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Dies ist die kurze aber wahre Geschichte eines Jungen aus dem ein Mann wurde, nachdem er in seinen jungen Jahren ein traumatisches Erlebnis hatte, welches sein Leben von Grund auf verändern sollte. Sie erzählt aus dem Kapitel des Lebens von Andy Wolf, in dem er aus ein paar tragischen Vorfällen Lehren zieht, um es zu vermeiden, Fehler (erneut) zu begehen, und um sich selbst vor Schaden zu bewahren. Von der Flucht aus einem als bedrückend empfundenen Leben hinzu einem Dasein voller innerer Zufriedenheit, Weisheit und Glück. Von Veränderung und harter Arbeit an sich selbst. Das von ihm entwickelte "Regel-Prinzip" hilft Andy dabei, einfach und praktisch orientiert im Leben die richtigen Entscheidungen zu treffen und das Richtige zu tun, um glücklich zu werden. Und es hat nicht bloß sein Leben positiv verändert. Aufrichtigkeit, Besonnenheit, Vernunft und auch etwas Wagemut sind die Werte, die hinter seinen Regeln stehen und die es ihm ermöglichen das Leben nach seinen Vorstellungen zu meistern.
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Seitenzahl: 252
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Chris Cartwright
Der Schlüssel zum Glück
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Der Schlüssel zum Glück
Vorwort:
Der Anstoß
Noch Nicht Genug...
Der lange Weg nach Oben
Steil Bergauf
Die Verantwortung zu helfen
Die Fortsetzung
Die Wahrheit
Impressum neobooks
Dies ist die kurze aber wahre Geschichte eines Jungen aus dem ein Mann wurde, nachdem er in seinen jungen Jahren ein traumatisches Erlebnis hatte, welches sein Leben von Grund auf verändern sollte.
Sie erzählt aus dem Kapitel des Lebens von Andy Wolf, in dem er aus ein paar tragischen Vorfällen Lehren zieht, um es zu vermeiden, Fehler (erneut) zu begehen, und um sich selbst vor Schaden zu bewahren.
Von der Flucht aus einem als bedrückend empfundenen Leben hinzu einem Dasein voller innerer Zufriedenheit, Weisheit und Glück. Von Veränderung und harter Arbeit an sich selbst.
Das von ihm entwickelte „Regel-Prinzip“ hilft Andy dabei, einfach und praktisch orientiert im Leben die richtigen Entscheidungen zu treffen und das Richtige zu tun, um glücklich zu werden.
Und es hat nicht bloß sein Leben positiv verändert.
Es war gar nicht lange her und auch nicht weit weg, da wurde Andy Wolf in einer Vorstadt geboren und wuchs dort mit seinen jüngeren Geschwistern Luna und Ben in der liebevollen Obhut ihres Vaters Frank und ihrer Mutter Kate auf. Es war eigentlich eine ruhige und zum Kindergroßziehen ausgezeichnete Gegend. Sie wohnten in einem gemütlichen Haus mit Einfahrt, Garage und einem kleinen Garten dahinter. Sein Vater Frank war ein Staatsbeamter, Kate war fürsorgliche Mutter und Hausfrau. Andys Schwester Luna war drei, sein Bruder Ben sechs Jahre jünger als er selbst. Zu der Familie zählte allerdings seit geraumer Zeit auch Lexi, ein mittelgroßer schwarz-brauner Hund, den sie allesamt sehr ins Herz geschlossen hatten.
Eigentlich war Andy ein Junge wie jeder andere, auch wenn er vielleicht etwas außergewöhnliche Hobbys und Vorlieben hatte. Er mochte es mit seinem Vater und seinem kleinen Bruder Ben Angeln zu gehen und er liebte es, an Sommerabenden mit seinen Freunden oder seiner Familie zu grillen.
Er mochte Dinge die von Dauer und von Beständigkeit waren.
Andy war in seinen jüngeren Jahren immer recht still, ja vielleicht sogar etwas zurückhaltend. Er war nicht besonders selbstbewusst und auch nicht sonderlich eigenständig, ehrgeizig oder zielstrebig. Angeödet von der tristen Eintönigkeit des Alltags, des Lebens und der traurigen Einsamkeit sehnte er sich nach Veränderung.
Andy Wolf hatte nur wenige Freunde und er hatte auch noch nie eine feste Freundin gehabt. Qualität anstatt Quantität, also lieber wenige, aber dafür gute und echte Freunde war seine Devise. Und ein Freund war für ihn jemand, den er um vier Uhr in der Frühe aus dem Bett klingeln konnte und der dann nur fragte: „Okay, wann und wo?“.
Vertrauen war für Andy mehr eine Wunschvorstellung als ein Gefühl, denn Vertrauen hegte er ausschließlich seinen Eltern und seinen engsten Freunden gegenüber. Er wurde einfach schon zu oft von falschen Leuten oder falschen Freunden enttäuscht oder gar verraten.
