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Ein erfülltes Leben, liebende Menschen und Freunde, auf die man sich verlassen kann - wer wünscht sich das nicht? Oft haben wir das Gefühl, dass manche Menschen vom Erfolg verwöhnt werden. Ist es Zufall oder hat das einen bestimmten Grund? Fragen, die uns alle beschäftigen. Auf der Suche nach den Antworten verlieren viele das Wesentliche aus den Augen. Der Autor stellt in seinem Buch die Behauptung auf, dass es nicht schwer ist, Antworten auf diese Fragen zu finden und sein Leben zu verändern. Als Teil dieser Welt, in der alles bestimmten Gesetzen unterliegt, passiert nichts in unserem Leben zufällig. Die Natur lässt keine Zufälle zu. Jegliches Geschehen in der Welt folgt dem Gesetz von Ursache und Wirkung, einer Abfolge aufeinander bezogener Ereignisse. So gesehen kann auch jeder Mensch sein Leben mit dem ihm von Natur aus Gegebenen positiv beeinflussen. Ein anregendes Buch für alle Suchenden und die, die ein neues zufriedeneres Leben führen wollen.
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Seitenzahl: 112
Veröffentlichungsjahr: 2017
Reinhard Baumann
Copyright: © 2017: Reinhard Baumann
Satz: Erik Kinting – www.buchlektorat.net
Verlag: tredition GmbH, Hamburg
978-3-7345-9916-3 (Paperback)
978-3-7345-9917-0(Hardcover)
978-3-7345-9918-7(e-Book)
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internetüberhttp://dnb.d-nb.de abrufbar
Thomas Young, ein vielseitig interessierter englischer Augenarzt und Physiker, experimentierte im 18. Jahrhundert mit Licht. Young konnte die Wellennatur des Lichts nachweisen und um das Jahr 1800 so schon einige Phänomene erklären, die mit Newtons Modell nicht in Einklang zu bringen waren. Das war revolutionär.
Im Jahr 1802 stellte er erstmalig sein Doppelspaltexperiment vor: Er schickte Licht durch zwei parallel nebeneinander liegende Spalte. An der dahinter befindenden Wand sollte sich das Licht durch zwei helle Balken abbilden, was es aber nicht tat. Das durchfallende Licht erschien in mehreren hellen Streifen, von der Mitte aus gesehen nach außen schwächer werdend. Es zeigte sich ein sogenanntesInterferenzmuster. Die Wellennatur des Lichts war bewiesen.
Dieser Doppelspaltversuch ist bis heute hunderte Male wiederholt worden, auch mit komplexeren Molekülen und sogar schon mit Materieteilchen. Das Ergebnis bleibt immer das Gleiche: An dem dahinter liegenden Detektor entsteht durch die auftreffenden Teilchen ein Interferenzmuster, ein Wellenmuster. Versucht man aber den Weg eines einzelnen Teilchens, beispielsweise eines Photons durch eine Messung zu bestimmen, zeigen sich am Detektor zwei helle Balken und nicht das Interferenzmuster. Das geschieht auch, wenn man einen der Spalte abdeckt, was jeder Erfahrung aus unserem täglichen Leben widerspricht. Die Physiker nennen dieses Phänomen denKollaps der Wellenfunktion. Der Versuchsaufbau ist demnach bereits ein Teil eines ganzen Systems.
Führt man an einem solchen System eine Messung durch, so wird man stets einen einzigen Zustand ermitteln. Dies bedeutet, dass sich alle Teile zunächst in einer Position befinden, aus der durch Messung oder eine andere Energiezufuhr ein Zustand entsteht, der als eineindeutig bestimmterbezeichnet werden kann. Alle Teile befinden sich zunächst in einer sogenanntenSuperposition, in einem Zustand ohne Sinn und Bedeutung, der beispielsweise durch eine Messung in einen eindeutig bestimmten Zustand übergeht. Das bedeutet: Erst durch die Messung, sprich durch die Beobachtung entsteht ein Zustand, den wir als einenIst-Zustandbezeichnen. Sinn und Bedeutung entstehen also durch das Messen eines Zustandes oder durch die Beobachtung. Die Physiker drücken es so aus: Der Gesamtzustand aller Teile ist eine Überlagerung aller Einzelzustände. Durch die Messung wird der Gesamtzustand auf einen eindeutigen Zustand reduziert, was man alsZustandsreduktionbezeichnet. Das ist krass.
