Rendezvous mit einem Lichtwesen - Mike Brand - E-Book

Rendezvous mit einem Lichtwesen E-Book

Mike Brand

0,0

Beschreibung

Rendezvous mit einem Lichtwesen ist eine außergewöhnliche spirituelle Reportage aus der geistigen Welt. In nächtlichen Austritten verlässt ein menschliches Seelenwesen den Körper und bewegt sich bewusst in der erdnahen Sphäre. Dort begegnet es einem lichtvollen Wesen, das ihm Einblicke in die Entstehung des Kosmos, die Entwicklung der Menschheit und den Sinn der fortlaufenden Inkarnationen vermittelt. Der Autor beschreibt diese Begegnungen nicht spekulativ, sondern als direkte Übermittlungen aus der geistigen Ebene. Mit feiner Wahrnehmung und klarer Sprache übersetzt er komplexe seelisch-kosmische Zusammenhänge in nachvollziehbare Bilder und Dialoge. Das Buch verbindet spirituelle Erkenntnisse mit einer erzählerischen Tiefe, die den Leser auf eine Reise jenseits von Raum und Zeit führt - zu Fragen nach Herkunft, Bewusstsein, freiem Willen und der inneren Entwicklung des Menschen. Empfohlen für Leserinnen und Leser ab 21 Jahren, die sich mit geistigen, philosophischen und metaphysischen Themen auseinandersetzen möchten. www.spiritual-works.com

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 167

Veröffentlichungsjahr: 2026

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Ein herzlicher Dank gilt meiner Frau Susanne – für deine wunderschöne Unterstützung.

Altersempfehlung ab 21 Jahren.

Das Buch behandelt tiefgehende

geistige und philosophische Themen.

Inhalt

Vorwort

Einleitung

Seelenwesen

Das Seelenwesen von Marco

Kito stellt sich vor

Der Austritt aus dem Körper

Rendezvous mit Shitala

Der Ursprung vom Anfang

Die Entwicklung des Kosmos I

Die abtrünnigen Wesen

Die Entwicklung des Kosmos II

Die Kurzgeschichte der Erde

Die endlosen Inkarnationen

Die Beendigung der Inkarnationen

Schlusswort von Shitala

Abschied von Kito

Kosmische Zeiteinheiten

Schlusswort

Glossar

Mike Brand ist 1960 in Basel geboren. Mit 23 Jahren wurde er selbständig und durchlief als Unternehmer eine abwechslungsreiche Laufbahn in verschiedenen Branchen. In den letzten 18 Berufsjahren war er als Personalcoach in der Wiedereingliederung von erwerbslosen Menschen tätig. In Asien erlebte der Autor im Alter von 31 Jahren ein prägendes intuitives Erlebnis, welches sein Leben stark veränderte. Seitdem widmet er sich intensiv metaphysischen und geisteswissenschaftlichen Themen, welche ihn auf seinem eigenen inneren Weg nachhaltig geprägt haben.

Vorwort

Wann waren Sie das letzte Mal in den Ferien?

Ich meine: wirklich weit weg – in fremden Kulturen und Landschaften – ganz anders, als Sie es von zu Hause kennen.

Darf ich Ihnen etwas sagen?

Mit großer Wahrscheinlichkeit war das gestern Nacht, als Sie im Tiefschlaf als Seelenwesen Ihren Körper verließen und in die geistigen Sphären glitten.

Natürlich nicht mit dem fleischlichen Körper – das ist nicht möglich.

Aber Ihr kosmischer Geist besitzt die Fähigkeit, gemeinsam mit dem Astralkörper in die Sphären hinüberzugleiten, während Ihr physischer Körper mit dem Ätherleib zurückbleibt.

Keine Sorge – Ihr Geist verliert den schlafenden Körper nie. Dieser bleibt über einen feinen Fluidfaden stets mit ihm verbunden.

Das ist keine Science-Fiction, sondern eine natürliche Gegebenheit, die sich jede Nacht wiederholt – immer dann, wenn Sie in den Tiefschlaf gleiten. Nur wenige Menschen kennen dieses nächtliche Geschehen.

