Brown
© dead soft verlag, Mettingen 2023
http://www.deadsoft.de
© the author
Titel der Originalausgabe: Cowboy’s Omega
(Poppy Fields 2)
Übersetzung: Lena Seidel
Cover: Irene Repp
http://www.daylinart.webnode.com
Bildrechte:
© Yeti Studio – stock.adobe.com
© theartofphoto – stock.adobe.com
1. Auflage
ISBN 978-3-96089-620-3
ISBN 978-3-96089-621-0 (ebook)
Alpha Lex und Omega Stewart fühlen sich sofort leidenschaftlich zueinander hingezogen, als Lex Stewart einen lästigen Barbesucher vom Leib hält. Nachdem sie die Nacht zusammen verbracht haben, verabreden sie sich für den nächsten Tag. Doch als Lex absagt und keine wirkliche Erklärung dafür liefert, außer, dass er das Land verlässt, hat Stewart keine andere Wahl, als die vielversprechende Romanze hinter sich zu lassen.
Als Lex acht Monate später nach Poppy Fields zurückkehrt, will er die Sache mit Stewart wieder aufleben lassen. Aber Stewart ist nicht bereit, sich auf den verschlossenen Cowboy einzulassen. Er weiß, dass Lex die Art von Alpha ist, mit dem er sich niederlassen könnte, und das ist genau das, was Stewart will: sich niederlassen. Aber wie kann er Lex sein Herz anvertrauen, wenn der Cowboy die Stadt im Handumdrehen wieder verlassen könnte? Was verbirgt Lex, das es ihm so schwer macht, sich zu binden?
Es war schwer, meinen Blick von Lex abzuwenden, als er neben mir an der Bar saß. Der sexy Cowboy hatte gerade einen Idioten verjagt, der mich auf Grindr mit einer anderen Person verwechselt hatte. Lex war ein Augenschmaus: Blondes Haar lugte unter seinem Cowboyhut hervor, und er hatte hellgrüne Augen, die mich zu durchschauen schienen. Auch sein Körper war schön schlank. Ich musste seinen Beschützerinstinkt mir gegenüber bewundern. Während die meisten Alphas sich für ihre eigenen Omegas einsetzten, waren viele nicht bereit, sich einzumischen, wenn es nicht wirklich ihr Problem war.
„Soll ich dir wirklich nichts zu trinken holen?“, fragte ich ihn leise. Ich war kurz davor gewesen, nach Hause zu gehen, als dieser andere Alpha angefangen hatte, mich zu schikanieren. Aber jetzt gefiel mir der Gedanke, noch eine Weile mit Lex hier zu sitzen.
„Nein. Ich bin mit dem hier noch nicht fertig.“ Er lächelte und kleine Grübchen erschienen auf seinen glatten, gebräunten Wangen. Er beäugte mein fast leeres Glas. „Soll ich dir einen Drink holen?“
Ich zuckte mit den Schultern. „Kommt drauf an.“
„Worauf?“
Ich erlaubte mir ein kokettes Lächeln. „Ob du mir Gesellschaft leistest, während ich ihn trinke, oder nicht.“ Ich sah mich in der sich lichtenden Menge um. Normalerweise hielt ich mich hier nicht allzu lange nach Mitternacht auf. Das war normalerweise der Zeitpunkt, an dem die Verzweiflung bei vielen betrunkenen Gästen des Wild Poppy Clubs einsetzte.
Er leckte sich über die Lippen und nickte langsam. „Ich bleibe so lange, wie du willst.“
Bei seinem heiseren Tonfall überlief mich ein kleiner Schauer. „Shit. Dann nehme ich auf jeden Fall noch einen Drink.“
Er lächelte und machte eine Geste, um den den Barkeeper auf sich aufmerksam zu machen.
„Ich glaube, ich habe dich hier noch nie gesehen.“ Ich lehnte mich mit dem Rücken gegen die Bar.
„Ja, ich habe es nicht so mit Clubs.“
„Bist du ursprünglich aus Poppy Field?“
„Nein. Ich bin erst seit etwa drei Monaten hier.“
„Woher kommst du?“
„Ich habe in den letzten zwei Jahren auf einer Ranch in Australien gearbeitet.“
„Aber du kommst nicht von dort, oder? Du hast einen leichten texanischen Akzent.“ Ich nahm dem Barkeeper meinen Drink ab und Lex bezahlte ihn. „Danke.“ Ich hob meinen Drink und begegnete seinem warmen Blick.
„Darauf kannst du wetten.“ Er räusperte sich. „Nein, ich bin kein Australier. Ich wurde in Sweet Water, Texas, geboren.“
„Was hast du dann zwei Jahre lang in Down Under gemacht?“ Ich grinste, während ich einen falschen australischen Akzent aufsetzte.
