Die Gespensterbrücke - Nanny Lambrecht - E-Book

Die Gespensterbrücke E-Book

Nanny Lambrecht

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Beschreibung

Nanny Lambrecht war in den ersten drei Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts eine überregional bekannte und erfolgreiche Autorin. Sie veröffentlichte zwanzig Romane und mehrere Bände mit Kurzprosa, in denen sie das harte Leben der Menschen im Venn und im Hunsrück in naturalistischer Art und Weise abbildet. Neben der titelgebenden Schauergeschichte über die »Gespensterbrücke« hat der Herausgeber Manfred Moßmann unter anderem die Erzählung »Das Lumpenfränz«, in der es um die erdrückende Armut der Protagonistin und ihres Jungen geht, und die Novelle »Der Hirt im Moor« ausgewählt, die durch Wortneuschöpfungen und eine gelungene Literarisierung der Landschaft besticht.

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Seitenzahl: 113

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Nanny Lambrecht

Die Gespensterbrücke

Wiederentdeckte Texte • Band 1

Nanny Lambrecht

Die Gespensterbrucke

..

Wiederentdeckte Texte • Band 1

Herausgegeben und zusammengestellt von Manfred Moßmann

Eifeler Literaturverlag 2022

Impressum

1. Auflage 2022

© Eifeler Literaturverlag

In der Verlagsgruppe Mainz

Alle Rechte vorbehalten

Printed in Germany

Eifeler Literaturverlag

Verlagsgruppe Mainz

Süsterfeldstraße 83

52072 Aachen

www.eifeler-literaturverlag.de

Gestaltung, Druck und Vertrieb:

Druck & Verlagshaus Mainz

Süsterfeldstraße 83

52072 Aachen

www.verlag-mainz.de

Umschlaggestaltung:

Dietrich Betcher

Lektorat:

Christoph Swiontek

Abbildungsnachweis:

https://pixabay.com/de/photos/bad-wurzach-ried-hochmoor-4119762/

Druckbuch:

ISBN-10: 3-96123-035-8

ISBN-13: 978-3-96123-035-8

E-Book:

ISBN-10: 3-96123-058-7

ISBN-13: 978-3-96123-058-7

Nanny Lambrecht mit ihrer Lebensgefährtin Fanny Bierens

Das Foto wurde freundlicherweise von Dieter Heimer zur Verfügung gestellt.

Vorwort

Kritiker nannten sie die »katholische Viebig«. Sie war aber mehr als eine bloße katholische Variante der Clara Viebig. Nanny Lambrecht war und ist die bedeutendste Schriftstellerin aus dem Hunsrück.

Lambrechts eigentliche literarische Heimat aber ist die preußische Wallonie, das Gebiet in einem Dreieck zwischen Monschau, Eupen und Malmédy, das bis 1920 zum Deutschen Reich gehörte. In der weiten unwirtlichen Landschaft des Venn, mit seinen tiefen Sümpfen und einer eigenen Fauna, entdeckte sie bei ihren Wanderungen die melancholische Poesie, die dort schlummerte, und brachte die Wallonie in der Folge auf die literarische Landkarte Deutschlands.

Mehr als vierzig eigenständige Buchpublikationen und mehr als einhundert kleinere Publikationen in Zeitschriften, Zeitungen und Sammelbänden kann Nanny Lambrecht vorweisen. Vieles davon ist, zu Unrecht, weitestgehend in Vergessenheit geraten.

Nanny Lambrecht war literaturhistorisch gesehen, und an dieser Stelle passt der Vergleich mit Clara Viebig, eine Autorin des Spätnaturalismus. Sie erzählt in überwiegend realistischer Art und Weise von Land und Leuten im Venn, in der Eifel und im Hunsrück, aber auch vom Lugano- oder vom Gardasee. Bei alledem kommen magisch-mythische Erzählungen von Geistern und unerklärbaren Ereignissen nicht zu kurz.

Die aus Kirchberg stammende Autorin tritt in ihren Schriften engagiert und mit Empathie für Unterdrückte und Notleidende ein. Immer wieder kämpft sie für die Beseitigung der Benachteiligung von Frauen. Daneben greift sie andere in der damaligen Zeit virulente Themen auf: soziale Konflikte, Kriminalität, Bildungsunterschiede, nichteheliche Verhältnisse und ledige Mutterschaft.

Ihre Erzählungen und Romane, zum Beispiel »Das Haus im Moor« oder »Armsünderin«, enthalten eindrucksvolle Landschaftsbilder, die herb und kraftvoll, zum Teil auch recht düster sind. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sie darüber hinaus auch einige humorvolle Texte, wie etwa die hier aufgenommenen Geschichten »Schuhpittche« und »Die grüne Krawatte«, verfasst hat.

