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Mysteriöse Legenden und blutige Realität – entdecken Sie "Des Teufels Mörder" von Bastian Ludwig jetzt als eBook bei dotbooks. 1863: In dem kleinen Rhöndorf Solkers treibt der Legende nach ein Riesenwolf sein Unwesen. Ist ihm jetzt auch der Bürgermeisterknecht zum Opfer gefallen? Everd Edinger aus Frankfurt, seines Zeichens Privatdetektiv, kann dies nicht so recht glauben. Das mysteriöse Verschwinden des Mannes muss eine natürliche Ursache haben. Everd macht sich an die Aufklärung des Falls. Zur Seite steht ihm dabei die findige und bezaubernde Ella. Doch bald schon geben eine seltsame Epidemie unter den Dorfbewohnern und eine Sturzflut neue Rätsel auf … Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Des Teufels Mörder" von Bastian Ludwig. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
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Seitenzahl: 451
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Über dieses Buch:
1863: In dem kleinen Rhöndorf Solkers treibt der Legende nach ein Riesenwolf sein Unwesen. Ist ihm jetzt auch der Bürgermeisterknecht zum Opfer gefallen? Everd Edinger aus Frankfurt, seines Zeichens Privatdetektiv, kann dies nicht so recht glauben. Das mysteriöse Verschwinden des Mannes muss eine natürliche Ursache haben. Everd macht sich an die Aufklärung des Falls. Ihm zur Seite steht die findige und bezaubernde Ella. Doch bald schon geben eine seltsame Epidemie unter den Dorfbewohnern und eine Sturzflut neue Rätsel auf …
Über den Autor:
Bastian Ludwig, geboren 1984 im osthessischen Fulda, studierte Deutsch, Geschichte und Erdkunde auf Gymnasiallehramt. Heute unterrichtet er an einer Fuldaer Berufsschule und lebt nach wie vor in einem kleinen Ort in der Rhön.
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Originalausgabe Februar 2015
Copyright © 2014 dotbooks GmbH, München
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design
ISBN 978-3-95824-000-1
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Bastian Ludwig
Des Teufels Mörder
Roman
dotbooks.
Meinen Eltern
Danke für eine Kindheit ohne Druck
Frankfurt am Main, September 1863
Gerade noch rechtzeitig bemerkte Everd Edinger die Faust, die direkt auf seine Nase zuhielt. Ausweichen konnte er nicht mehr, ihr aber wenigstens als alternatives Ziel seine Unterlippe anbieten. Den Kerl, dem Everd es verdankte, dass ihm nun der Geschmack seines eigenen Blutes auf der Zunge lag, kannte er nicht. Ebenso wenig den mit dem zotteligen Bart, der die ganze Zeit am Tresen gesessen hatte, nun aber aufsprang, um den Angreifer festzuhalten.
Mihály Belázs eilte ihm zur Seite. Schlägereien hier in seiner Taverne waren für den Wirt nichts Ungewöhnliches. Und jedes Mal verfuhr er mit den Raufbolden auf die gleiche Weise: Ohne Wenn und Aber beförderte er sie in hohem Bogen nach draußen. Bei diesem hier hatte er nicht mehr zu tun, als die Türe aufzuhalten, denn Zottelbart war schon dabei, den Schläger in Richtung Ausgang zu ziehen, auch wenn man dem ansah, dass er sich gerne noch einmal losgerissen hätte, um dem ersten Schwinger einen zweiten folgen zu lassen.
Ein kühler Windhauch fegte herein und ließ die Flammen der Öllampen flackern. Mit sich trug er den Geruch des nahen Mains und das Poltern von Kutschenrädern und Pferdehufen auf Pflastersteinen. Am Himmel draußen zuckte ein Blitz entlang. Für den Bruchteil einer Sekunde tauchte er die Schankstube in blaues Licht. Der Donner ließ nicht lange auf sich warten.
»Das ist doch der Kerl! Der mit dem Mädchen!«, hörte man den Schläger noch von draußen durch den Regen rufen, als Mihály die Tür hinter ihm zuschlug und zurück zu Everd ging. »Alles in Ordnung bei dir?«
»Ja, geht schon. Ist mir lieber als der Typ von vorhin, der mich angespuckt hat.« Everd tastete mit der Zunge die Innenseite seiner Lippe ab. Dort, wo ihn die Faust erwischt hatte, spürte er einen feinen Riss. So einen, an dem man immer wieder herumspielt, nicht obwohl, sondern gerade weil das so angenehm unangenehm brennt. »Selbst ernannte Rächer, die sind schon beim letzten Mal wie Pilze aus dem Boden geschossen.« Er drehte sich zu Zottelbart um, der sich wieder auf seinen Platz gesetzt hatte und gerade einen kräftigen Zug von seinem Bier nahm. »Danke, Mann.«
»Kein Problem«, nuschelte der andere.
Eine grunzende Lache erfüllte die Schankstube. Sie stammte von einem Kerl, der an einem der Tische saß. Sein Gesicht leuchtete knallrot, was wohl nicht nur an der Anstrengung lag, die ihm das Lachen bereitete. Seine muskelbepackten Arme wurden von einem viel zu engen Hemd überspannt, und die dunklen Haare waren mit so viel Haaröl nach hinten geschleimt, dass jeder Antimakassar ob der Herausforderung kapituliert hätte. So fremd ihm der Schläger und Zottelbart waren, so gut kannte Everd diesen Typen. Leider. Pitt Smirweiler. Privater Ermittler von Beruf, womit er sich diese Profession unglücklicherweise mit Everd teilte… geteilt hatte. In Mihálys Taverne sah man ihn nur selten. Er neigte eher dazu, sich in gehobenen Kreisen zu bewegen … oder in dem, was er dafür hielt. Aber heute wollte er es sich wohl nicht nehmen lassen, dem niederen Volk auf die Nerven zu gehen.
Bisher hatte Everd die Pappnase nicht beachtet, nun aber machte es sich Smirweiler am Tresen bequem. Sein breites, hämisches Grinsen verriet, dass er nichts Besseres zu tun hatte, als ungefragt seine Meinung zu der kleinen Auseinandersetzung von eben zum Besten zu geben. Noch bevor er aber etwas sagen und somit Everd die Gelegenheit geben konnte, ihn ausgiebig zu ignorieren, war es Zottelbart, der die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich zog, indem er ein aus tiefstem Herzen hervorgekramtes »Verdammter Dreck!« in den Raum knurrte. In seinem Mundwinkel steckte eine Zigarette, in seiner Hand hielt er das Ende eines abgebrochenen Streichholzes, dessen Kopf vor ihm auf dem Tresen lag. Er begann seine Kleidung abzutasten, brach seine Suche aber nach kurzer Zeit erfolglos ab. »Haben Sie mal Feuer?«, fragte er Everd.
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