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"Eine Katze ist ein Herz auf vier Pfoten!" Trine Wutz und Heide Witzka-Zipazabel beschreiben in ihren Kurzgeschichten den alltäglichen Wahnsinn, der sich ein einem Mehrkatzenhaushalt mit insgesamt sieben dieser vierpfötigen Herzen ereignen kann. In humoriger Weise werden Erlebnisse geschildert, die wohl jedem Katzenbesitzer bekannt sind: angefangen von nächtlichen Eskapaden, in denen die "dicke Berta", die Mutter aller Katzenköttel, eine tragende Rolle spielt, über "Katzenmamatennis" bis hin zum "Abenteuer Hausarbeit mit Katzen". Bitte nur in homöopathischen Dosen lesen, es droht sonst akuter Lachmuselkater! - Einige Reaktionen von Facebook-Testlesern: "Boahr, mein Kaffee ist auf dem Handy gelandet und ich lieg mit irrem Kopfkino lachend unterm Tisch, danke dafür!" - "Ich hau mich weg, vor Lachen laufen mir die Tränen und nach nochmaligen Lesen habe ich dickes Kopfkino!" - "Danke...hab schon lange nicht mehr so gelacht...mein Sohn wollte schon die Männer mit der hinten Geknöpften Jacke rufen...weiter so..." - "Sensationell geschrieben! Danke für den Lachflash!"
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Seitenzahl: 36
Veröffentlichungsjahr: 2022
Trine Wutz, Heide Witzka-Zipazabel
Die Fellofanten
Chaoskatzenkompanie
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorstellung der Chaoskatzenkompanie
Eine ganz normale Nacht I
Eine ganz normale Nacht II
Ein ganz normaler Morgen I
Ein ganz normaler Morgen II
Ein ganz normaler Tag I
Ein ganz normaler Tag II
Ein ganz normaler Abend I
Ein ganz normaler Abend II
Impressum neobooks
Die Fellofanten sind:
Herr Schmusebert, eigentlich Jack. Auch bekannt als „die rote Rakete“. Unser heißblütiger 15-jähriger Spanier hat einfach alle und jeden lieb, Hauptsache kuscheln, schmusen, und Leckerchen. Seinem Straßenkatercharme hat bislang noch keiner widerstehen können, egal ob Mensch oder Katze. Er ist die beste Ein- und Auspackhilfe der Welt. Eine Knutschkugel, ein stattlicher Kater mit rotem Fell, grünen Augen und weißer Schnauze. Das ist aber kein Übergewicht, das ist pure Amore!
Lena, auch genannt: Lenchen, Dr. Zwicky, Lena Ali. Von der Gestalt her klein und zierlich, mit winzigen Füßchen, hat sie aber den härtesten Punch der ganzen Chaoskatzenkompanie. Eine der drei Phantomkatzen, die sich sofort zurückziehen, wenn Besuch kommt. Mittlerweile genießt sie Kuscheleinheiten, kann aber auch von jetzt auf gleich anfangen zu zwicken und zu beißen. Zusammen mit Bailey und Whiskey residiert Lena im Wohnzimmer. Unsere 9-jährige schwarze Schönheit mit bernsteinfarbenen Augen und einem kleinen weißen Fleck am Bauch.
Mim, auch: Mimi, Minimimi, Fusselbürste. Mim sieht immer noch so aus, als ob sie höchstens zwei Jahre alt wäre: klein, tiefergelegt und fusselig. Ebenfalls eine Phantomkatze, die mittlerweile die Küche als ihr Reich erkoren hat, und dort ihre Kuscheleinheiten einfordert. Dafür lässt sie sich dann aus dem deckenhohen Kratzbaum auf den Küchentisch plumpsen. Mim hat ein kleines Sprachproblem: Sie faucht immer, auch wenn sie schmusen will. Spielt gerne mit Bailey zusammen Mamatennis. Mim ist eine 9-jährige graugetigerte Katzendame mit grünen Kajalaugen und brauner Nase.
Merlin, Merlinmann: großer Bruder von Mim. Ebenfalls eine Phantomkatze, der aber mittlerweile seine täglichen Kuscheleinheiten im Schlafzimmer einfordert. Macht besonders gerne Milchtritt auf gut gefüllten menschlichen Blasen, und putzt seine Dosinen regelmäßig. Wie Mim ist er 9 Jahre alt, graugetigert, mit grünen Kajalaugen und dem Miauen eines kleinen Kätzchens.
Miss Moeple: eigentlich Ronja. Vornehme französische Katzenlady, macht statt „miau“ eher „mööööp, mööööp“. Genießt kuscheln und bürsten im Schlafzimmer. Unsere zierliche 10-jährige Karthäuserdame mit bernsteinfarbenen Augen und einem plüschigen Fell. Gerne liegt sie nachts auf den Köpfen ihrer beiden Bediensteten.
Whiskey, auch: Whiskeymann. Thront mit Schwester Bailey und Lena oft im Wohnzimmer oder im deckenhohen Kratzbaum im Flur. Verpasst beim Kuscheln seinen Dosenöffnerinnen regelmäßig neue trendige Frisuren. Ein komplett weißer, muskulöser und eleganter 7-jähriger Katzenmann mit grünen Augen und einer rosa Nase. Spielt gerne mit fließendem Wasser aus dem Wasserkran.
Bailey, genannt auch: Quatschikatzi, Quatschi, Frau von Quatschkowski. Unsere Apportierkatze, Sängerin, Erzähltante. Bailey erzählt gern und viel, vor allem nachts, und apportiert so ziemlich alles, was nicht niet- und nagelfest ist, angefangen von Handtüchern, Socken – gerne auch paarweise – und Trockentüchern bis hin zu Topflappen, und seit neuestem auch den ca. drei Meter langen Zugluftstopper. Spielt gerne mit Mim zusammen Mamatennis in der Küche. Wie ihr Bruder Whiskey ist sie komplett weiß, mit grünen Augen und einer rosa Nase. Ebenso wie Lena und Whiskey zeigt sie sehr deutlich, was sie wann will.
Kaum will ich meinen müden Körper ins Bett wuchten, finden sich dort sofort verschiedene Fellofanten ein. Die weisen mich sehr dezent, aber bestimmt darauf hin, dass das Bett ihr natürliches angestammtes Habitat ist, und ich einen Gästeausweis in dreifacher Ausfertigung vorzuweisen habe, bevor ich überhaupt einen Blick aus dem Augenwinkel auf das Objekt der Begierde – mein Kopfkissen – werfen darf.
Nun ja, meinen Gästeausweis habe ich anscheinend mal wieder verlegt, zumindest ist er nicht im Schlafdress zu finden. Mit den Chefverhandlern der Fellofantengang kann ich mich nach einem gefühlt stundenlangen Disput auf ein „Okay – aber nur, wenn es morgen Leckerlis in dreifacher Menge für alle gibt!“ einigen und mein müdes Haupt inklusive Restkörper ins Bett werfen. Dort finden sich nicht nur Reste von angekauten Leckerlis, Katzenstreu, meine verzweifelt gesuchte Socke, nein, auch noch jede Menge Fellofantenwollmäuse. Die lieben Miezekatzen wollen ihrer Mama, die ja anscheinend milimeterknapp am „geistig minderbemittelt“-Stempel vorbeigeschrammt ist, noch zusätzlich das Bett auspolstern.
