Der Tulpenbaum (Kurzgeschichte, Liebe) - Karin Kitsche - E-Book

Der Tulpenbaum (Kurzgeschichte, Liebe) E-Book

Karin Kitsche

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Beschreibung

Liebe überdauert alle Zeiten

Beginnend in den 20er Jahren erzählt die Autorin von der Liebesgeschichte ihrer Großeltern und von jenem Tulpenbaum, der die beiden und ihre Nachfahren begleitet. Mitten in den Wiesen und Feldern stand er einst. Längst ist dieses Idyll schmucken Häusern gewichen. Der Baum aber lebt und blüht jedes Jahr aufs Neue und bewahrt die Geheimnisse der Menschen, die sich unter seinem Blätterdach treffen. Und wer seinem Rauschen lauscht, kann sie hören ...

Über booksnacks
Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? Wie toll wäre es, da etwas Kurzweiliges lesen zu können. booksnacks liefert dir die Lösung: Knackige Kurzgeschichten für unterwegs und zuhause!

booksnacks – Jede Woche eine neue Story!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Kurz vorab

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie schön, dass du dich für diesen booksnack entschieden hast! Ich möchte dich auch gar nicht lange aufhalten, denn sicher hibbelst du der folgenden Kurzgeschichte schon voller Freude entgegen.

Aber ich möchte dir vorab ganz kurz die wichtigsten Merkmale einer Kurzgeschichte in Erinnerung rufen:

Der Name ist Programm: Alle Kurzgeschichten haben ein gemeinsames Hauptmerkmal. Sie sind kurz.

Kurz und knapp sind auch die Handlung und die erzählte Zeit (Zeitsprünge sind eher selten).

Ganz nach dem Motto

»

Einleitungen werden total überbewertet

«

fallen Kurzgeschichten meist sofort mit der Tür ins Haus.

Das zweite Motto lautet

»

Wer braucht schon ein Happy End?

«

Also bereite dich auf einen offenen Schluss und/oder eine Pointe am Ende der Geschichte vor. Das Geheimnis dahinter: Kurzgeschichten sollen dich zum Nachdenken anregen.

Versuch deine Neugier zu zügeln, denn auch für die Beschreibung der Charaktere und Handlungsorte gilt

»

in der Kürze liegt die Würze

«

.

Die Aussage des Textes ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich

. Hier bist DU gefragt, um zwischen den Zeilen zu lesen und deine persönliche Botschaft aus der Geschichte zu ziehen.

Jetzt bist du gewappnet für unseren literarischen Snack. Und findest du nicht auch, dass man diesen gleich noch mehr genießen kann, wenn man weiß was drin ist?

Viel Spaß beim Booksnacken wünscht dir

Stephanie Schönemann

Programmleitung dp DIGITAL PUBLISHERS

Über die Kurzgeschichte

Liebe überdauert alle Zeiten. Beginnend in den 20er Jahren erzählt die Autorin von der Liebesgeschichte ihrer Großeltern und von jenem Tulpenbaum, der die beiden und ihre Nachfahren begleitet. Mitten in den Wiesen und Feldern stand er einst. Längst ist dieses Idyll schmucken Häusern gewichen. Der Baum aber lebt und blüht jedes Jahr aufs Neue und bewahrt die Geheimnisse der Menschen, die sich unter seinem Blätterdach treffen. Und wer seinem Rauschen lauscht, kann sie hören ...

Impressum

Erstausgabe August 2017

Copyright © 2017, booksnacks,

ein Imprint der dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH

Made in Stuttgart with ♥

Alle Rechte vorbehalten

ISBN 978-3-96087-193-4

Titel- und Covergestaltung: Sarah Schemske

unter Verwendung eines Motivs von © Deanne/fotolia.com

Korrektorat: Daniela Pusch

Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Sämtliche Personen und Ereignisse dieses Buches sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, ob lebend oder tot, wären rein zufällig.

Der Tulpenbaum

Karin Kitsche

Bleib liegen, du bist mein Kind und musst jetzt schlafen.“ Mit sanftem, aber bestimmtem Druck zwang das kleine Mädchen ihr Kätzchen auf das Leinen zurück. „Anna? Anna wo bist du? Komm meine Kleine, du musst mir helfen.“ Mit diesen Worten zog Bruno seine Tochter von der Pappschachtel und dem darin liegenden Kätzchen fort. Seinen schnellen Schritten über den Hof konnte das Kind kaum folgen und so rannte es an der Hand des Vaters zwischen Hauswand und Staketenzaun entlang, hinaus über die Straße und schließlich auf die Dorfkneipe zu. In der Gaststube angekommen, hob er sie auf den Stammtisch hinauf, strich ihr die wilden schwarzen Locken aus dem Gesicht und bat: „Sing uns ein Lied, ein schönes Lied, mein Engel.“

Anna kannte die Männer, die hier am Sonntagnachmittag zusammensaßen, ein, zwei Biere tranken, über die Ernte und die schwere Arbeit im Bergbau schwatzten. Doch jetzt waren diese Männer mit den vom Wetter gegerbten Gesichtern und den schwieligen Händen still. Erwartungsvoll sahen sie zu Anna hinauf. Sie schob den Träger der Schürze auf die Schulter und begann mit ihrer glockenhellen und reinen Stimme „Vom Himmel hoch da komm ich her“ zu singen.