Seine Lippen zuckten. „Das ist kein schlechter Versuch.“
„Danke.“ Mir fiel auf, dass er auf meine Frage nicht geantwortet hatte. Ich war mir nicht sicher, ob das Absicht war oder ob er nur von meinem schrecklichen australischen Akzent abgelenkt war. Ich nippte an meinem Margarita und zwang mich dann, meine Frage zu wiederholen. „Also, warum warst du in Australien?“
Er senkte den Blick und sein Kiefer spannte sich an. „Das ist ziemlich kompliziert.“
Es war offensichtlich, dass er nicht wirklich darüber reden wollte, also drängte ich nicht. Aber ich musste mich fragen, warum er so geheimnisvoll war. Hatte er einen Geliebten zurückgelassen oder so etwas? Ich warf einen Blick auf seine Finger und sah keinen Ring. Wenn er nur wegen eines Jobs dort gewesen war, war mir nicht klar, warum er sich mit seiner Antwort so zurückhielt.
Ich zuckte mit den Schultern und tat so, als würde mich seine Zurückhaltung nicht stören. „Es geht mich sowieso nichts an. Ich wollte mich nur unterhalten.“
Seine dichten Wimpern verdeckten seine Augen, während er auf seine Stiefel starrte. „Vielleicht erzähle ich dir meine traurige Geschichte, wenn ich dich ein bisschen besser kenne.“
„Wie auch immer. Es ist so oder so nicht wichtig.“ Ich hoffte, dass ich desinteressiert klang.
„Es ist nur so, dass ich das wirkliche Leben gerne für eine Nacht vergessen würde.“
„Verstehe.“ Ich täuschte ein Lächeln vor. „Das ist kein Problem.“
Sein Mund hatte einen traurigen Zug. „Bist du dir da sicher?“
„Natürlich.“ Wir kannten uns höchstens fünfundvierzig Minuten. Er war mir keine Details über sich schuldig. Wenn ich Glück hatte, würden wir heute Nacht miteinander schlafen. War ich nicht gerade deshalb hier? Ich war nicht ins Wild Poppy gekommen, um mich gut zu unterhalten. Ich war hier, um Sex zu haben, und Lex war genau das, was ich mir von einem potenziellen Sexualpartner erhofft hatte. Er war sogar mehr, als ich mir erhofft hatte. „Was kannst du mir also über dich erzählen, das nicht wieder diesen deprimierten Gesichtsausdruck hervorruft?“
Er schnitt eine Grimasse. „Mal sehen … Ich habe ein Apartment mit Schlafzimmer, keine Haustiere und ich dusche lieber, als zu baden.“
„Das Apartment mit Schlafzimmer deprimiert dich nicht?“
„Nope. Das gehört alles mir. Ich habe einen älteren Bruder, mit dem ich als Kind ein Zimmer teilen musste. Eine eigene Wohnung zu haben, auch wenn sie klein ist, ist besser als eine sich selbst melkende Kuh.“
Ich lachte. „Gibt’s sowas?“
„Nö.“ Er grinste.
Mein Magen flatterte bei der Wärme seines Lächelns. Lex hatte etwas an sich, das sich einfach richtig anfühlte. Normalerweise wurde ich in der Nähe von Alphas nervös, weil sie unberechenbar sein konnten, aber seine ruhige Energie beruhigte mich. „Was hat dich dazu gebracht, heute Abend einzugreifen?“
„Du meinst, als dieses Arschloch dich geärgert hat?“
„Ja.“
Er hob eine Schulter. „Ich mag es nicht, wenn Alphas so tun, als könnten sie sich einfach nehmen, was sie wollen.“
Ich studierte seine kantigen Gesichtszüge. „Aber das war nicht wirklich dein Problem.“
Er ließ seinen Blick zu mir schweifen. „Ich habe es zu meinem gemacht.“
Mein Puls beschleunigte sich. „Ja. Das hast du.“ Ich schluckte. „Nur wenige Dinge sind sexier als ein Alpha, der für ein Omega einsteht.“
„Ist das so?“
„Für mich jedenfalls.“ Ich fühlte mich atemlos.
