Die 7 universellen Gesetze - Franziska Krattinger - E-Book

Die 7 universellen Gesetze E-Book

Franziska Krattinger

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Beschreibung

Das Leben folgt universellen Gesetzen. Wer diese begreift, kann sich alle Lebensformen, Situationen und Realitäten erklären. Diese universellen Gesetze gelten auf allen Ebenen und in allen Bereichen. Niemand kann sich ihnen entziehen. Dieses Handbuch vermittelt durch praktische Übungen und gelebte Beispiele aus dem Alltag die entscheidenden Spielregeln für ein Leben in Fülle! Es zeigt, wie man seine Kraft am besten einsetzt, um seine Ziele stets zu erreichen. Die beschriebenen Gesetze gelten für alle − und wer sie beherrscht, ist somit Herr über seine Realität.

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DIE 7 UNIVERSELLEN

GESETZE

Spielregeln für ein Leben in Vielfalt

FRANZISKA KRATTINGER

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Publikation darf ohne vorherige Zustimmung durch den Herausgeber in irgendeiner Form oder auf irgendeine Weise – sei es elektronisch, mechanisch, als Fotokopie, Aufnahme oder anderweitig – reproduziert, auf einem Datenträger gespeichert oder übertragen werden.

© Copyright Verlag »Die Silberschnur« GmbH

ISBN: 978-3-89845-266-3eISBN: 978-3-89845-865-8

1. Auflage 2018

Verlag »Die Silberschnur« GmbH · Steinstr. 1 · 56593 Güllesheim www.silberschnur.de · E-Mail: [email protected]

INHALT

EINLEITUNG

GRUNDLEGENDE GEDANKEN

DIE 7 GRUNDLEGENDEN LEBENSPRINZIPIEN

1. Prinzip: Geistigkeit

2. Prinzip: Entsprechung, Anziehung, Vision, Handlung

3. Prinzip: Schwingung

4. Prinzip: Polarität

5. Prinzip: Rhythmus

6. Prinzip: Ursache und Wirkung

7. Prinzip: Geschlechtlichkeit

SCHLUSSWORT

ÜBER DIE AUTORIN

Alles sollte so einfach wiemöglich gemacht werden,aber nicht einfacher.

Albert Einstein

EINLEITUNG

Die Erkenntnisse in diesem kleinen Buch sind bewussten Menschen längst bekannt, und dennoch erlebe ich es immer wieder, dass es Momente gibt, in denen uns das Unbewusste steuert und wir aus unserer Selbstbestimmung »herausfallen«. Eine höhere Macht steuert unser Leben, bis wir erkennen, dass wir selbst diese Macht sind.

Bewusstsein erfordert eine konstante Konzentration auf das Wesentliche. So soll dieses kleine Werk den Menschen dazu dienen, sich der wesentlichen Grundlagen immer bewusst zu sein, und es soll uns die Tatsachen und Wirkungen immer in Erinnerung rufen, denn sie sind der Schlüssel für unsere Befreiung. Die 7 Prinzipien dienen unserer inneren und damit auch unserer äußeren Klarheit. Sie helfen uns maßgeblich bei der Erfüllung unseres Seelenplanes.

Meine Erkenntnisse basieren auf Selbsterfahrung sowie auf dem Austausch mit zahlreichen Meistern, und sie sollen die eigenen Erkenntnisse des Lesers im besten Sinn erweitern, klären, stärken und vielleicht auch nur bestätigen. In erster Linie soll dieses Buch jedem in der einfachen, praktischen Anwendung im Alltag dienen. Übertrage diese Erkenntnisse in deine täglichen Erlebnisse, und du erkennst deine wirkende Kraft hinter allem. Deine innere Haltung bestimmt die Art und Weise deiner Erfahrungen. Werde Herr deiner Gedanken und Emotionen, dann gehört dir die Welt!