Während Ihr Geist abwesend ist, regeneriert sich Ihr physischer Körper und sammelt neue Kräfte. Doch was macht der seelische Geist in dieser Zeit?

Begleiten Sie in diesem Buch das Seelenwesen Marco auf seinen nächtlichen Wegen – außerhalb von Raum und Zeit.

Ich wünsche Ihnen ein spannendes, erkenntnisreiches und spirituelles Leseerlebnis.

Herzlichst

Mike Brand

Einleitung

Wir wissen, dass der Mensch von Natur aus ein neugieriges Wesen ist und alles erforscht, was es zu ergründen gibt.

Dazu nutzt er heute hochentwickelte Instrumente, die das Spektrum unserer fünf Sinne bei weitem übersteigen.

Doch es gibt Bereiche, die trotz modernster Hightech-Geräte nicht erfasst werden können. Es scheint, als hätte die Urquelle bestimmte Ebenen verschlüsselt – sodass wir sie nicht bewusst verstehen können.

Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Denn in Erdenzeiten, die viele Jahrtausende zurückliegen – insbesondere während der Hochkultur von Atlantis –, war es dem Menschen möglich, sich mit der geistigen Sphäre zu verständigen.

Aus heutiger Sicht war der damalige Mensch körperlich kräftiger, doch seine verstandesmäßige Intelligenz hatte noch nicht die geistige Höhe erreicht, die wir heute besitzen. Dafür verfügte er über eine hochentwickelte Intuition und einen empfindsamen Instinkt. Er konnte mit seinen Gedanken auf die Natur einwirken, und sein Geist war noch durchlässig und mit der Sphäre verbunden.

Bildlich gesprochen könnte man sagen, dass der Atlanter mit seinem Körper auf der Erde und mit seinem Geist in der Sphäre lebte.

Für unser heutiges Menschenverständnis erscheint dies kaum nachvollziehbar. Doch aus geisteswissenschaftlichen Erläuterungen weiß man, dass es in etwa so gewesen sein muss.

Im Verlauf der weiteren Evolution entwickelte der Mensch seine Intelligenz und bildete das Ich-Bewusstsein aus. Parallel dazu verlor er jedoch die bewusste Verbundenheit mit der geistigen Sphäre.

Er tauschte das eine für das andere: Intellekt gegen Durchlässigkeit und erst in der nahen Zukunft werden diese Fähigkeiten wieder gemeinsam im Menschen wirken können.

Der Seelengeist hat alle diese Errungenschaften, welche der Mensch auf seinem bisherigen Entwicklungsweg erreicht hat, in sich aufgenommen. Sie sind vorhanden, jedoch für unsere heutigen Sinne nicht mehr vollständig wahrnehmbar.

Die seelische Verbindung zur Sphäre blieb bestehen, hat sich jedoch vom Überbewussten auf eine unbewusste Ebene verlagert.

Seit wir uns zu individuellen Persönlichkeiten entwickeln, also unser Ich-Bewusstsein ausbilden, haben wir den bewussten inneren Kontakt nach oben vorübergehend verloren.

Die Menschheit wird noch eine Weile nach äußeren Werten streben, bevor sie wieder den Weg ins seelische Innenleben findet.

Nun verstehen Sie auch, warum uns das Überirdische heute von außen her nahegebracht werden muss, da wir keinen direkten bewussten Zugang zur Sphäre haben.

Vor zweitausend Jahren setzte uns die astrale Sphäre mit dem Erscheinen des reinen Lichtwesens Christus einen Markstein für unsere Orientierung.

Wie schwierig es in einem physischen Körper ist, ohne beweisbare Bestätigung glauben zu können, wissen wir alle. Doch durch das Christus-Ereignis wurde uns die Möglichkeit gegeben, nicht zu vergessen.

Vor kurzem fragte mich eine reife Dame, ob ich an Gott glaube. Ich antwortete ihr: Nein, ich glaube nicht. Ich weiß, dass es eine allliebende geistige Quelle gibt.

