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Feenstaub und Abenteuer! Wie aufregend: Rosalie und Nikki wurden ausgewählt, um am geheimnisumwobenen Murgelsee das magische Sprudelkraut zu pflücken. Kaum angekommen, machen sie Bekanntschaft mit Murxi, einem furchterregenden Seeungeheuer, dessen Gebrüll sie erzittern lässt. Doch Rosalie findet heraus, warum Murxi so brüllt: Ein entzündeter Backenzahn quält ihn. Als es den beiden Feenmädchen gelingt, Murxi von seinem Schmerz zu befreien, lädt er sie zum Dank in die zauberhafte Unterwasserwelt seines Sees ein. Ein ganz und gar unvergessliches Erlebnis!
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Veröffentlichungsjahr: 2017
Die Blumenfee Rosalie erfüllt deine geheimsten Wünsche!
Wie aufregend: Rosalie und Nikki haben einen ganz besonderen Auftrag bekommen. Sie sollen am geheimnisvollen Murgelsee das magische Sprudelkraut pflücken! Kaum angekommen werden sie jedoch vom schaurigen Geheul des Seeungeheuers Murxi begrüßt. Aber ist Murxi wirklich so gefährlich, wie die beiden zunächst denken?
Der vierte Band über die kleine Fee Rosalie und ihre zauberhaften Abenteuer in der Blütenwaldschule
Seit einiger Zeit besucht die kleine Fee Rosalie das berühmte Internat Blütenwald. Viele Feenkinder werden hier in Zauberkunde, gutem Benehmen, dem Reiten auf Einhörnern und den Feenregeln unterrichtet. Aber das Allerwichtigste: Die kleinen Feen fliegen regelmäßig zum Feenbriefkasten. Dort hinterlassen Menschenkinder wie du ihre Wunschbotschaften. Möglicherweise hast du dir auch schon gewünscht, einer Fee zu begegnen? Einer echten Wunschfee, der du deine geheimsten Sehnsüchte mitteilen darfst?
Dann bist du hier genau richtig. In diesem Buch werden Wünsche wahr. Vielleicht ist es heute noch nicht dein Wunsch, aber das kann morgen schon ganz anders aussehen.
Gerade ist früher Nachmittag im Feenreich, Rosalie sitzt an ihren Hausaufgaben. Dabei wird sie von einem winzigen Wesen gestört. Möchtest du wissen, von wem und warum? Dann lass uns nachsehen, was unser Feenmädchen macht.
Tritt ein in die Welt der kleinen Wunschfee Rosalie und ihrer Freunde.
Rosalie saß gerade über ihren Hausaufgaben, als sich plötzlich etwas Zartes, Duftiges auf ihr Pflanzenbuch setzte.
»Hallo, du niedlicher Kerl! Wo kommst du denn her? Bist du ganz alleine?« Interessiert beobachtete die kleine Blumenfee, wie ein himmelblauer Schmetterling anmutig vor ihr hin und her wippte. Schon wollte Rosalie die Hand nach ihm ausstrecken, da hielt ein Kichern sie zurück. Es kam von Nikki, ihrer besten Freundin, die ebenfalls an ihrem Schreibtisch saß.
»Von wegen – alleine! Dreh dich doch mal um, Rosalie!«
Vorsichtig, um den Schmetterling nicht zu erschrecken, wandte sich die kleine Blumenfee zu Nikki. Was sie dort sah, machte Rosalie für einen Moment sprachlos.
Sie schlug die Hände vor den Mund.
Rieb sich die Augen.
Blinzelte und zwinkerte.
»Feenhauchschön!«, wisperte sie schließlich.
Das Zimmer, das Rosalie sich in der Blütenwaldschule mit ihrer Freundin teilte, war voller hauchzarter Schmetterlinge in den unterschiedlichsten Blautönen. Sie schwebten durch den Raum, saßen auf den Betten und Schränken. Ein paar vorwitzige Tiere hatten sich sogar auf Nikkis Haaren niedergelassen.
»Du siehst aus wie eine Blume«, flüsterte Rosalie. »Eine sehr hübsche Blume!«
»Wirklich wahr?« Vor Stolz bekam die kleine Nebelfee rote Wangen. »Überall schwirren und flattern Frau Windhauchs schwebende Boten. Normalerweise bringen sie doch immer unsere Briefe zu den Menschenkindern. Meinst du, das heißt dieses Mal, dass wir …?«
Rosalie nickte. »Wie aufregend! Zum ersten Mal schickt uns die Schulleiterin ihre Schmetterlinge, damit wir zu einem Treffen in ihr Büro kommen.«
»Dann muss es sehr wichtig sein«, stellte Nikki fest.
»Feenhaargenau! Also los!« Rosalie packte die kleine Nebelfee an der Hand und sauste mit ihr aus dem Zimmer. Auch vor der Tür bot sich der kleinen Blumenfee ein traumschönes Bild. Die Gänge und das große Treppenhaus der Schule waren übersät von Frau Windhauchs schwebenden Boten. Sie klebten an der Decke, pendelten auf Lampen und Vorhängen oder tanzten gemeinsam ein Schmetterlingsballett. Aus allen Zimmern, in denen Rosalies Klassenkameradinnen wohnten, schwirrten Dutzende der zierlichen Tiere.
