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In der neunten und abschließenden Ausgabe der Buchserie Geistiges Wissen richtet der Autor den Blick von der Gegenwart in die nahe wie auch ferne Zukunft der Menschheit. In klarer, chronologischer Darstellung beschreibt er die großen Entwicklungslinien des menschlichen Bewusstseins und zeigt auf, welche geistigen Aufgaben der Mensch in den kommenden Zeitepochen zu bewältigen hat. Der Autor erläutert auf verständliche Weise, welche inneren Entwicklungsmöglichkeiten dem heutigen Menschen offenstehen und welche Folgen sich aus bewussten oder unbewussten Entscheidungen ergeben. Dabei beschreibt er die beiden grundlegenden Entwicklungsrichtungen - den Weg der inneren Reifung und Bewusstwerdung ebenso wie die Gefahren einseitiger Verhärtung und geistiger Entfremdung. Dieses Buch bildet den gedanklichen Abschluss der neunteiligen Reihe und verbindet die zuvor dargestellten Erkenntnisse zu einem Gesamtbild der menschlichen Zukunft. Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für spirituelle Entwicklungsfragen, Bewusstseinsforschung und die geistigen Hintergründe der Menschheitsentwicklung interessieren.
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Seitenzahl: 88
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Weisheit, Kraft und Liebe
Ein herzlicher Dank gilt meiner Frau Susanne – für deine wunderschöne Unterstützung.
Altersempfehlung ab 21 Jahren. Das Buch behandelt tiefgehende geistige und philosophische Themen.
Vorwort
Einleitung
Die Zeitepochen der Erde
Die 5. Zeitepoche – 1413 bis 3573
Die 6. Zeitepoche – 3573 bis 5733
Die 7. Zeitepoche – 5733 bis 7893
Die Zeitalter der Erde
Das 6. Zeitalter – ab 7893
Das 7. Zeitalter – Armageddon
Die Weltenkörper der Zukunft
Der 5. Weltenkörper – Neuer Jupiter
Der 6. Weltenkörper – Neue Venus
Der 7. Weltenkörper – Vulkan
Ergänzende Erläuterungen
Schlusswort
Mike Brand ist 1960 in Basel geboren. Mit 23 Jahren wurde er selbständig und durchlief als Unternehmer eine abwechslungsreiche Laufbahn in verschiedenen Branchen. In den letzten 18 Berufsjahren war er als Personalcoach in der Wiedereingliederung von erwerbslosen Menschen tätig. In Asien erlebte der Autor im Alter von 31 Jahren ein prägendes intuitives Erlebnis, welches sein Leben stark veränderte. Seitdem widmet er sich intensiv überirdischen und geisteswissenschaftlichen Themen, welche ihn auf seinem eigenen inneren Weg nachhaltig geprägt haben.
Diese neunte und abschließende Ausgabe der Reihe Geistiges Wissen widmet sich einem Thema, das mir besonders am Herzen liegt.
Warum inkarnieren wir Menschen auf der Erde? Welches Ziel verfolgt unsere Anwesenheit hier, und wie gestaltet sich unsere Zukunft?
Es mag sein, dass unsere Existenz ein rein biologischer Zufall ist – dass wir nach unserem letzten Atemzug ins Nirwana entschwinden und uns im Universum auflösen. In unserer von materiellen Fakten geprägten Zeit neigen tatsächlich immer mehr Menschen dazu, dieser logisch-rationalen Deutung den Vorzug zu geben.
Doch glücklicherweise gibt es auch viele Menschen, die an Wiedergeburt und Seelenentwicklung glauben. Sie spüren intuitiv, dass der Mensch nicht zufällig auf der Erde lebt, sondern eine größere Aufgabe und ein übergeordnetes Ziel hat.
Genau dieser Aufgabe – dem Erdenziel der menschlichen Inkarnationen – sowie den Geschehnissen, die uns erst in fernerer Zukunft erwarten, widme ich mich in diesem Buch.
Damit wir uns als Menschen bewusst und richtungsweisend entwickeln können, ist es hilfreich, die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben ebenso zu erkennen wie das irdische Ziel und das spätere Entwicklungsziel unserer Wesensart.