Die vorliegende Textsammlung zeigt in eindrucksvoller Weise, wie vielfältig und facettenreich das Werk der Nanny Lambrecht ist und lädt ein, diese für unsere Region wichtige Autorin wiederzuentdecken, deren Todestag sich am 1. Juni 2022 zum achtzigsten Male jährt.

Manfred Moßmann, im Januar 2022

Die Vennpredigt

Eine lasterliche Geschichte

In den armen Vennhütten, wo die Tage in trauriger Trägheit sich verlängern, »um den Schatten eines Huhnes« oder »um die Mahlzeit eines Mönches«. Und wo der Djôsef Speckschwarte1 so alt geworden, daß er wie der Kuhschwanz nach unten wächst. Und wo die Tatine, die große Zange, ihr Maul aufreißt, daß man ein Schwarzbrot hineinpeitschen kann.

Und erst La Belle. Wenn der rote Tata sie geküßt hat, sagte er und wischt sich den Mund ab: »Wer vom Fressen nicht satt wird, wird‘s auch nicht vom Lecken.«

Zu diesen Menschen in die traurige Stille ihrer Moorhütten kam die Sünde. Sie kam über Nacht, denn sie wußten nichts davon. Und wie das so geht: man weiß oft nicht, wie verworfen und elendig und miserabel man ist. Bis einer kommt und es uns sagt. Dann weiß man es.

Der Pfarrer berief die guten Patres her, damit sie es ihnen sagten. Die guten Patres kamen und hielten in den Venndörfern Mission.

Auf der Kanzel stand Pater Egide, schwitzte und ballte die Hände. Drohte den Jünglingen und den Jungfrauen, den Vätern und Müttern, den Kindern und Kindeskindern, den Greisen und Waisen, den Prassern und Bettlern, den Wirten, besonders den Wirten. Und am meisten denjenigen, die in den heiligen Ehestand treten wollten.

Er reckte die fahle Hand aus der Kutte, hoch reckte er sie, so daß sie über den gesenkten Köpfen der Gemeinde schwebte wie eine weiße Taube. Sprach von einem Baume. Soviel der Blätter, als da sind, mehr als tausend, mehr als abertausend – unzählbar. So auch die Jahre der Ewigkeit, mehr als tausend, abertausend. Oder wie Sand am Meere. Oder wie Stäubchen an der Sonne. So die Höllenjahre dem Sünder. Mehr als abertausend.

Drum sich alle bekehren möchten, um sich einen Platz im Paradies zu sichern.

Sprach von einer Zigarre. Einmal angeraucht, pafft man weiter, um den Genuß zu verlängern. Aber je mehr sie dem Ende zugeht, desto bitterer und schärfer werde ihr Geschmack, und endige als stinkender Stummel. – Und so die Sünde. Der Teufel blase das Feuer an, und wo es einmal glimme, zünde es weiter von Genuß zu Genuß, bis – und so weiter.

Drum alle sich bekehren möchten, um sich einen Platz im Paradiese zu sichern.

Sprach von den Jünglingen und Jungfrauen. Dunkle Wege suchten sie auf, je dunkler desto besser. Und wie gesagt, er schwitzte, er schwitzte furchtbar, fuhr sich mit dem Taschentuch übern Nacken, übern Kopf, über Stirn und Backen und freute sich, wie sie zerknirscht vor ihm saßen und die Köpfe senkten und die Hände falteten und Buße taten. Amen.

Draußen flutterte vom Venn her ein scharfer bissiger Wind, als die Gemeinde aus der Kirche heraustrat. Die Frauen rafften die Röcke und gingen noch mit gesenkten Köpfen an den Männern vorüber. Tatine, die große Zange, putzte ihre Nase in die Schürze, putzte immer wieder, sie konnte ihrer Rührung nicht Herr werden. Ihr schloß sich das Weiblein des alten Djôsef Speckschwarte an. Siebzig Jahre in Ehren grau geworden. So ungefähr um die Vierzig fing sie an, aufs Paradies zu hoffen. Hat dreißig Jahre gehofft, aber nun ist alles aus, es kommt keiner von ihnen ins Paradies, wenigstens keiner aus dem wallonischen Moor. Man braucht nur an den merkwürdigen Baum des Paters Egide, oder an die Zigarre oder an die dunklen Wege zu denken.

La Belle henkelte sich der Siebzigjährigen an den Arm, damit sich nur ja nicht der rote Tata heranmache, nur ja nicht. Sein roter Kopf erschien ihr mit einmal wie ein Leuchtturm der Sünde. Und wenn sie dunkle Wege sah, bekam sie Herzklopfen. Und so in Eifer und Aufregung und Sündenfurcht eilten die Frauen heim.