Eine Herkunft, mit der jeder Mensch unbewusst verbunden ist – und von der er jede Nacht, wenn er im Tiefschlaf den Körper verlässt und in der Sphäre weilt, etwas erhaschen kann von dem, was die Urquelle in den Kosmos ausströmt.

Die nachfolgenden Erläuterungen eines Seelenwesens, das den Leib während der Tiefschlafphase verlässt, werden Ihnen aufzeigen, was Geistwesen in der erdnahen Äthersphäre bei einem nächtlichen Austritt erleben können.

Wir tauchen dabei in eine Sphärenwelt ein, die sich am eigenen kosmischen Verständnis und dem aktuellen seelischen und emotionalen Zustand spiegelt.

Jede Nacht während des Tiefschlafs kann der Seelengeist aus dem Körper treten und in der erdnahen, ätherischen Sphäre verweilen.

Seelenwesen

Der Mensch funktioniert im irdischen Leben mit seinen fünf Sinnen und seinem Gehirn. Fische orientieren sich über elektrische Felder im Wasser, Vögel über das Erdmagnetfeld.

Ein Geistwesen besitzt jedoch völlig andere Voraussetzungen. Es hat kein Gehirn zum Denken, keine Augen zum Sehen, keine Ohren zum Hören und keinen Mund zum Sprechen.

Ein Seelenwesen lebt in sphärischen Schwingungsebenen und übertrifft in seinen Wahrnehmungen alles, was wir uns mit unseren Sinnen überhaupt vorstellen können.

Es ist kaum möglich, die Wahrnehmung eines Geistwesens in Worte zu fassen.

Am ehesten könnte man sagen, dass Seelenwesen Eindrücke in Form von mehrdimensionalen, sich ineinander spiegelnden Bildern, Tönen und Schwingungen erfahren, die sie intuitiv einordnen und zuordnen können.

Auch die Kommunikation untereinander erfolgt auf Ebenen, die unserem Bewusstsein nicht zugänglich sind.

Damit wir diese Verständigungen erfassen können, müssen sie auf unsere Verstandesebene übertragen und übersetzt werden.

Da Seelenwesen nicht in Worten sprechen, sondern sich in Schwingungen verständigen, werden in diesem Buch für die direkten Mitteilungen zwischen den Geistwesen die Zeichen *Text* verwendet.

Das Seelenwesen von Marco

Bevor ich das Geistwesen von Marco sprechen lasse, möchte ich Folgendes mitteilen.

Ich traf ihn in diesem Leben nur kurz, als wir für eine gewisse Zeit in derselben Firma arbeiteten.

Unsere Interessen in diesem Leben sind sehr unterschiedlich, ebenso unsere geistige Ausrichtung. Gegenüber spirituellen Themen zeigt er sich zwar interessiert, bleibt als Mensch jedoch eher an der Oberfläche und sucht keinen tieferen Zugang.

Wenn wir nach dem Hinschied gemeinsam in der geistigen Sphäre weilen, bestehen diese irdischen Unterschiede jedoch nicht mehr.

Ich habe mit Marco eine schöne seelische Verbindung, jedoch in diesem Leben keine menschlich tragende Bezugnahme.

Das war nicht immer so. In früheren Leben verband uns oft eine herzliche und enge Beziehung.

Wenn Marco als Geistwesen spricht, erkennt er sich nur außerhalb seines Körpers als solches.

Und auch dann ist er kein reines Geistwesen, sondern aufgrund der fortbestehenden Verbindung zu seinem Körper über den Fluidfaden eine Mischung aus irdischem Menschsein und übersinnlichem Geist.

Im menschlichen Körper erkennt er sich ausschließlich als Marco und kann keine Verbindung zu dem herstellen, was er uns nun alles mitzuteilen vermag.

So ergeht es fast jedem Seelenwesen während einer Inkarnation im leiblichen Körper:

Es verliert das Bewusstsein seiner geistigen Herkunft und erkennt sich nur noch über sein Ich-Verstandesbewusstsein als menschliches Wesen.

Erst mit dem Hinschied – wenn sich die Seele vom Erdenkörper löst – wird die wahre Identität des Seelenwesens wieder erkennbar.