Solche Erkenntnisse waren bis vor kurzem nur einem kleinen, ausgewählten Kreis zugänglich. Die Überlieferungen aus alten Schriften sind für uns heute oft schwer verständlich, da sie in einer uns fremden Bild- und Symbolsprache verfasst wurden.
In dieser Ausgabe befasse ich mich mit der Gegenwart und der Zukunft der Menschheit. Denn wir befinden uns in einer außerordentlich wichtigen Phase, die alles Kommende prägen wird.
Auch hier erläutere ich die Zusammenhänge vorwiegend aus einer geistigen Perspektive und stelle die irdischen Verhältnisse des Alltags bewusst in den Hintergrund.
Dabei lege ich großen Wert auf Klarheit und Verständlichkeit. Mir ist bewusst, dass meine Ausführungen nicht alle Leserinnen und Leser gleichermaßen zufriedenstellen können – insbesondere jene, die bereits vertieft mit der spirituellen Geisteswissenschaft vertraut sind und sich möglicherweise umfangreichere oder noch tiefere Inhalte wünschen.
Aus diesem Grund wähle ich einen ausgewogenen Mittelweg, damit auch Leserinnen und Leser, die sich weniger intensiv mit dieser Thematik befassen, den Inhalt gut nachvollziehen können.
Ich wünsche Ihnen mit diesem Buch ein bereicherndes und geistreiches Leseerlebnis.
In dieser Einleitung möchte ich der Leserschaft zu Beginn dieses Buches die wichtigsten Eckdaten der Entwicklung der Menschenseele aufzeigen.
Dies geschieht in bewusst einfacher, grafischer Darstellung.
In den vorangegangenen Ausgaben habe ich diese Zusammenhänge bereits in unterschiedlichen Formen erläutert, möchte jedoch aus Gründen des besseren Verständnisses nochmals darauf zurückkommen.
Die Menschenseele durchläuft während ihres großen Entwicklungslaufs insgesamt 7 Welten-körper, die sich in 7 aufeinanderfolgenden Universen befinden.
Betrachtet man diesen Entwicklungslauf aus geistiger Sicht, so erkennt man, dass der heutige Mensch – bestehend aus Blut, Wasser, Knochen und Fleisch – ausschließlich auf dem jetzigen Weltenkörper Erde in dieser stofflichen Form existiert.
Und selbst innerhalb der Erdenentwicklung ist es nur eine vergleichsweise kurze Zeitspanne von 21 der insgesamt 49 Zeitepochen, in der das menschliche Seelenwesen fleischliche Inkarnationen auf der Erde vollzieht.
Wir befinden uns heute auf dem 4. Weltenkörper. Vom Entwicklungsstand aus betrachtet haben wir damit etwas mehr als die Hälfte des gesamten Entwicklungslaufs bereits hinter uns gelassen und stehen sinnbildlich in der Wochenmitte – am Donnerstag, zeitlich gesehen am frühen Nachmittag.
Diese verschiedenen Weltenkörper mit ihren jeweiligen Kosmen wurden in der 2. Ausgabe Kosmische Erläuterungen ausführlicher beschrieben. In der Geisteswissenschaft trägt jeder Welten-oder Himmelskörper einen eigenen Namen.
Um die Reihenfolge der verschiedenen Weltenkörper beziehungsweise Universen leichter erfassbar zu machen, verwende ich in diesem Buch die Bezeichnungen der 7 Wochentage.
So wird der 1. Weltenkörper dem Montag zugeordnet, der 2. dem Dienstag, bis hin zum 7. Weltenkörper mit dem Namen Sonntag.
Weltenkörper: Alter Saturn (Montag)
Weltenkörper: Alte Sonne (Dienstag)
Weltenkörper: Alter Mond (Mittwoch)
Weltenkörper: Erde (Donnerstag)
Weltenkörper: Neuer Jupiter (Freitag)
Weltenkörper: Neue Venus (Samstag)
Weltenkörper: Vulkan (Sonntag)
Nachstehend sind die 7 Weltenkörper aufgeführt, die die Menschenseelen im Verlauf ihres großen Entwicklungslaufs durchschreiten.
