Die erotische Geschichte einer fast normalen Ehe - Klaus Kruse - E-Book

Die erotische Geschichte einer fast normalen Ehe E-Book

Klaus Kruse

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Beschreibung

Geschichte einer fast normalen Ehe "Willkommen ihr zwei", begrüßte Marina lachend Florian und seine Ehefrau Sandra. Galant ließ Florian Sandra den Vortritt, wartete die Küsschen der beiden Frauen ab und trat ein, nachdem Sandra weiter in das Haus gegangen war um ihren Gastgeber Achim zu begrüßen. Auch er wurde von Marina herzlich umarmt und mit zwei Küsschen begrüßt. Dabei sah er wieder zu dem Po Sandras, der in einer hautengen, weißen Sommerhose mit naturgemäß leichtem Stoff steckte. Er musste innerlich schmunzeln, denn dabei fiel ihm der Moment ein, in dem ihm Sandra stolz ihren Einkauf präsentiert hatte. Voller Freude hatte sie sich vor ihm im Kreis gedreht und ihn nach seiner Meinung gefragt. "Sieht wirklich toll und sexy aus", hatte er damals gesagt, "nur drückt sich leider dein Höschen deutlich durch." Zum Thema passend: Sexgeschichten | Erotische Geschichten | Sex Kurzgeschichten | Erotikromane | Erotik | Erotische Romane | Erotikroman | Erotisches Ebook | Sexgeschichte | Ab 18 Jahren | Unzensiert | Deutsch

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Seitenzahl: 394

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Die erotische Geschichte einer fast normalen Ehe

Die erotische Geschichte einer fast normalen EheGeschichte einer fast normalen EheEpilogImpressum

Die erotische Geschichte einer fast normalen Ehe

Geschichte einer fast normalen Ehe

„Willkommen ihr zwei“, begrüßte Marina lachend Florian und seine Ehefrau Sandra. Galant ließ Florian Sandra den Vortritt, wartete die Begrüßungsküsschen der beiden Frauen ab und trat ein, nachdem Sandra weiter in das Haus gegangen war um ihren Gastgeber Achim zu begrüßen. Auch er wurde von Marina herzlich umarmt und mit zwei Wangenküsschen begrüßt. Dabei sah er wieder zu dem Po Sandras, der in einer hautengen, weißen 7/8 Sommerhose mit naturgemäß leichtem Stoff steckte. Er musste innerlich schmunzeln, denn dabei fiel ihm der Moment ein, in dem ihm Sandra stolz ihren Einkauf präsentiert hatte. Voller Freude hatte sie sich vor ihm im Kreis gedreht und ihn nach seiner Meinung gefragt.

„Sieht wirklich toll und sexy aus“, hatte er damals gesagt, „nur drückt sich leider dein Höschen deutlich durch.“ Sandras vor Freude strahlende Augen schlugen in Erschrecken um, sofort stellte sie sich vor einen großen Spiegel, um diese Aussage selbst zu überprüfen. Natürlich hatte sie feststellen müssen, dass Florian die Wahrheit gesagt hatte, verschwand sofort mit unverständlichem Gemurmel im Schlafzimmer und kehrte kurz darauf in einem ihrer Hausanzüge zurück. Schon damals hatte Florian gewusst, dass Sandra diese Hose bei ihrem Besuch bei Achim und Marina tragen würde, der alle zwei Monate stattfand, denn für jeden dieser Besuche kaufte sie sich etwas Neues und vor allem Anregenderes, als sie sonst trug. Ihre sonstigen Kleidungsstücke könnte man eher mit dem Ausdruck, „Betonung einer grauen Maus“, beschreiben.

Schon am nächsten Abend hatte sich Sandra abermals in dieser Hose präsentiert, trug dazu sogar Sandaletten mit dünnen etwa 8cm hohen Absätzen. Wieder drehte sie sich vor Florian und er sah auch genau hin, diesmal bemerkte er nichts, es kam ihm sogar vor, als könnte er andeutungsweise Haut durch den Stoff der Hose schimmern sehen. „Nichts zu sehen“, bemerkte Florian ehrlich, „sie passt dir ausgezeichnet. Trägst du vielleicht kein Höschen?“ „Doch“, antwortete Sandra sichtlich beruhigt über die positive Rückmeldung, „es gibt ja Stringtangas.“ Florian blieb kurz die Luft weg, nicht vor Entrüstung, sondern vor Freude, denn bisher hatte die Unterwäsche Sandras ausschließlich aus robusten, weißen Baumwollslips bestanden, die ihn eigentlich nie ansprachen. An diesem Tag hatte er sich schon vorgestellt, wie er Sandra aus ihrer Hose schälen würde, sie anschließend an sich pressen, dabei ihre nun frei liegenden Backen mit seinen Händen streicheln, kneten und tätscheln würde. Er war schon im Begriff gewesen seine Vorstellung umzusetzen, war aufgestanden und hatte einen kleinen Schritt in ihre Richtung gemacht und trotzdem war er zu langsam gewesen, denn Sandra war schon wieder im Schlafzimmer verschwunden und hatte demonstrativ die Tür hinter sich geschlossen.

„Die Blumen sind für mich?“, Marinas Stimme riss Florian aus seiner Erinnerung. „Natürlich“, Florian versuchte mit einem Lächeln seine kurzzeitige geistige Abwesenheit zu überspielen, „für Achim haben wir Flüssigkeit mitgebracht.“ Beinahe hastig überreichte Florian den Blumenstrauß, ärgerte sich ein klein wenig darüber, dass er vergessen hatte das Papier zu entfernen und machte dann die zwei Schritte zu Achim, um ihn ebenfalls zu begrüßen und sein Gastgeschenk zu überreichen. „Hallo Florian, alter Kämpfer“, lachend reichte Achim Florian die Hand, „schön dich wiederzusehen. Bist zwar nicht so ein toller Anblick wie Sandra, aber das liegt wohl in der Natur der Sache.“

Florian lachte ebenfalls, beide Männer umarmten sich freundschaftlich und nachdem Florian nun auch Achim das Gastgeschenk übergeben hatte, wurden Sandra und er von Achim auf die Terrasse des Hauses geführt, wo für sie alle gedeckt worden war. „Bitte setzt euch wohin ihr wollt, ihr kennt ja den Hausbrauch“, Achim zeigte zu dem gedeckten Tisch, „entschuldigt mich aber vorerst, ich bereite schnell einen Aperitif vor. Marina wird auch gleich bei euch sein, ich bin sicher sie stellt nur die Blumen in eine Vase.“ Mit einem Nicken gaben Florian und Sandra Achim zu verstehen, dass sie vollstes Verständnis für seinen kurzen Rückzug hatten und nahmen am Tisch, nach Brauch des Hauses, Platz. Dieser Brauch besagte, dass sich Paare gegenüber zu sitzen hatten und somit der Gastgeber Tischherr des weiblichen Gastes war und umgekehrt, „französische Sitzordnung“, war Florian vor Jahren belehrt worden.

Schweigend blickte er Sandra an, die ebenso schwieg, scheinbar ihren Gedanken nachhängend. Er fand es auch jetzt nach zehn Jahren verwunderlich, dass sie sich so mit Marina und Achim angefreundet hatten. Sie hatten sich im Urlaub kennengelernt, schon alleine das, zu Sandra und ihm, unterschiedliche Auftreten Achims und Marinas, welches so gegensätzlich zu seiner eher humorlosen, erdigen Art, ganz zu schweigen zu der scheuen, immer versucht im Hintergrund zu bleibenden Art Sandras war, war ein extremer Unterschied gewesen. Trotz allem, sie hatten sich von Anfang an hervorragend verstanden, Sandra war in der Gesellschaft Marinas aufgeblüht. Selbst ihr Sohn Ben hatte sie nicht veranlasst gemeinsame Abende früher zu beenden.

Sandra hatte sich plötzlich sogar leicht geschminkt, bei leicht anzüglichen Bemerkungen sogar mitgelacht, somit ein Verhalten an den Tag gelegt, welches bisher für sie ein absolutes „no go“ gewesen war. Nach diesem Urlaub hatten sie begonnen sich regelmäßig zu treffen, natürlich hatte dabei auch die räumliche Nähe zueinander eine Rolle gespielt, auch ab und zu gemeinsame Urlaube verbracht, jedenfalls war ihre Freundschaft immer tiefer geworden. Was sich zu Florians Leidwesen nicht verändert hat, war jedoch sein Eheleben mit Sandra. Er konnte sich noch genau daran erinnern, wie er sie zum ersten Mal gesehen hatte, scheu, sich in den Hintergrund drückend innerhalb einer aufgebrezelten Mädchenclique.