Der alte Speckschwarte warf eben die Kartoffelwürfel in die Pfanne, das Fett kreischte, die Küche füllte sich mit Dampf. Da kam sein alt Weiblein hereingewackelt, fiel platt auf die Ofenbank und kaute aufgeregt mit zahnlosem Mund. Speckschwarte schlurfte zu ihr, platschte ihr auf den Rücken, damit, wenn ihr etwas in die Luftröhre gekommen sei, es hinunterrutsche. Da fuhr ihr ein jämmerlicher Ton heraus: »Ah mon Dju, mon Dju!2« Soundso sei das mit dem merkwürdigen Baum und der Zigarre und den dunklen Wegen. Speckschwarte, bei dem die Erinnerung an die dunklen Wege schon weit zurücklag, schüttelte den Kopf.

»Nenni … nenni, zu unserer Zeit war das nich, nenni3, mit die dunkle Wege – sag, Alte, bist du mit mich die dunklen Wege –,«

»Nenni«, schrie sie wütend. Speckschwarte stellte die Pfanne auf den Tisch, kniff ein Auge zu.

»Und was das mit dem Paradies ist, ist das so: wenn sie uns nicht in das Paradies lassen, setzen wir uns neben, hä vixhe?4«

Und kauten und nickten einander zu. Draußen bellte der Hund und wollte herein.

Als die große Zange heimkam, war ihr Mann die Ochsengeschirre am Flicken, die kurze Pfeife im Mundwinkel und summte vor sich hin. Mitten in der Stube blieb die große Zange stehen, machte, wie gesagt, ihr Maul so weit, daß man ein Schwarzbrot hineinpeitschen konnte, und schrie. Schrie zuerst von den dunklen Wegen, von den dunklen Wegen schrie sie. Er war schuld, sie nicht. Und was den merkwürdigen Baum anbetreffe, der in der Hölle stehe und auf dem die Jahre wüchsen wie Haare auf dem Kopfe, tausend, abertausend … Und die Zigarre, worauf die Sünde brenne, und der Teufel rauche sie an, und dann brenne sie weiter, tausend Jahre, abertausend, von Genuß zu Genuß –. Und das wär nun mal so mit die Mannsleut, immer mit die Zigarr‘ im Schnutt, von Genuß zu Genuß, tausend Jahre, abertausend.

Da nahm der Mann die Pfeife aus dem Mund, spuckte aus, schrie, schrie wütend: »Sacredju!5 ich rauch ja nich gar kein Sigarr, ich rauch mein Piep6 – heiliges Gewitterblausappermentparaplui!«

Aber La Belle. La Belle hatte Herzklopfen bis Mitternacht. Bis Mitternacht pfiff der Tata vor ihrem Fenster. Am zweiten Abend auch, am dritten auch. Am fünften war die Mission vorüber, und er pfiff wieder. Klopfte ans Fenster und sagte, nun pfeife er zum letztenmal!

Da trat La Belle ans Fenster, sie sah ihn nicht an. Der Abend war wirklich so dunkel, wie Pater Egide ihn gepredigt hatte.

»Tonnere7«, fluchte der rote Tata, »der Pater ist ja längst weg.«

Oho, der Pater weg …

Schlüpfte unter die Haustür.

Und da der Abend wirklich so dunkel war, wie der Herr Pater es gepredigt hatte, je dunkler desto besser …

Der Hirt im Moor

Von Aachen aus ein bimmelndes Bähnchen. Dann beginnt die große Stille. Das Venn.

Märzwinde streichen über die dampfende Einöde, die braun und zerklüftet und ganz schmutzig ist. Die gierigen Drachenmäuler der Sümpfe schlampfen auf. Aber die Vennwiesen spreiten in dürftiger Fruchtbarkeit … Die Ardennenkühe brüllen über die Hochebene.

Da zieht der Hirt übers Venn und tutet sein Krummhorn … Tohoot … Das tote Venn wacht auf. Ein Tröpfeln und Rinseln weither, nahe her. Im Torfmoor suggert’s, schwillt auf wie Schwämme, und unter der Erde, ganz geheim, ganz furchtsam und versteckt das Rascheln und Rauschen und Pochen und Blinken und Winken, und so, als fahre unterirdisch das im Moor versunkene Viergespann des Ritters von Rheinhardstein daher mit der Truhe voll Gold, feurigblinkenden Goldes, hoho! just am Kreuz Panhaus.

Tohoot heult noch das Hirtenhorn. Da stapfen sie aus den Ställen des Bauern Marait heraus, die Ardennenkühe, die starrknochigen mit hagern langen Hälsen, schlenkern die Schwänze, schlampfen mit weißlichen Zungen, schnauben durch rote Nüstern, und so gar groß ist ihre tierhafte Freude.