Er verlagerte seine Position und sein Knie berührte meines. Er schien es auch nicht eilig zu haben, es wieder wegzunehmen. „Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber ich finde, die Aufgabe eines Alphas ist es, das Leben eines Omega zu beschützen. Wir sind nicht dazu da, dich zu schikanieren.“
„Alphas wie Sexy69 sind da offensichtlich anderer Meinung.“
Er zog die Stirn in Falten. „Wen kümmert es schon, was so ein Kojoten-Trottel wie er denkt?“
Ich lächelte. „Du hast ihn wirklich nicht gemocht.“
„Natürlich nicht. Erstens war er dir gegenüber respektlos, und zweitens lässt er die Alphas schlecht aussehen. Warum sollten Omegas uns vertrauen, wenn wir uns wie egoistische Barbaren verhalten?“
„Du bist sehr aufgeklärt für einen Alpha.“
„Ich bin noch in der Entwicklung.“ Er senkte schüchtern den Blick. „Ich war nicht immer so … aufgeschlossen.“
„Es ist schwer, sich vorzustellen, dass du einen Omega an den Haaren herumschleifst. Was hat dich verändert?“
Er zögerte. „Ich habe aus nächster Nähe miterlebt, welche Zerstörung ein schlechter Alpha anrichten kann.“ Er räusperte sich und trank seinen Drink aus.
An seiner angespannten Körpersprache erkannte ich, dass er das Thema wechseln wollte, und so kam ich ihm entgegen. „Oh, ich wollte dir nur sagen, dass in meinem Laden bald ein Ausverkauf von Flanell-Shirts stattfindet.“ Ich grinste.
Er kniff die Augen zusammen und lachte. Es war ein schönes, kehliges Geräusch und mein Puls stieg wieder an. „Ich kann nicht glauben, dass ihr einen Spitznamen für mich habt.“
„Flanell-Shirt-Typ ist eigentlich nicht so originell.“
„Für mich schon. Ich kann nicht behaupten, dass mir schon mal jemand einen Spitznamen gegeben hat.“
Ich zog die Augenbrauen hoch. „Im Ernst? Wie hast du die Schule ohne Spitznamen überstanden?“
Er runzelte die Stirn. „Ich weiß es nicht so genau. Ich weiß nur, dass mich nie jemand anders als Lex genannt hat.“
„Hm.“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich wünschte, ich hätte so viel Glück gehabt.“
„Wurdest du in der Schule gehänselt?“ Er klang wirklich überrascht.
„Oh, ja. Ich war ein Spätzünder. Ich war ziemlich klein, bis ich sechzehn war, und dann bin ich in die Höhe geschossen.“
Er ließ seinen Blick über meinen Körper gleiten. „Du scheinst mir ganz gut geraten zu sein.“
Sein intensiver Blick erwärmte mein Gesicht. „Danke.“
Er senkte den Kopf. „Kein Problem. Es ist die Wahrheit.“ Er blickte sich um. „Aber du weißt wahrscheinlich schon, dass du ein gut aussehender Kerl bist.“
„Nun … ich weiß, dass ich nicht hässlich bin.“
„Pfft. Weit gefehlt.“ Sein Blick waren heiß.
Ich fächelte mir Luft zu. „Wie sind wir wieder auf dieses Thema gekommen?“
Er lachte. „Ich mag deine Bescheidenheit. Sie ist süß.“
Süß?
Er muss meinen verwirrten Gesichtsausdruck gesehen haben, denn er lachte und sagte: „Tut mir leid. Ich habe mich in letzter Zeit ein bisschen zu viel mit Kühen und Schafen herumgetrieben. Ich habe schon lange nicht mehr versucht, jemanden aufzureißen.“
Ich war begeistert, als er erwähnte, dass er versucht hatte, mich abzuschleppen. Es zeigte mir, dass ich ihn nicht falsch verstanden hatte. Ich hatte gehofft, dass wir in diese Richtung gehen würden. „Ich schätze, das Wort ‚süß‘ lässt mich immer an achtjährige Mädchen mit gelockten Zöpfen denken. Ich gebe mir alle Mühe, auf eine sehr männliche Art verführerisch zu sein.“
Er schnaubte lachend, und seine Wangen färbten sich rosa. „Ja. Tut mir leid. Ich bin nicht mehr wirklich in Übung.“
„Übung ist überbewertet.“ Seine Verlegenheit war bezaubernd. Tatsächlich faszinierte mich alles an ihm. Ich wollte wirklich, wirklich, wirklich, dass er mich mit nach Hause nahm. Ich konnte ihn nicht mit zu mir nehmen, weil mein Kumpel Peter die Nacht bei mir verbrachte, während er sich überlegte, was er mit seinem Arschloch-Alpha Rafe machen sollte. Peter war verwirrt und deprimiert, und das Letzte, was er brauchte, war, mich und Lex im Nebenzimmer ficken zu hören.
