Der Schlüssel - C. Copper - E-Book

Der Schlüssel E-Book

C. Copper

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Beschreibung

Das Juwel der Zeit wurde gestohlen. Zwei Freunde werden in einen Strudel von Gut und Böse gezogen. Wird das Artefakt nicht zurückgebracht und aus den Klauen der Dunkelheit befreit, wird es keine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mehr geben. Alles wird im Nebel der Vergessenheit versinken. Gibt es eine Chance die Zeit wieder ins Gleichgewicht zu bringen?

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Seitenzahl: 67

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Der Schlüssel

TitelseiteImpressum

Der Schlüssel Das Herrenhaus am Rande eines Waldes galt schon seit ewigen Zeiten als unbewohnt. Die letzten Besitzer waren verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Niemand im einige Kilometer entfernt. Das Haus steht Ihnen gut zur Verfügung, wenn nur wenige verirrte sich jemand in dieser Gegend. Kapitel1 Die beiden Wanderer, die aus dem Wald heraustraten, blieben überrascht stehen. Jack, der Jüngere von den ihnen, Sam und wies auf die baufällige Ruine. "Was meinst du? Sollen wir das Gebäude mal untersuchen? Es ist auf keiner Wanderkarte bekannt, obwohl das Umfeld doch recht annehmbar ist - Wald und sogar ein kleiner See. Da sind bestimmt Fische drin. Wir könnten angeln und abgelegen ist der Ort auch, es stört uns auch niemand. N / a? War sagst du? “ „ Ich weiß nicht! “, Antwortete Sam zögernd. „Dieses verfallene Gemäuer macht einen unheimlichen Eindruck. Wenn uns hier etwas zustößt, findet man uns erst nach Jahren. Ich meine, wir sollten den alten Kasten auf jeden Fall meiden. Hab 'ein ungutes Bauchgefühl. “ „War du immer hast!“ Jack lachte und lief in Richtung See. Sam folgte ihm zögerlich. Er wusste, wenn der Freund sich in den Kopf setzt, war dabei herauskam. Am See warf Jack den Rucksack ab, zeigt sich in den weißen Sand und schaute in die untergehende Sonne. „Es ist herrlich hier!“, Rief er Sam zu. „Nun sag schon: Bleiben wir hier?“ „Nein! Lass uns weitergehen. Ich möchte hier nicht kampieren. Mir ist unheimlich. “Der letzte Satz flüsterte Sam unwillkürlich und entlockte Jack dadurch ein schallendes Gelächter. Immer noch grinsend packte dieser dann in aller Seelenruhe sein Zelt aus und begann mit dem Aufbau. „Komm schon!“, Forderte er. „Stell dich nicht so an! Richte deine Hütte auf, sonst schläfst du am Ende im Freien. “ Sam fügte sich nur widerwillig. Nach einiger Zeit stand auch sein Zelt und bald brannte ein Lagerfeuer. Jack öffnete eine Konserve und erhitzte deren Inhalt in einem Topf. Die Ravioli und die Schinken auf den See, beeindruckt von der Unwirklichkeit des Augenblicks: Die Sonne verschwindet gerade hinter den Bäumen. Kein Lüftchen bewegte die Oberfläche des Wassers. Jack schaute hinüber zur Ruine, die sich kaum vom Wald abhob - in einer Neumondnacht sicher kein besonderes Mysterium. Sam aber zog fröstelnd die Schultern hoch und warnte erneut: „Es ist nicht gut, dass wir hier sind, Jack. Hör auf mich! Lass uns bitte verschwinden! “ „Wenn du das unbedingt willst, dann pack deinen Krempel ein und verzieh dich“, knurrte Jack ärgerlich. „Dein ewiges Unken ist nicht mehr zu ertragen.