Der Türke: das Original - Ihsan Acar - E-Book

Der Türke: das Original E-Book

Ihsan Acar

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Beschreibung

Was bewegt Türken wirklich? Wir leben nebeneinander, wir arbeiten miteinander, wir gehen gerne in türkische Lokale – aber wissen wir, was Türken wirklich bewegt?  Was sie denken, was sie fühlen, was ihnen wichtig ist? Etwa der Sonntag, in der Türkei zweifelsohne der schönste Wochentag. Aber hierzulande? Die Geschäfte geschlossen, die Straßen wie leergefegt. Einfach öde! Wo bleibt da die Geselligkeit, die Lust am Diskutieren? Ihsan Acar schildert so liebe- wie humorvoll, was passiert, wenn »Deutschländer« Urlaub in der alten Heimat machen, warum junge Türken stundenlang mit dem Auto scheinbar ziellos durch die Gegend fahren, wieso Grillen zum Lebensgefühl gehört, wie Ehen arrangiert werden oder auch nicht, und warum Istanbul die schönste Stadt der Welt ist.

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EPUB
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Seitenzahl: 110

Veröffentlichungsjahr: 2010

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Ihsan Acar

Der Türke: das Original

Deutscher Taschenbuch Verlag

Originalausgabe 2007© Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, MünchenDas Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist nur mit Zustimmung des Verlags zulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.Rechtlicher Hinweis §44 UrhG: Wir behalten uns eine Nutzung der von uns veröffentlichten Werke für Text und Data Mining im Sinne von §44 UrhG ausdrücklich vor.eBook ISBN 978-3-423-40446-4 (epub)ISBN der gedruckten Ausgabe 978-3-423-20961-8Ausführliche Informationen über unsere Autoren und Bücher finden Sie auf unserer Website www.dtv.de

Inhaltsübersicht

Vorwort

Heiraten – die verschiedenen Schwierigkeitsgrade

Der Import-Bräutigam

Selbständigkeit auf Türkisch

Urlaub in der Heimat

Der Türke und sein Auto

Die Grillsaion ist eröffnet

Hindernisse beim Einkaufen

Eine lohnenswerte Zielgruppe

Die diskriminierten türkischen Kinder

Fußball – mehr als nur ein Sport?

Verrücktes Fernsehen – verrückt nach Fernsehen

Turkey … 12 points!

In der Moschee

Erst fasten, dann feiern

Ansichten eines Neu-Deutschländers

Nach dem Sport

Im Teehaus trinkt man nicht nur Tee

Ein Stück Heimat

Das Missverständnis

Peinliche Situation im Wartezimmer

Wo sind wir denn hier?

Sezen Aksu und Istanbul

Und jetzt?

Vorwort

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie bekommen Besuch. Ihr Gast geht ins Wohnzimmer und nimmt Platz. Sie sagen nichts. Ihr Gast sagt auch nichts.

Sie gucken nicht in die Richtung Ihres Besuchers. Und auch er sieht ständig nur auf den Boden. Sie finden nichts, was Sie Ihrem Gast sagen könnten. Sie wollen vielleicht das Gespräch eröffnen, quälen sich, aber es kommt nichts. Ihrem Gast geht es genauso.

Je länger Sie sich nichts sagen, desto unerträglicher wird die Situation für beide Seiten.

Seit Anfang der 60er-Jahre leben Türken in Deutschland, die sogenannten Deutschländer. Ein Großteil der Deutschländer ist noch immer nicht integriert.

Mag sein, dass sie sich zu wenig darum bemühen. Aber hat der Gastgeber nicht auch einen Part zu erfüllen? Liegt es nicht auch an ihm, wenn der Gast sich nicht wohl und auch nach fast einem halben Jahrhundert immer noch als Gast fühlt?

In diesem Buch finden Sie eine Menge Informationen über den Deutschländer, sein Leben, sein Denken, seine Hobbys, seine Stärken, seine Schwächen.

Machen Sie sich mit diesem Wissen auf den Weg und locken Sie den Deutschländer aus der Reserve. Sie werden sehen:

Wenn Sie einen Schritt machen, macht er zwei.

Heiraten – die verschiedenen Schwierigkeitsgrade

Ein großer Unterschied zwischen türkischen und deutschen jungen Erwachsenen besteht hinsichtlich ihrer »Heiratswilligkeit«.

Deutsche Heiratskandidaten denken vor dem Eheschluss an den Schluss der Ehe. Die Behörden- und Gerichtsgänge, Anwalts- und Unterhaltskosten im Falle einer Scheidung schrecken sie ab. Und diejenigen, die als Erwachsene auf die Welt kamen und sowieso keine Kinder mögen, sehen erst recht keinen Sinn in der Ehe. (Na gut, die Ehe ist in Westeuropa schon lange keine unabdingbare Voraussetzung mehr für Nachwuchs.)

