Dialektische Anthropologie - Werner Schneider - E-Book

Dialektische Anthropologie E-Book

Werner Schneider

0,0
13,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Essay aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt unzählige wissenschaftliche und philosophische Anthropologien. Fast alle liefern triftige Einsichten in die jeweils untersuchten Aspekte des Menschseins. Dialektische Anthropologie besteht darauf, daß es eine unauflösbare Einheit der Einheit und Nichteinheit von kausalem Determiniertsein und präzedenzloser (aus nichts Vorhergehendem ableitbarer) Kreativität des menschlichen Geistes gibt.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2016

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Impressum:

Copyright (c) 2015 GRIN Verlag / Open Publishing GmbH, alle Inhalte urheberrechtlich geschützt. Kopieren und verbreiten nur mit Genehmigung des Verlags.

Bei GRIN macht sich Ihr Wissen bezahlt! Wir veröffentlichen kostenlos Ihre Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten.

Jetzt beiwww.grin.com

 

Inhalt

 

Abstrakt

LITERATURNACHWEIS

 

Abstrakt

 

Es gibt unzählige wissenschaftliche und philosophische Anthropologien. Fast alle liefern triftige Einsichten in die jeweils untersuchten Aspekte des Menschseins.

 

Dialektische Anthropologie besteht darauf, daß es eine unauflösbare Einheit der Einheit und Nichteinheit von kausalem Determiniertsein und präzedenzloser (aus nichts Vorhergehendem ableitbarer) Kreativität des menschlichen Geistes gibt.

 

Zu allen Zeiten haben Philosophien und Religionen dem Menschen im Gefüge ihrer Ontologien einen Platz zugewiesen. Aber erst im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts ist der Mensch selbst, das Menschsein des Menschen zur offenen Frage geworden, deren Beantwortung der neu geschaffenen Subdisziplin ‚Philosophische Anthropologie‘ übertragen wurde. Deren Aufgabe ist es nicht, zu dem das Geistige und das Materielle umfassenden Forschungsfeld der Humanwissenschaften einen Beitrag zu liefern.

 

Ihr Gegenstand ist die subjektive, introspektive Dimension des Menschseins.

 

Im Zentrum steht dabei das (in den Einzelwissenschaften vom Menschen unreflektiert vorausgesetzte) Vermögen des Menschen, sein Ich-Selbst-Sein wahrzunehmen und als ein solches bewusst , selbständig und kreativ in den Lauf der Dinge einzugreifen und sie -in heute immer weiteren Grenzen- förderlich und teils bedrohlich zu verändern.

 

In den nachfolgenden Ausführungen wird die dialektische Anthropologie als eine Lehrmeinung erörtert werden, die einen grundlegenden Aspekt der Hominitas akzentuiert: Sie entfaltet die Einheit von Einheit und Nichteinheit zwischen dem kausalen Determiniertsein des menschlichen Tuns und Lassens und der aus Nichts ableitbaren Fähigkeit des Menschen, präzedenzlos Neues zu erdenken und zu erschaffen.

 

Während das Forschungsziel der Humanwissenschaften darin besteht, die objektiv erfassbaren Strukturen, Prozesse und ‚Sachzwänge‘ aufzudecken, ist das Selbstbewusstsein der Handelnden in der Regel davon überzeugt, daß, soweit nicht Routinen und Regeln Befolgung fordern (und auch noch innerhalb solcher „Zwänge“), der Mensch das von ihm Gewollte mit zielstrebiger Entschlossenheit durchzusetzen vermag. Er weiß sich fähig, Gegebenes absichtsvoll zu vernichten und Sachverhalte in noch nie Dagewesenes umzuwandeln. Die Fähigkeit, durch Wort und Tat ungünstige Zustände, widrige Umstände und veraltete Arbeitstechniken durch etwas Neues und zumeist Besseres ersetzen zu können, ist die unspektakuläre Gewissheit jedes Werktätigen.