Des Teufels Universität - Sam Spade - E-Book

Des Teufels Universität E-Book

Sam Spade

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Beschreibung

Zwei Freundinnen erhalten die Gelegenheit, an einer exklusiven Privatuniversität zu studieren. Ein Abschluss an diesem Institut könnte ihnen zu einem steilen sozialen Aufstieg verhelfen. Zunächst sind sie begeistert. Eine lässt sich zuvor noch entjungfern. Bald stellt sich heraus, dass sie einen hohen Preis zu zahlen haben: Totale sexuelle Unterwerfung. Nur eine von beiden ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch auch die andere kann ihrem Schicksal nicht entfliehen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 29

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Des Teufels Universität

TitelseiteImpressum

Des Teufels Universität

Eine erotische Geschichte

von

Sam Spade

Bild von Claudio_Scott auf Pixabay

Bergengrün ist ein Exot unter den Unis. Klein, aber fein. Absolut exklusiv und unabhängig. Mit einem interessanten Hauch mondäner Verruchtheit.

Für einen Absolventen von Bergengrün ist in der Regel eine steile Karriere vorprogrammiert. Die aus Bergengrün haben einflussreiche Verbindungen. Wo auch immer Entscheidungen getroffen werden, ob in der Wirtschaft, in der Politik, in der Kultur oder sogar bei den Kirchen, überall haben welche aus Bergengrün ihre Finger im Spiel. Egal was du machst, stets wird man dir den Weg ebnen, wenn du in Bergengrün studiert hast. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es eigentlich eine recht kleine Uni ist.

Natürlich glauben alle, dass man als normaler Sterblicher niemals da hinkommt. Nur, wenn man reiche Eltern mit entsprechenden Beziehungen hat. Der Witz ist, dass die meisten es gar nicht erst versuchen, sich zu bewerben. Viele wissen gar nicht, dass es Bergengrün überhaupt gibt, und wenn, dann winken sie ab und sagen: Ja, so eine teure Privatuniversität, das ist nichts für normale Sterbliche wie mich.

Ich hätte vielleicht genauso gedacht, aber Lucie war da anders. Lucie und ich, wir waren Freundinnen, schon seit ewigen Zeiten. Seit der dritten Klasse, um genau zu sein. Sie war die kleine Kecke, ich die eher Ängstliche, Brave. Sie musste immer alles ausprobieren und alles genau wissen. Vor nichts hatte sie Respekt. Durch ihre Eltern, beide Ärzte, die sich im akademischen Betrieb gut auskannten, hatte sie von dieser Universität erfahren.

„Hätte ich in Bergengrün studiert, dann bräuchte ich mir um meine Karriere keine Sorgen zu machen!“, hörte sie ihren Vater manchmal sagen.

Lucie hatte also hingeschrieben, nach Bergengrün, und angefragt, und einen Haufen Material geschickt bekommen. Dazu einen sehr netten Brief. Es stellte sich heraus, dass es durchaus nicht unmöglich war, in Bergengrün zu studieren, auch wenn man keine einflussreichen Eltern hatte. Es gab zum Beispiel Stipendien für besonders Begabte. Na ja, als besonders begabt konnte man Lucie und mich nicht bezeichnen, wir mussten froh sein, wenn wir das Abi einigermaßen schafften. Ich jedenfalls. Lucie war eigentlich ziemlich klug, aber sie hatte keine Lust zu büffeln. Also, mit den Stipendien war das nicht so einfach.

Doch es gab noch andere Möglichkeiten. Ein großer Pharmakonzern war mit Bergengrün eng liiert. Er führte eine groß angelegte Langzeituntersuchung mit leistungsstimulierenden Präparaten durch. Sie sollten später in der Raumfahrt, im Leistungssport und Gott weiß wo zur Anwendung kommen. Studentinnen und Studenten, die sich für diese Studie zur Verfügung stellten und bestimmte Voraussetzungen erfüllten – welche, wurde nicht gesagt – bekamen das Studium bezahlt, freie Kost und Unterkunft, und es gab sogar etwas Geld auf die Hand, jeden Monat ein kleines Taschengeld.

Lucie und ich hatten uns für dieses Programm beworben, und bald bekamen wir Post, jede einen dicken Umschlag per Einschreiben. Darin waren diverse Fragebögen zum Ausfüllen. Wir setzten uns eines schönen Nachmittags zusammen hin und begannen, alles zu beantworten. Es war extrem, was die wissen wollten, angefangen von der Geburt. Eine Frage war, ob wir schon geschlechtlichen Verkehr gehabt hätten. Das war ein heikler Punkt. Die Wahrheit war nämlich: Wir hatten beide noch nicht, weder Lucie noch ich. Das durfte natürlich niemand wissen. Es war ein streng gehütetes Geheimnis. Ich schlug deshalb vor, zu schummeln und die Frage mit ja zu beantworten. Die Wahrheit war zu peinlich.

Lucie war aber anderer Meinung. Zum einen wurde versichert, dass die Angaben hundertprozentig vertraulich behandelt wurden. Zum anderen warnten sie, dass man alle Fragen unbedingt wahrheitsgetreu beantworten sollte, da sonst Risiken für den Verlauf der Tests entstehen könnten.

„Wir wollen lieber ehrlich sein, Ännchen“, sagte Lucie (Ich heiße Anne, aber Lucie neckte mich immer und nannte mich „Ännchen“). „Du weißt nicht, wie das alles zusammenhängt. Und wenn sie irgendwie doch die Wahrheit herauskriegen, dann müssen wir vielleicht das ganze Geld zurückzahlen ...“