Unser Leben ist ein fortlaufender, geistiger Prozess von bewussten und unbewussten formellen Zuständen. Wir streben alle nach der Vereinigung mit der Quelle, auch wenn uns dies nicht bewusst ist, und so treibt uns eine Sehnsucht ins Zentrum des Lebens, in die Mitte, in die lebendige Stille. Jeder wächst durch sich selbst und nicht durch andere. Daher kann keiner das Leben des anderen leben, genauso wenig kann ein Mensch die Probleme eines anderen lösen – doch kann jeder auch zur Lösung anderer beitragen, weil es meist auch ihn selbst betrifft. Wie lange der Einzelne für seinen Weg braucht, ist in jedem Fall individuell. Der eigene Wille und das eigene Wollen sind maßgebend, wie zügig wir in unserem Befreiungsprozess voranschreiten.

Die meisten Menschen drängt ein inneres Bedürfnis, die Wahrheit über den Sinn des eigenen Daseins erkennen und begreifen zu wollen und so nach den Grundlagen des eigenen Schicksals zu forschen. Ein Teil sucht die Erklärung in der Vergangenheit und bleibt darin stecken, ein anderer Teil hofft auf die Zukunft und vergeudet das Leben mit warten. Doch auf diese Weise verpasst man das Leben, denn JETZT ist der Moment der Befreiung. Die gewonnene Erkenntnis aus der Vergangenheit kann helfen, im Jetzt die Zukunft im erweiterten Sinn zu visualisieren und so gewünschte Resultate zu bewirken. In der Rückschau kann man seine vergangenen Geisteshaltungen erkennen, die in den erlebten Geschichten deutlich ihren Ausdruck gefunden haben. Der Weise begreift sich selbst und ist bereit, seiner Wahrheit zu begegnen. Die schonungslose Selbstbetrachtung ermöglicht es uns, das eigene Denkschema zu verändern und damit bewusst die Zukunft zu bestimmen. Mit der geistigen Vorschau dagegen bestimmt man die persönliche Neuausrichtung.

Wenn du dein inneres Wesen erkennst, so begegnest du der Schaltzentrale deines eigenen Schicksals. Die Macht liegt immer in deinem Geist und somit in deinen eigenen Handlungen.

Das Leben und somit alle Lebensformen werden nach universellen Gesetzen regiert. Wer diese begreift, kann sich alle Lebenszustände, Situationen und Realitäten erklären. Diese Gesetze sind unfehlbar, und somit herrscht in allem Gerechtigkeit, denn alles untersteht dieser alles bestimmenden Ordnung. Der Kosmos schließt alles und alle mit ein, es gibt keine Ausnahmen.

Diese allumfassende Gerechtigkeit lässt sich nur begreifen, wenn wir alles im Großen und vor allem im GANZEN betrachten, indem wir von umfassenderen, größeren Zusammenhängen ausgehen. Die 7 Prinzipien des Lebens zeigen uns auf, warum eine positive Geisteshaltung aus reiner Selbstliebe hervorgeht und warum jeder ist, was er ist.

Die Regeln des Lebens stellen eine sich selbst regulierende kosmische Ordnung her.

Alles, was existiert, geschieht von selbst, aufgrund der jeder Form innewohnenden Geistigkeit (Mentalität).

Wie gesagt, gelten die universellen Gesetze für alle, auf allen Ebenen und in allen Bereichen, nichts und niemand kann sich ihnen entziehen.

Es gibt 7 Bewusstseinsebenen, die wiederum in 7 Bewusstheitsgrade eingeteilt sind. So streben letztendlich alle Seelen irgendwann den »7. Himmel« an …

GRUNDLEGENDE GEDANKEN

Warum sind wir hier?

Es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes ist.

Jedes Übel hat auch sein Gutes.

Wir sind Geistwesen, die sich auf einer Linie entweder aufwärts oder abwärts bewegen. Unsere Geisteshaltung ist die Ausgangslage unseres Schicksals, und sie bestimmt die weitere Richtung, in die wir uns entwickeln.

Die drei Gründe unseres Hierseins:

Karma: Mangelbeseitigung durch die Macht unserer eigenen Geisteskraft.

Dharma (positives Karma): Erweiterung sowie Einsetzen unserer Fähigkeiten, Begabungen und Talente und Gewinn durch Selbstverwirklichung. Weiterentwicklung für die Seele: Es geht darum, eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen.