Großer Entwicklungslauf
Auf dem 1. Weltenkörper wurde der Mensch aus dem kosmischen Schlund heraus als Lichtwesen geboren, und nach dem Durchlauf des 7. Weltenkörpers offenbart er sich als ein großes Schöpferwesen.
Er hat sich in seiner Wesensart von der Lichtgeburt am Montag bis hin zum menschlichen Wesen am Donnerstag entwickelt.
Die verschiedenen Entwicklungsstufen dieses Weges habe ich in meinen bisherigen Ausgaben wiederholt und in unterschiedlichen Darstellungsformen beschrieben.
Jeder der 7 Weltenkörper, von Montag bis Sonntag, umfasst 7 große Zeitalter.
Jedes dieser Zeitalter wiederum gliedert sich in 7 kleinere Zeitepochen.
Rechnet man diese Struktur zusammen, durchläuft der Mensch auf jedem einzelnen Weltenkörper beziehungsweise Universum insgesamt 49 Zeitepochen.
Nach dem Durchlauf des 7. Weltenkörpers, dem Sonntag, ergibt sich damit ein vollständiger Entwicklungslauf von 343 Zeitepochen.
Wir befinden uns heute in der 180. Zeitepoche und haben somit bereits über 52 Prozent dieses Weges hinter uns gelassen.
Gegenwärtig leben wir auf der Erde im 5. nachatlantischen Zeitalter und innerhalb dieses Zeitalters in der 5. germanischen Zeitepoche.
In diesem Buch sprechen wir von einem gewaltigen Entwicklungsschritt der Menschenseelen, der den Durchlauf von 7 aufeinanderfolgenden Universen umfasst.
Den Durchgang durch ein solches Universum bezeichnet man als ein Weltenzeitalter.
Aus einer höheren Perspektive betrachtet gehören diese 7 nacheinander folgenden Weltenkörper jedoch untrennbar zusammen und bilden gemeinsam den großen Entwicklungslauf der menschlichen Seelenwesen.
Nachstehend möchte ich den aktuellen Erden-stand näher erläutern.
Die Zeitalter der jetzigen Erde Der 4. Himmelskörper
Vor dem 1. Weltenkörper Montag waren wir als Wesensart im Kosmos noch gar nicht anwesend. Erst dort wurden wir geboren. Damals waren wir jedoch noch keine Einzelwesen, sondern die gesamte seelische Menschenfamilie bildete eine zusammengefügte Einheit.
So entwickelten wir uns in den 3 bereits durchlaufenen Weltenzeitaltern, von Montag bis Mittwoch, zu einer Wesensart hin, die heute auf der Erde, dem Donnerstag, als viergliedriges menschliches Wesen mit einem freien Ich wirken kann.
Wenn wir den gesamten Entwicklungslauf betrachten, spiegeln die 7 verschiedenen Weltenkörper unsere eigene Wesensart wider.
Das heißt jedoch nicht, dass es vor unserer Zeit – also vor dem 1. Weltenkörper Montag – im Kosmos nichts gegeben hätte.
Es hat sehr wohl etwas gegeben, jedoch etwas, das außerhalb unserer Zeit und unseres Verständnisses liegt.
Betrachten wir dazu die Hierarchiestufen der uns zugänglichen jetzigen Geisterwelt.
Wir erkennen 9 Ebenen mit 3 Hierarchien, die alle über unserer menschlichen Entwicklung stehen.
Jede dieser über uns stehenden Wesensarten der Stufen 1 bis 9 wurde – wie auch wir – einst in der Vergangenheit im Kosmos geboren.
Alle durchliefen zu ihrer Zeit auf einer Form von Himmelskörper die Menschheitsstufe, welche wir Menschenwesen heute auf der Erde absolvieren.
Sie alle sind kosmisch betrachtet deutlich älter als wir und stehen deshalb in der Hierarchie über uns. Ihre jeweilige Menschheitsstufe zeigte sich jedoch nicht in der gleichen Form wie die unsere heute, sondern war geprägt durch die stoffliche Zusammensetzung ihres damaligen sogenannten Menschheits-Planeten.
Die Engel zum Beispiel durchliefen ihre Menschheitsstufe auf dem unserer Erde vorangegangenen Weltenkörper Mittwoch (alter Mond).