Bis dahin bleibt es während eines nächtlichen Austritts stets eine Mischung aus Mensch- und Geistwesen.

Nun berichtet Marco als Geistwesen von seinem nächtlichen Seelenaustritt, den er mir im Frühjahr 2016 in einer komplexen Bildersprache übermittelte und den ich anschließend mit einer Audiosoftware festhielt.

Ich habe die Informationen genauso wiedergegeben, wie sie bei mir eingetroffen sind – ohne auch nur das Geringste zu verändern.

In diesem Buch werden meine persönlichen Zwischenkommentare während der Übermittlung der Übersicht halber in Schrägschrift dargestellt und durch die Zeichen **** vom Übermittlungstext getrennt.

Kito stellt sich vor

Hinweis: Die nachfolgenden Dialoge sind als 1–1 Übermittlung wiedergegeben.

Kito

Mein Name in der Sphäre ist Kito und in dieser Inkarnation lebe ich in einem männlichen Körper und trage den Namen Marco M.

Kito ist nur die Kurzform meines richtigen Namens in der Sphärenwelt, der ordnungsgemäße ist viel zu lang und für Menschenlaute gar nicht richtig aussprechbar.

Mike, der Autor dieses Buches, fragte mich vor kurzem auf seelischer Ebene, ob ich ihm von meinen nächtlichen Ausflügen in die Sphäre berichten könne.

Mike, der in der Sphäre Condor heißt, ist ein Seelengefährte von mir und wir haben schon so einiges miteinander erlebt, wenn wir zusammen auf der Erde weilten.

Wir sind zwar nicht in der gleichen Seelengruppe, aber unsere beiden Seelenfamilien haben sich über die Zeit hin derart stark miteinander vernetzt, dass wir heute zueinander eine schöne Seelenverbindung pflegen.

In diesem Leben als Marco hatte ich mit Condor, respektive mit Mike, in einer geschäftlichen Verbindung einen gemeinsamen Auftritt. Einige Monate lang arbeiteten wir am gleichen Projekt.

Seit sich unsere Wege nach Beendigung des Projekts trennten, haben wir uns nicht mehr gesehen. Es ist auch nicht geplant, dass wir in diesem Leben länger miteinander zu tun haben.

Als nun Mike mit seinem geistigen Wunsch an mich herantrat, bejahte ich ihm diesen, da ich weiß, dass er die Übermittlungen so aufnehmen kann, dass diese ordentlich weitergegeben werden.

Oftmals ergeben sich nämlich bei solchen Unternehmungen gedankliche Verzerrungen, welche dann die Wiedergabe verfälschen.

Die Vorstellungen von Mike, dass ich ihm über einen längeren Zeitraum hinweg Mitteilungen zustelle, welche er dann niederschreiben werde, musste ich abändern.

Ich befinde mich in der jetzigen Zeit in einer eher herausfordernden Lebensphase und dadurch bin ich seelisch oftmals recht engagiert, damit es dem Plan entsprechend weitergehen kann.

Daher schlug ich ihm vor, dass ich als Geistwesen nur von einer einzigen Nacht berichte.

Er war etwas enttäuscht darüber aber auch froh, dass es überhaupt möglich wurde, so aus der Sphäre zu informieren.

Für mich ist das wie eine Reportage über meine Sphärentätigkeit, welche zeitlich rund eine, maximal zwei Stunden dauern wird.

Ich habe Mike mitgeteilt, dass ich für diese Reportage keine Zusatzeinlagen produzieren werde, sondern der Ablauf so ist, wie wenn keine Reportage stattfinden würde. Also ein ganz normaler Sphärenausflug in einer ganz normalen Nacht.

Nicht mehr und nicht weniger. Ich mag Showeinlagen gar nicht, besonders dann nicht, wenn sie von mir erwartet werden.

Ich verlasse meinen Körper jeweils dann, wenn er sich im Tiefschlaf und im Deltastadium befindet. Diese Schlafphase dauert bei mir in der Regel zwischen einer bis maximal zwei Stunden.