Ganz anders sieht es bei den Türken aus. Sowohl türkische Mädchen als auch Jungen haben es sehr eilig. Sie wollen heiraten, Verantwortung übernehmen, Kinder bekommen. Aussprüche wie »Kinder sind viel zu teuer!« oder »Die kleinen Gören quengeln doch nur herum!« gibt es bei den Türken nicht. Nachwuchs ist immer willkommen. Mit der eigenen Familie wollen junge Türkinnen und Türken den entscheidenden und endgültigen Schritt in die Welt der Erwachsenen tun.

Doch der Weg in die Ehe kann für die türkischen Heiratskandidatinnen und -kandidaten ein sehr steiniger werden – je nachdem, für welchen man sich entscheidet.

Um den Gesamtkomplex zu verstehen, müssen Sie zunächst einmal wissen, dass bei türkischen Eheschließungen nicht nur Braut und Bräutigam, sondern alle Mitglieder beider Familien miteinander verheiratet werden. Die Familien spielen vor und nach der Hochzeit eine ganz wichtige Rolle. Wenn sich die Familien bereits kennen und gut miteinander auskommen, dürfte die Eheschließung unproblematisch verlaufen. Doch wenn die Familien noch nicht miteinander vertraut sind, sind Schwierigkeiten nicht ausgeschlossen. Was den Eltern der Braut gefällt, könnte den Eltern des Bräutigams nämlich gewaltig stinken.

Beispiel 1: Das Paar bezieht eine Wohnung in unmittelbarer Nähe der elterlichen Wohnung des Mannes. Prompt sind die Eltern der jungen Frau beleidigt und fühlen sich ausgeschlossen.

Beispiel 2: Die Mutter des frisch gebackenen Ehemannes bekommt mit, dass das junge Paar öfter mal bei der Familie der Schwiegertochter vorbeischaut, während sie selbst nur einmal in der Woche besucht wird. Gut möglich, dass sie auf die Barrikaden geht und eine mittelschwere Krise herbeiführt.

Beispiel 3: Das Paar will übers Wochenende wegfahren und bittet seine Mutter, das sechs Monate alte Baby zu versorgen. Wenn das zweimal hintereinander passiert, steht ihre Mutter auf der Matte und moniert, dass auch sie ein Recht darauf hat, das Enkelkind zu hüten.

Um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen und die Reibungsflächen so klein wie möglich zu halten, ist es ratsam, sich für die einfache Heiratsmethode zu entscheiden.

Heiraten – die einfache Variante

Mit der einfachen Methode des Heiratens hat man wenig Stress und braucht sich keine Vorhaltungen der Eltern anzuhören, wenn die Ehe letztlich nicht so gut funktioniert.

Sobald der Sohn ein heiratsfähiges Alter von 19, 20Jahren erreicht hat, sprechen die Eltern Empfehlungen aus. Manche sonntags beim Frühstück, andere jeden Abend beim Fernsehen. Natürlich kommen als Kandidatinnen nur Töchter aus befreundeten Familien in Frage, und eigentlich auch nur solche, deren Familie aus derselben Region in der Türkei stammt wie man selbst.

Vater: »Was hältst du von Ahmets Tochter?«

Mutter: »Ich habe am Samstag auf der Hochzeit von Ali und Fulya ein Mädchen gesehen. Die wäre genau richtig für dich.«

Der Sohnemann errötet, murmelt etwas in den nicht vorhandenen Bart und tut aus Verlegenheit so, als ob er kein Interesse hätte.

Vater: »Dann heirate die Tochter von unserem Mieter in der Türkei.«

Mutter: »Oder die Tochter von Tante Ayse. Die hat grüne Augen und ist so groß wie ein Model.«

Zum Leidwesen der Eltern befolgen nur wenige Söhne ihre Ratschläge und heiraten ein Mädchen aus diesem reichhaltigen Angebot. Die meisten Söhne suchen ihre Lebenspartnerin selbst aus. Sobald der angehende Bräutigam seine Wahl getroffen hat, redet er mit seiner Mutter, die dann ihrerseits dem Vater berichtet. Das direkte Vater-Sohn-Gespräch findet in diesen Fällen so gut wie nie statt.

An dieser Stelle sollte gesagt werden, dass bei der Grundsteinlegung einer Ehe immer die Seite des Bräutigams die Initiative ergreift. Töchter werden auf solche Themen nicht angesprochen. Es sei denn, es gibt eine konkrete Anfrage von Brautwerbern. Dann muss natürlich reagiert werden.