Er war schon ein merkwürdiger, aber außergewöhnlicher Typ, doch wenn man ihn erst einmal gut genug kannte, wollte und konnte man auf seine Freundschaft nicht mehr verzichten.
Er wollte aber auch nie etwas erzwingen. Er wartete auf den Wink des Schicksals, denn er schien zu glauben, dass es eine höhere, richtende Macht gäbe, die Glück und Leid gerecht im Leben verteilen würde. Aber er war auch kein Träumer oder gar Visionär, er lebte sein Leben so vor sich hin, wie er es später selbst einmal sagte, doch sagte er auch, das genau das der wahrscheinlich größte Fehler seines Lebens war. Er musste nicht im Mittelpunkt von allem stehen, es genügte ihm vollkommen ein Teil von etwas Größerem zu sein, und das war nur eines der vielen Irrtümer, die er bald selbst einsehen sollte.
Zwar versuchte er stets moralisch Richtig und Vorbildlich zu handeln, jedoch wurde er oft von negativen Gedanken abgehalten.
Die meisten Leute, bzw. eigentlich fast alle, haben Andy immer als sehr verschlossen und in sich gekehrt wahrgenommen, und das stimmte auch, denn er hat sich wirklich ausgesprochen selten jemandem ehrlich gegenüber geöffnet. So hat auch beinahe niemand etwas von seinen Problemen oder Gefühlen erfahren, von seiner zeitweiligen Frustration als Dauersingle, und von den leicht depressiven Phasen seiner Jugend ganz zu schweigen.
Er sah sich als einsamen Wolf.
Aber so war er nunmal; verschwiegen, nachdenklich und in sich gekehrt. Und dabei fühlte er sich miserabel.
In Einsamkeit ist man eben selbst sein größter Feind.
Zudem war er jemand der nahezu ständig von Zweifeln geplagt wurde, und seine innere Hoffnung, nahe der Sehnsucht, nach Veränderung, fing an zu schwinden.
Andy war Pfadfinder. Das war für ihn jedoch kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung. Er lernte und lebte die Tradition zusammen mit seinen Pfadfinderbrüdern, die sich mit der Zeit auch privat immer näher kamen und aus denen wahrhaftig Freunde fürs Leben wurden. Aus der Pfadfinder-Tradition hatte er sich ein Motto herausgesucht, welches er verinnerlichte und auch im zivilen Leben anwandte: „Lebe und lerne“.
Oft hatten die Pfadfinder beisammen gesessen und über ihre Traditionen und Pflichten philosophiert. Andy war das nicht immer recht, aber Leitsätze wie „Der Weg ist das Ziel“ brachten auch ihn zum Nachdenken und ins Grübeln.
Aber eines wusste er sicher: Das Leben in der Natur bildet und festigt den Charakter.
Und obwohl die Pfadfinderei und seine Pfadfinderbrüder ihm das Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit gaben, hatte er auch schon äußerst negative Erfahrungen in der blauen Pfadfinderkluft gemacht.
Auf einer dreiwöchigen Großfahrt in den Sommerferien nach Schweden vor vier Jahren hatte eine Woche vor Abreise eines Abends eine nationalistische, rechtsgesinnte Gruppe ihrem Lagerplatz aufgelauert.
Andys Pfadfindergruppe bestand aus fünf Mann, aus seinem besten Freund Sam, dem guten Schulfreund Tommy, ihrem dunkelhäutigen Gruppenführer Hans und einem weiteren Pfadfinderbruder. Die rechtsgesinnten Glatzköpfe waren ebenfalls zu fünft aber in ihrem Altersdurchschnitt um ein paar Jahre älter. Sie hatten es natürlich auf den dunkelhäutigen Hans abgesehen, und so hatten sie das Lager der Fahrtengruppe bei Nacht eingekreist und mit Parolen und rechten Liedern in Angst und Schrecken versetzt. Nach gefühlten, endlosen Stunden hatte der Terror dann seinen Höhepunkt erreicht, als es kurz vor Sonnenaufgang zu einem kurzen aber brutalen Schlagabtausch zwischen zwei der Glatzköpfe und Hans kam. Andy und die anderen Jungen waren versteinert vor Angst und schockiert über die banale aber brutale Ablehnung des schwarzen Gruppenleiters, der sogar noch den deutschen Namen „Hans“ trug. Der Kampf, wenn man es überhaupt so nennen konnte, beschränkte sich auf die Selbstverteidigung von Hans gegen die brutalen Schläger, doch rasch war Hans handlungs- und kampfunfähig gemacht. Einer der Rechtsradikalen hatte ihn mit einem großen Holzbalken einen heftigen Schlag gegen das Bein versetzt und Hans ging fast wie betäubt vor Schmerz zu Boden. Es geschah alles in Sekundenschnelle, aber noch bevor Hans auf dem Boden aufprallte hatten die Glatzköpfe Reißaus genommen. Gott sei Dank.