Natürlich war auch er damals vor 22 Jahren nicht der Inbegriff eines Mannes gewesen, knapp 20, ruhig und sachlich, ein damals dürrer, schlaksiger Typ mit Brille und einem noch von Akne zerfressenem Gesicht. Sie war ihm sofort aufgefallen, ihre Scheu hatte ihn angezogen, eine Scheu, die ihm eine Tiefe an Empfindungsfähigkeit versprach, zu der er glaubte nicht in der Lage zu sein. Als seine Freunde, eher Bekannte, welche ihm erlaubt hatten an diesem Abend mit ihnen zu kommen, mit den Tussis auf der Tanzfläche verschwunden waren, hatte er sich zu Sandra gesetzt und seit damals hatte es für ihn nur diese Frau gegeben.

Wenige Monate später hatten sie geheiratet, sie war noch 18 Jahre jung und so wie Sandra, war auch er vollkommen ohne Erfahrung gewesen, doch diese wollte er ja mit ihr machen, die erste und danach immer mehr. Doch da spielte ihnen das Schicksal einen Streich, denn etwa 10 Monate später kam ihr Sohn Ben auf die Welt und statt gemeinsam Neues zu entdecken, blockte Sandra ab. Wenn sie Sex hatten, dann war es im Dunkeln unter der Decke und alles in der Missionarsstellung, es konnte ja jederzeit sein, dass Ben in ihr Schlafzimmer tappte. Es änderte sich auch nicht, als Ben älter wurde und irgendwann begann Florian wieder sein Hobby aufzunehmen, welches er hintangestellt hatte, Video- und Computerspiele.

Er hatte sogar den Eindruck, dass es Sandra Recht war, sie maulte nicht, meinte allerdings, dass er seine Pflicht, sich um Ben zu kümmern nicht vernachlässigen dürfte. So verlief die Ehe in eingefahrenen Bahnen, Sandra diente sich in ihrem Job hoch, Florian stieg ebenfalls auf, Feierabende wurden gemeinsam am Esstisch verbracht und danach trennten sich die Interessen. Er setzte sich an den PC, Sandra vor die Glotze, wenn Florian zu Bett ging schlief Sandra bereits. Allerdings war es nie so, dass sie füreinander nicht ein offenes Ohr gehabt hatten, jeder für sich hatte gewusst und auch mehrmals erlebt, dass er an seinem Ehepartner Halt finden konnte, nur Sex war kein Thema, selbst zu der Zeit nicht, als Ben nicht zu Hause war. Selbstverständlich hatten sie Sex, doch Florian kam es dabei immer vor, dass es Sandra als ihre eheliche Pflicht ansah, ihrem Mann, zumindest einmal pro Woche Erleichterung zu verschaffen und nicht aus eigenem sexuellem Antrieb heraus.

Meistens spielte es sich freitags Abend ab, sie öffneten eine Flasche Wein, setzten sich ausnahmsweise nicht an den großen Küchentisch, sondern nebeneinander auf ihre Couch. Dann schaltete Florian Musik ein, dimmte das Licht herunter, sie prosteten sich zu und Sandra kuschelte sich an ihn, natürlich ihren bequemen Homedress tragend, welcher auf Florian, gelinde gesagt, keine Reizkraft hatte. So Mitte des zweiten Glases begannen sie sich zu küssen, Florian durfte in diesem Fall sogar Sandras Hals mit seiner Zunge lecken. Wenig später griff Florian dann immer auf Sandras Brüste, das Einzige was er spürte war Sandras BH, der ihre Brüste fest wie ein Panzer umschloss. Anfänglich hatte Florian noch versucht Sandras Pulli hochzuschieben, um anschließend ihren Busen aus den Körbchen zu heben, wurde dabei allerdings immer abgeblockt.

„Gehen wir ins Schlafzimmer“, hatte Sandra immer gesagt, „es kann ja sein, dass Ben früher nach Hause kommt.“ So waren sie immer ins dunkle und im Sommer verdunkelte Schlafzimmer gegangen, obwohl sie wirklich kein Gegenüber hatten, welches sie sehen konnte. Immer zog sich Sandra alleine aus und schlüpfte schnell unter die Decke. Florian musste sich neben sie unter die Decke legen, durfte sie küssen, etwas mit ihren Titten spielen. Sandra selbst lag mit geschlossenen Augen da und ließ alles widerstandslos über sich ergehen. Wenn sie merkte, dass er steif geworden war, forderte sie ihn auf in sie einzudringen. Während der Penetration, selbstverständlich alles unter der Decke, zeigte Sandra kaum Reaktion, ab und zu befeuchtete sie vielleicht ihre Lippen und biss kurz selbst darauf, mehr war für Florian nicht erkennbar. Sobald Sandra bemerkt hatte, dass er fertig war, stand sie sofort auf und entschwand unter der Dusche und kehrte von dieser in einem Nachthemd Marke, „Da war selbst Oma noch jung“, ins Bett zurück, drehte sich zur Seite und schlief ein.

Mit der Zeit verlor auch Florian die Lust am Sex, mittlerweile war es für ihn ein „emg“, ein „einmal monatlich genügt“, geworden, wenn er Druck verspürte versuchte er nicht mehr mit Sandra Sex zu haben, er masturbierte. Ausnahmen waren eben nur die manchmal stattgefundenen Urlaube mit Achim und Marina gewesen, da war Sandra wilder gewesen, insofern, dass er sie auch nackt sehen durfte und sie sogar leicht stöhnte.

Zusätzlich kam natürlich der Alltag dazu, er und Sandra blieben oft länger in ihren Firmen und mit der Zeit mussten sie, langsam aber sicher, all den kleinen alltäglichen Belastungen Tribut zollen. Auch an den Wochenenden war es so, gemeinsam wurde die liegengebliebene Hausarbeit erledigt und danach zog sich jeder in sein kleines Schneckenhaus zurück. Selbst nachdem Ben die elterliche Wohnung verlassen hatte, um ein Studium in einer anderen Stadt zu beginnen änderte sich nichts, er lebte seinen Weg, Sandra den ihren.

Sandra hatte ähnliche Gedanken. Auch sie sah vor sich, wie sie mit Florian tagtäglich nebeneinander lebte, ärger noch, aneinander vorbei lebte. Natürlich schätzte sie Florian nach wie vor, er war ein braver Ehemann, ein fürsorglicher Vater, aber sie vermisste jenes Feuer an ihm, welches sie am Anfang ihrer Beziehung in ihm gefühlt hatte und er mittlerweile einige Jahre in Spiele und nicht in die Beziehung investierte. Zusätzlich fühlte sie sich immer mehr als Inventar des Haushalts, welches immer und überall funktionieren musste. Sie wollte mehrere Male Florian auf diese Gefühle aufmerksam machen, doch nie hatte sie es geschafft sich zu äußern.

Oft hatte sie auch mit Marina darüber gesprochen was ihr fehlte und jedes Mal hatte Marina gemeint, dass sie mit Florian reden musste. Bei jedem weiteren Treffen mit Marina musste sie eingestehen, dass sie nicht gesprochen hatte, hatte verschiedenste Ausflüchte dafür gesucht und gestand sich dabei selbst die wahren Gründe ein, Bequemlichkeit und Feigheit. Bequemlichkeit deswegen, da sie ja im Prinzip ein sorgenfreies Leben hatte, zwar keine Höhen aber auch keine Tiefen, warum sollte sie das aufs Spiel setzen. Feigheit, weil sie Angst davor hatte, dass sie vielleicht von Florian ebenfalls mit etwas konfrontiert werden könnte, was vielleicht für sie unangenehm werden konnte und sie Veränderungswillen zeigen musste.