Eine dritte Familie, der beide Seiten vertrauen, ist eigentlich immer mit von der Partie. Auch wenn die Familien sich gut kennen, stellt diese unparteiische Familie den Kontakt her und fragt bei der Brautfamilie an, ob eine Heirat grundsätzlich vorstellbar ist. Lehnt die Kandidatin ab, ist das Spiel schon vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass die Ablehnung nicht direkt ausgesprochen wird, sondern über die Vermittler erfolgt. Das gute Verhältnis beider Familien bleibt somit gewahrt.

Wenn die Brautseite sich eine Heirat prinzipiell vorstellen kann, folgt eine Woche später der offizielle Besuch. Die Eltern des künftigen Bräutigams machen sich mit Blumen und Pralinen auf den Weg. Beide Parteien haben sich inzwischen neu eingekleidet und sind bemüht, einen sehr guten Eindruck zu hinterlassen. Die Familie des Mädchens hat sogar eine neue Vitrine und Gardinen gekauft. Der Teppich wurde gereinigt, die Fenster sind frisch geputzt. Die Nachbarinnen, die beim Hausputz mitgeholfen haben, haben ihr bestes Geschirr verliehen. Es wird sehr wenig gesprochen bei solchen Sitzungen. In den ersten 20Minuten fragt jeder jeden, wie es geht. Danach passiert erst mal gar nichts – bis die Braut in spe mit zittrigen Händen den obligatorischen Kaffee serviert. Der Vater des designierten Bräutigams wagt einen Vorstoß und verkündet den Grund ihres Besuchs. Beiläufig wird der Sohn beschrieben. Der Beruf, sein Charakter, dass er nicht trinkt und nicht raucht und auch sonst superklasse ist. Traditionell erbittet der Brautvater eine Woche Bedenkzeit. Diese Schritte sind fix. Egal, ob die Werbung in Deutschland oder während der Sommerferien in der Türkei stattfindet.

Etwa drei bis vier Tage später klingelt das Telefon:

Bräutigamvater: »Hallo!«

Brautvater: »Hallo Mehmet! Ich bin’s, Ahmet.«

Bräutigamvater: »Ooooooohhh, Ahmet! Wie geht’s?« (Dieses Ooooooohhh soll vortäuschen, dass der Anruf überraschend kommt, obwohl man gebannt darauf gewartet hat.)

Brautvater: »Gut, und selbst?«

Einige Minuten später, nach dem allgemeinen Teil:

Brautvater: »Wir haben uns Gedanken gemacht – und erwarten euch am nächsten Samstag.«

Bräutigamvater: »Sehr schön! Wir werden kommen!«

Im Hause des Bräutigams herrscht nun große Freude, denn die Antwort ist positiv, auch wenn es nicht ausgesprochen wurde. Bei einer abschlägigen Antwort (das umworbene Mädchen findet den möglichen Ehegatten nicht sehr prickelnd) hätte der Brautvater über einen Dritten verlauten lassen, dass es nichts wird und ein weiterer Besuch unnötig ist.

Nachdem man sich einig ist, folgen innerhalb der nächsten Monate die Verlobung, dann der gemeinsame Einkauf von Gold, Abendkleidern und anderen Geschenken in der Türkei und schließlich die Hochzeit in einem Saal in Deutschland mit 500 bis 1500Gästen. Im Grunde kann Heiraten also sehr einfach sein.

Heiraten – die schwierige Variante

Aber wie gesagt: Nur wenige türkische Söhne in Deutschland befolgen den Rat ihrer Eltern. Die meisten suchen ihre Frau fürs Leben auf eigene Faust. Doch dieses eigensinnige Vorgehen ist mit vielen Problemen behaftet.

Deutsch-türkische Ehe

Der Sohn flirtet mit einem deutschen Mädchen. Den Eltern ist nicht wohl dabei, weil sie befürchten, dass ihr Sohn mehr als nur einen Flirt im Sinn haben könnte. Dann ist es so weit. Der Sohn erzählt der Mutter von seiner Heiratsabsicht, so wie er sich auch sonst in Krisenfällen an sie wendet, wenn der Vater erst mal nichts mitkriegen und die Mutter als Vermittlerin fungieren soll:

Sohn (freudig erregt): »Ich will heiraten!«

Mutter (ahnt es, wagt dennoch einen Versuch): »Sehr gut, mein Sohn! In den Sommerferien finden wir ein tolles Mädchen für dich!«