Hans wurde ins Krankenhaus gebracht, wo festgestellt wurde, dass sein Bein gebrochen war und er einige schwere Prellungen erlitten hatte.
So musste die Fahrtengruppe wohl oder übel den Heimweg antreten, und das bereits eine Woche vor dem geplanten Ende der Fahrt. Das war so ziemlich das Schlimmste, das Andy jemals erlebt hatte, und es hat ihm auch im Nachhinein noch manch schlaflose Nacht bereitet.
Es gibt eben Dinge oder Erlebnisse, die einen Menschen verändern, nach denen man einfach nicht mehr normal weiter leben kann wie zuvor, und das war ein solches Erlebnis.
Seine zweite Leidenschaft war eine Band, die er vor zwei Jahren mit ein paar Freunden aus seiner frühen Jugendzeit gegründet hatte. Er spielte Gitarre, eher schlecht als recht, aber für die Singerunden der Pfadfinder am Lagerfeuer vollkommen ausreichend. Die Band war auch mehr am miteinander Musizieren und Spaß haben orientiert, und weniger an einer erfolgreichen Karriere, jedenfalls empfand Andy es so.
Andys bester Freund war seit früher Jugend an Sam Pearl gewesen. Bis vor wenigen Jahren lebte Sam mit seinen Eltern in der direkten Nachbarschaft von Andy, sodass sie fast ihre gesamte Kindheit und Jugend gemeinsam verbrachten, doch dann wurde Sams Vater im Dienst versetzt, und so musste Sam mit seinen Eltern einige Kilometer weit wegziehen. Nun gingen Andy und Sam leider nicht mal mehr zusammen auf die gleiche Schule.
Da sich die beiden Freunde nun nur noch sehr unregelmäßig bzw. fast gar nicht mehr sahen, beschlossen sie, sich einmal wöchentlich regelmäßig in der Stadt zu treffen.
An ihrem Lieblingsort, einem historischen Denkmal einer alten Zollstation oberhalb des großen Flusses gelegen, wo sie miteinander ein Bier tranken und ihre Freundschaft pflegten.
Und das taten sie. So wurde der Mittwochabend eine feste Institution in Andys und auch Sams Leben, und um dem alle Ehre zu machen, ließen die beiden Freunde sich nicht einmal von Schnee, Wind, Regen und Kälte abhalten, ihrer Tradition nachzukommen.
In der Schule war Andy kein Überflieger, eher im Gegenteil. Ihm war das stupide Auswendiglernen und Anwenden vieler Fächer einfach zu blöde. Es sollte ein Wunder sein, dass Andy die Schule überhaupt mit dem Abitur abgeschlossen hatte, denn seine Interessen lagen schon immer mehr in den praktischen Dingen und nicht in der Theorie.
Tatsächlich freute sich Andy bereits als kleiner Junge darauf, erwachsen zu werden und das Leben, die Liebe und die schönen Momente in vollen Zügen genießen zu können. Doch die Eskapaden seiner Jugend hatten diese Hoffnungen und Träume in ihm zerstört.
Daraus resultierte eine anfängliche Depression, da Andy von sich selbst und seinem Lebensinhalt enttäuscht war, er hatte einfach höhere Erwartungen vom Leben.
Was hatte er sich als Junge alles erträumt, Dinge zu erleben, Erfahrungen zu machen und einfach glücklich und zufrieden mit sich selbst und seinem Leben zu sein. Davon war er jedoch sehr sehr weit entfernt.
Schüchtern aber bedacht versuchte er sein Leben zu führen, was ihm jedoch nicht in zufriedenstellendem Maße gelang. Es wurde Zeit dass er sein Leben endlich selbst in die Hand nahm auf die Reihe bekam.
Auch die ein oder andere ungewöhnliche Eigenschaft prägte Andy. Zum Beispiel gefiel es ihm nicht, wenn jemand etwas Nettes über ihn sagte oder ihm gar ein Kompliment machte. Gegen Lob ist man machtlos, egal wie banal oder schlicht es auch sein mag.
Er konnte sich, zumindest zum damaligen Zeitpunkt, selbst nicht sonderlich gut leiden und so empfand er es als unangemessen und unangebracht, wenn jemand ihn lobte. Denn er war auf sich selbst und auf seine momentane Lebenssituation alles andere als stolz.
Zwar war er ein guter und treuer Kamerad für seine Freunde und auch seinen Eltern gegenüber war er stets bemüht, aber für sich selbst hatte er nur wenig getan.