Mein Seelengeist zieht sich dann aus dem Körper heraus und da ich nicht ohne den Astralkörper gehen kann, muss ich diesen auch aus dem Körper ziehen. Wieso das so ist, kann ich nicht erklären.

Nun werde ich heute Nacht, wenn ich den Körper verlasse, von meinem Austritt erzählen.

Diesbezüglich habe ich Mike bereits erwähnt, dass dieser Austritt keine spannende Geschichte sein wird, sondern ein ganz normales Geschehen, wie es eben jede Nacht einmal vorkommt.

Obschon ich da nun mitmache, kann ich mir nicht genau erklären, warum meine Erzählung interessant sein soll. Hier passiert einfach nur etwas Allnächtliches, was jeder Seelengeist auf seine Art in seinem körperlichen Tiefschlaf immer wieder von Neuem erlebt.

Der Austritt aus dem Körper

Kito

Ich habe mich soeben von meinem leiblichen Körper gelöst und verlasse diesen zusammen mit dem Astralkörper, welcher etwa die eineinhalbfache Größe meines leiblichen Körpers aufweist.

Mein Astralkörper ist ein elektrisch durchflutetes Gebilde aus verschiedenen Farben, welcher keine abgrenzenden Ränder aufweist, sondern sich fließend im Außen verliert.

Mein menschlicher Körper befindet sich nun im Tiefschlaf, welcher mit der Bewusstlosigkeit vergleichbar ist.

Ich kann meinen Körper jeweils nur in diesem Phasenzustand verlassen. Das war jedoch nicht immer so. Als Kleinkind war es mir möglich, den Austritt auch tagsüber auszulösen. Jeweils dann, wenn ich mit meinen Gedanken in etwas tief versunken war oder mich im Kurzschlaf befand.

Damals benötigte es dazu noch keinen nächtlichen Tiefschlaf und ich konnte jeweils kurz nach dem Einschlafen bereits wegziehen und so länger in der Sphäre verweilen.

Diese Gegebenheit hat sich im Alter von rund sieben Jahren verändert und seither ist es mir nur noch im menschlichen Tiefschlaf gegeben, meinen Körper mit dem Seelengeist zu verlassen.

Die nächtlichen Seelenaustritte sind geprägt durch meine innere Stimmung und den Vorhaben, welche ich tätigen möchte.

Je tiefer die Schwingung ist, umso erdnaher erlebe ich bei den Austritten die Sphäre. Dann sind die Austritte in etwa vergleichbar mit dem Tagesablauf eines Menschen, welcher ja auch nie derselbe ist und durch Absichten und Entschlüsse geprägt wird.

Oftmals treffe ich bei meinen Austritten Wesen, welche im aktuellen Leben auf der Erde bezugsnahe Positionen einnehmen und ich bespreche mich mit ihnen bezüglich des weiteren Vorgehens ab.

Es gibt aber auch Austritte, welche keine seelischen Aktivitäten beinhalten und ich mich irgendwo im sphärischen Raum an einem für mich gemütlichen Ort ausruhe.

Heute treffe ich wieder einmal ein mir bekanntes Wesen, um mit ihm gewisse Vorhaben meiner jetzigen Lebenssituation zu besprechen.

Ich befinde mich zurzeit in einer eher herausfordernden Lebensphase. Die Trennung von meiner Frau sowie ein sich anbahnender Arbeitsplatzverlust durch eine Betriebsreorganisation belasten mich ziemlich stark.

Shitala, so heißt das Wesen welches ich heute treffen werde, inspiriert mich jeweils bei herausfordernden Lebenssituationen und gibt mir neue Kraft, die Umwälzungen anzugehen und seelisch durchzustehen.

✸✸✸✸

Persönliche Ergänzungen des Autors

Jedes Seelenwesen, das sich auf der Erde als Mensch inkarniert, hat einen persönlichen Seelenführer, der sich – je nach Situation – als weibliches oder männliches Wesen zeigen kann.

Seelenführer sind geschlechtslose Lichtwesen, die sich nie auf der Erde inkarniert haben und auf anderen Schwingungsebenen wirken als die Menschenseelen.