Was soll das aber bedeuten? Wir schauen etwas an oder messen es und dadurch entsteht es? Vorher existiert es als Element der Wirklichkeit nicht? Erschaffen wir also mit unserem Bewusstsein unsere Welt?
Die Physiker sind noch sehr vorsichtig mit dieser Betrachtungsweise. Aber sie sagen auch, dass wir in unserer Welt, also in unserem System, nicht nur eine passive Rolle spielen, sondern aktive Teilnehmer sind. Wir geben dem System Sinn und Bedeutung, indem wir daran teilnehmen. Und indem wir daran teilnehmen, sind wir auch das System. Die Wirklichkeit, die wir wahrnehmen, ist die, die wir dem System geben. Es ist die Information, die sich im Moment der Beobachtung einstellt oder etabliert. Durch unser aktives Teilnehmen erschaffen wir die Realität, die wir wahrnehmen. Das Anordnen der Teile aus der Superposition in einen bestimmten Zustand, also das Geben von Sinn und Bedeutung bleibt solange erhalten, bis ein weiterer Teil hinzugefügt wird. So entsteht, aufbauend auf den vorangegangenen Zustand das, was wir wahrnehmen. Es ist eine Abfolge von Ereignissen, die wir selbst erschaffen.
Das Ereignis ist die Information, die wir dem System geben und die die Teilchen letztendlich mit sichtragen. Wir bestehen beispielsweise zum größten Teil aus Kohlenstoff. Andere Lebewesen aber auch. Der Kohlenstoff in einer Pflanze ist der gleiche wie der in uns. Dem Kohlenstoff ist es schlicht egal, was aus ihm wird. Woher aber weiß der Kohlenstoff, dass aus ihm ein Mensch werden soll? Es ist die Information, die jedes einzelne Teilchen des Moleküls mit sich führt. Es ist die Information über die Anordnung der Atome des Kohlenstoffs. Wenn man den Kohlenstoff eines Menschen durch den Kohlenstoff einer Pflanze austauscht, bleibt er trotzdem ein Mensch. Es ist nur die Information, die letztendlich die Pflanze ausmacht. Folglich ist das Universum ein Feld der Information, ein Feld, in dem alle Teile in einer Position verharren, in dem sie noch nichts sind und nur darauf warten, von einem System oder einer Quelle oder Energie in einen Zustand versetzt zu werden, den wir alsWirklichkeitbezeichnen. Das ist einfach verblüffend.
Wenn wir nun ein Teil dieses Ganzen sind, ein Teil des Universums, dann muss das Universum ein sich selbst aufbauendes, erhaltendes und organisierendes System sein. So könnte man die Natur der Wirklichkeit erklären. Diese Frage ist aber noch nicht eindeutig beantwortet. Es gab Physiker, die betrachteten das Universum als ein einziges Bewusstsein und dass wir alle Teile dieses einzigen Bewusstseins seien. Das kann man durchaus so sehen. Ob das tatsächlich so ist, wissen wir nicht beziehungsweise noch nicht. Eins ist aber sicher: Wir können mit unserem Bewusstsein uns selbst steuern, in eine Richtung, in die wir wollen, wenn wir wissen, was wir wollen. Und das scheint die fundamentale Frage der Menschheit zu sein:Was wollen wir oder was willst du? Oder: Wo kommen wir her? Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Warum haben manche Menschen Erfolg und andere nicht? … Warum gibt es arme und reiche Leute?
Viele Menschen stellen sich immer wieder diese Fragen. Sie begegnen ihnen immer wieder aufs Neue. Und die meisten Menschen suchen ihr ganzes Leben nach Antworten auf solche Fragen. Dabei liegen die direkt vor ihrer Nase. Sie erkennen sie nur nicht.