Denn er wusste schlicht und einfach nicht, wie und was er anstellen sollte, um glücklich und zufrieden zu sein.
Auch war er streng gegenüber jedermann, aber vor allem zu sich selbst.
Zwar war er jemand, dem es stets egal war, was andere über ihn dachten, doch er schätzte die ehrliche und aufrichtige Meinung seiner Freunde und Familie.
Außerdem mochte er es alleine zu sein, Spazieren oder Joggen zu gehen, Zeit für sich zu haben.
Aber er hasste es für längere Zeit alleine zu sein, sodass die schlechten Gedanken überhand nehmen können. Er mochte es alleine zu sein, aber er hasste die Einsamkeit.
Andy war jemand, der einen stetigen inneren Kampf mit sich selbst auszufechten schien und so immer hin und her gerissen war, dass er gerade so mit sich selbst ins Reine kam.
„Ich denke, also bin ich“ war für ihn ein Kalenderspruch, dem er absolut nichts abverlangen konnte.
Seine Realität sah eher aus wie „Ich denke zu viel, also weiß ich nicht mehr, wer ich eigentlich bin.“
Andy war ein Denker mit durchaus tiefgründigen Gedanken, gleichwohl grübelte er über viele Dinge nach, viel zu viele Dinge, so dass er schließlich nicht mehr wusste, wer, was oder wie er ist oder sein sollte.
Die Daseinsbewältigung machte ihm zu schaffen.
Es war ein trauriges Grübeln, wie das Ertrinken in Selbstmitleid, ohne eine Lösung oder ein positives Ergebnis.
Es schien, dass gänzliche Freude aus seinem Leben schon seit geraumer Zeit verschwunden war, er war wie gelähmt, und das Leben zog an ihm vorbei.
Die Lektion, dass einem das Leben nichts schenkt, sollte er erst noch auf harte und tragische Weise lernen, ebenso wie die Entbehrlichkeit des Einzelnen in der Welt.
Und so quälte er sich von Tag zu Tag mit der inneren Hoffnung, dass in seinem Leben irgendwann etwas Aufregendes, Spannendes oder Schönes passieren würde, was ihn bewegen, verändern oder ihm eine Richtung weisen würde, was jedoch nicht geschah.
Er fühlte sich verloren. Und am liebsten würde er gerne alles hinter sich lassen und seine Geschichte neu schreiben.
Wohin war bloß das Feuer verschwunden, dass früher einmal heiß und Leidenschaftlich in ihm brannte, dass sich nach Abenteuern sehnte?
Aber was war er für ein Typ?
Kompliziert, soviel ist sicher. Beherzt und anspruchsvoll, grundsätzlich misstrauisch, und doch unsicher in seiner selbst. Hoffnungsvoll, wenn auch manchmal zweifelnd. Pragmatisch und doch orientierungslos.
Er war Gefangener seines eigenen Anspruchs und seiner Unzulänglichkeiten.
Geplagt von immer wiederkehrenden, negativen Gedanken und Schuldgefühlen.
Andy war schon irgendwie verkorkst, nicht gerade auf die einfache und angenehme Weise. Ihn plagten häufig Albträume, oftmals mit wiederkehrenden Motiven, was es ihm nicht einfach machte zur Ruhe zu kommen und Schlaf zu finden. Auch fiel es ihm schwer, weil ihm der Tag nie genug war oder ihm nie genug gebracht hatte.
Andy hatte in seinem Leben noch nichts Großes oder Bedeutendes erreicht und das wurmte ihn gewaltig. Selbstvertrauen entsteht durch selbst erlebten Erfolg, und den Begriff „Erfolg“ konnte er in seinem Leben nirgends gerechtfertigt unterbringen.
Zwischen dem was er sein wollte und dem was er zurzeit war lag beinahe eine Unendlichkeit.
Und das schlimmste war: Er sah keinen Silberstreifen am Horizont.
Er fühlte sich innerlich wie ein Versager, was er jedoch niemals jemandem, nicht einmal seinem besten Freund Sam, offen gestand. Infolge dessen war sein Selbstwertgefühl gleich Null. Er konnte und wollte so einfach nicht mehr weiter leben.
Ihn plagte eine spürbare Gefühlslosigkeit, tiefe Niedergeschlagenheit und mehr.
Die Flucht aus dem als bedrückend empfundenen Leben, die Bewältigung seiner Identitätskriese waren die Dinge, die er in den Griff kriegen musste.
Andys Wochenablauf war seit Jahren schon stets der gleiche. In die Schule gehen, den Mittwochabend mit Sam in der Stadt verbringen, eine Bandprobe am Donnerstag und dann ab und zu einen Nachmittag mit seinen Pfadfinderbrüdern verbringen. Viel Abwechslung oder gar Abenteuer gab es für ihn bis dato nicht. Er hatte sich das Erwachsenwerden aufregend und interessant vorgestellt, doch die Realität sah nun ganz anders aus. Und diesen Alltagstrott verabscheute er, weil hier nie etwas passierte.