“ Er stand missmutig auf und kroch in sein Zelt. Auch Sam erhob sich und ein Sternchen nachdenklich in der glimmenden Reste des Feuers. War nur Krieg in den Freund gefahren? Mit gemischten Gefühlen entschied sich diese Nacht zu bleiben. Er zog sich ins Zelt zurück, wenn etwas schnell sein würde, fällt etwas Unvorhergesehenes passierte. Trotz unguter Gefühle fiel er bald in einen tiefen Schlaf und erwachte beim ersten Morgengrauen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für den Vortag entscheiden. Das schwache Licht der aufgehenden Sonne ließ bewegliche Schatten auf der Zeltwand entstehen. Sam zog den Reißverschluss an und lugte in den jungen Morgen hinaus. Der See bot einen freundlicheren Anblick als am Abend. Er verließ das Zelt, betrachtete sich und trat an die Feuerstelle. Es war noch Holz vorhanden, auch entfachte er ein Feuer, um Kaffee zu kochen. Erst dann warf er einen Blick auf Jacks Zelt und wunderte sich: Es steht offen und - wie er feststellte es war leer. Beunruhigt musterte er die nahe Umgebung, können den Freund aber nirgendwo entdecken. „Jack, zeig dich!“, Rief er laut. „Verstecken ist nicht komisch! Lass uns frühstücken! Der Kaffee ist gleich fertig! „ Er Erhielt keine Antwort. Sam schaute zu dem verfallenen Herrenhaus hinüber, weil er meinte, in einer Fensteröffnung einen Lichtschein gesehen zu haben. Das bedeutet, dass dies als Sinnestäuschung nur die Morgenstrahlen der Sonne gestreift hat. Mittlerweile kochte das Wasser. Sam schüttete löslichen Kaffee in zwei Tassen und füllte sie mit dem Wasser auf. Wiederum stand er dann lauschend da und nippte hin und wieder an das dampfende Gebräu. Nichts rührte sich! Hinter einer der Fensterhöhlen huschte ein Lichtschein hin und her. Allerdings flackerte er eher wie eine Kerze.  Sam kämpfte einen schweren Kampf: Sollte die Sache auf den Grund gehen oder nicht? Er war nie einer der Mutigsten gewesen und nur einmal über sich hinaus, als er das Kind eines Nachbarn aus deren brennendem Haus hatte. Damals war keine Zeit zum Nachdenken geblieben, er hatte einfach nur reagiert. Diesmal war es anders: hat der Lichtschein etwas mit Jacks Verschwinden zu tun? Und wenn doch: Weshalb sollte der Freund in Gefahr sein?  Entschloss Sam sich, in der Ruine nach dem Rechten zu sehen. Bewaffnet mit Taschenlampe und Knüppel, näherte er sich dem Gebäude. Mittlerweile wurde das Herrenhaus von der Sonne beschienen, ohne etwas von seiner Düsternis zu verlieren. Der verdächtige Lichtschein war nicht mehr zu sehen. Sam steht unschlüssig vor der Ruine. Wiederum erfasste ihn ein heftiges Gefühl der Furcht. Die Hand, die den Knüppel hielt, zitterte und über den Rücken kroch ihm eine Gänsehaut. Seine Nackenhaare stellten sich auf wie Igelstacheln. Mit heiserer Stimme rief er unter den Fensteröffnungen nach Jack. Er rechnete nicht mit einer Antwort, aber aus dem Inneren des Gemäuers: „Sam, komm zu mir!“ Die Stimme klingt monoton und erinnerte mich an keine Weise an Jack!  Sam gefühlt: Hier war etwas nicht richtig, ganz und gar nicht! Ärgerlich rief er: „Komm 'raus, Jack! Denk nicht, ich fall 'auf deinen Unsinn'. Ich hab 'die Schnauze voll von deinen makabren Scherzen. Ich pack 'meine Klamotten und hau' ab. Frag 'mich sowieso, war mich geritten, mit dir hier über Nacht zu bleiben. “ Er wandte sich um und stapfte in Richtung See. Wie hören Sie erneut von der monotone Stimme: „Komm zu mir!“ Wie unter Zwang änderte Sam die Richtung, um die Ruine zu betrügen und betrat das Gemäuer durch das bröselnde Portal. Eisige Kälte gegen die Dunkelheit, obgleich draußen heller Tag war. Mit Blick auf die große Empfangshalle auf ein imaginäres Ziel zu. Dröhnte unentwegt die Stimme: „Komm zu mir! Komm zu mir! “