Während Florian und Sandra ihren Gedanken nachhingen fand zwischen Marina und Achim ein Gespräch statt. „Willst du es heute wirklich durchziehen?“, fragte Achim, während er den gemixten Cocktail in die Gläser rinnen ließ. „Ja“, antwortete Marina, „ich muss es tun, sonst geht die Ehe zwischen Sandra und Florian den Bach hinab.“ Wie kommst du darauf?“, fragte Achim abermals, wie so oft, „sie wirken zufrieden auf mich.“ „Du hast ja Recht“, bekümmert lehnte sich Marina an ihn, „wenn sie mit uns sind schon. Nur, was zwischen ihren eigenen Wänden abgeht, da sieht es anders aus. Beide versauern nebeneinander und sprechen nicht darüber, wie oft glaubst du habe ich Sandra gesagt, sie soll mit Florian sprechen und sie hat es nicht getan. Dazu will ich heute nur den Anstoß geben, dass sie hören, was sie übereinander denken.“

„Du weißt“, Achim stellte die Gläser auf ein Tablett, „dass du eventuell auch unser Geheimnis verraten musst? Überhaupt, was ist, wenn der Schuss nach hinten losgeht?“ „Ich bin mir dessen nur allzu bewusst“, Marina nickte nachdenklich, Achim konnte deutlich erkennen, dass sie von ihrem Vorhaben nicht ablassen würde, „erstens stehe ich zu unserer Abmachung und zweitens ist die Ehe der beiden ohnehin fast am Ende, dann gibt es eben ein schnelleres Ende als ein langsames zu Grabe tragen. Komm, lassen wir sie nicht warten.“

Achim und Marina gingen zu Sandra und Florian auf die Terrasse, servierten den Cocktail, begannen sofort eine fröhliche Unterhaltung, in die Sandra und Florian miteinstimmten. Das anschließende Essen, welches Achim gekocht hatte und allen hervorragend schmeckte, der dazu servierte Wein, insgesamt die freundschaftliche Stimmung, hüllten die beiden Paare in eine Blase der Ausgelassenheit. In einer kurzen Lachpause ergriff Marina das Wort:

„Meine Lieben, ihr wisst sicher, dass heute unser zehnjähriger Jahrestag ist, natürlich nicht genau, aber ungefähr. Dafür habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Ihr kennt doch sicher noch das Spiel „Pflicht oder Wahrheit“, andere nennen es auch „Flaschendrehen.“ Ich will heute mit euch dieses Spiel spielen, in etwas abgewandelter Form. Erstens wird es eine Spielleiterin geben, die werde ich sein. Ich werde die Aufgaben oder Fragen stellen, wobei alles für die ganze Runde gilt. Bei Nichterfüllung einer Aufgabe wird eine Strafe fällig. Zusätzlich kann bei Fragen noch nachgefragt werden. Das wäre vorerst alles, Feinheiten kommen dann während des Spiels. Ich nehme an, ihr seid einverstanden.“

Als Sandra die Worte Marinas hörte, rutschte ihr Herz in die Hose. Natürlich kannte sie dieses Spiel, sie assoziierte damit nur Demütigung. Verstohlen blickte sie in die Runde, hoffte zumindest bei Florian auf eine abweisende Miene, doch dieser grinste von einem Ohr zum anderen. Was Sandra wirklich Sorgen bereitete, war ihre Unterwäsche, da sie sich gut vorstellen konnte, was die Strafen waren. Nicht nur, dass sie einen String trug, diesmal hatte sie sich sogar einen Push- up BH gekauft, der ihre Brüste förmlich aus den Körbchen hervorquellen ließ. Alleine der Gedanke, dass sie von Achim, aber auch von Florian darin gesehen werden könnte, ließ sie erschaudern. „Marina“, fasste sich Sandra ein Herz und stand auf, „kommst du kurz?“ „Klar“, lächelte Marina und folgte Sandra, die von der Terrasse ins Wohnzimmer gegangen war.

„Was kann ich für dich tun?“, fragend strahlte Marina Sandra an. „Ich trage heute einen String und einen Push-up“, stieß Sandra hervor, „wenn ich das Shirt und die Hose ausziehe ist es mir peinlich, wenn ich so gesehen werde.“ „Warum?“, fragte Marina zurück, „man kennt dich ja auch im Bikini, außerdem trage ich ebenfalls einen String und einen Push-up, wo ist da das Problem?“ Sandra hatte das Gefühl, dass ihr jegliche Argumentation genommen war, wie sollte sie auch sagen, dass nicht einmal ihr Mann sie jemals so gesehen hatte. „Ich empfinde es einfach als ungerecht“, sprach Sandra nach einer kurzen Pause weiter, die Männer sehen meinen Po blank und ich nicht den ihren.“ Sandra hoffte so dem Unausweichlichem zu entkommen, denn sie konnte sich nicht vorstellen, dass Männer ähnliches trugen.

„Argument angekommen“, flötete Marina zurück, „aber dem kann Abhilfe gemacht werden.“ Schnell machte Marina kehrt, trat auf die Terrasse und schickte Achim und Florian zum Umziehen, wobei sie Achim den Auftrag gab, Florian einen seiner Strings zu leihen. Verwundert, aber ohne Fragen, gingen Florian und Achim und zogen sich um. Florian fühlte sich etwas komisch, besonders das dünne Band, welches sich in seine Spalte legte, war ungewohnt. Fragend blickte er Achim an, aber auch dieser zuckte nur mit den Achseln. Als sie zurückkehrten, saßen sich die beiden Frauen schon an einem runden Tisch gegenüber, worüber ein Tischtuch lag, welches die Tischfläche in vier gleich große Teile teilte. In der Mitte lag ein gebogener Löffel an dessen Griffende ein kleiner Drachenkopf zu sehen war.

„Bevor es los geht“, begann Marina, „eine Runde dauert so lange an bis jeder einmal gedreht hat. Sollte jemand ein zweites Mal in einer Runde an die Reihe kommen, kann abgelehnt werden. Außerdem muss der Drachenkopf nur in den Bereich zeigen und nicht genau auf den Spieler oder Spielerin. Ich rufe jetzt die erste Runde aus und die heißt Pflicht. Aufgabe ist es 2 cl Wodka auf einen Zug zu trinken, Strafe ist, ein Kleidungsstück nach Wahl abzulegen, ich beginne.“

Schnell ergriff Marina den Löffel, versetzte ihn in eine Drehbewegung und jeder folgte gespannt den Drehungen. Als er anhielt, zeigte der Drachenkopf auf Achim. Seufzend stand dieser auf, holte Gläser und Wodka, schenkte sich ein, prostete allen zu und leerte das Glas auf einen Zug. In den nächsten Runden kam einmal Florian und einmal Marina an die Reihe, die vierte Wahl wäre wieder Achim gewesen, der jedoch ablehnte.

„Nun folgt die Runde Wahrheit“, und während sie zum Löffel griff setzte sie fort, „wie viele Sexpartner hattet ihr vor eurer Ehe?“ Abermals drehte sich der Löffel, abermals zeigte der Kopf auf Achim. „3“, meinte dieser lapidar und drehte den Löffel. Diesmal blieb der Drachenkopf bei Sandra stehen, sie versteifte sich kurz und sagte „Niemand.“ Jetzt drehte Sandra den Löffel, wiederum zeigte der Drachenkopf auf Achim, der nur schmunzelte und Florian zum Drehen aufforderte. Nun drehte Florian, er hoffte inständig darauf, dass der Kopf in das Gebiet Marinas zeigen würde, doch er zeigte in sein Gebiet. „Niemand“ antwortete Florian wahrheitsgemäß. „Ist das süß“, hörte er Marina auflachen, „ihr beide ohne Erfahrung, dass muss doch toll gewesen sein, gemeinsam Neues zu entdecken.“ „Viel Zeit hatten wir dazu nicht“, antwortete Florian, „denn 10 Monate später kam Florian.“

„Ok“, Marina ergriff den Löffel“, nächste Runde Pflicht. Wer an die Reihe kommt muss eine Minute tanzen, die Zuseher dürfen Hinweise geben, was sie sich vorstellen. Wenn die Mehrheit der Zuseher zufrieden ist, ist die Aufgabe gelöst.“ Abermals drehte sich der Löffel und zeigte auf Marina. Sofort stand Achim auf, machte sich an der Anlage zu schaffen und Musik ertönte. Es war eher langsame Musik, Marina stand auf und begann sich zu bewegen, langsam schwang sie ihre Hüften, ihre Hände strichen ihren Körper entlang. Sie begann ihr zu Becken kreisen, die Hände knapp über ihrem Schritt gefaltet. Sofort verspürte Florian die durch diese Vorführung verstärkte erotische Ausstrahlung Marinas. Viel zu schnell war die Minute um und unter Applaus setzte sich Marina wieder.