Ihn langweilte einfach alles in seinem Leben.
Es gingen harte Monate voran, traurige und triste Wochen, kein einfaches oder gar amüsantes Leben. Ermüdet von dem planlosem herumgeirre, auf der Welt allein.
Das waren alles schlechte Rituale, die alltägliche Routine, Angewohnheiten der Verzweiflung, die das Leben, vor allem den Alltag, viel zu sehr negativ bestimmten.
Andy fühlte sich minderwertig, klein, unbedeutend, unvollständig und leer. Es fehlte ihm so viel, sowohl an Erlebnissen und Taten, als auch an Erfahrungen und glücklichen Momenten im Leben.
Und umso mehr er über seine eigenen Fehler und Schwächen philosophierte, umso klarer wurden ihm die Dinge, die ihn tatsächlich bedrückten.
Ihn beschäftigte noch immer die Vergangenheit, er war unzufrieden mit seinem sozialen Umfeld, und er hielt an zu vielen negativen Gedanken und Glaubenssätzen fest.
Zudem hatte er keine Zukunftspläne, keine Perspektive und keine Aussicht auf besserung.
Er hatte keine Ahnung was er mit seinem Leben anfangen sollte.
Außerdem zweifelte er viel zu oft an sich selbst.
Und das löste Wut, Angst und Schuldgefühle aus, die er in irgendeiner Form immer an sich selbst anprangerte.
Zerfressen von Selbstvorwürfen und Schuldzuweisungen an sich selbst, eben für all diese Dinge, die ihn plagten. Verlust- und Versagensängste, Minderwertigkeitskomplexe und Vertrauensprobleme, soweit konnte er sich mit der Zeit selbst diagnostizieren.
Und das war ein Teufelskreis, den er nicht aus eigener Kraft heraus durchbrechen oder überwinden konnte. Er war in ein sehr tiefes Loch gefallen und kam aus eigener Kraft nicht wieder heraus. Ob er wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen könne, wusste er nicht, doch war es eben jene 180 Grad wende die er in seinem Leben anstrebte.
Kurzum: Andy war mit seinem Lebensinhalt überaus unglücklich.
Das einzige, so schien es, was er hatte und was ihm gewiss war, war die Sehnsucht nach Unerreichtem und die Hoffnung, dass sich eines Tages alles bessern würde.
Aber hoffen ist nunmal kein Plan,...
Er musste es auf Kurz oder Lang irgendwie schaffen, seine zwielichte Selbstunterdrückung, bzw. die seiner Gedanken, umzuwandeln und endlich beginnen, sich selbst zu entfalten und sein Leben zu ordnen und auf die Reihe zu bekommen.
Auf Reisen lernt man andere, aber vor allem sich selbst am besten kennen, soviel wusste er als Pfadfinder und leidenschaftlicher Abenteurer. Man lernt die Welt und neue Kulturen kennen und verstehen, man erweitert seinen Horizont und öffnet sich für Neues.
Er wollte die Welt sehen, Erfahrungen machen und so herausfinden, wer er eigentlich ist und was er in seinem Leben eigentlich will. Denn er wusste, dass Reisen der Schlüssel zur eigenen Seele war.
Und doch er hatte einfach schon zu viel Schlechtes erlebt, um unbedacht und gleichwohl optimistisch in die Zukunft blicken zu können. Er hatte gelernt, dass manche Leute schnell mal vergessen, dass andere auch Menschen sind.
Außerdem mangelte es ihm schlicht und einfach an neuen Perspektiven im Leben. Er war mit der Gesamtsituation unzufrieden, aber hatte weder einen Plan, noch Motivation und keinen Ansporn, um etwas Höheres und Besseres für sich selbst anzustreben und zu erreichen.
Er lebte scheinbar, doch unbewusst nach dem Motto: Wer nichts riskiert, kann auch nichts verlieren.
Veränderungen, die von einem selbst aus kommen, sind meistens richtig und gut, doch wusste Andy nicht einmal, wo er mit seiner eigenen Veränderung anfangen sollte. Er war einfach mit der gesamten Situation so unzufrieden, dass es ihm nahezu unmöglich erschien, sich aus eigener Kraft heraus zu verbessern.