Vor langen Zeiten haben auch sie auf ihrem Evolutionsweg eine Art „Menschheitsstufe“ durchlebt, allerdings in anderen Umgebungen und unter anderen Bedingungen.

Der Seelenführer begleitet die Menschenseele sowohl während ihres Erdenlebens als auch nach dem Hinschied in der Sphäre. Dabei übernimmt er eine verantwortungsvolle Aufgabe: Er fördert die Menschenseele ihrem Erkenntnisstand entsprechend auf ihrem Evolutionsweg, bis sie eine neue, höhere Stufe erreichen kann – also bis ihre Inkarnationen auf der Erde abgeschlossen sind.

Ein Seelenführer betreut eine, manchmal auch bis zu drei Gruppen von Menschenseelen. Die Größe dieser Gruppen variiert und umfasst meist zwischen fünf und zwanzig Menschenseelen.

Für die einzelne Seele bildet diese Gruppe ihre geistige Familie, zu der sie ein inniges Verhältnis pflegt. Nachfolgend ein Beispiel einer Seelenfamilie.

Aus den Übermittlungen wurde nicht eindeutig ersichtlich, welche Rolle das Wesen Shitala im Seelenleben von Kito einnimmt. Ob sie Kitos persönliche Seelenführerin ist oder ein nahe stehendes, begleitendes Wesen, bleibt offen.

✸✸✸✸

Kito

In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken, dass bei den nächtlichen Austritten in die Sphäre nicht jede Seele gleich funktioniert wie ich. Oder besser gesagt, jede funktioniert anders.

Das ist anscheinend eine Frage der Interessen, Reife oder des Seelenverständnisses.

Viele Wesen vergnügen sich während ihrem nächtlichen Aufenthalt in der Sphäre zusammen mit Gleichgesinnten in einer geschaffenen Umgebung, welche das spiegelt, welches sie gerne mögen.

So traf ich vor kurzem während meinem nächtlichen Ausflug in die Sphäre ein Wesen, welches ich aus meinem jetzigen Leben auf der Erde kenne.

Dieser Seelengeist nennt sich Tambo und hat als Mensch auf der Erde andauernd mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Ich habe ihm auf der Erde auch schon Geld ausgeliehen, welches ich bis heute nicht zurückbekommen habe.

Als ich ihn bei einem nächtlichen Seelenaustritt traf, lud mich Tambo umgehend ein, mit ihm auf eine spannende Abwechslung in der Sphäre mitzukommen.

Da ich bei diesem Seelenaustritt nichts Wichtiges vorhatte, nahm ich die Einladung an. Ich begleitete ihn schwebend zu einem grandiosen Gebäude voller Prunk und Lichter. Es war ein Casino von der Größe einer kleinen Stadt.

Vor dem Eintritt überstülpten wir uns einen perfekten Gucci-Anzug und schlüpften in die edelsten Santoni-Schuhe.

In diesem Palast gab es alles, was der erdverbundene Materialist für eine abwechslungsreiche Unterhaltung benötigt.

Unzählige von Bars, Tanzlokalen und Spielhallen in den luxuriösesten Ausstattungen füllten diesen prächtigen Bau.

Die verschiedensten Spielautomaten strahlten aus glänzendem Gold und die Wände und Decken bestanden aus ineinandergeflochtenen, silbernen Lichterfäden.

Die Atmosphäre lud zu einem Spiel ein, welches ganz anders war als dasjenige, welches wir aus den Casinos von der Erde her kennen. Hier konnte niemand verlieren und alle waren nur Gewinner.

Die Automaten spuckten dauernd größere Notenbeträge aus und die Spieler befanden sich in einem freudenstrahlenden und hochmütigen Zustand des Glücks.

Es wurde getrunken, gespielt, getanzt und auch erotische Handlungen zwischen verschiedenen Menschenseelen konnte ich in den extra dafür geschaffenen, romantischen Liebesoasen erblicken.

Ich gewann in dieser Nacht an den Spieltischen und Automaten über 100'000 Dollar und war voller Enthusiasmus über diesen Gewinn.