Kapitel 2 In der finsteren Halle blieb Sam mit hängenden Schultern und unverändert starrem Gesichtsausdruck nahe der Stirnwand stehen.  Hier lagen Schutt und Steine, die sich im Lauf der Jahrzehnte infolge des einstürzenden Daches angesammelt hatten. An den rissigen Wänden der Halle hingen verquollene Bilder, die – kaum noch erkennbar – vermutlich Männer und Frauen einer einst bedeutenden Familie darstellten. Aber selbst wenn Sam sich nicht in diesem fremdgesteuerten Zustand befunden hätte, die Dunkelheit, die im Raum herrschte, hätte ein Betrachten der Gemälde für ihn unmöglich gemacht. Rechts und links der Schutthalde führte je eine breite Freitreppe in den oberen Stock. Zwischen beiden Treppen öffnete sich nun langsam und quietschend die Wand, das erste wahrnehmbare Geräusch in der Ruine. Grauer Nebel wallte durch die Öffnung, begleitet von fahlem Licht. Er formte sich zu einer Gestalt, die Ähnlichkeit mit einem Hologramm besaß. Ob das Wesen männlich oder weiblich war, ließ sich nicht erkennen. Unversehens fiel die Starre von Sam ab, er zitterte am ganzen Körper. Der Knüppel entglitt seiner Hand und sein Instinkt befahl ihm zu fliehen, solange es noch möglich war. Der Verstand aber führte ihm Jack vor Augen, den er suchen musste. Sam fasste sich also ein Herz und fragte mit bebender Stimme: „Wo ist mein Freund?“ Die Erscheinung schwieg, doch von oben fiel etwas herab und landete vor Sams Füßen – ein Schlüssel. Ohne nachzudenken bückte er sich und nahm ihn auf. Die monotone Stimme in seinem Kopf meldete sich erneut: „Damit nimmst du den Auftrag an! Er lautet: Such das Schloss zu diesem Schlüssel und bring mir das Juwel der Zukunft zurück. Es wurde mir vor langer Zeit gestohlen und befindet sich an einem Ort, der nicht leicht zu erreichen ist. Hast du Erfolg, rette ich deinem Freund das Leben.“ „ Was hindert dich, dir dein Eigentum selbst zu holen?“, wagte Sam zu fragen. „ Dazu fehlt mir die Kraft“, tönte die Stimme emotionslos. „ Aber wie sieht das Juwel der Zukunft denn aus?“, murmelte Sam verzagt. Diesmal erfolgte keine Antwort, nur die Umgebung veränderte sich drastisch. Sam stand plötzlich in dichtem, grauem Nebel. Nicht einmal bis auf die Schuhe hinunter konnte er sehen. Lichtblitze zuckten durch das Grau. Zudem schien es, als schwanke der Boden, auf dem er stand. Tatsächlich bemerkte Sam, dass der Untergrund schwand. Er hing buchstäblich in der Luft. Der Schlüssel in seiner Hand leuchtete pulsierend auf und langsam traten die Umrisse vieler Gestalten aus dem Dunst hervor. Die Wesen trugen graue Umhänge, deren Kapuzen sie tief in die Stirn gezogen hatten. Ihre Gesichter waren nicht zu erkennen. Ohne ihn zu beachten, schwebten sie an Sam vorüber, einer hinter dem anderen, in immer gleichem Abstand.