Negative Veränderung, die meistens von anderen, also von außerhalb eines jedem selbst kommen, hatten ihn an einen Punkt der Frustration gebracht, in dem ihm schließlich eine elementar wichtige Maxime klar wurde:
Es war eines Tages in der Schule, an einem Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr. Andy hatte nur noch eine Doppelstunde seines Leistungskurses Biologie zu überstehen, bevor er sich dann am frühen Abend traditionell mit seinem besten Freund Sam in der Stadt auf ein bis zwei Bier treffen würde. Die Klausurphase stand kurz bevor, und so beharrte jeder Lehrer darauf, dass die Schüler gerade jetzt Leistungen erbringen und lernen sollten, schließlich waren die Klausurnoten wichtig für die Versetzung in das letzte Schuljahr und für das Abiturzeugnis.
Zu Beginn der Stunde fragte der Lehrer die Hausaufgaben ab, die Andy aus Faulheit und Trotz mal wieder nicht gemacht hatte. Insgesamt waren es vier Schüler ohne Hausaufgaben, und jeder von ihnen, außer Andy, versuchte den Lehrer mit der besten Ausrede zu beschwichtigen.
Andy hatte bereits vor Jahren damit aufgehört, sich Ausreden einfallen zu lassen, warum er denn die Hausaufgaben nicht erledigte. Ihm war das System der Bildung allgemein ein großes Ärgernis, denn in seinen Augen war es alles andere als zukunftsorientiert.
Er pflegte zu sagen: „Die Kinder von heute werden in Schulen von gestern, von Lehrern von vorgestern mit Methoden aus dem 19. Jahrhundert auf die Probleme der Welt von Morgen vorbereitet.“
Das konnte ja gar nicht funktionieren…
Es war ihm einfach unrecht seine Freizeit mit langweiligem Schulstoff zu füllen, und das wusste mittlerweile auch fast jeder der Lehrer, die seine schlechte Arbeitshaltung zwar missbilligten, sie aber auch nicht ändern konnten.
Der Biologielehrer ging jedoch nicht auf die Ausreden der Schüler oder Andys Schweigen ein, sondern er ließ ein Donnerwetter los und mit einem Mal verstummte der ganzeRaum.
Dann sagte der Lehrer ruhig aber mit Nachdruck in einem ernsten Ton: „Bringt mir keine Ausreden, bringt mir Ergebnisse!“ und dann fuhr er mit dem Unterricht wie gewohnt fort. Es war zwar nicht Andys Lieblingslehrer gewesen, der zugleich der Einzige war, von dem er Ratschläge oder Aufgaben annahm, aber dieses Mal war er fasziniert von der Aussage und der Wirkung, die der Lehrer mit nur wenigen Worten erzielte.
Nach der Schule hörte Andy die Worte noch immer in seinem Kopf herumschwirren, wie eine Parole. Und je mehr er über sie nachdachte, desto mehr gefielen sie ihm. Und das erzählte Andy seinem Freund Sam noch am selben Abend in der Stadt bei ihrem wöchentlichen Treffen. Auch Sam war für kurze Sprüche mit hohem Wahrheitsgehalt immer sehr gut zu haben, und so amüsierten sich die beiden Freunde darüber.
Dieser rege und herzliche Austausch mit Sam war für Andy eigentlich immer der Höhepunkt der Woche, denn sie alberten nicht sinnlos herum oder sprachen über Banalitäten, sondern der Mittwoch eignete sich hervorragend zum Reflektieren der letzten Woche und dazu, sich gegenseitig mit Rat und Tat zu unterstützen. Es war also niemals bloß ein freundschaftliches Treffen, sondern eigentlich hatte auch fast jeder Mittwochabend ein Fazit, dass Andy und Sam weiter brachte.
So kam es bald, dass es nicht lange dauerte, bis Andy sich schließlich selbst dabei ertappte, wie er diese Worte nur ein paar Tage später zu jemandem sagte. Es war Tommy, ein Freund aus der Schule und Pfadfinderbruder der es mal wieder versäumt hatte, seinen Aufgaben und Pflichten bei den Pfadfindern nachzukommen. Andy war empört über Tommys Unzuverlässigkeit, denn er wusste, dass Rechte und Pflichten immer nur miteinander einher gehen, und so wurde Andy laut und auch etwas ausfallend seinem Freund gegenüber. „Du Sklaventreiber“, erwiderte der vergessliche und etwas tollpatschige Tommy scherzhaft und ein wenig verständnislos. Doch Andy war das nun zu viel und er brach los: „Das sind ganz einfach die grundlegenden Regeln des Miteinanders hier bei uns! Richte auch Du dich danach!“
Ein Moment der Stille trat ein. Tommy sah ein, dass er Mist gebaut hatte und sagte dann einsichtig: „Ja,.. Ja. Es kommt nicht wieder vor.“ Das genügte Andy vorerst.
Am Abend dann zuhause war Andy immer noch gefesselt von der Auswirkungskraft der paar weise gewählten Worte. Und so schrieb er diesen kleinen Satz auf, in einem kleinen schwarz-roten Notizbuch, damit er ihn nie wieder vergessen konnte.