Als Tambo und ich uns nach diesem Erlebnis verabschiedeten, bot er mir an, am darauffolgenden Abend gemeinsam wieder im Casino weiter zu zocken.

Ich lehnte freundlich ab, weil ich wusste, dass diese grandiose Illusionswelt in der Sphäre für ein Wesen eine heimtückische Angelegenheit ist. Der Ausflug in eine solche Welt war für mich zwar ein besonderes Erlebnis, doch einmal gesehen, bin ich gut gesättigt und werde solche Orte eher nicht mehr aufsuchen.

Die Realität in der erdnahen Sphäre sieht jedoch anders aus. Immer mehr Seelenwesen betätigen sich bei ihren nächtlichen Ausflügen mit belebenden und unterhaltsamen Abwechslungen, bei welchen sie ihre geistigen Sinne nicht beanspruchen müssen.

So entstand in der erdnahen Sphäre in den letzten vierzig Jahren eine Unterhaltungsindustrie von dimensionalem Ausmaß. Vor allem der Bereich der erotischen Unterhaltungsaktivitäten hat sich in dieser Ebene, welche zum Weltenäther gehört, enorm entfaltet und ist bereits daran, zu überwuchern.

Es ist nun nicht so, dass die an die Erde angrenzende Äthersphäre die austretenden Wesen, welche noch mit einem Fluidfaden mit dem Menschenkörper verbunden sind, verführen will. Denn das dortige Angebot wird durch die Nachfrage der Menschenseelen bestimmt.

Jedes Geistwesen kann in seiner nächtlichen Tiefschlafphase dorthin gehen wo es will und machen was es möchte. Wir werden in der Sphäre von Niemandem gezwungen etwas zu tun oder zu lassen, welches unserem Bedürfnis widerspricht.

Diese Gesetze und Vorgaben gibt es nur auf der Erde während des körperlichen Lebens. Da müssen wir auf vieles Rücksicht nehmen, damit wir die Spielregeln des Lebens oder die Erwartungen von anderen nicht verletzen.

Ich befinde mich erst seit wenigen Minuten vom Körper losgelöst und bemerke bereits, wie sich mein Seelengeist verändert.

Dies ist bei jedem Austritt so und hat damit zu tun, dass die Menschenseele ihre Körperverbundenheit rasch verliert und sich mehr öffnen kann, als dies im fleischlichen Körper möglich ist.

Im Grunde genommen ist es beim erdlichen Tod am Anfang ähnlich, jedoch wirken nach kurzer Zeit andere Dimensionen in das Geschehene hinein und das Erleben hat ganz andere Qualitäten.

Da ich auf der Erde bereits unzählige von Todeserlebnissen durchlebt habe, kann ich diesen Unterschied gut erkennen.

Unterdessen bin ich an meinem heutigen Zielort angekommen und ich setze mich auf einer Rundbank nieder, welche aus Eichenholz erstellt wurde.

Ich befinde mich etwa hundert Meter oberhalb eines langgezogenen Sees auf einem Wiesenvorsprung, welcher von großen Bäumen und üppigen Gebüschen umgeben ist. Die Wiese ist belebt durch unzählige von blühenden Blumen in den verschiedensten Farben, welche von der Abendsonne die letzten Energien erhaschen. Es ist ein warmer Sommerabend und die untergehende, gelbrötliche Sonne spiegelt sich auf der flachen Seeoberfläche.

Ich bin gelegentlich hier und genieße die Natur und die Ruhe. Ab und zu verabrede ich mich auf diesem Wiesenvorsprung mit Shitala, welche ich in unregelmäßigen Abständen treffe.

Unregelmäßig deshalb, weil diesbezüglich kein geistiger Plan besteht, wann wir uns zu treffen haben.

Es gibt Menschenseelen, welche während des ganzen Erdenlebens bei ihren nächtlichen Seelenaustritten nie ein Wesen aus den höheren Sphären treffen werden. Weil sie es nicht wollen oder deshalb nicht, weil sie im Geist so erdgebunden leben, dass sie der Seele eine solche Zusammenkunft verhindern.