Der Tanz - David Boventer - E-Book

Der Tanz E-Book

David Boventer

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5,99 €

Beschreibung

Mit dem Messer in der einen Hand und den Arm um die Taille seiner Tanzpartnerin. Der Boden ist uneben, voller Dornen, Steine und wilder Blumen, die bis zum Kronleuchter des Saals ihre Köpfe strecken. Ein starkes Licht umfängt die Tanzenden und tosender Applaus umfängt sie zusammen mit Musik, die fließt wie ein Strom, der niemals versiegt.

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Seitenzahl: 17

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Inhaltsverzeichnis

Prolog

Erster Akt – vom Dasein

Zweiter Akt – der Vogelruf

Dritter Akt – die Erinnerung

Vierter Akt. Die Freiheit.

Fünfter Akt – Ausweg

Prolog

Der eigentliche Strom

die Magmastimme der Sternenränder

ist die Unstimmigkeit der Zeit

sie spricht in erfrorenen Sonnen

Wieviel Meter vorwärts bewegt sich die Blume im Wind, wie weit kommt ein Mensch, der sich im Tanz dreht?

Mit dem Messer in der einen Hand und den Arm um die Taille seiner Tanzpartnerin. Der Boden ist uneben, voller Dornen, Steine und wilder Blumen, die bis zum Kronleuchter des Saals ihre Köpfe strecken. Ein starkes Licht umfängt die Tanzenden und tosender Applaus umfängt sie zusammen mit Musik, die fließt wie ein Strom, der niemals versiegt.

Das Flüstern der Bäche, das Tosen der Ozeane und die Zärtlichkeit des Blatts, das taumelnd zum Boden fällt. Der heulende Orkan des Gezeitenorchesters ruft, während der Atem der Töne die Tanzenden in das Leinen ihres Glücks hüllt. Silbern blinkt die Klinge und abgrundtief ist der Schmerz aber bis zum blassen Horizont der Erwartung bewegen und wiegen sich Raphael und Delilah.

Delilah hat Samson nicht vergessen und dreht sich durch die Weltkulisse mit Erinnerung und dem Willen der augenblicklichen Bewegung durch den Nebel, der langsam aufsteigt, um feine Tropfen auf ihren Gesichtern zu zeichnen.

Die Zeit ist den Silberschlingen entkommen, die Augen haben sich geweitet, der Mensch hat seine Melodie in eine fortwährende Sinfonie ohne Anfang und Ende geschmiedet.

Alles scheint wie ferne Vergangenheit, was Raphael erlebte. In einer Zeit ohne Delilah.

Das Wissen hat die Amphore gesprengt und sich in der Abgeschiedenheit der menschlichen Burg eingerichtet.

Wie leicht nun alles scheint, was verging und die Schöpfung der Humanoiden bis in die Grundfesten erschütterte. Wieviel Tränen sind in den Kristallen der Erinnerung wie Reflexe verewigt?

Die Tanzenden haben in die Pandorabüchse gestarrt, das Panoptikum des Elends und der Niedertracht in der ewigen Halle des Gedenkens als Kinder mit schreckensgeweiteten Augen betrachtet, bis sie sanft aufgeweckt wurden.