Durch Reinkarnation entscheiden wir uns – in weiser Voraussicht und zum Zwecke der seelischgeistigen Weiterentwicklung – in einer bestimmten Form (Körper / Familie) zu existieren. Diese selbstbestimmten Lebensumstände basieren auf einer vergangenen, persönlichen Geisteshaltung und zeigen die Grund- und Ausgangslage unseres Seelenzustandes. Jede Seele wählt diese Umstände in weiser Voraussicht, um ihre Befreiungsschritte im Sinne des Gesamtwesens zu tun. In allem begegnet man zuerst einmal sich selbst! »Ich bin, was ich bin!« Jede Seele verkörpert sich in individueller Form, die durch die Summe aller vorangegangenen Existenzen bestimmt ist.

So ist jeder jetzt sein Maximum! Ist die Lebenswahl getroffen, kann sie nicht mehr geändert werden, also ist der menschliche Wille durch den Willen der Seele bestimmt, und die menschliche Wahl scheint beschränkt. So glauben Menschen, sie hätten keinen freien Willen und müssten einfach hinnehmen, was geschieht. Dies ist anfangs bestimmt so, doch mit einem starken, persönlichen Willen bildet man seine Absicht, und dadurch kann die gegebene Situation verändert, gelöst und neu ausgerichtet werden, wenn man selbst erkennt, wie die eigenen Kräfte wirken.

Nun sind wir hier, um unsere Stärken zu leben, aber auch um unsere Schwächen zu besiegen. Alle Probleme und Schwierigkeiten sind in Wahrheit Möglichkeiten und gute Gelegenheiten, die uns dazu dienen, das vorhandene Potenzial selbstbewusst einzusetzen; sie sind die Herausforderung, gemäß unserer geistigen Möglichkeiten weiterzuwachsen und uns zu erweitern. Alle auftretenden Situationen bieten der Seele demnach Möglichkeiten, die dem Weiterkommen dienen können.

Der Weise erkennt die Lösung in der Möglichkeit.

Die Befreiung ist nur praktisch möglich, es gibt kein theoretisches Vorwärtskommen. Daher sollten wir jede Herausforderung als »Chance des Himmels« nutzen. Durch selbstbewusste Innenschau gelingt es uns, diese verborgene Lösung zu aktivieren und tatsächlich anzuwenden.

Beim Eintreten in die physische Realität gehen wir durch das Tor des Vergessens, damit wir nicht durch unsere vorangegangenen Erfahrungen und Erlebnisse beeinflusst und behindert werden; das ist gleichbedeutend mit einem Neuanfang, der aber in Wirklichkeit nur eine Fortsetzung unseres Weges ist. Es macht also zunächst keinen Sinn zu erfahren, was wir in vorangegangenen Leben für Zustände erfahren haben. Dennoch baut sich die gewählte Lebensrealität auf den vorangegangenen Erfahrungen und Erkenntnissen auf, die unser gesamtes Selbst geprägt haben. Um weiterzukommen, braucht es die Wahrnehmung der jetzt gegebenen Möglichkeiten! Weil man darin oft voreingenommen und irgendwie selbst gefangen ist, kann ein neutraler Ratgeber helfen, die eigene Lebensgrundlage zu klären – und zwar so, dass man erkennt, worin man sich selbst behindert.

Ein kleines Beispiel aus meiner Praxis: Der 59-jährige Max war arbeitslos, litt unter Burnout und kämpfte mit seinem letzten Arbeitgeber um die Auszahlung seines Lohnes. Er war am Ende und wollte wissen, wie es für ihn weitergeht. Max ist sehr begabt, aber emotional ein misstrauischer Mensch, dessen Frusttoleranz gegenüber Obrigkeiten (Vater, Chef, Behörden) relativ gering ist.

Ich sah ihn, wie er als junger, 19-jähriger Mann in England kurz vor dem Krieg eine Schnellausbildung als Pilot absolvierte. Kurz darauf wurde er bei einem Fronteinsatz auf Feindesgebiet abgeschossen. Er überlebte den Absturz mit einem gebrochenen Bein, und eine Bauernfamilie, deren eigener Sohn im Krieg verschollen war, nahm den jungen Mann auf und gab ihm ein Zuhause. Er musste sich aber bedeckt halten und vorsichtig sein, damit man ihn nicht als Feind entlarvte. Er wartete darauf, dass man ihn vermissen und suchen würde, doch nichts geschah. Die Zeit verging, und er blieb in Deutschland. Sein Wunsch, gerettet zu werden, seine Familie wiederzusehen, blieb unerfüllt, und tief im Innersten fühlte er sich im Stich gelassen. Dieser emotionale Zustand wirkte prägend aufsein Seelenmuster.

In diesem Leben wusste er bereits als kleiner Junge, dass er – gegen den Willen des Vaters – Pilot werden wollte. Er zeigte dafür auch eine große Begabung, und so schaffte er die Ausbildung spielend. Anschließend ließ er sich zum Helikopterpiloten weiter ausbilden und arbeitete in einer Rettungsfirma, die abgestürzte, vermisste Bergsteiger suchte und aus unwegsamem Gelände rettete. Nach dieser Erfahrung wurde er Jetpilot einer Firma, deren Aufgabe es war, verletzte, kranke und verunglückte Landsleute aus dem Ausland nach Hause zu holen.

Fachlich ist Max sehr begabt, aber emotional gesehen fühlte er sich oft falsch verstanden und von der Führungsseite im Stich gelassen. (Sein Hauptlebensthema ist mangelhafte Verständigung und fehlende Kommunikation.) Aus dieser gefühlten Grundstimmung heraus bewertete und beurteilte er immer wieder seine Lebenslage. Er blieb nie lange an einem Arbeitsort, so als wäre er auf der Flucht und suche dauernd nach etwas, was er nie finden konnte. Eigentlich wusste er nicht, was er suchte, und sobald diese Unruhe von ihm Besitz ergriff, musste ein Wechsel her. Die negative Haltung in ihm verursachte aber nie eine wirkliche Verbesserung, denn das Negative kann nicht etwas Besseres wählen.

Das emotionale Grundmuster bestimmt also die innere Einstellung. Emotionen basieren immer auf bestimmten gedanklichen Vorstellungen und auf Erwartungen, die man an andere hat. Lässt man sich davon bestimmen, kommt man vom Regen in die Traufe, weil aus einem grundsätzlichen Gefühl des Mangels kein Gewinn hervorgehen kann.

Wir sind jetzt die höchste Form dessen, was wir je waren. Dies ist manchmal ein bisschen schwer verständlich, zumal dann, wenn wir denken, dass unsere gesellschaftliche Stellung ein Indiz dafür wäre, wie »hoch entwickelt« wir sind. Doch die äußeren Umstände sagen kaum etwas über die wahre Größe aus; nur in den Handlungen erkennt man den Meister. Was schicksalsbestimmend ist, ist unsere grundlegende Geisteshaltung (Überzeugung und Glaube), und diese zeigt sich darin, wie wir an »die Dinge herangehen«. Das Leben ist wie ein Spiel, und wir sind die Spielfiguren. Die Rolle dieser Figur ist es, wie in einem Computerspiel, Fallen zu erkennen, Gegner zu besiegen, Schätze zu heben, Aufgaben zu lösen, Punkte zu sammeln und dadurch einen höheren Grad zu erreichen und somit unseren seelischen Wert zu steigern. Siegen wir, so gibt es Pluspunkte, versagen wir, gibt es Punktabzüge. Wer nach Rückschlägen resigniert, bleibt auf der Strecke. Es geht darum, dranzubleiben, und manchmal sind mehrere Anläufe notwendig, um über sich selbst zu siegen. Doch jeder Moment ist ein Anfang, jedes Problem eine Chance, um zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Jedes Hindernis ist ein Hinweis, sich neu zu besinnen und seine Kräfte bewusst und gezielt auszurichten.

Befindest du dich in Schwierigkeiten, so frage nicht mehr: »Was habe ich falsch gemacht?«, sondern: »Wie mache ich es richtig? Wo ist mein Geschenk?« Jeder Mensch ist begleitet von unsichtbaren Helfern. Diese sind nicht dazu da, unsere Aufgaben zu lösen, sondern sie fungieren als Berater, Beschützer und Begleiter. Sie beschützen uns vor Ereignissen, die, karmisch gesehen, keine Grundlage haben. Wir sind also zu keiner Zeit allein, was jedoch nicht zwangsläufig heißt, dass wir dies so fühlen. Viele Menschen nehmen diese Kontakte nicht wahr, weil sie zu sehr durch ihren rationalen Verstand behindert sind.