Dieses Buch wird dir helfen Antworten auf deine Fragen zu finden. Das ist gar nicht so schwer. Im Gegenteil: Es ist ganz einfach. Denn alle einfachen Dinge sind genial und alle genialen Dinge sind meistens ganz einfach. Du brauchst nicht mehr zu tun, als mit dem zu arbeiten, was du hast, was dir die Natur sowieso schon gab.
Wie alle anderen bist auch du ein Teil dieser Welt, von dieser Natur, in der alles bestimmten Gesetzen unterliegt und alles wie von selbst geschieht, aber nichts durch Zufall.
In der Natur gibt es keine Zufälle. Die Pflanzen wachsen nicht durch Zufall. Das Leben vermehrt sich nicht durch Zufall. Es ist die Folge einer Ursache. Alles in unserer Umwelt geschieht nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung. So kannst auch du die Ursache in Gang setzen, die dich dahin bringt, wo du hin willst, zu einem Leben, wie du es dir wünschst, zu einem erfüllten Dasein.
Das ist im Grunde alles. Und das kannst auch du.
Die Welt in der wir leben stellt sich wie ein Beziehungsgeflecht aus sinnhaften Bezügen dar. Wir versuchen, diese Feststellung kurz zu analysieren:
Ein sinnhafter Bezug, das Sein, ist also die Folge einer Gegebenheit in einer bestimmten Zeit. Das Universum expandiert. Das heißt, es wird morgen größer sein als heute.
Das bedeutet wiederum, dass das Sein als Gegenwärtiges Ist auch ein Prozess des Werdens ist. Somit ist das Sein an Zeit gebunden und ein Moment des Werdens im expandierenden Universum. Das Sein oder auch das Dasein des Menschen ist ein Augenblick des Werdens.
Woraus sich auch die Antwort auf die Frage der Wahrheit ergibt: Die Wahrheit ist eine Situation eines gegenwärtigen Ist-Zustandes. Die Welt oder auch die Natur ist im Moment so wie sie eben ist, so wie wir sie wahrnehmen. Die Wahrnehmung dieses Ist-Momentes erfolgt durch unsere Sinne. Das Sein ist also das Wahrnehmen eines Ist-Zustandes zu einer bestimmten Zeit durch die Sinne eines Menschen. Das Sein geschieht. Es ist kein statischer Zustand. So ist auch die Wahrheit die Wahrnehmung eines Ist-Zustandes zu einer bestimmten Zeit. Die Wahrheit geschieht. Die Wahrheit als ein gegenwärtiges Wahrnehmen eines Zustandes der Welt oder Natur durch die Sinne ist also gleichzusetzen mit dem Erkennen des Zustandes des Seins. Sein ist Gegenwart und Zeiteinheit eines Prozesses des Werdens und Ist-Zustand der Wahrheit. Die Welt wird morgen eine andere als gestern sein. Somit werden die Wahrheit und das Sein morgen auch andere sein als gestern. Der Augenblick der Erfassung eines Moments oder eines Ereignisses ist gleichzusetzen mit dem Augenblick des Seins und der Wahrheit.
Darum ist das Dasein, die Existenz des Menschen, alleine durch das Erkennen seines Selbst zu erklären. Wir sind, weil wir dies erkennen. Wir könnten auch sagen:Das Universum findet Ausdruck durch unsere Existenz, durch unser Dasein.
Was ist der Sinn des Lebens?
Bestimmt hast du dir diese Frage auch schon gestellt. Sicher kennst du diese Sprüche wie: Das macht doch alles keinen Sinn mehr. Oder: Das war heute wieder ein sinnloser Tag. Viele sehen auch in ihrem Leben keinen Sinn und Verzweiflung macht sich breit.
Als in der Natur das Leben entstand hat es nicht nach dem Sinn gefragt. Das Leben begann weil auf der Erde die Bedingungen zum Entstehen von Leben gut waren und nicht weil eine übernatürliche Gestalt es geschaffen hat. Leben entsteht immer und überall.
Frage besser nicht nach dem Sinn des Lebens, du wirst keine zufrieden stellende Antwort finden sondern füge mit deinem Leben, mit deinem Dasein dem Leben etwas hinzu. Bereichere dein Dasein indem du ständig nach etwas Neuem nach Mehr strebst.
Um dahin zu kommen brauchst du aber ein Ziel. Du brauchst ein Ziel das du erreichen willst. Du musst wissen nach was du strebst. Denn in dem Moment wo du weißt was du willst, wirst du dein Ziel auch erreichen. Das funktioniert bei allen Menschen genau so. Also wird es bei dir auch gehen. Denn was der eine kann, das kann der andere auch. Weil wir alle gleich sind. Wir unterliegen alle den gleichen Gesetzen der Natur in die wir hineingeboren wurden. Und darum kann jeder Mensch das erreichen was er will. Du auch. Du musst es nur wollen. Und hier scheitern die meisten Menschen. Sie haben keinen Willen. Wollen kommt von Willen. Neun von zehn Menschen wissen nicht was sie wollen. Ist das nicht erschreckend. Sie sind überladen mit all den unnötigen Informationen die täglich auf sie ein prasseln.
Wenn du nicht weißt was du willst, was dein Ziel ist, dann kannst du das schnell ändern. Nimm dir eine Stunde Zeit, setze dich hin und schreibe alles auf was du gerne haben möchtest. Schreibe wirklich alles auf was dir einfällt. Und wenn du mehrere Blatt Papier dazu brauchst. Wenn du damit fertig bist schaust du dir alles genau an. Lass das Blatt auf deinem Tisch liegen, so dass es dir jeden Tag ins Auge fällt. Nun beginnst du nach und nach alles zu streichen was dir im Moment nicht so wichtig erscheint. Lese aber immer wieder alles durch und streiche nur das durch was du im Moment nicht brauchst. Das machst du so lange bis nur noch ein Wunsch übrig bleibt.. Und das ist dein Ziel das du anstreben sollst. Am Ende wird dir das Abwägen schwer fallen, aber du musst dich entscheiden Egal wie klein oder wie groß es dir erscheint. Größe spielt keine Rolle. Fang einfach an es zu machen. Du wirst sehen es wird funktionieren. Natürlich sollte dein Ziel für dich realistisch erscheinen. Ein Flug zum Mond kannst du auch erreichen. Für einen Großteil der Menschheit wird dieser Wunsch aber eine Utopie bleiben.
So nun hast du dein Ziel erreicht. Was machst du nun? Du beginnst einfach von neuem und machst dir wieder eine Liste. Mach es genau so wie du esschon mal gemacht hast. Verwende aber nicht die alte Liste. Du musst eine Neue machen. Denn mittlerweile ist die Zeit vergangen und die Welt hat sich weitergedreht. Du hast neue Dinge entdeckt und deine Interessen haben sich geändert. Schreibe wieder alles auf was du dir wünschst. Und dann streichst du wieder alles durch was dir im Moment nicht wichtig erscheint bis auf einen Wunsch. Das ist dann dein nächstes Ziel. Und so machst du es immer wieder. So wird sich dein Leben aufbauen. Schritt für Schritt für Schritt. Und es ist egal wie lange es dauert. Du darfst nur eines nicht machen. Aufhören. Wenn du dir etwas vorgenommen hast, dann musst du es zu Ende bringen oder du fängst es nicht an. Deshalb musst du genau wissen was du willst. Und das kannst du am Besten herausfinden indem du analysierst was du im Moment nicht brauchst. Also setz dich hin fang an zu schreiben und mache deine Liste. Nur so geht es.
Wenn du nun weißt was du willst dann mach den ersten Schritt und fang an. Denn wenn du nicht anfängst wird auch nichts passieren. Warte nicht bis ein Anderer für dich anfängt. Denn das wird nicht geschehen. Oder würdest du für einen Anderen etwas Neues beginnen? Bestimmt nicht. Also musst du es selbst tun. Du brauchst keine Angst zu haben. Die Anderen hatten auch keine Angst. Alles was du tun musst ist dich auf dein Ziel zu konzentrieren. Und du musst dich gut dabei fühlen. Denn Ängste zu versagen oder Zweifel an dem was du tust werden dein Vorhaben zunichte machen. Höre nicht auf Andere die dir erzählen dass es nicht funktioniert oder dass du es nicht kannst. Wenn du in deinem Inneren spürst das du es kannst und wenn du ein gutes Gefühl dabei hast dann tue es.