Schon drehte sich der Löffel wieder, wiederum zeigte der Kopf auf Marina. Sie winkte ab und auch dieses Mal zeigte der Kopf zu Marina, abermals schüttelte sie den Kopf. Nun drehte Florian und diesmal zeigte der Kopf auf Sandra. Hell lachte Marina auf und binnen kurzem ertönte die Musik. Erschrocken hatte Sandra auf den Kopf und anschließend verärgert auf Florian gestarrt, sagte aber nichts und stand auf um ihre Aufgabe zu erfüllen. Doch es war nichts, steif schwankte sie von einem Fuß auf den anderen, Hinweise, dass sie ihre Hüften kreisen lassen sollte, die Bewegung noch mit ihren Armen verstärken sollte, konnte oder wollte sie nicht umsetzen. So war es nur klar, dass die Mehrheit, Florian hatte natürlich für Sandra gestimmt, entschied, dass die Aufgabe nicht gelöst war. „Bitte wähle ein Kleidungsstück“, sagte Marina streng und Sandra zog sich mit einem verkniffenen Gesichtsausdruck ihr Shirt aus.

Jetzt war Florian sprachlos, denn noch nie hatte er Sandra in einem Push-up gesehen, gesehen, wie Sandras Brüste frech aus den Körbchen hervorquollen, zum Hingucker wurden. Kaum verstand er Marina, welche die nächste Spielrunde mit „Wahrheit“ und die Frage. „Hat euch schon jemand anders als euer Partner nackt gesehen? Ich meine jetzt nicht, Mama, Papa, unter der Dusche im Schwimmbad, ich meine jemand vom anderen Geschlecht.“ Schon begann sich der Löffel zu drehen, endete bei Florian, der sofort mit „Niemand“ antwortete. Als nächstes musste Achim antworten, der lapidar mit „Ja“ antwortete, als nächstes Marina, die ebenfalls diese Frage mit „Ja“ beantwortete. Wiederum drehte Florian den Löffel so, dass der Kopf auf Sandra zeigte. Er lehnte sich schon zurück um die nächste Aufgabe zu hören, sah zu Marina, in der Meinung sie würde zum Löffel greifen. Da sie jedoch nichts dergleichen tat, stattdessen Sandra fixierte, blickte er ebenfalls zu seiner Frau und sah, dass diese rot angelaufen war.

„Deine Antwort“, bohrte Marina nach, es war zu sehen, dass sich Sandra einen Ruck gab. „Ja“, sagte Sandra tonlos, „aber nur ein einziges Mal“, setzte sie um Verzeihung heischend Richtung Florian fort. „Ich verstehe nicht“, bemerkte Florian fassungslos, er konnte es wirklich nicht fassen, seine sonst so prüde Sandra war von einem anderen Mann nackt gesehen worden. „Sie sagt die Wahrheit“, mischte sich nun Marina ein, „und ich bin daran schuld.“ „Erkläre mir das bitte genauer“, fragte Florian nun Marina, „warum solltest du schuld sein, dass sich meine Frau anderen Männern nackt präsentiert?“ „Erinnere dich an unseren gemeinsamen Urlaub vor drei Jahren“, begann Marina zu erzählen, Sandra war froh, dass sie es Florian nicht erklären musste. Sandra war sofort klar, dass Marina zwar die Wahrheit erzählte, dabei allerdings einige Details unterschlug. Sie selbst sah noch deutlich vor sich, was damals geschehen war.

Achim und Florian hatten sich damals in den Kopf gesetzt unbedingt mit Geländeautos in das Hinterland zu fahren und Marina und sie hatten das nicht gewollt. Kaum waren die beiden abgefahren, war sie von Marina aufgefordert worden ihre Badesachen zu holen und kurze Zeit später waren sie gemeinsam zum Strand spaziert. Doch Marina hatte nicht angehalten, war immer weiter gegangen bis zu jenem leicht verborgenem Strandabschnitt, wo sich der inoffizielle FKK-Strand befand. Sie hatte ihre Bedenken angemeldet, doch Marina hatte diese einfach abgetan, sie sogar an der Hand genommen und wie ein kleines Mädchen geführt.

Zu ihrer Freude war nur ein älteres Pärchen anwesend gewesen, die sie überhaupt nicht beachtet hatten. Sie hatten sich einen Platz gesucht, hatten ihre Strandtücher aufgebreitet und dann kam eben, was Sandra bis dahin nie für möglich gehalten hätte, sie hatte sich in der Öffentlichkeit ausgezogen. Schnell hatten sie sich eingecremt, hatten sich dann gegenseitig geholfen ihren Rücken einzucremen. Seltsam war es gewesen Marinas Hände mit sanftem Druck auf ihrem Rücken und auf ihrem Po zu spüren. Danach hatten sie sich auf die Tücher gelegt und sich von der Sonne aufheizen lassen. Sandra war nach einiger Zeit von Marina aus einer Art Halbschlaf gerissen worden, da sie von Marina gefragt worden war, ob sie nicht schwimmen gehen wollte.

Gerne hatte Sandra zugestimmt, doch auf dem Weg Richtung Meer, war ihr dann doch etwas mulmig geworden, denn in der Zwischenzeit hatte sich der Strand deutlich gefüllt, was Marina nicht zu stören schien. Langsam waren sie ins Meer gewatet, hatten ihre Beine von der sanften Brandung umspielen lassen um sich dann vollständig hineingleiten zu lassen. Sandra wusste jetzt nicht mehr, wie lange sie damals geschwommen waren, sie wusste nur, dass in ihr ein Wohlgefühl hochgestiegen war. Als sie das Meer verließen war der Strand noch voller geworden und zu Sandras Leidwesen hatten ganz in der Nähe zu ihren Strandtüchern, zwei junge Männer ihren Platz gefunden, von denen Marina und sie neugierig, nein gierig, angestarrt wurden.

Marina hatte das nicht gestört, in Gegenteil, Sandra hatte mitbekommen, wie sie diese Männer freundlich anlächelte. Nachdem sie sich abgetrocknet hatten, hatte Marina gemeint, dass sie jetzt diesen beiden Spannern, wie sie sich ausgedrückt hatte, eine Show bieten wollte. Sandra hatte damals nicht verstanden, es war ihr mehr als unangenehm so angestarrt zu werden, wieso sollte sie daher eine Show bieten. „Leg dich einfach auf den Rücken“, hatte Marina gesagt und Sandra hatte es ohne Widerspruch ausgeführt. Dann begann es, was Marina mit Show gemeint hatte, sie hatte begonnen Sandra einzucremen, im Gesicht, ihre Brüste, Schenkel, zuerst vorne und dann wiederholte sie die gleiche Prozedur, nachdem sie Sandra aufgefordert hatte sich auf den Bauch zu drehen.

Danach war Sandra an der Reihe gewesen Marina auf die gleiche Art und Weise einzucremen. Sandra hatte dabei nicht zu den Männern gesehen, sich vollkommen auf ihre Tätigkeit konzentriert, erst als sie sich auf ihr Strandtuch niedergelassen hatte, hatte sie kurz zu diesen geblickt. Beide lagen auf ihrem Bauch und starrten unverwandt zu ihnen. Als sie Marina ihre Eindrücke zuflüsterte, hatte diese, „Die glauben wir sind Lesben und hoffen auf einen schnellen Stich und wenn nicht, auf eine Lesbenvorführung“, zurückgeflüstert. Wiederum hatte sie sich auf den Bach gelegt, obwohl sie nur allzu gern auch auf ihrem Bauch die Sonne gespürt hätte, doch sie wollte ihren Busen nicht den Blicken der Männer aussetzen.

Während Sandra die Hitze der Sonne auf ihrer Haut gespürt hatte, waren die unangenehmen Gedanken an die neugierigen Männerblicke in ihrem Unterbewusstsein verschwunden und ein warmes Wohlgefühl hatte sich in ihr immer mehr ausgedehnt. Sie war in eine Art Halbschlaf verfallen, der immer mehr die Umwelt ausblendete, sie nur die Hitze auf ihrer Haut spüren ließ. Als sie nach einiger Zeit ein genussvolles Schnurren Marinas gehört hatte, war ihr Wohlgefühl noch weiter verstärkt worden, ihr Halbschlaf in eine Art Trance übergegangen. Selbst als sie nach Minuten große Hände auf ihrem Schultergürtel fühlte, die sie sanft massierten, war sie nicht aufgeschreckt, hatte diese angenehme Massage, den Duft der Sonnencreme, welche auf ihren Schultern einmassiert wurde, genossen.

Langsam hatten sich die Hände über ihren Rücken abwärts gearbeitet, hatten ihre Pobacken ausgelassen und über ihre Hüften ihren Oberschenkeln genähert. Erst als sich die Hände der Innenseite ihrer Schenkel näherten, mit leichtem Zwang versuchten, diese leicht zu spreizen, war sie aus ihrer Trance erwacht und hatte widerstrebend ihre Augen leicht geöffnet. Was sie dann gesehen hatte, hatte sie vollkommen aufwachen lassen. Sie hatte gesehen, wie einer der Männer an der Seite Marinas kniete, deren Po und auch ihre Oberschenkel massierte und wie sie von Marina interessiert angeblickt worden war.

Laut hatte sie aufgeschrien, hatte nun auch den zweiten Mann bemerkt, der an ihrer Seite kniete und ihn von sich gestoßen. „Was soll das?“, hatte sie den Fremden angeschrien und gleichzeitig versucht mit ihrem Handtuch ihre Blöße zu bedecken. „Ist schon gut Sandra“, hatte Marina versucht sie zu beruhigen, „ich habe sie herbei gewunken, insofern sind sie unschuldig.“ „Ich will weg von hier“, hatte sie beinahe hysterisch geschrien und gleichzeitig mit einer Hand abwehrende Bewegungen gegen die Männer, welche sich schon einige Meter zurückgezogen hatten, gemacht. Marina hatte nun nichts mehr gesagt, beide hatten sich schnell angezogen und waren zum Hotel zurück gegangen. Während des Rückweges hatte sie sich bei Marina darüber beschwert, dass sie die Männer zu ihnen gerufen hatte. Marina hatte sich entschuldigt, doch kurz nach ihrer Entschuldigung gemeint: „Jetzt sag aber nicht, dass die kleine Massage unangenehm war.“

Da hatte auch sie wieder aufgelacht, lachend ihren Kopf geschüttelt und ihr Groll auf Marina war verschwunden gewesen. Jedenfalls hatte sie Marina gebeten nichts von ihrem Ausflug zum FKK-Strand den Männern zu erzählen, was sie auch nicht getan hatte, zumindest Florian nicht. „Du siehst also Florian“, Sandra klinkte sich wieder aus ihren Erinnerungen aus, als Marina ihre Erzählung schloss, „es war vollkommen harmlos.“ „Ich finde auch nichts dabei“, lächelte Florian Sandra an, „wer will schon lästige Bikinistreifen?“ „Jetzt die nächste Runde „Pflicht“, beendete Marina das Thema, „lasst uns twerken.“

Runde auf Runde folgte, die Stimmung wurde ausgelassener, vermutlich weil alle vier auch nicht abstinent blieben. Was für Florian aber auffällig war, dass Sandra immer gelöster wurde und sogar wildere Aufgaben meisterte. Jedenfalls war es nach einiger Zeit soweit, dass alle vier nur mehr mit ihren Strings bekleidet um den Tisch saßen. „Jetzt die nächste Runde“, sagte Marina kichernd, man merkte, dass sie den Alkohol spürte, „ihr habt die Wahl, ½ Liter Wasser oder 1/4l Wein oder ein 1/8l Wodka auf ex. Wer es nicht schafft muss sich mit dem Gesicht zum Mitspieler auf dessen Oberschenkel setzen und dort die nächsten zwei Runden bleiben. Damit wir entscheiden zu wem wir müssen drehe ich, es gibt zwei Möglichkeiten, rechts oder links, lasst uns kurz das Tischtuch drehen.“

Schnell wurde das Tischtuch so gedreht, dass vor Marina zwei Hälften lagen. Sie ergriff den Löffel, gespannt warteten alle, auf welche Hälfte der Drachenkopf zeigen würde. Als der Löffel seine Drehbewegung beendet hatte, zeigte der Drachenkopf auf die rechte Hälfte. „Der Zufall hat entschieden“, Florian glaubte einen seltsamen, fast lustvollen Unterton in Marinas Stimme zu entnehmen, „wer die Aufgabe nicht besteht, muss sich auf die Schenkel seines rechten Mitspielers setzen und dort zwei Runden bleiben.“ „Ganz schön heftig“, platzte Florian heraus, „Sandra soll mein Gewicht zwei Runden tragen?“ „Einspruch angenommen“, kicherte Marina, „wenn es einen Mann trifft, dann darf er zwei Runden neben seiner Dame knien und muss seinen Kopf, wie ein braves Hündchen, auf ihren Oberschenkel legen. So, die Runde beginnt.“

Wie sonst auch griff Marina als Erste zum Löffel und drehte ihn. Die Spannung stieg zumindest für Florian an, alleine die Vorstellung, dass Marina beinahe vollkommen nackt mit gespreizten Beinen auf ihm sitzen könnte führte dazu, dass er spürte, wie sein Penis leicht anschwoll. Als hätte Florian die Drehung mit seinem Willen beeinflusst, zeigte der Drachenkopf auf Marina. „Ich wähle den Wodka“, sagte sie mit fester Stimme. Unverzüglich stand Achim auf, brachte eine Flasche Wodka, samt einem 1/8l Glas und schenkte genau ein. Mit einem Lächeln ergriff Marina das Glas, prostete allen zu und begann zu trinken.

Sandra, die nicht wusste, wie sie wegen der Strafe fühlen sollte, da sie einerseits durch die Vorstellung, fast nackt mit gespreizten Beinen auf einem anderen Mann als den ihren zu sitzen, seltsam kribbelig wurde, andererseits, es ihr beinahe wie ein schamloser Ehebruch vorkam, ja als nuttiges Verhalten, sah gebannt zu. Sie konnte sehen, wie Marina einen großen Schluck nahm, sich ihr Kehlkopf bewegte um das Getränk zu schlucken, sah, dass plötzlich Marinas Augen groß wurden, ein Gefühl der Ungläubigkeit zeigten und übergangslos Marina zu husten begann. Das Glas selbst war noch zu etwas 1/3 voll. „Ich habe wohl die Aufgabe nicht erfüllt“, krächzte Marina, nachdem sie sich von dem Hustenanfall erholt hatte, stand auf und setzte sich auf Florians Oberschenkel.

„Sorry“, murmelte Marina leise in Richtung Florian, „ich muss weiter nach oben, deine Knie sind zu hart“, und tat es auch, wobei sie auch ihre Arme um Florians Nacken legte. Florian hatte das Gefühl, als wäre er in einem falschen Film. Marina, die er immer heimlich ob ihres Aussehens, ihrer lockeren Art bewundert hatte, diese Marina saß nun mit gespreizten Schenkeln auf seinen Oberschenkeln, ihre Grotte nur durch etwa 10cm und zwei dünnen Stoffstücken von seinem Schwanz getrennt, ihre Brüste, frei zugänglich, ebenfalls nur wenige Zentimeter vor seiner Brust. Florian verspürte eindeutig, wie sein Kolben sich aufzurichten begann, den dünnen Stoff seines ausgeliehenen Strings ausbeulte. Auch Marina bemerkte es, lachte ihn freundlich an und biestiger Weise rutsche sie noch weiter vor, so weit, dass nur eine kleine Bewegung von Florians Oberkörper notwendig gewesen wäre um ihre Nippel auf seiner Haut zu fühlen.

Nur allzu gern hätte Florian auf Marinas Po gegriffen, hätte diese herrlichen Halbkugeln gestreichelt, getätschelt, geknetet, für ihn erfüllte sich in diesem Moment ein Wunsch, welchen er schon lange gehegt hatte. Es war ihm klar, dass er sich so eine Situation allerdings nicht mit Marina, sondern mit Sandra ersehnt hatte, jetzt erlebte er sie jedoch mit Marina. Als nächster war Achim an der Reihe zu drehen und als hätte das Schicksal es gewollt, zeigte der Drachenkopf auf Sandra. Vollkommen ungläubig über das Geschehen hatte sie auf Marina und Florian gestarrt, konnte nicht fassen, dass sich Marina derart schamlos zeigte und dass noch dazu bei Florian, der seinem Gesichtsausdruck nach, es sogar genoss.

„Du Miststück“, dachte Sandra, „dir werde ich es zeigen, zumindest zeige ich dir, dass ich das Glas Wodka schaffe.“ Ohne ein Wort zu sagen ergriff Sandra die Wodkaflasche und sah herausfordernd Achim an, der sofort ein frisches Glas holte. Sie schenkte sich selbst ein, ging bewusst über die geeichte Markierung hinaus, Sandra war in diesem Moment beseelt davon Marina zu zeigen, dass sie bei dieser Aufgabe besser war. Langsam hob Sandra das randvolle Glas zu ihren Lippen, holte tief Luft und begann zu trinken. Schon der erste Schluck schien ihre Kehle in Flammen zu setzen, der zweite fühlte sich an als würde ihr Mund verbrennen, sich ihr Kehlkopf zersetzen. Ihr Geist wollte weiter trinken, doch ihr Körper wehrte sich, reagierte mit einem Hustenanfall auf die unbekannte Belastung. Genau wie Marina spuckte Sandra den restlichen Wodka, der noch in ihrem Mund geblieben war in das Glas zurück.

Nachdem ihr Hustenanfall vorbei war, stand Sandra schweigsam auf und setzte sich in der verlangten Position auf Achim. Sie war so zornig auf Marina, Florian und sich, dass sie sich nicht die Mühe machte Abstand von Achim zu halten. Weit gespreizt saß sie auf ihm, spürte durch den dünnen Stoff ihres Tangas, dass sich Achims Schwanz regte, fühlte mit ihren Nippeln die Körperwärme Achims. Um Florians Zurückhaltung wäre es fast geschehen gewesen, der Anblick Sandras, wie sie so dasaß, ihm ihre nackten Pobacken präsentierte, nicht nur das, sondern der Ort wo sie saß, dass man meinen könnte, sie würde schon auf Achims Schwanz reiten. Es hätte nicht viel gefehlt und er hätte aktiv auf Marinas Titten gegriffen, unter Aufbietung all seiner Kräfte versagte er es sich aber.

Florian konnte allerdings nicht verhindern, dass sein Kolben mit Hilfe des Stoffes seines Strings schon ein Zelt bildete. Marina bemerkte es natürlich auch, doch anstatt Florians Erregung nicht noch weiter anzustacheln erhöhte sie sie noch, indem sich weiter nach vor rutschte, Florian nun eindeutig an ihre Muschel stieß und ihre Brüste tatsächlich seine Brust berührten. „Achim dreht für mich“, hörte Florian Sandra sagen und dieser kam sofort der Aufforderung nach. Bei dieser Drehung kam es zu keinem Ergebnis und Florian war an der Reihe und zu seinem Leidwesen zeigte der Kopf auf ihn selbst. „Regelanpassung“, ergriff Marina das Wort, welche mit verdrehtem Oberkörper interessiert der Löffelbewegung zugesehen hatte, „wenn Florian versagt, ist meine Strafe aufgehoben.“

Fieberhaft überlegte Florian, welche Aufgabe er wählen sollte und entschied sich für Wein. Achim entschuldigte sich bei Sandra, dass er aufstehen musste und holte Wein und ein für die Aufgabe entsprechend großes Weinglas. Sandra blickte in der Zwischenzeit leicht säuerlich zu Marina und Sandra. Was Florian dabei auffiel, dass Sandras Wangen leicht gerötet, ihre Nippel leicht aufgerichtet waren. Florian konnte nicht anders, er sog sich an diesem Anblick fest, obwohl es nach 22 Jahren Ehe vollkommen unglaubwürdig war, so hatte er Sandra höchst selten gesehen, nur mit Höschen bekleidet und sonst ihren Körper, vor allem bei Helligkeit, nackt zeigend.

„Fertig?“, Florian wurde von Achim aus seinen Gedanken gerissen, sah das gefüllte Glas vor sich stehen und ohne zu zögern ergriff er es und begann zu trinken. Er schluckte mit gleichmäßigen Zügen, doch bald wurde die Menge und nicht das Getränk zum Problem, da er während des gesamten Spiels auch regelmäßig getrunken hatte. Immer schwerer fiel es ihm zu schlucken, er hatte das Gefühl, als würde der Wein sich in seiner Speiseröhre sammeln und dort wieder langsam nach oben steigen. Als Florian dachte, er könne nicht mehr weiter hörte er lautes Klatschen. Er öffnete seine Augen, die er im Verlauf der Aufgabe geschlossen hatte und konnte sehen, wie er ein leeres Glas in der Hand hielt.

Marina, die Florians Oberschenkel während seiner Aufgabe verlassen hatte setzte sich nun wieder auf ihn, allerdings zeigte sie jetzt Florian ihren Rücken. „In der nächsten Runde muss wieder eine Frage beantwortet werden“, Florian hatte den Eindruck, das Marinas Stimme nun angespannt war, „nämlich die, wie sich jeder in seiner Ehe fühlt, welche Probleme es gibt und wenn es welche gab, wie sie gelöst wurden.“ Marina beugte sich weiter vor um den Löffel zu ergreifen, Florian war nämlich, genau wie Achim, weiter weg vom Tisch gerutscht, damit Marina nicht die Tischkante an ihrem Rücken spürte. Seine Fantasie gaukelte ihm vor, wie die Brüste Marinas knapp über dem Tischtuch baumelten, ihre Nippel dieses dann sogar kurz berührten, während sie den Löffel in Drehung versetzte. Zusätzlich kam dazu und das war nun keine Fantasie, dass Marina zwar aufgestanden war, ihre Beine aber noch immer gespreizt hatte und sie Florian ihr nacktes Hinterteil präsentierte. Jedenfalls spürte Florian jetzt schmerzlich die Enge seines Strings, verspürte den Schlag seines Herzens, wie schon lange nicht mehr.

Außerdem war für ihn diese Frage ziemlich irrelevant, denn er hatte nicht vor, dass er die, seiner Meinung nach, nicht vorhandene Libido Sandras hier besprechen würde. „Du bist an der Reihe Achim“, hörte Florian Marina sagen, die sich mittlerweile wieder auf seine Schenkel gesetzt hatte, ihr Po drückte jetzt gegen seinen ausgefahrenen Kolben, ihr Rücken lehnte nun an seinem Oberkörper. Wie durch Watte hörte Florian Achim sprechen, verstand aber kaum ein Wort, da ihm das Blut ihn den Ohren rauschte. Erst die Stimme Sandras ließ Florian alles wieder klar wahrnehmen. „Das ist jetzt doch banal gewesen“, sagte sie laut, „Achim hat nicht gesagt was für ein Problem es gab und auch nicht wie es gelöst wurde. Somit nochmals von vorne bitte!“ „Du hast Recht Sandra“, mischte sich jetzt Marina ein, „ich werde aber für ihn antworten, denn ich war die Auslöserin des Problems, dazu muss ich etwas ausholen.“

„Bevor ich Achim kennengelernt habe, war ich kein Kind von Traurigkeit, wenn ihr versteht, was ich meine. Dann kam Achim und es gab nur mehr ihn für mich. Wir heirateten, liebten uns, er baute seine Firma auf, ich meine Boutiquen. Ihr wisst ja, zwei habe ich hier in der Stadt, die Dritte in Nürnberg. Jedenfalls wisst ihr auch, dass ich regelmäßig nach Nürnberg fahre und zusätzlich oft zu Messen und Modeschauen muss, auch ins Ausland. Immer lernte ich tolle Menschen kennen, darunter viele Männer, die ich nicht von der Bettkante gestoßen hätte, ich blieb aber treu. Doch jedes Mal wurmte mich dieses Treu sein mehr, fühlte mich immer mehr eingeschränkt und wurde Achim gegenüber immer unleidlicher. Vor etwa 5 Jahren hatte ich mal wieder aus einer Mücke einen Elefanten gemacht, da hatte es Achim gereicht und er hatte mich gefragt, was mit mir los sei. Anfänglich wollte ich ausweichen, doch er hatte nicht lockergelassen und so habe ich mich ihm anvertraut.

Lange sprachen wir und einigten uns schlussendlich darauf, dass wir einen Club besuchen werden, wo sich jeder von uns beiden, ohne Rücksicht auf den anderen, amüsieren sollte. So machten wir es auch, schnell hatte ich liebenswürdige männliche Begleitung und begann auf Teufel komm raus zu flirten und den Abend zu genießen. Doch es trat etwas ein, womit ich nie im Leben gerechnet hätte. Natürlich hatte ich mich immer wieder nach Achim umgesehen, hatte gesehen, wie er mit verschiedensten Frauen sprach, doch als ich sehen musste, wie sich so eine Tussi an ihn anschmiegte, ihren Busen an ihn drückte und nur auf einen Kuss von ihm wartete, da lernte ich die Eifersucht kennen. Ich schüttelte den Arm des Mannes mit dem ich so nett geflirtet hatte ab, stand auf, ging zu Achim, hielt ihm die Hand hin und wir verließen den Club.

Bei der Heimfahrt hat mir dann auch Achim gestanden, dass er immer eifersüchtiger geworden war, je länger er mich in den Armen meines Flirtpartner gesehen hatte. So wussten wir, dass Swingerabende, Wifesharing und ähnliches für uns nicht in Betracht kamen. Schlussendlich machte mir Achim den Vorschlag, dass ich mit seinem Einverständnis fremdgehen darf, wenn ich folgende Punkte einhielt: Nicht, wenn wir gemeinsam unterwegs waren oder in unserer engeren Heimat, kein Sex mit gemeinsamen Bekannten oder Freunden, jeweils nur einmal mit dem gleichen Typen und alles nur anonym, somit kein Namensaustausch oder Nummerntausch und ich musste alles erzählen, außerdem dürfte er es genauso machen wie ich.

Selbstverständlich nahm ich dieses Angebot an und als ich einige Wochen später eine Messe besuchte, ergab sich für mich sofort eine Gelegenheit, die ich nutzte. Kurz und gut, im ersten Jahr waren es 5 Fehltritte und dann begann sich die lange Leine, die Achim mir gelassen hatte auszuwirken. Ich wusste, ich war frei zu tun was ich wollte, doch es interessierte mich immer weniger und seit zwei Jahren bin ich Achim absolut treu.“

Nach der Erzählung Marinas herrschte einige Sekunden Stille, Florian und Sandra mussten das eben gehörte verdauen. „Das heißt also“, bemerkte Sandra, „ihr wolltet uns heute nicht verführen?“ „Nein“, lachte Marina auf, „ganz gewiss nicht, auch wenn ich es gewollt hätte, Achim hätte es nie zugelassen. Wir wollten 10 Jahre Freundschaft mit euch feiern.“ „Trotzdem wirkt der heutige Abend seltsam auf mich“, reagierte Sandra auf Marinas Antwort, „so sehen Feiern im Freundeskreis normalerweise nicht aus.“ „Sandra mein Schatz“, lachte Marina auf, „du weißt, ich bin eine verrückte Nudel und in meinen eigenen vier Wänden noch verrückter. Jetzt geht es aber weiter, Achim drehe bitte den Löffel.“

Wie von Marina gewünscht griff Achim nach dem Löffel, was wegen seiner Entfernung vom Tisch und dem Körper Sandras anfänglich nicht möglich war. Daher stand er auf, drückte somit auch Sandra hoch und beugte sich vor. Das führte für Florian nun zu dem Bild, dass Sandra mit gespreizten Beinen vor Achim stand und dabei auch ihren Oberkörper nach vorne beugte. Wie gerne hätte Florian Sandra in so einer Stellung einmal gefickt, immer hatte sie es abgelehnt, was heißt abgelehnt, Florian hatte nie diesen Wunsch geäußert, da er gewusst hatte, dass es sinnlos gewesen wäre und nur zu elendslangen Diskussionen über Wertschätzung geführt hätte. Verstärkt wurde dieses Bild noch, als sich Sandra plötzlich auf ihren Ellbogen auf der Tischplatte abstützte und mit weit aufgerissenen Augen Marina und Florian anstarrte.

Die Reaktion Sandras kam auch nicht von ungefähr, denn als sich Achim nach vorn zu dem Löffel beugte, war er mit seinem ebenfalls harten Schwanz kurz durch Sandras Pospalte gefahren und hatte sie weiter nach vorne gedrückt, was dazu geführt hatte, dass sich Sandra abstützte. Sandras weit aufgerissene Augen resultierten einerseits aus einem leichten Erschrecken über diese noch nie gespürte Berührung, zum Großteil jedoch aus der Überraschung, dass sie es als angenehm empfunden hatte und sie einen leichten Anflug an sexueller Erregung verspürte. Kaum saß Sandra wieder auf Achims Oberschenkel, der Löffel drehte sich noch halbwegs schnell, rutschte sie einige Zentimeter weiter zurück und wirklich, sie verspürte wiederum Achims hartes Glied an ihrem Po. Schnell rutschte sie wieder nach vorn und bemerkte ungläubig, dass der Drachenkopf auf ihren Teil des Spielfeldes zeigte.

Als sie die Frage gehört hatte, hatte sie ursprünglich daran gedacht zu sagen, dass alles in Ordnung war, jetzt war aber die Situation eine ganz andere. Erstens hatten ja Marina und Achim offen über ihr Problem gesprochen, zweitens fühlte sie sich plötzlich sicher, was eventuell am schon genossenen Alkohol lag und drittens wusste ja Marina auch genau Bescheid. „Vielleicht bot jetzt dieser Abend wirklich für sie die Möglichkeit, ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen ohne dass ein Ehestreit daraus wird“, dachte Sandra und begann zu sprechen.

„Ich sehe in meiner Ehe schon ein großes Problem für mich. Ich fühle mich nur mehr als Inventar und nicht mehr als Frau, die begehrt wird. Ich lebe jeden Tag vor mich hin und habe jeden Tag das Gefühl immer mehr zu versauern. Florian, missverstehe mich bitte nicht, du bist ein wundervoller Mensch, ich weiß, falls ich deine Hilfe benötige, bist du für mich da, aber ich habe nicht mehr das Gefühl, dass du mich noch liebst. Wir leben nicht miteinander, sondern nebeneinander. Noch bin ich zufrieden, glücklich bin ich schon lange nicht mehr.“

Während Sandra gesprochen hatte, hatte sie die ganze Zeit Florian angesehen, hatte gesehen, wie sein Lächeln in eine traurige Miene überging. Sie hatte gesehen, wie ihr Marina bestätigend zugenickt hatte und war froh darüber, dass sie ihr Befinden nun auch Florian mitgeteilt hatte. Sie wollte schon zum Löffel greifen um ihn zu drehen, da hörte sie Florians Stimme mit einem lauten, „Noch nicht!“

„Ich will jetzt auf deine Vorwürfe reagieren Sandra“, begann Florian zu sprechen, dass Sandra mit gespreizten Beinen, womöglich den steifen Schwanz Achims an ihrem Po fühlte, interessierte ihn nicht mehr, „denn eine Antwortmöglichkeit dem Zufall zu überlassen, das will ich nicht. Ich liebe dich nach wie vor Sandra, ich kann mir keine andere Frau an meiner Seite vorstellen als dich. Du sagst, ich begehre dich nicht mehr und das stimmt nicht. Stell dir vor, so wie heute habe ich dich noch nie gesehen, nackt schon, aber auch dass nur vielleicht 30mal in unserer Ehe, 30-mal in 22 Jahren. Anfänglich habe ich es verstanden, ebenso wie du, habe ich auf Ben Rücksicht genommen, was war dann? Immer wenn ich dir näher kommen wollte hast du abgeblockt und wenn du es doch zugelassen hast, da spürte ich von deiner Seite keine Freude, bestenfalls Pflichterfüllung, meistens Widerwillen. Sandra, ich wollte mit dir gemeinsam die Welt der Sexualität, der Lust entdecken, nur du hast es mir verweigert. Ja, ich gebe zu, ich habe mich anderen Gebieten zugewandt, ich spiele, ich schaue mir Pornos an und ja, ich masturbiere dabei, denn immer lege ich dein Gesicht, deinen Körper über die Pornos, stelle mir vor, wie du dich vor Geilheit in meinen Armen windest und wir gemeinsam Orgasmen durchleben. Sage daher bitte nicht, dass du kein Begehren von meiner Seite her fühlst.“