Die Erzengel absolvierten ihre Menschheitsstufe 2 Weltenkörper vor uns auf dem Dienstag (alte Sonne), und die Urengel durchliefen diese Stufe auf dem Montag (alter Saturn), jenem Weltenkörper, auf dem wir erst geboren wurden.
Führen wir diese Betrachtung weiter, so lässt sich erkennen, dass die 1. Stufe der Seraphim, die Geister der All-Liebe, ihre Menschheitsstufe ganze 6 Weltenzeitalter vor unserer kosmischen Geburt durchlief.
Diese Seraphim sind somit uralte Wesen, und man sagt ihnen nach, dass sie einen direkten Anblick der Gottheit besitzen.
Vor unserer Zeit war der Kosmos also vielfältig belebt, und unsere Wesensart trat mit ihrer Geburt in einen bereits bestehenden Entwicklungszyklus ein.
Geisteswissenschaftlich gesehen betrachten wir für unser heutiges Verständnis jedoch nur jenen Teil dieses Zyklus, der die Menschenseelen betrifft: die Weltenzeitalter 1 bis 7, von Montag bis Sonntag.
Nun fragen Sie sich vielleicht, wo die der Erde vorangegangenen 3 Weltenkörper geblieben sind.
Ist der Planet Mittwoch, der alte Mond, vielleicht unser heutiger Mond, oder entspricht der Himmelskörper Dienstag, die alte Sonne, unserer heutigen Sonne, und der Montag, der alte Saturn, dem heutigen Saturn?
Nein. Die geisteswissenschaftlichen Bezeichnungen dieser vorangegangenen Weltenkörper stehen in keinem direkten Zusammenhang zu den heutigen Verhältnissen unseres Universums.
Gerade bei Menschen, die sich neu mit dieser Thematik befassen, führen diese Namen häufig zu Missverständnissen.
Die Himmelskörper und ihre Universen von Montag bis Mittwoch existieren aus materieller Sicht heute nicht mehr. Sie waren jedoch alle einst vorhanden – nicht gleichzeitig, sondern nacheinander.
Der heutige 4. Weltenkörper Donnerstag, die Erde, ist eine Reinkarnation des vorangegangenen Weltenkörpers Mittwoch, des alten Mondes.
Der 3. Himmelskörper Mittwoch stellte wiederum eine Reinkarnation des 2. Himmelskörpers Dienstag, der alten Sonne, dar, und dieser wiederum zeigte sich als eine Reinkarnation des 1. Weltenkörpers Montag, des alten Saturn.
Die Weltenkörper beziehungsweise Weltenzeitalter kommen und gehen, vergleichbar mit einem Menschen, der stirbt und anschließend mit einem neuen Erdenkleid wiedergeboren wird.
Geistig betrachtet zeigt sich der Mensch dann als ein Wesen, das all das bereits Erlebte und Durchlaufene mit seinen positiven wie auch negativen Eigenschaften in sich trägt.
Die Reinkarnation gilt nicht nur für den Menschen, sondern betrifft alle kosmischen Wesens-arten ebenso wie ganze Universen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Reinkarnationen stofflich, ätherisch oder astralisch stattfinden. Alles und jedes entwickelt sich seiner Wesensart entsprechend hin zu einem immer höheren Dasein.
Auch die Planeten sind davon betroffen. Sie verwandeln bei einem Wechsel des Weltenzeital-ters ihr äußeres Erscheinungsbild zu einem Fixstern, einer Sonne. Nach dessen Beendigung wandeln sie sich im darauffolgenden Weltenzeitalter zu einem Tierkreissystem und steigen so Stufe um Stufe in ihrer Entwicklung auf.
Es ist tatsächlich so, auch wenn dies für uns heutige Menschen – wenn überhaupt – nur schwer vorstellbar ist. Die Universen mit ihren Welten-und Himmelskörpern werden geboren und sterben irgendwann wieder, und mit ihnen zusammen der gesamte dazugehörende Kosmos.
Seit der Lichtgeburt des Menschenwesens hat sich unser jetziges Universum bereits dreimal vollständig gewandelt, hat sich aufgelöst und wurde neu geboren. Es hat sich seither dreimal reinkarniert.