„Ich schätze, ich will damit sagen, dass ich dich attraktiv finde. Nur so zum Mitschreiben.“
Ich trank meinen Drink aus und stellte das Glas vorsichtig ab. Er hatte zugegeben, dass er eingerostet war, was das Aufreißen von Männern anging, also dachte ich mir, ich könnte ihm ein wenig helfen. „Was hältst du davon, mir heute Abend dein Apartment mit Schlafzimmer zu zeigen?“
Er zog die Augenbrauen hoch und schob seinen Hut zurück auf den Kopf. „Nun, das klingt, als wäre es eine tolle Sache.“
„Ist das gut?“
Seine vollen Lippen zuckten. „Ja, das ist es.“
Ich grinste. „Nun, ich bin auf jeden Fall bereit, von hier zu verschwinden, wenn du es bist.“
„Ich wäre schon vor Stunden gegangen, wenn ich dich nicht getroffen hätte.“ Er gluckste, als er aufstand. „Lass uns abhauen.“
„Das hat mein Vater immer gesagt.“
„Hey, also wirklich. Kein Grund, gemein zu sein.“
Ich lachte. „Glaub mir. Du erinnerst mich nicht an ihn.“ Ich ließ meinen Blick über seinen schlanken Körper gleiten. „Nicht einmal ein bisschen.“
„Gut.“ Er wies mir den Weg aus der Bar.
Draußen rauchten noch ein paar Leute, als wir schweigend zum Parkplatz gingen. „Ich stehe dort am Ende.“ Ich zeigte auf mein Auto. „Soll ich dir einfach folgen?“
„Ja.“ Er zwinkerte mir zu. „Ich fahre schön langsam.“
Meine Alarmanlage piepte, als ich das Auto entriegelte. „Häng mich nicht ab. Das wäre ein beschissenes Ende für den Abend.“
„Ich lasse nie einen Mann zurück.“ Mit langen, gleichmäßigen Schritten ging er auf einen roten Pick-up zu.
Mein Herz raste, als ich hinter das Lenkrad glitt. Dieser Abend hatte irgendwie seltsam angefangen, aber dann hatte er sich wunderbar gewendet, als Lex ins Spiel kam. Mein Schwanz erwärmte sich, als ich an das dachte, was uns bevorstand. Ich konnte es kaum erwarten, unter ihm zu liegen und ihn anzuflehen, zu kommen. Ich wusste instinktiv, dass Lex ein hingebungsvoller und leidenschaftlicher Liebhaber sein würde. Alles an ihm hatte geschrien, dass er ein guter Alpha war.
Er fuhr an mir vorbei und ich folgte ihm langsam. Als wir auf die Main Street einbogen, dauerte es nicht lange, bis er in die Einfahrt eines Mehrfamilienhauses einbog. Er holte mich an meinem Auto ab und führte mich zum Treppenhaus. Wir liefen fünf Stockwerke hinauf, und als wir oben ankamen, war ich völlig außer Atem. Ihm schien es nicht so zu gehen, und er lächelte mich verständnisvoll an, als er die Tür zu seiner Wohnung aufschloss und ich keuchend neben ihm stand.
Drinnen schaltete er eine Tischlampe ein, und ich betrachtete seine karge Wohnung.
„Ich finde es toll, was du aus der Wohnung gemacht hast“, sagte ich und grinste über die kahlen Wände und die spartanische Einrichtung. „So viele Leute verstopfen die Räume mit Dingen.“
Er zog eine Grimasse und warf seinen Hut auf die Couch, dann fuhr er sich verlegen mit den Händen durch die Haare. „Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in Schlafsälen geschlafen. Dekorieren war nie meine Stärke.“
Ich ging in die Küche, die einen Teil des Wohnzimmer einnahm. Auf dem Tresen stand ein Foto von einem kleinen Kind. Hatte er ein Kind?
Verdammt! Bitte sag mir, dass er nicht verheiratet ist und irgendwo einen Omega versteckt hat.
Ich betastete den silbernen Rahmen und runzelte die Stirn. „Du bist Single, richtig?“
Er nahm mir das Bild ab und legte es mit der Vorderseite nach unten auf die weiße Fliese. „Jep.“
Ich lachte unbehaglich. „Okay.“
Der Puls an seinem Hals schlug schnell, als er meinen Blick festhielt. „Ich bin nicht die Art von Alpha, die mit einem anderen Omega schlafen würde, wenn zu Hause schon einer auf mich wartet.“
„Das habe ich mir schon gedacht.“
Er freute sich über meine Antwort und strich mir über die Wange, sein Blick war warm. „Willst du mein Schlafzimmer sehen? Dagegen sieht das Wohnzimmer aus wie ein Ausstellungsraum in einem Möbelhaus.“
Ich schenkte ihm ein angespanntes Lächeln. „Ich kann es kaum erwarten.“ Obwohl mich seine geheimnisvolle Art störte, wollte ich mit ihm schlafen. Er hatte gesagt, er sei nicht verheiratet oder an einen anderen Omega gebunden, und ich glaubte ihm. Es ging nur um Sex. Ich musste es nicht absichtlich seltsam machen, indem ich zu viele Fragen stellte.