Als Florian geendet hatte, herrschte wieder Stille, der dicke Kloß, der sich in Sandras Kehle gebildet hatte, verhinderte, dass sie antwortete und Marina und Achim waren froh, dass sie es geschafft hatten, dass Sandra und Florian miteinander sprachen. Florian selbst fühlte ebenfalls Erleichterung, er war froh darüber Sandra einmal seine Sicht der Lage darzustellen. „Ich bin zwar keine Therapeutin“, begann Marina zu sprechen, „wie ich es sehe, versteht es Florian nicht Sandra zu verführen und Sandra schafft es nicht sexuelles Begehren zu erkennen oder zu fühlen.“ „Moment“, unterbrach Florian Marina, „was heißt, ich kann nicht verführen?“

„Wie ich es meinte“, konterte Marina, „wie oft hast du ein romantisches Abendessen organisiert, einen romantischen Abendspaziergang, Sandra mit einem spontanen Kurzurlaub überrascht, ihr Blumen geschenkt? Ich nehme an nicht sehr oft, stattdessen hast du dich in ein Schneckenhaus zurückgezogen und die Dinge als gegeben hingenommen und nichts getan um sie zu verändern. Bei Sandra sieht es natürlich ähnlich aus, wie oft hast du Florian ein Lächeln geschenkt, ein Lächeln, welches Erfüllung verspricht, wie oft hast du seine Begierde angestachelt, ihm gezeigt, dass du ihn begehrst, du dich ihm hingeben willst? Ich nehme an, das war nicht oft der Fall. Ihr seht also, es gibt einiges, was ihr noch lernen müsst um miteinander glücklich zu werden, noch spüre ich Feuer in euch, doch ihr arbeitet stark daran es zu ersticken. Ihr müsst euch darüber klar werden, was ihr füreinander fühlt, dass „wie“ ist eben noch die Frage. Ihr könntet euch aussprechen oder jeder beginnt an sich zu arbeiten, ihr könntet eine Ehetherapie machen, ihr könntet euch für eine „lange Leine“ entscheiden oder auch für eine Trennung auf Zeit. In dieser Zeit könntet ihr frei leben und darüber nachdenken, was ihr noch füreinander empfindet.“

Bei Marinas Erwähnung der „langen Leine“ hatten Sandra und Florian unisono laut „Nein“ gerufen, das war der einzige Zwischenruf während Marinas Vorhaltungen und Vorschlägen gewesen. Jeder wusste, dass nun die Luft aus dem Spiel war, sich alle weit geöffnet hatten, es keinen Sinn mehr machte, weitere Fragen zu stellen. „Dann kommen wir zur letzten Spielrunde“, Marina ergriff den Löffel, „ihr kennt vielleicht den Film „Harry und Sally“ in dem Meg Ryan in einem Lokal einen Orgasmus vorspielt. Das ist die Aufgabe und die spielen wir mit unseren gegenwärtigen Sitzpartnern.“ Schon drehte sich der Löffel, gespannt blickten alle zu diesem und als er anhielt zeigte der Drachenkopf auf Florians Feld. „Dann los“, sagte Marina, setzte sich abermals mit gespreizten Beinen auf Florians Oberschenkel, ihr Gesicht ihm zugewandt. Sachte begann Marina zu stöhnen, wurde lauter, begann sogar keuchend zu sprechen, wobei sie ihn aufforderte sie zu nehmen, tief in sie vorzustoßen, jedenfalls bot Marina Florian ein Schauspiel, welches er noch nie erlebt hatte. Er versuchte mitzuspielen, mitzustöhnen, er wusste nicht, wie es ankam, spürte aber, dass sein Schwanz wieder zu steigen anfing und vermeinte sogar, damit an Marinas Körper zu stoßen.

Immer lauter wurde Marina, Florian sah, dass sie ihre Augen geschlossen hatte, anscheinend ganz in ihrer Rolle aufging. Florian selbst spürte, wie sein Herz immer stärker pochte, seine Hände zu zittern begannen, er kaum mehr in der Lage war sie von Marinas Körper fern zu halten. Mit einem lang gedehnten Schrei, welchen Florian nur mehr mit einem gutturalen Stöhnen begleitete, beendete Marina ihre Vorstellung. Kurze Zeit herrschte Stille, dann begannen Sandra und Achim zu applaudieren, Marina stand auf und bedankte sich mit einem angedeuteten Knicks dafür und setzte sich dann wieder rittlings auf Florian. Jetzt ergriff Achim den Löffel, wiederum sah Florian die schon vorhin von Sandra gezeigte Stellung, die Stellung, in der sie sich scheinbar willig Achim anbot. Der Löffel drehte sich und zeigte nach seiner Drehung auf Marinas Feld. Nun ergriff Sandra den Löffel, Florian konnte sich gut vorstellen, welchen Anblick sie Achim bot, ihr nackter Po und das kaum erwähnenswerte Stückchen Stoff über ihrer Scham, hatte er es doch auch zweimal bei Marina genießen dürfen.

Die Drehung des Löffels endete und zeigte auf Achims Feld, Florian war gespannt wie eine Feder, wie Sandra diese Aufgabe lösen würde, Lustlaute hatte er noch nie von ihr gehört. Ähnlich erging es Sandra, anfänglich war sie über Marinas Darbietung entsetzt gewesen, hatte sich beinahe fremdgeschämt, mit Fortlauf hatte sie sich jedoch immer mehr angesprochen gefühlt, hatte gefühlt, wie sie leicht erregt wurde. „Ich kann das auch“, dachte sich Sandra, als sie sich auf Achims Oberschenkel setzte und begann ihre Vorführung. Leicht begann sie zu stöhnen, war dankbar, dass Achim die Gesprächsführung übernahm, sie im Prinzip nur antworten musste.

Für Florian selbst verwischten sich irgendwie die Grenzen zwischen Realität und Fantasie. Er hörte Sandra stöhnen, hörte sie Worte sprechen, die er nie angenommen hatte von ihr zu hören. Je länger Sandras und Achims Vorführung andauerte verlor sich Florian immer mehr in der Fantasie, dass Sandra oder auch Achim diese winzigen Stücke Stoff zur Seite geschoben hatten, Achim in Sandra eingedrungen war, sie vor seinen und Marinas Augen fickte. Starr blickte er zu Sandra, suchte Veränderungen ihrer Position, vermeinte zeitweise stoßende und kreisende Bewegungen ihres Beckens zu erkennen.

In der Realität war es natürlich nicht so, natürlich fühlte sich Sandra erregt, bemerkte es an der leichten Spannung, welche ihre Nippel ergriffen hatte, bemerkte es an der leichten Feuchte zwischen ihren Beinen. Natürlich wusste sie auch über die Erregung Achims, sie genoss es einfach zu spielen, allen vorzugaukeln, dass sie sich einem Höhepunkt näherte, wollte allen zeigen, dass sie nicht die frigide Person war, die Florian beschrieben hatte. Nachdem sie ihre Vorführung beendet hatte, den Applaus entgegennahm, die zu ihr geflüsterten Worte Achims, dass er bald für nichts mehr garantieren könne, hörte, da stieg ein Gefühl in ihr hoch, welches sie bisher noch kaum verspürt hatte, das Gefühl sexuell begehrt zu werden.

„Ich denke, wir beschließen den Abend“, sagte Marina nachdem sie ihren Applaus beendet hatte, „das Gästezimmer ist für euch schon bereit, Achim und ich machen hier noch schnell sauber, passt euch das Frühstück um 8.00 Uhr?“ Für Florian und Sandra war es eine Selbstverständlichkeit, dass sie mithalfen, für alle war es inzwischen selbstverständlich, dass sie sich beinahe nackt bewegten. Mit einem „Bis morgen Früh“ verabschiedeten sich Sandra und Florian von ihren Gastgebern und machten sich zu ihrem Zimmer auf. Dort meinte Sandra, dass sie sich noch duschen will und ging in das Badezimmer. Unschlüssig blieb Florian stehen, schlug die Bettdecken zurück und überlegte, wie er die Wartezeit überbrücken sollte. Immer stärker stieg in wenigen Sekunden der Wunsch hoch gemeinsam mit Sandra zu duschen und er konnte ihm nicht widerstehen. Er schlüpfte aus seinem String und ging in das Bad, sah die Silhouette Sandras hinter der Duschwand. Er zögerte nicht, schob die Duschwand zur Seite und stieg in die Dusche.