Am folgenden Tag war Andy an der Reihe mit dem Familienhund Lexi Gassi zu gehen. Ihm war unwohl bei dem Gedanken daran, dass seine Mutter Kate den Hund oft ohne Leine frei laufen ließ. Er hatte immer gerne die direkte Kontrolle über alles. Und so ging er mit Lexi die gewohnte Strecke, durch die blühenden Felder in Richtung des kleinen Waldes.
Bald bogen sie in ein Waldstück ein, in dem es recht düster und moderig war, und es kam trotz der strahlenden Sonne am Himmel kaum ein Lichtstrahl durch die Baumkronen hindurch. Andy war immer schon ein bisschen paranoid gewesen und so erschrak er bei manchem Geräusch, das aus dem Wald kam. Mit seinem geübten Adlerauge war er es gewohnt, Geräusche schnell einem Ort oder der Quelle zuzuordnen, den er vor sich sah um so die Lage schnell erkennen und einschätzen zu können.
Vorsicht ist besser als Nachsicht dachte er. Das hatte er bereits aus dem Vorfall in Schweden gelernt, und so setzten sie ihren Weg durch den Wald achtsam fort. Zwar war Andy bis dahin in heimischen Gebieten nie ernsthaft in Gefahr geraten, aber das konnte ja auch durchaus an seiner Vorsicht liegen.
Doch plötzlich hörte Andy ein hysterisches Bellen hinter ihnen und drehte sich erschrocken um. Da sah er einen weißen Pitbull auf seinen Hund und sich zu rennen, schnell und zielstrebig wie ein Pfeil. Ein Besitzer war weit und breit nicht zu sehen. Instinktiv begann Andy in die andere Richtung zu laufen, fest entschlossen zu entkommen.
Lexi folgte ihm rasch, doch Andy wurde schnell klar, es war aussichtslos. Kein Ausweg. Und der Pitbull holte auf. Er überlegte in voller Panik „auf einen Baum?- Nein, dort bekomme ich Lexi nicht rechtzeitig in Sicherheit.... Oder sollte ich eine Begegnung der beiden Hunde zulassen, vielleicht wäre ja nichts weiter passiert, aber NEIN! lieber schnell weg, sicher ist sicher“.
Doch nun war es zu spät, der Pitbull war nur noch wenige Meter von ihnen entfernt und instinktiv war Lexi in Kampfhaltung gegangen, willens sich und Andy zu verteidigen. Doch das wollte Andy auch. Er wollte seinen geliebten Hund beschützen. Der Pitbull war etwas größer als Lexi und wegen seines enormen Mauls war der unvermeidbar bevorstehende Kampf von vorneherein entschieden. Dann stürzten die beiden Hunde kläffend aufeinander ein, zähnefletschend und knurrend, die Haare in Nacken und Rücken aufgerichtet und die Ohren angelegt, schnappten sie nacheinander. Andy wusste vor lauter Entsetzen nicht, was er tun konnte. Es war grausam anzusehen, wie der Pitbull Lexi zurichtete. Und da lief Andy instinktiv zu den Bäumen, fest entschlossen einen starken Ast zu finden und diesen dem Pitbull über den Schädel zu ziehen, um den Kampf zu beenden. Mit ungeahnter Kraft brach er einen Ast in Augenhöhe von einem nahe stehenden Baum ab, und seine Entschlossenheit, in den Kampf der beiden Hunde einzugreifen, wich einem unermesslichen Hass. Es fühlte sich für ihn so an, wie ein Flashback nach Schweden.
Doch bevor Andy die beiden kämpfenden Hunde wieder erreicht hatte, erklang plötzlich ein schriller Pfiff aus der Ferne. Das musste der Pitbull Besitzer sein. Denn als wäre es selbstverständlich, ließ der Pitbull von der verwundeten Lexi ab und rannte in die Richtung, aus der er gekommen war.
Andy hatte Todesangst um Lexi gehabt, als er den Kampf nur beobachten konnte.
Lexi war schwer verwundet, blutend lag sie auf dem Waldboden und winselte. Eine große Wunde klaffte an ihrem Hals und an ihrer rechten Schulter, sie war gänzlich unfähig sich zu bewegen. Sofort zog Andy seine Sweatshirtjacke aus und wickelte sie um seinen verletzten und vor Schmerz jaulenden Hund. Dann nahm er Lexi in seine Arme und rannte nach Hause so schnell er nur konnte. Während er lief, hatte er nur zwei Gedanken: Wird Lexi durchkommen? Und wie hätte er das nur verhindern können?