Der Bauer Marait, der ein schwerer Moorbauer ist, steht und stößt die braunharten Hände in die Hosentaschen, sieht mit Wohlgefallen und schmatzenden Lippen die Herde und sagt schmunzelnd in sich hinein: »Soweit kann man’s bringen, wenn man auf weißen Erbsen leben will.« Womit gesagt sein sollte, daß der Bauer Marait der einzige im Moor bis zur ehemals preußischen Linie ist, der zwölf Kühe auf die Weide schickt.

Lacht breit, als der alte Hirt, der Fliegenfresser, das trippelnde rotbraune Rindchen herausführt, zart und bedächtig und mit guten Worten seinen Übermut zügelnd. Mag er lachen, der fette Bauer, es ist ja doch sein Rindchen, das der ihm für Lumpengeld aus dem Stall herausgeschwatzt hat; grad so wie die Schwarzfleckige, die er dem Hinri abgepfändet hat, und die Einhörnige, die er von dem Torfstecher gegen einen blinden Gaul eingetauscht hat, und gradso wie der Ochs Kaddet, wegen dem er einen ins Gefängnis gebracht hat, Gott verdamm ihn!

»Sapristi!«, ruft ihm der Bauer zurück, »mit deinem Rind hab’ ich auch dich Fliegenfresser mit auf meine Suppenschüssel übernommen für dein Lebtag!«

Da stürmt der buckelnde Alte mit hochgeschwungenem Stecken auf ihn zu: »Mein Lebtag sind nicht mehr lang, ich hab’ mein Siebzig!«

»Gib acht auf meine Herde!« brüllt ihn der Bauer an.

Der Alte nickt und lächelt vor sich hin: Hä ja, ich hab’ ja deinen ganzen Wohlstand.

Und schreitet weitaus zwischen Torfhaufen und Mulden und stößt den Lockruf aus: Horialahoi! Langsam wandelnd folgt ihm die Herde. Und fort in die dunstige Weite und vom Nebel eingeschluckt, weit in gestorbenes Grenzland.

Am alten Weiher hockt der Hirt nieder, dort, wo hinterm Kreuz Panhaus das tückische schwarze Moor mit seinem sumpfschwabbenden Weideplätzen liegt. Sitzt da in ganz toter Stille. Man hört nur das Rupfen der Kuhmäuler im Gras. Die Knie hochgezogen, starrt er in das grundige Wasser. Eine silbrige, von Humus durchtränkte Haut liegt darüber wie schwimmende Mengen Speichel. Eine Wasserspinne taucht darin, häßlich und dick. Wenn sie hupft, zieht sich die Schlammhaut zu Runzeln zusammen. Aus der Tiefe heraus ein phosphoreszierendes Leuchten: Moormanns bitterbös lachendes Gesicht. Da stößt der Alte mit dem Stecken hinein, und es zerläuft in tausend Wellenkreischen, zu tausend bitterbösen Fältchen, und ringelt sachte wieder zusammen, rundet sich, füllt sich. Dräut wieder herauf. Und es ist dem Hirten, als spräch es also: Suchst du die goldene Truhe? Du hast sie immer gesucht, alter Fliegenfresser, in den stürmischen Moornächten hast du sie gesucht, wenn die versunkenen Rosse tief im Grund trampeln und den Schlamm aufwerfen.

Auf die Knie rutscht der Hirt und horcht hinunter und hört Moormann noch sprechen: Fünfzig Schritte hinterm Kreuz Panhaus, und du bist an der Stelle, wo die Truhe versunken ist; dort rühre den Grund auf, bis du das Gold blinken siehst und die Rosse stampfen hörst.

Als er so gesprochen hatte, war sein Gesicht wie das des im Sumpf gestorbenen Ritters von Rheinhardstein.

Aufspringt der Alte und atmet heftig. Man müßt die Stelle suchen, hä! Geht und tastet mit dem Stecken, der in einem Schaufelchen endet, vorauf, wo etwa der quallende Boden fest sei, Die rote Dämmerung leuchtet. Und murmelnd der Hirt: Gold ... Gold … Blaufeuer husch …

Das Vieh steht und brüllt. Auch der Hirt steht, stößt sein blankes Schaufelchen in den Moorgrund, beginnt schnell zu reiben, zu drehen, zu scharren, schnell, immer schneller, Moorfasern zermürben, ein Leuchten springt heraus, zittert, flockt, hüpft … Gold … Gold ... Husch in den Grund. Und wieder funkelndrot, magisch grün, Flammenzungen toller, immer toller ... Gold ... die goldene Truhe … stäubt, sirrt, hüpft in Bogensprüngen ein Lichtlein hinein und weiter in die schwarzen Gründe. Und in wilden Tänzen ihm nach der Alte, Hujoh! Husch!