Er nahm meine Hand und führte mich in sein Zimmer. Er hatte auch nicht gescherzt. Sein Schlafzimmer bestand aus einem Bett und einer kleinen Kommode. Das einzige Licht im Raum war eine Deckenlampe, die mir das Gefühl gab, in einem Horrorfilm zu sein.
Ich zuckte bei dem grellen weißen Licht zusammen. „Vielleicht sollten wir das einfach ausschalten und das Licht im Flur benutzen. Es sei denn, du hast vor, mich zu verhören.“ Ich grinste.
Er runzelte die Stirn und schielte zur Glühbirne hinauf. „Ja. Das ist nicht sehr romantisch, oder?“ Er knipste das Licht aus und lachte. „Tut mir leid. Du bist der erste Kerl, den ich hierher gebracht habe.“
Diese kleine Information erfreute mich sehr. Nicht, dass es von Bedeutung gewesen wäre. Aber es gefiel mir, dass er auf keiner Ebene ein Spieler war. Das entspannte mich. Vielleicht, weil ich bis vor Kurzem selbst ein Spieler gewesen war. Ich wusste, was für oberflächliche Arschlöcher wir sein konnten. Ich sagte nichts weiter, sondern begann nur, mein Hemd aufzuknöpfen.
Sein Atem beschleunigte sich, und er zog sich das Hemd über den Kopf. Dann wanderten seine Hände zu seinem Hosenbund, und er öffnete langsam den Reißverschluss seiner Jeans.
Ich warf mein Hemd über das Ende des Bettes und begann mit meiner Hose. Als ich sie und meine Unterwäsche ausgezogen hatte, lag er nackt auf dem Bett und hatte seine Stiefel noch an. Ich zögerte und deutete auf sein Schuhwerk. „Wäre es nicht bequemer für dich, wenn du sie ausziehst?“
Er blickte auf seine Füße hinunter. „Ups.“
Ich lachte und setzte mich zu ihm aufs Bett, während er sich die Stiefel auszog.
Er rollte sich auf mich zu und strich mit seinen rauen Händen über meine Taille und Hüfte. „Du hast einen schönen Körper.“
„Ja?“ Ich drückte mich näher an ihn und presste unsere Erektionen aneinander. „Ich habe deinen schon oft aus der Ferne bewundert.“
„Hast du?“
„Ja. Wenn du in den Laden kamst, hab ich immer zu Peter und Chip gesagt: ‚Finger weg. Er gehört mir.‘“ Ich kicherte. „Auf diese Weise konnte ich dich bewundern, wenn du aus der Umkleidekabine kamst, ohne, dass es komisch aussah.“
Er gluckste. „Kann ich dir ein kleines Geheimnis verraten?“
Ich ließ meine Hände über seine glatte Brust gleiten und seufzte. „Ja, bitte.“
„Ich habe immer versucht, nur an Tagen zu kommen, an denen ich wusste, dass du arbeitest.“
Aufregung machte sich in mir breit. „Wirklich?“
„Äh, ja.“
„Das ist schmeichelhaft.“ Ich erschauderte, als er seine warme Hand zwischen meine Schenkel schob und meine geschwollenen Eier umfasste. Ein Wimmern entkam mir, und ich beugte mich vor, um seine Schulter zu küssen. Er roch so gut; männlich und sauber. Ich wollte einfach nur an seiner Haut lecken und mich an seinem Körper herunterknabbern. Sein Finger berührte mein Loch, und ich stöhnte auf.
„Ich war nur im Wild Poppy Club, weil ich gehört habe, wie du und deine Arbeitskollegen darüber geredet habt, wie gerne ihr dort abhängt.“ Er küsste mich sanft.
„Wirklich?“
„Ja. Ich dachte mir, wenn ich einfach immer wieder dort hingehe, treffe ich dich irgendwann.“
Ich drückte meine Lippen auf eine Stelle unter seinem Kinn. „Ich hatte keine Ahnung, dass du mich überhaupt bemerkt hast.“
„Oh, ich habe dich bemerkt, Stewart.“ Er nahm meinen Mund noch intensiver in Beschlag, seine Zunge schob sich zwischen meine Lippen.