Der Heimweg schien endlos lang zu sein. Er wollte einfach kein Ende nehmen und Andy hatte das missmutige Gefühl, dass sich Lexis Zustand rapide verschlechterte, und so rannte er, als ob die Höllenhunde hinter ihm her gewesen wären. Endlich Zuhause angelangt, fuhren Frank und Kate mit Lexi sofort zum Tierarzt. Das waren die schlimmsten Stunden für Andy. Er machte sich selbst Vorwürfe: „Wie hätte ich das nur verhindern können?!
Warum war der Pitbull Besitzer nur so fahrlässig? Warum war niemand zufällig in der Gegend gewesen, der ihnen hätte beistehen können und warum war der Besitzer überhaupt nur so weit weg gewesen? Das konnte doch alles kein Zufall gewesen sein...“
Er war immer noch sehr aufgebracht und nun, da er einen Moment lang zur Ruhe kam, übermannten ihn Schuldgefühle und Wut. Zudem musste Andy feststellen, dass er zitterte wie Espenlaub. Das war wohl der Schock, der ihm noch immer in den Knochen steckte. Also versuchte Andy, sich selbst zu beruhigen, indem er sich selbst laut in Gedanken sagte: „Du hast getan, was du konntest, und Lexi wird es schaffen sich von den Verletzungen zu erholen.“ Doch so oft er es auch wiederholte, er konnte es nicht wirklich glauben. Der Vorfall ließ ihn einfach nicht los. Er konnte, so sehr er sich auch bemühte, keinen anderen Gedanken fassen, und sobald er die Augen schloss, sah er wieder den Pitbull, wie er beißend und knurrend über Lexi stand. Und so beschloss er, den Pitbull und seinen Besitzer zur Rechenschaft zu ziehen für das, was sie Lexi und ihm angetan hatten.
Körperlich war Andy zwar unversehrt, aber im Geiste war er wirklich sehr mitgenommen. Es hätte ihm gar nicht schlechter gehen können, selbst wenn der Pitbull ihn angegriffen hätte, dachte er.
Denn körperliche Wunden heilen schneller als seelische.
Als Andy seine Gedanken langsam wieder sammeln konnte und das Zittern aufgehört hatte, stand eine Sache von nun an für ihn fest: „Ich gehe nie mehr ohne Messer aus dem Haus“. - Regel Nummer 1.
Denn hätte er sein Pfadfindermesser bei sich gehabt, hätte er zwischen die kämpfenden Hunde gehen und den Kampf beenden können, so dachte er. Es war zwar ein schon älteres, eher kleines Messer, dass Andy einmal von seinem Vater geschenkt bekommen hatte. Ein Werkzeug und kein Bärentöter mit Blutrinne.
Auf Pfadfinderfahrten hatte er damit schon vieles getan. Essen zubereitet, Holz gemacht, Dosen geöffnet und nahezu alles andere.
Zwar achtet und schützt der Pfadfinder alles Leben, aber in einer Situation der Notwehr, war er nicht zum ersten mal bereit zu Handeln.
Das wäre zwar auch eine äußerst schwierige und moralisch fragwürdige Situation gewesen, aber er hätte nicht nur untätig daneben stehen müssen, vollkommen ohne Kontrolle und ohne Einfluss auf den Ausgang des Kampfes, sondern er hätte die Wahl gehabt, um eine, wenn auch sehr schwierige Entscheidung treffen zu können. Die in ihm aufflammende Erinnerung an das traumatische Erlebnis in Schweden bestärkte seinen gefassten Entschluss nur noch mehr.
Nach wenigen Stunden rief Frank zu Hause an und meldete, dass Lexi über den Berg sei. Die Verletzungen waren Gott sei Dank nur oberflächlich und sie könne noch am selben Tag wieder mit nach Hause kommen. Andy war heilfroh, als er erfuhr, dass es seinem geliebten Hund einigermaßen gut ging, denn insgeheim hatte er mit dem Schlimmsten gerechnet.
„Hoffe das Beste, aber erwarte stets das Schlimmste“ war einer der wenigen Philosophien, die Andy damals hatte. Und so berichtete er seinen beiden Geschwistern voller Erleichterung, dass es Lexi den Umständen entsprechend gut gehe und sie bald wieder zu Hause sein würde.
Am Abend lag Andy noch lange Zeit wach im Bett und dachte über die Geschehnisse des Tages nach. Es ließ ihm einfach keine Ruhe, er konnte und wollte auch nicht einschlafen. Er war aufgewühlt und aufgebracht. Erst allmählich kam sein kühler Kopf zurück, und dieser hatte mit dem Tage noch nicht abgeschlossen. Er musste noch irgendetwas tun.
Aber was? Nach einigem hin und her entschied sich Andy, vorerst nur die Dinge aufzuschreiben, die er aus dem Vorfall gelernt hatte. Er nahm sich das kleine rot-schwarze Büchlein zur Hand und schrieb auf:
