Die Flucht von ISONA - Sarah Maria - E-Book

Die Flucht von ISONA E-Book

Sarah Maria

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Beschreibung

"Tief im Schatten der Nacht steht ein prunkvolles Schloß..". So beginnt die spannende Geschichte um die fünf Schwestern königliche Geblütes des Planeten ISONA. Als sie Zeugen eines grausamen Verbrechens an ihren Eltern werden, müssen sie vor ihren Verfolgern fliehen. Nur Dank ihrer Magie gelingt ihnen in letzter Minute die Flucht. Sie landen auf dem geheimnisvollen Planeten OSIS, wo sie kopfüber in geführliche Abenteuer stürzen.

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Seitenzahl: 78

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Sarah Maria

Die Flucht von ISONA

Band 1 der ISONA Trilogie

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Das Universum der fünf Schwestern

1. Kapitel Mord im Schloss und Flucht der Prinzessinnen

2. Kapitel: Der Planet: »Osis«

3. Kapitel: Straßenkinder

4. Kapitel: Der erste Diebstahl

5. Kapitel: Verfolgungsjagd in der Nacht

6. Kapitel: Adoptiert

7. Kapitel: Das neue Gesicht

8. Kapitel: Im Hohlraum

9. Kapitel: Wiedersehen

10. Kapitel: Eine weitere Entdeckung

11. Kapitel: Teestunde – die Stunde des schlechten Geschmacks

12. Kapitel: Alles noch mal von vorne

13. Kapitel: Streit wegen nichts

14. Kapitel: AAAAAUUUUU!

15. Kapitel: Zwei Häuser ein Garten

16. Kapitel: Ist´s jetzt vorbei?

Impressum neobooks

Das Universum der fünf Schwestern

Flucht von ISONA

Fantasy Roman

Sarah Maria

Das Universum der fünf Schwestern

1. Kapitel Mord im Schloss und Flucht der Prinzessinnen

Tief im Schatten der Nacht steht ein prunkvolles Schloss. Schloss Falkenstein. Bewaffnete Männer reiten auf das Schloss zu. Dreizehn Männer, die sich nicht von dem König und der Königin regieren lassen wollen. Viel zu schnell sind sie da. Der Anführer wirft den Enterhaken aus und …. Treffer! Er trifft das Fenster des Schlafgemaches vom König und der Königin. Geschickt klettern alle Verschwörer hoch. Schließlich sind alle dreizehn Verschwörer oben.

Zur gleichen Zeit quält die kleine Prinzessin Ester der Hunger. Endlich überwindet sie sich, steht auf und schlüpft leise aus dem Zimmer. Sie ist fast bei der Schlossküche, da hört sie Schwerter klirren. Der Lärm kommt aus dem Zimmer ihrer Eltern. Ester öffnet die Tür einen Spalt breit und ist entsetzt. Sie sieht ihre Mutter tot auf dem Bett liegen! Sie öffnet die Tür ein bisschen weiter. Nun sieht sie auch ihren Vater, er kämpft mit einem der Verschwörer.

Plötzlich sieht sie noch einen Verschwörer, aber er hat sich unter dem Bett versteckt. Lautlos steht er auf. Während der König mit dem einem Verschwörer beschäftigt ist, merkt er natürlich nicht, dass ein anderer Verschwörer direkt hinter ihm steht und das Schwert über seinem Kopf hält.

Ester will schreien. Sie macht den Mund auf, doch bringt sie keinen Ton heraus, so entsetzt ist sie. Viel zu schnell saust das Schwert runter, zu schnell bricht der König tot zusammen.

Triumphierend klatschen sich die Verschwörer ab. Der Anführer übernimmt das Wort. Er zieht sich die Kapuze der Kutte vom Kopf. Voller Schrecken erkennt Ester, wer es ist. Es ist der angeblich allertreueste Diener im ganzen Schloss! Peter!

Er redet fast so wie ein König und zwar diese Worte: »Jetzt müssen wir nur noch die fünf Prinzessinnen eliminieren, sie dürfen nicht die königliche Ehre übernehmen, denn das tue ja schon ich«. Er grinst bösartig. Einer der unsympathischen Verschwörer fragt den Anführer: »Chef und wie willst du das Volk überzeugen, dass du Thronfolger bist?« Der Anführer meint: »Ich werde diesem nutzlosem, stinkendem Volk sagen, dass ein Mörder die königliche Familie eliminierte und dass der König mir, seinem treuen Diener, die Verantwortung übergab. Oh! Das Volk wird unter mir leiden!«

Er lacht so bösartig, dass Ester ein Schauer über den Rücken läuft. Esters Hunger ist vorbei, sie weiß sofort, was sie machen muss. Sie rennt die Treppen hoch hinauf in ihr Zimmer, wo auch das Zimmer ihrer Schwestern ist.

Sie erzählt ihren Schwestern, Essa, Enna, Ella und Sky was schreckliches Geschehen ist und was sie davor hörte.

Während Ester stockend und weinend erzählt, bemerkt sie, dass Essa ihr Gesicht in den Kissen vergräbt und leise schluchzt. Ella läuft eine Träne über das Gesicht. In Enna´s Augen blitzt etwas, doch als Ester ihr in die Augen schaut, dreht sie ihren Kopf weg. Bei Sky blitzen auch Tränen auf, doch sie blinzelt und die Tränen verschwinden.

Doch dann bestimmt sie mit entschlossener Miene: »Dann müssen wir fliehen! Aber dafür wird unsere Rache, qualvoller und grausamer sein, als es sie in unserer Geschichte gibt!« Ester entgegnet: »Ja, daran habe ich auch schon gedacht, aber durch die Tür kommen wir nicht, denn die Verschwörer machen nur noch einen Plan, dann kommen sie nach oben und zwar in unser Zimmer, wo zufällig fünf Schwestern aus der königlichen Familie darauf warten, von Verschwörern getötet zu werden. Danach erobern die Verschwörer unseren Heimatplaneten »Isona« und das darf überhaupt nicht passieren!«

»Denen laufen wir sowieso in die Arme, 13 gegen 5, wie unfair!«, brummt Essa.

Nach dem Satz schnippt ihre Schwester Ella einmal mit dem Finger und wenn sie das tut, dann hat sie eine geniale Idee. Die flüstert sie natürlich ihrer Herzbandschwester Enna ins Ohr.

»Wieso denn auch durch die Tür?«, lacht Enna. Jetzt lacht auch Ella.

Langsam fängt Essa an zu grinsen und ruft: »Aha! Ich verstehe, wir werden durchs Fenster klettern!«

Ihr Grinsen vergeht, als sie sieht, dass Ester ihren Kopf schief legt, die Arme verschränkt und sie genervt ansieht.

»Was?«, fragt Essa.

»Aus dem Fenster klettern?! Skys und Enna´s Enterhaken sind fünf Meter lang, insgesamt ergibt das zehn Meter und unser dreistöckiger Turm ist 20,36 Meter hoch. Übrigens wären wir sowieso viel zu auffällig!«, meckert Ester.

»Oa! Das meinte ich doch gar nicht! Hört mal: packt eure Reisetaschen für die Reise zusammen, den Rest erzähl ich euch später!«, sagt diesmal Ella genervt. Schnell fügt sie hinzu: »Wir treffen uns am Marmorkreis.«

Der Marmorkreis ist ein Kreis aus glänzendem Marmor und auf diesen Marmorplatten sind ägyptische Hieroglyphen abgebildet und zwar: ein Horusauge, ein Schmetterling, ein Vogel, eine Rose und ein Zepter. Er befindet sich im obersten von drei Zimmern im Turm, dort ist er in der Mitte des Zimmers.

Als sie alle am Kreis sind flüstert Ella: »Last eure Ort-Magie aus den Händen gleiten und macht mit mir den einen Strudel, der uns auf einen anderen Planeten bringt. Aber beeilt euch oder hört ihr nicht die Schritte der Verschwörer?!«

Stimmt, Ella hat recht, man kann die Schritte der Verschwörer eindeutig hören. Sky sagt ganz ruhig: »Beruhige dich, sie haben genau 999 Stufen vor sich. « Langsam erscheint der Strudel und auch die Schritte der Verschwörer kommen immer näher zur Tür.

Blitzartig reißt der Strudel die fünf Mädchen mit sich und verschwindet so schnell, wie er gekommen ist.

In dem Moment, als der Strudel sich aufgelöst hat, wird die Tür aufgerissen und die 13 Verschwörer kommen in das Zimmer gepoltert. Doch als der Anführer sieht, dass die Betten leer sind und die fünf Prinzessinnen nirgends zu sehen, flucht er: »Mist! Die Prinzessinnen sind weg!«

Ein Verschwörer fragt: »Aber Chef, wieso lasst Ihr Euch nicht einfach morgen früh krönen?«

»Wenn die fünf Prinzessinnen wieder kommen und mein Vergehen erzählen, fliege ich auf und werde in ein dunkles Verlies geworfen und das darf ganz und gar nicht passieren! Wir werden sie suchen!«, meint der Anführer mit zusammen gebissenen Zähnen. Sie stürmen aus dem Schloss und steigen auf ihre Pferde. Der Anführer sagt wie im Zeitraffer: »Zwei gehen nach Norden, zwei nach Süden, zwei nach Osten und der Rest geht mit mir nach Westen.« So geschah es auch.

2. Kapitel: Der Planet: »Osis«

In derselben Zeit sausen die 5 Mädchen im Strudel schneller und schneller aus ihrem Heimatplaneten »Isona« in die unbekannte Galaxie Namens »Strahlentanz«.

Die Fünf sehen, dass der Strudel auf einem anderen Planeten endet. Ester bemerkt: »Seht doch, der Planet sieht eigenartig aus. Auf einer Seite ist er grau und auf der anderen gelb.«

Endlich landen sie, aber leider auf der grauen Seite des Planeten. Alles wirkt farblos und schattig.

Glücklicherweise ist es eine sehr gute Landung. Enna überlegt grinsend: »Wir sind auf einem weichen Gegenstand gelandet. Mist, ich habe den Namen vergessen...«

»Ein Bett!?«, entfährt es Essa.

Enna sagt: »Oh, danke Essa!«

Das Bett ist: weich, teuer verziert und ähnelt irgendwie Essa´s Himmelbett. Ester äußert sofort ihre Meinung: »Was hast du denn? Ist doch toll!«

Sie stellt sich auf das Bett und hopst darauf herum. Doch plötzlich rutscht sie aus und fällt mit einem Rückwärtssalto vom Bett runter. Stöhnend steht sie auf. Sie hält sich an einem Bettpfosten fest, doch der klappt einfach runter. Eine Holzplatte kommt darunter zum Vorschein.

»Oh, ein versteckter Mechanismus!«, bemerkt Essa interessiert.

Ester versucht etwas zu erkennen in der Hoffnung, dass dort ein Knopf ist, der sie alle woanders hin bringt. Denn um ehrlich zu sein, will Ester lieber auf die helle Seite des Planeten gelangen.

Sie konzentriert sich auf den aufgeklappten Bettpfosten und so langsam sieht sie im Halbdunkel auch kleine Schnörkel.

Esters Geschwister beobachten sie eine Weile und so langsam wächst und wächst ihr Interesse. Sie setzen sich neben ihre Schwester Ester und versuchen irgendetwas zu erkennen doch … nichts.

Sky, die zweitjüngste der Geschwister, setzt sich in eine gemütliche Pose und denkt nach. Sie wünscht sich ganz intensiv, dass irgend ein Licht erscheinen würde. Und tatsächlich! In diesem Moment erscheint ein kleines Feuer, in ihrer Handfläche, das sehr viel Licht ausstrahlt.

Sky erschreckt sich und ballt die Hand, aus der das kleine Feuer erschienen ist, zu einer Faust. Als sie die Faust öffnet, ist das Feuer schon wieder da.

Als Skys Schwestern das sehen, schauen sie Sky erstaunt an, doch die zuckt nur mit den Schultern, als wäre nichts geschehen und deutet mit dem Finger auf die jetzt erleuchtete Platte. Eine neue Welt offenbart sich Sky, eine neue Magie.

Auf der Platte sehen sie: Ein Horusauge, eine Rose, einen Schmetterling und ein Zepter.