Sohn (freut sich noch mehr): »Ich hab sie schon gefunden!«

Mutter (ist sich nun schon fast sicher): »Wen hast du gefunden?«

Sohn: »Na, das Mädchen, das ich heiraten will.«

Mutter (wird hektisch, tut aber so, als ob sie keine Ahnung hätte): »Wer ist es denn? Kenne ich sie?«

Sohn: »Ja, Julia!«

Mutter (nahe an der Verzweiflung): »Wer ist Julia?«

Sohn: »Ich hatte sie dir doch vorgestellt.«

Mutter (schreit): »WAS? DIE DEUTSCHE? SPINNST DU?«

Sohn: »Wieso?«

Mutter (schreit immer noch): »SCHLAG DIR DAS AUS DEM KOPF! DAS WIRD NICHTS!«

Sohn: »Aber warum?«

Mutter (spricht nun in einem ruhigeren Tonfall, weil sie den Sohn überzeugen will): »Mein Sohn. Das passt doch nicht! Sie hat eine andere Religion! Eine andere Sprache! Kommt aus einer anderen Kultur! Alles ist anders!«

Sohn: »Sie will zum Islam übertreten!«

Mutter: »Ach, das bringt doch nichts! Sie macht das doch nur, um dich heiraten zu können. Wir wünschen uns eine türkische Schwiegertochter!«

Sohn: »Aber ich liebe sie. Und sie verhält sich genauso wie eine Türkin!«

Mutter (kennt sich bestens in deutschen Soap-Operas aus): »Quatsch! In drei Monaten findet sie einen neuen Mann und sagt dir: ›Tut mir leid. Es geht nicht mehr.‹«

Sohn: »Nein, Mutter! Ich kenne sie sehr gut! Julia ist anders!«

Mutter (merkt, dass es aussichtslos ist, wird hysterisch, fängt an zu weinen): »Hab ich dich aufgezogen, damit du eine Deutsche heiratest? Das kann doch alles nicht wahr sein! Du bist völlig durchgedreht! Ich will, dass du eine Türkin heiratest!«

Der Sohn geht aus dem Haus, steigt ins Auto und hört in den nächsten beiden Stunden, während er die Straßen ziellos auf und ab fährt, das Traurigste, was Ferdi Tayfur je gesungen hat.

Es gibt drei Szenarien für den Ausgang:

Die Eltern verstoßen den Sohn. Dieser heiratet seine Julia. Das Paar zieht in eine andere Stadt und hat kaum Kontakt zu den Eltern. Julia findet drei Monate später einen neuen Mann und sagt: »Tut mir leid. Es geht nicht mehr.«

Der Sohn gibt nach. Er macht Schluss mit seiner Freundin. Die Eltern kaufen ihm ein neues Auto.

Die Eltern wollen den Sohn nicht verlieren. Sie stimmen zu und erzählen Verwandten und Bekannten: »Aber sie wird Muslimin! Und sie verhält sich genauso wie eine Türkin!«

Türkisch-türkische Ehe

Schwierigkeiten gibt es nicht nur bei internationalen Heiratsvorhaben. Wenig entzückt sind die Eltern auch, wenn der Sohn sich selbst ein türkisches Mädchen aussucht.

Anhand der folgenden Beispiele soll illustriert werden, womit die Bräutigameltern Probleme haben können.

a) Die Familie des Mädchens stammt aus einer anderen türkischen Stadt

Das Gespräch findet natürlich wieder ohne den Vater statt und verläuft in etwa wie folgt:

Sohn: »Ich will heiraten!«

Mutter (weiß in diesem Fall wirklich nichts, da der Flirt heimlich war): »Sehr gut, mein Sohn! In den Sommerferien finden wir ein tolles Mädchen für dich!«

Sohn (stolz): »Ich hab sie schon gefunden, Mama!«

Mutter (wird skeptisch): »Wen hast du gefunden?«

Sohn (noch stolzer): »Sie heißt Hülya.«

Mutter (noch skeptischer): »Welche Hülya? Hat sie keine Eltern? Wie ist der Nachname?«

Sohn (ahnt nichts Böses): »Der Nachname ist Öztürk! Ihre Mutter heißt Fatma.«

Mutter (ihr Puls wird schneller): »Fatma? Die Frau von Dursun? Das geht nicht! Die sind bestimmt 500Kilometer von uns entfernt!«

Sohn (irritiert): »Was? Die wohnen doch gleich um die Ecke!«

Mutter: »In der Türkei! Kommen die nicht aus Eskisehir? Weißt du, wie weit Canakkale und Eskisehir voneinander entfernt sind? Mindestens 500, wenn nicht gar 600Kilometer!«

Sohn: »Aber wir wohnen doch in Deutschland!«

Mutter: