Die Mädchenakademie - Sandra Henke - E-Book
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Beschreibung

Treten Sie ein in den Geheimclub der Lust

Ein Mädcheninternat als Spielwiese der Lust. »Der Geheimclub der Lolitas« lässt nichts anbrennen! Als die 18-jährige Emma von dem lustvollen Wettbewerb erfährt, den sich vier Mitschülerinnen ausgedacht haben, möchte sie in den Bund aufgenommen werden. Um ihren erotischen Horizont zu erweitern. Und um Christian zu erobern, die äußerst attraktive Aushilfe. Doch der hütet ein Geheimnis, und auch die Lolitas sind merkwürdig verschwiegen, was die verschwundene fünfte Lolita angeht.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl:268


Inhaltsverzeichnis
ZUM BUCH
ZUR AUTORIN
Prolog
Kapitel 1 - Ende Juli
Copyright
ZUM BUCH
Emmas Schoß pochte. Er war heiß und geschwollen und so voller Sehnsucht nach Erlösung, dass es beinahe schmerzte. Nimm mich endlich, wollte sie Christian gerade anbetteln und wäre sich nicht zu schade dafür gewesen, als sie plötzlich ein Geräusch hörte. Wie konnte das sein?
Die junge Emma ist hin und hergerissen: Kann sie Christian vertrauen, von dem eine bestimmte Gefahr auszugehen scheint? Und was verschweigen ihr die vier Mädchen des Internats-Geheimclubs? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden: Grenzenlose Lust.
ZUR AUTORIN
Sandra Henke lebt in der Nähe von Düsseldorf. Mit ihrem Romanen hat sie sich ein großes Publikum erschrieben. So gilt ihr Roman Loge der Lust inzwischen als ein Klassiker des Genres. Eine spannende Handlung liegt der Autorin ebenso am Herzen, wie ein starkes Knistern und außergewöhnlich sinnliche Erotik.
Prolog
Mitte Juni
Dass er gefesselt war, störte Patrick Conway nicht weiter. Im Gegenteil, es erregte ihn aufs Höchste. Auch seine Nacktheit war nicht das Problem. Vielmehr machte es ihn nervös, die einzige Person im Klassenzimmer zu sein, die nackt war.
Die Mädchen tanzten wie Hexen um ihn herum, immer noch bekleidet mit ihren cremefarbenen Schuluniformen: knielange Röcke, die sie an den Hüften mehrfach umgeschlagen und somit gekürzt hatten, sodass der Stoff ihre süßen Pos nur noch knapp bedeckte, und enge Blusen, durch die sich die Büstenhalter und die erigierten Brustspitzen abzeichneten.
Blut schoss in Patricks Unterleib.
Die Mädchen lächelten maliziös, streichelten seinen Nacken, seinen Brustkorb, seine Schenkel, und er wusste nicht, was er von ihnen halten sollte. Schon das ganze Schuljahr über hatten sie ihn mit ihren Reizen geneckt. Der Gang durch den Klassenraum war jedes Mal ein Spießrutenlauf für ihn. Er erinnerte sich noch an seinen ersten Tag und welche Not er gehabt hatte. Allerdings nicht, weil er befürchtete, die Klasse nicht in den Griff zu bekommen - sondern seine Libido.
Holly, die Sinnliche mit den braunen Locken und den üppigen Rundungen, hatte das Ende ihres Kugelschreibers immer wieder in ihren Mund geschoben, die Lippen fest um den Stift gepresst und verheißungsvoll zu Patrick geschaut.
Lauren dagegen, die Forsche, war weitergegangen. Sie hatte ihren Rock hochgezogen, ihre Schenkel gespreizt, sodass er ihr weißes Höschen sehen konnte. Ihm war der Schweiß ausgebrochen. Sekundenlang war er verwirrt gewesen. Er hatte den Faden verloren, die Ausführung über seinen Werdegang einfach abgebrochen und sich dann schnell hinter seinen Schreibtisch gesetzt, damit die Schülerinnen die Wölbung in seiner Hose nicht bemerkten.
Das White Garden College war ein anständiges Mädcheninternat. Zumindest offiziell.
Hinter den Kulissen brodelte es, das hatte er schnell bemerkt. Die Hormone der Schülerinnen kochten fast über. Für Patrick, der in einem Monat sein erstes Jahr im Internat als Lehrer für Englische Literatur und Kunstgeschichte hinter sich gebracht haben würde, war es unmöglich, sich der erotischen Ausstrahlung der Mädchen zu entziehen.
Megan, Lauren, Holly und Charlotte waren in der Abschlussklasse und somit alle volljährig. Sie standen kurz vor den Prüfungen der Upper Sixth, um das General Certificate of Education zu bekommen. Patrick machte sich zumindest in diesem Punkt nicht strafbar. Man konnte ja nicht einmal davon sprechen, dass er in diesem Moment Sex mit Schutzbefohlenen hatte, denn er war gefesselt. Er tat doch gar nichts, sondern war völlig hilflos! Die Mädchen nahmen sich einfach von ihm, was sie begehrten. Patrick war das Opfer, er konnte sich nicht wehren und war folglich jeglicher Verantwortung entbunden.
Diese frühreifen Früchtchen, dachte er lächelnd und zog sie mit seinen Blicken aus.
Megan blieb vor ihm stehen. Sie verschränkte die Arme unter ihren kleinen, festen Brüsten, hob ihre Augenbrauen und musterte sein steifes Glied. Oh, wie dieser erhabene und gleichzeitig laszive Blick ihn erregte! Dieses Biest hatte es wirklich drauf, ihn anzumachen. Mit dieser taffen, distanzierten Art weckte sie seine Lust. Und wenn sie nach einer gewissen Zeit, in der sie ihn zappeln ließ, endlich berührte, reagierte sein Körper auf ihre Zärtlichkeiten mit kleinen erotischen Eruptionen.
Doch sie fasste ihn nicht an, sondern gab Charlotte ein Zeichen. Charlie, der rothaarige Wirbelwind, kniete sich vor ihn hin und strich mit ihren zarten Händen gefühlvoll über seinen harten Schaft. Ihr Lächeln war offen und ehrlich, es lag nichts Heimtückisches darin wie bei den anderen Teufelinnen.
Sie knöpfte ihre Bluse auf und gab den Blick auf ihren Busen frei, der zwar nicht mehr als ein A-Körbchen war, aber himmlisch große Brustspitzen hatte. Während sie mit einer Hand seinen Phallus striegelte, massierte sie mit der anderen Hand ihre Brüste und ließ ihn die ganze Zeit nicht aus den Augen. Warum schlief sie nie mit ihm? Die anderen drei hatte er schon besessen, aber Charlie war nie bis zum Äußersten gegangen.
Jedes der vier Mädchen hatte eine eigene Persönlichkeit, sie waren alle vollkommen unterschiedlich. Es gab nur eine einzige Gemeinsamkeit, und das war ihre Lolita-Laszivität. Sie waren zwar auf dem Papier erwachsen, aber in Wirklichkeit standen sie gerade erst auf der Schwelle zur Frau. Ihre Körper waren fraulich, aber ihnen haftete noch dieser Kleinmädchen-Charme an, eine faszinierende Phase, an der sie Patrick teilhaben ließen.
Er kam sich einerseits wie ein Bettler und andererseits wie ein König vor. Stöhnend wand er sich unter Charlies Fingerfertigkeiten.
Megan zog ihren Stringtanga aus und hängte ihn über seine Ohren, sodass sich der Steg über seine Nase spannte. Diese junge Frau war einfach unglaublich! Sie zwang ihn, ihren Intimduft einzuatmen, aber er hätte das auch freiwillig getan, nur hätte Megan dann nicht solch eine Freude daran gehabt. Sie mochte es, ihn in die Ecke zu drängen und ihm ihre Lust aufzuzwingen. Und er liebte es, von ihr benutzt zu werden. Er holte tief Luft und atmete zuerst durch den Mund und dann durch die Nase ein. Ihr Duft legte sich auf seine Zunge, sodass er ihn sogar schmeckte und nicht nur roch. Sie animierte ihn, seinen Unterleib in Charlottes Hand zu stoßen, so weit es ihm trotz der Fesseln möglich war.
Patrick fragte sich manchmal, ob er der Einzige war, mit dem die Mädchen spielten. Das konnte er sich nicht vorstellen, weil die vier derart unter Feuer standen, dass ein einziger Mann ihnen nicht genügen konnte. Auf der anderen Seite war er immer für sie verfügbar, seit sie ihn das erste Mal verführt hatten. Er konnte sich ihrem Sog nicht entziehen, auch wenn er dadurch Gefahr lief, vom Internat entlassen und von den Eltern angezeigt zu werden. Sie waren wie die süßeste Süßigkeit, der er nicht widerstehen konnte, selbst wenn er dadurch einen Zuckerschock riskierte.
Patrick schien den Mädchen auch nicht aus den Köpfen zu gehen, denn sie dachten sich immer neue Spiele für ihn aus.
Er sah ja auch nicht schlecht aus. Mit seinen dreiundvierzig Jahren hatte er einen Körper wie ein Mann von Mitte dreißig, weil er regelmäßig lange Fahrradtouren durch die Grafschaft Wiltshire machte und sich kalorienbewusst ernährte. Seine Frau fand es lächerlich, dass er Cremes benutzte und seine Haare färbte, um erste graue Härchen abzudecken. Dies würde ein kerniger Mann nicht tun. Aber sie zupfte doch auch ihre Augenbrauen, ging ins Solarium und versuchte, das Beste aus sich zu machen. Wieso durften Männer das dann nicht?
Megan, Holly, Lauren und Charlotte wussten das wenigstens zu schätzen. Seine Frau Carolyn dagegen nahm ihn kaum noch als Mann wahr.
Lauren drängte Charlie beiseite und stülpte ihre Lippen über seinen steifen Penis. Sie stand gerne im Mittelpunkt, das hatte Patrick längst erkannt, aber es war Megan, die den Ton angab.
»Hör auf, sonst kommt er zu früh.« Sie gab Lauren und Charlie einen Klaps.
Charlotte entfernte sich sofort. Lauren jedoch nuckelte noch ein paar Sekunden an seinem Phallus. Ob sie Megan die Stirn bieten oder lediglich den Genuss hinauszögern wollte, wusste er nicht. Sie nahm sein Glied tief in ihren Mund auf, presste die Lippen fest darauf und zog sich langsam zurück. Während sein Penis Millimeter für Millimeter herausglitt, sah sie Patrick in die Augen und machte ihn damit verrückt. Lauren war zu dünn für seinen Geschmack, ihre Haare waren viel zu blond und ihre Zähne zu weiß. Aber Himmel, konnte diese Schottin es einem oral besorgen! Sie war verdorben wie der Rest des Vierergespanns - der Traum eines jeden Mannes.
Megan zog sie an den Haaren von ihm weg. »Schluss jetzt. Ich will auch noch meinen Spaß haben. Und wenn er erst einmal gekommen ist, bemüht er sich nicht mehr genug darum, mich zu befriedigen.«
O ja, sie ist ein Luder und clever, dachte Patrick und rang nach Atem vor Lust. Mit ihren achtzehn Jahren - sie war die Älteste und würde in den Sommerferien neunzehn werden - hatte sie ihn, einen gestandenen Mann, in der Hand. Sollte es nicht andersherum sein?
Er hatte Unsicherheiten an ihr festgestellt. Sie hatte nicht die Erfahrung einer reifen Frau, auch wenn sie so tat. Aber sie hatte den Mut, sexuelle Dinge auszuprobieren, und das imponierte ihm. Megan lernte schnell dazu, eines Tages würde sie eine trickreiche Liebhaberin sein.
Die anderen Mädchen machten ihr Platz, und sie umkreiste ihn einmal wie eine Löwin ihre Beute. Megan blieb neben dem Stuhl stehen, auf dem er festgebunden war, nahm ihm den Stringtanga vom Gesicht und stellte einen Fuß auf die gegenüberliegende Armlehne. Ihre Spalte klaffte vor ihm weit auf.
Der Anblick ihrer rasierten Scham verschlug Patrick die Sprache. Ihr Intimduft war stark, da sie ebenfalls erregt war. Er konnte alles sehen: ihre geschwollenen hochroten Schamlippen, die glitzernde Feuchtigkeit an ihrem Eingang und sogar das Knötchen, das aus der schützenden Vorhaut hervorlugte.
Er musste an Carolyn und die unzähligen Gespräche denken, die er mit seiner Frau geführt hatte. Sie weigerte sich standhaft, sich zu enthaaren, weil sie den Sinn darin nicht verstand. Patrick dagegen konnte sich nicht mehr vorstellen, sich durch Schamhaar zu kämpfen, seitdem er die Samtigkeit eines rasierten Schoßes kannte. Trotzdem hatte ihn das schlechte Gewissen zerfressen, aber eine Frau von einundvierzig Jahren, die mit ihren Ansichten in den Achtzigerjahren stehen geblieben war, konnte nicht mit vier blutjungen Mädchen mithalten, die offenherzig und verschwiegen waren.
Aber es war auch nicht so, dass er die Schülerinnen benutzte und ausbeutete, sondern es verhielt sich genau umgekehrt: Patrick war ihr Spielball, und er war es gerne.
Holly beugte sich von hinten zu ihm hinunter und flüsterte in sein Ohr: »Leck sie.« Ein sanfter Befehl, dem Patrick liebend gerne nachkam.
Er neigte den Kopf vor und tauchte seine Zungenspitze in die Feuchtigkeit, die langsam aus ihr herausquoll. Jesus, schmeckte sie gut! Genüsslich ließ er sich ihren Geschmack auf der Zunge zergehen, kostete ihn aus und berauschte sich daran. Das Ziehen in seinen Lenden wurde intensiver, doch nicht nur die Mädchen wollten den Höhepunkt noch etwas hinauszögern, sondern auch er selbst.
In einem Monat würde das Schuljahr vorbei sein. Megan, Lauren, Holly und Charlotte würden die Abschlussprüfungen machen und das White Garden College verlassen, weil dort draußen in der großen weiten Welt so viele Abenteuer auf sie warteten, denn sie waren hübsch und Sprösslinge der Upper Class. Patrick jedoch würde in das tiefe Loch des Entzugs fallen, da er süchtig nach ihnen war.
Plötzlich vergrub Megan ihre Finger in seinen Haaren und zog sein Gesicht zu ihrer Spalte. »Nicht träumen, sondern lecken!«
Eifrig folgte er ihrer Anweisung. Seine Zungenspitze tanzte über ihre heißen Schamlippen, er küsste ihren Venushügel unzählige Male und saugte ihre kleinen Schamlippen ein, um ihre Feuchtigkeit abzulutschen, die sich mittlerweile darauf verteilt hatte.
Seine Zunge drang in ihre Mitte ein. Patrick drückte seine Nase zwischen ihre Schamlippen, damit er seine Zunge noch tiefer in Megans intimste Öffnung schieben konnte. Deswegen fiel ihm das Atmen schwer, aber auch weil seine Erregung angestachelt wurde, einer jungen Frau auf diese hemmungslose Art Lust zu bereiten.
Wie oft war er schon Frauen begegnet, die sich ihrer lustvollen Gefühle schämten, die, egal, wie einfühlsam er vorgegangen war, sich nicht öffnen konnten und dadurch auch seine eigene Erregung zügelten. Mit den Mädchen war es vollkommen anders. Patrick wusste diese Momente zu schätzen, sie waren kostbar, und er dankte den vieren dafür.
Eine Zeit lang waren es sogar fünf gewesen. Auf eine konnte er verzichten, aber nicht auf alle. Wie sollte er nur bald ohne sie auskommen?
Verzweifelt leckte er schneller. Er verteilte Megans Feuchtigkeit auf ihrer Spalte, machte sie warm, feucht und weich. Megan wurde immer unruhiger. Sie hielt sich mehr an seinem Kopf fest, als dass sie ihn an ihren Schoß drückte. Ihre Beine zitterten, und sie seufzte immer wieder auf eine süße, unschuldige Art und Weise.
Seine Zunge glitt wieder in ihr Inneres. Sie rieb über die Wände der feuchten Grotte mit der Hoffnung, ihren G-Punkt zufällig zu stimulieren, von dem Patrick gehört hatte, dass es ihn geben sollte, aber niemals den Beweis erhalten hatte. Vielleicht hatten ihn auch nur eine Handvoll Frauen. Aber wenn eine Frau eine solch zusätzliche Stimulationsstelle hatte, dann Megan.
Patrick nahm Megan mit seiner Zunge, wie er sie nur allzu gerne mit seinem Schaft genommen hätte. Flink wie ein Wiesel stieß er in sie hinein, leckte sie aus, bis ihre Feuchtigkeit von seinem Kinn tropfte. Die drei Zuschauerinnen Holly, Charlie und Lauren konnte er zwar in dieser Stellung nicht sehen, aber er spürte sie. Sie schauten zu und erregten damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihn und Megan.
Megan begann zu stöhnen, gab sich voller Inbrunst seinen Zungenschlägen hin und schmiegte sich an sein Gesicht. Ihr Unterleib zitterte bereits. Aus ihrer Quelle sprudelte die Feuchtigkeit heraus. Ihr Stöhnen wurde immer lauter und animalischer, und Patrick befürchtete schon, sie würde einen Schrei ausstoßen, wenn sie käme, sodass jemand auf das verbotene Treiben aufmerksam werden würde. Aber das tat sie nicht.
Als Megan kam, gluckste sie nur.
Patrick hatte sich mit gespitzten Lippen an ihrer Klitoris festgesaugt und sie somit zum Höhepunkt gebracht. Doch nun, da sie trunken vor Lust zuckte, stieß er erneut seine Zunge wie wild in sie hinein, um ihre Ekstase zu erhöhen.
Und da nahm er sie wahr, die Konvulsionen ihrer Mitte. Ihre Vaginalmuskulatur krampfte sich immer kurz um seine Zunge zusammen und gab sie dann wieder frei.
Patrick spürte Megans Orgasmus an seiner Zunge, wie er ihn sonst nur an seinem Glied erlebte.
In diesem Augenblick wäre er beinahe selbst gekommen. Das Erlebnis war wundervoll, er würde es niemals wieder vergessen und natürlich wiederholen wollen. Aber jetzt wollte er erst einmal selbst zum Zug kommen.
Er entfernte sich aus Megan und öffnete seinen Mund, um die Mädchen zu bitten, ihn endlich von dieser bittersüßen Qual zu erlösen.
Doch Megan beugte sich zu ihm hinunter und legte ihren Zeigefinger an seine von ihrer Feuchtigkeit glänzenden Lippen. »Scht! Habe ich dir erlaubt zu sprechen? Ich denke nicht.«
Patrick schwieg. Immerhin war er wehrlos, und die Mädchen waren in der Überzahl. Nicht auszudenken wäre es, wenn sie plötzlich ausprobieren wollten, ihn körperlich zu bestrafen - oder einfach gingen und ihn nackt und gefesselt zurückließen.
Megan richtete sich wieder auf, streckte ihre Arme in die Luft und reckte sich wie eine gesättigte und zufriedene Katze, die gerade ein Schälchen mit Milch leer geschleckt hat.
»Er gehört euch«, sagte sie gönnerhaft. Sie nahm den Fuß von der Armlehne und setzte sich auf einen Stuhl in der Nähe, um das Schauspiel zu verfolgen.
Charlie saß grinsend mit angewinkelten Beinen auf dem Lehrerpult und beobachtete - nein, nicht ihn, sondern Lauren, die sich an die Wand gelehnt und die Beine gespreizt hatte. Ihr Busen wogte auf und ab, während ihre Finger, die unter ihrem Höschen steckten, emsig arbeiteten.
Es war die süße Holly, die sich seiner annahm. Sie kniete sich vor ihn hin und streichelte sein pralles Geschlecht mit ihren braunen Locken. Patrick hätte es gerne gesehen, wenn sie ihre vollen Brüste entblößt hätte wie Charlotte zuvor, doch er wagte nicht, seinen Wunsch zu äußern.
Sie zog ihren Slip und ihren Rock aus. Mit unschuldigem Augenaufschlag wackelte sie mit ihren Hüften, die breiter waren als die der anderen Mädchen, aber nicht weniger reizvoll. Sie war keine Rubensfrau, aber hatte bereits in jungen Jahren eine sehr frauliche Figur, die verheißungsvoll wirkte, weil sie Leidenschaft und üppige Lust ausstrahlte, gleichzeitig auch Wärme und Geborgenheit.
Holly drehte ihm den Rücken zu und schaute kurz über die Schulter zu ihm zurück. Sie schenkte ihm ein aufreizendes Lächeln, das seine Hoden so prall werden ließ, dass er ein schmerzhaftes Ziehen spürte. Das aufgestaute Sperma brannte in ihm, und die dünne Haut war zum Zerreißen gespannt.
Holly stellte sich mit geöffneten Schenkeln über seinen Schoß, führte seine Penisspitze ein und legte ihre Hände an ihre Pobacken. Als sie diese auseinanderzog und sich langsam auf ihn hinabließ, riss er seine Augen auf.
Er musste wie ein Depp ausgesehen haben mit diesem glückseligen Lächeln auf seinem Gesicht, aber der Anblick seines Glieds, das zwischen ihren prallen Backen verschwand und in sie eintauchte, war einfach wunderschön.
Warme Feuchte umschloss seinen steifen Penis. Holly war nicht so eng gebaut wie Lauren, das hatte Patrick schon festgestellt, aber sie war nasser. Wie gerne hätte er in diesem Moment seine Finger in das Fleisch ihres Pos gedrückt und diese Kurven berührt!
Als er ganz in ihr steckte, legte er seinen Kopf in den Nacken und rang nach Luft. Er war jetzt über den Punkt hinaus, an dem er jedes Detail bewusst wahrnahm, er wollte nur noch kommen.
Doch Holly quälte ihn, indem sie zwar die Position verlagerte und ihre Hüften kreisen ließ, aber sich nicht auf seinem Schaft auf- und abbewegte. Sie betastete seine schweren Hodensäckchen, wog sie und kratzte sie, ohne ihm wirklich wehzutun.
Erst dann stützte sie sich auf den Armlehnen ab und hob ihre Hüften an, damit Patricks Glied aus ihr herausglitt. Kurz bevor sich auch die Penisspitze aus ihr entfernte, senkte sie ihr Hinterteil wieder auf ihn herab. Holly begann ihn rhythmisch zu nehmen, wobei sie jedes Mal laut stöhnte, wenn sie sich auf ihn setzte und sein Schaft in sie hineinstieß. Sie gab den Takt an, er hatte keine Wahl und nahm erst wahr, dass Charlotte aufgestanden war, als sie bereits hinter ihm stand.
Charlie zwirbelte von hinten seine Brustspitzen und wisperte: »Dich haben meine Brustwarzen richtig geil gemacht, nicht wahr? Deine Augen haben geglänzt, ich habe es bemerkt. Sie sind so leicht zu durchschauen, Herr Lehrer.«
Patrick kam Hollys Stößen entgegen, so weit es die Fesseln zuließen, weil er die Anspannung kaum noch aushielt.
»Du würdest sie in diesem Augenblick gerne lecken, oder?«, setzte Charlie ihr teuflisches Spiel fort und rollte seine kleinen, harten Warzen fest zwischen Daumen und Zeigefinger. »Während Holly dich bearbeitet, würdest du am liebsten meine Nippel mit deinen Zähnen necken, an ihnen saugen und so viel von meiner Brust in deinen Mund einsaugen, wie es dir möglich ist.«
Charlies Worte heizten ihm zusätzlich ein, aber er bemühte sich, den Orgasmus nicht sofort über sich hereinbrechen zu lassen, weil er nicht wollte, dass dieses Spiel schon wieder vorbei war. Es sollte ewig dauern.
Sie benässte ihre Fingerspitzen mit ihrem Speichel und rieb ihn in seine Brustwarzen ein. »Vielleicht würdest du mich anbetteln, sie gegen deine Eichel zu reiben, ja, das könnte ich mir bei dir vorstellen, denn du bist ein Nimmersatt genau wie wir.«
Holly nahm ihn jetzt schnell und hart. Ihr Schoß klatschte nass gegen seinen ebenso feuchten Unterleib. Jede Behutsamkeit war verflogen. Sie ließ sich ohne Rücksicht auf seinen Phallus hinunterplumpsen.
Als Charlie ihre Fingernägel in seine Brustspitzen grub und ihm ins Ohr schrie: »Komm endlich. Jetzt!«, kam er tatsächlich. Holly sprang von ihm ab. Er entlud sich, spürte nicht mehr den Schmerz in seinen Warzen, sondern nur noch die Erleichterung. Der Höhepunkt berauschte ihn. Er riss an seinen Fesseln und beobachtete das Sperma, das aus ihm herausschoss. Es sammelte sich vor seinen Füßen. Sein Penis zuckte, spuckte die letzten Tropfen aus und erschlaffte.
Ihm war heiß, er schwitzte. Patricks Blick folgte Charlie, die sich an Holly kuschelte und schützend ihre Hand auf Hollys Scham legte. Er bemerkte, dass sich ihr Mittelfinger sanft bewegte. Es dauerte nicht lange, und Holly verdrehte die Augen. Ihr Orgasmus war leise und zart, sie hielt Charlies Handgelenk umschlungen, aber nicht um sie abzuwehren, sondern nach Halt suchend.
Lauren schmiegte sich an ihren Rücken, und auch Megan gesellte sich zu ihnen. Die Mädchen waren so unterschiedlich, so schön, so sexy und tabulos.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen.
»Und das ist ein Klassenzimmer der Upper Sixth.« Direktor Corben J. Hoodle machte eine ausladende Geste und trat beiseite, damit das Paar, das ihm folgte, eintreten konnte. Es handelte sich offensichtlich um betuchte Eltern, die ein privates College für ihren Sprössling suchten.
Als der Blick des Internatsleiters zuerst auf den nackten, an den Stuhl gefesselten Patrick, dann auf die Spermapfütze vor ihm und danach auf die vier Mädchen fiel, wich sein Vertreterlächeln blankem Entsetzen. Er war wie erstarrt.
Und Patrick Conway auch. Sein Herz blieb beinahe stehen.
Während Megan, Holly, Lauren und Charlotte kicherten, wurde ihm mit Schrecken bewusst, dass er in diesem Moment alles verloren hatte: seine Anstellung in einem renommierten Internat und die Hoffnung, jemals wieder eine Stelle als Lehrer zu finden, seine Ehefrau, mit der er sechzehn Jahre verheiratet war.
Und seinen heimlichen Harem.
1
Ende Juli
Ihre neue Stiefmutter Janet war nur fünf Jahre älter als sie. Emma Fryer konnte es nicht glauben!
Sie schaute aus dem Taxi, doch sie nahm die vorbeirauschende Landschaft der Grafschaft Wiltshire nicht wahr, sondern war noch in Gedanken auf der Hochzeit ihres Vaters.
Janet hätte ihre Schwester sein können. Nun war Emma mit ihren achtzehn Jahren die Stieftochter einer Dreiundzwanzigjährigen. Wie peinlich das war!
Aber Oisin Fryer war schon immer ein sturer Kerl gewesen, deshalb hatte er es vermutlich auch geschafft, sich vom einfachen Mitarbeiter einer Druckerei zum Inhaber eines eigenen Verlagshauses hinaufzuarbeiten. Seine Klatschblätter verkauften sich wie geschnitten Brot, sodass er besonders in den letzten Jahren viel Geld verdient hatte, das es Emma ermöglichte, das White Garden College zu besuchen, eins der renommiertesten Internate in Großbritannien.
Emma bewunderte ihren Vater für sein Durchsetzungsvermögen und seine Beharrlichkeit, sie liebte ihn über alles. Aber diesmal war er zu weit gegangen. Niemals würde sie sich mit Janet anfreunden!
Liebte er diese Frau wirklich? Oder wollte er durch sie nur Potenz signalisieren?
Oisin hatte die Hochzeit absichtlich auf seinen fünfzigsten Geburtstag gelegt, weil er einen neuen Lebensabschnitt feiern wollte. Seine Scheidung lag bereits acht Jahre zurück, nun plante er, den Rest seines Lebens mit Janet zu verbringen, einer superschlanken brünetten Messehostess, die er für einen Messeauftritt engagiert hatte.
Als er Emma von seinen Hochzeitsplänen erzählte, war es aus ihr herausgeplatzt: »Merkst du nicht, dass du das Klischee erfüllst: Reicher Mann schmückt sich mit junger Frau aus der Unterschicht?«
»Sie jobbt nur hin und wieder als Hostess. Eigentlich studiert sie Strategisches Management und strebt eine eigene Karriere an.« Er hatte Emma in seiner groben irischen Art in seine Arme gerissen und sie aus vollem Herzen gedrückt, um ihr zu signalisieren, dass alles gut war.
Die Tatsache, dass Janet kein dummes Püppchen zu sein schien, änderte aber nichts am Altersunterschied. Außerdem ging Emma fest davon aus, dass Janet in Kürze ihr Studium abbrechen würde, weil sie niemals würde arbeiten müssen. Oisin verdiente Millionen.
Aber Geld machte nicht automatisch glücklich, das spürte Emma am eigenen Leib. Sie sah ihren Vater kaum, weil er sehr viel arbeitete und sie bis auf die wenigen Ferienwochen auf dem White Garden College weilte. Zu allem Übel musste sie nun auch noch die Sommerferien im Internat verbringen und einen Nachhilfekurs belegen, weil sie sonst nicht zu den Abschlussprüfungen zugelassen werden würde. Aber ohne das General Certificate of Education durfte sie nicht studieren.
Sie wusste ja nicht einmal, ob sie das überhaupt wollte. Seit ihr Vater mit Janet zusammenkam, wurden ihre Schulnoten immer schlechter, weil sie mit den Gedanken woanders war und sich Sorgen machte.
Diese vermaledeite Janet lief ihr den Rang ab. Sie war größer und schlanker als Emma, ihre Haare glänzten mehr, ihre Lippen waren voller - und sie konnte durch eine kleine Geste die völlige Aufmerksamkeit von Oisin auf sich lenken. Das machte Emma wütend. Bisher war das ihr Privileg gewesen.
Ihre Augen wurden feucht. Emma blinzelte die Tränen weg, setzte sich im Taxi aufrecht hin und schaute zwischen den beiden Vordersitzen durch die Frontscheibe. Sie fuhren bereits auf der Allee, die zum Internat führte. Das weiße Gebäude war schon in der Ferne zu erkennen.
Direktor Hoodle hatte arrangiert, dass sie an den Prüfungen am Ferienende teilnehmen durfte. Das war ein besonderer Service des Colleges. Normalerweise fanden die Abschlussprüfungen am Ende des Schuljahres statt. Doch damit das Internat immer eine einwandfreie Statistik vorweisen konnte, bot es einen Intensivkurs als zusätzliche Vorbereitung an. Jede Schülerin sollte die Prüfungen bestehen und zwar mit einem guten Durchschnitt. Von dem war Emma weit entfernt. Sie fühlte sich orientierungslos. Wozu lernen? Wozu gute Noten, wenn sie nicht wusste, was sie damit anfangen sollte?
Keine ihrer Freundinnen würde dort sein, so viel stand fest. Die Sommerferien würden aus Einsamkeit und Büffeln bestehen, keine reizvolle Aussicht. Außerdem hatten die Mädchen, die ebenfalls den Zusatzkurs belegten, schon zwei Wochen zusammen verbracht. Emma dagegen stieß erst nachträglich zu ihnen. Schuld daran war ihr Vater, der unbedingt an seinem fünfzigsten Geburtstag hatte heiraten müssen, der ausgerechnet in die zweite Ferienwoche fiel. Corben J. Hoodle war not amused über die Verspätung gewesen.
In der ersten Woche hatte Emma zähneknirschend bei den Vorbereitungen geholfen, und sie hatte ihre Mutter Peggy davon abgehalten, Janets Büstenhalter mit in Butter zerquetschten Fliegen zu bestreichen und ihre Höschen mit Mentholspray zu präparieren. Die zweite Woche war reserviert gewesen für die Feier, die mehrere Tage gedauert hatte. Und nun parkte ihr Taxi vor dem Internat.
Sie war zurück im Südwesten Englands, während ihr Vater und Janet auf ihrer Hochzeitsreise das Amazonas-Gebiet bereisten.
Seufzend stieg Emma aus. Der Taxifahrer eilte zum Kofferraum und nahm ihr Gepäck heraus.
Körperlich war Emma angekommen, gedanklich jedoch noch nicht. »Mrs. Janet Fryer«, murmelte sie, steckte sich einen Finger in den Rachen und würgte gekünstelt.
In diesem Moment fiel ihr Blick auf einen Mann, der mit nacktem Oberkörper und nur mit einer abgewetzten Malerhose voller Farbflecken bekleidet vor dem Gebäude stand und einen Teil neu anstrich mit diesem fürchterlichen Lilienweiß, das die Sonnenstrahlen reflektierte und den Augen wehtat.
Er hatte ihre undamenhafte Geste gesehen und schmunzelte amüsiert.
Emma wurde puterrot. Sie setzte rasch ihre Sonnenbrille auf und ging zum Taxifahrer, um zu bezahlen. Doch schon als sie sich Direktor Hoodle zuwandte, der ihr vom Eingang aus entgegeneilte, wurde ihr Blick erneut magisch von diesem Fremden angezogen. Sie hatte ihn noch nie hier gesehen. Wer mochte er sein?
Seine Arme waren brauner als der Rest seines Oberkörpers. Vermutlich hatte er sein T-Shirt ausgezogen, damit auch sein Brustkorb und sein Rücken etwas Farbe abbekamen.
Seine männliche Ausstrahlung bannte Emmas Blick. Seine Muskeln waren deutlich zu erkennen, aber sie waren nicht so definiert, dass die Sehnen oder Adern hervortraten. Sondern er war auf eine subtile, eine natürliche Weise maskulin. Er machte nicht den Anschein, als würde er trainieren, sondern die Natur hatte es einfach gut mit ihm gemeint.
Emma kam sich töricht vor, weil sie so einfach zu beeindrucken war, aber dieser Mann spielte in einer anderen Liga als die jungen Männer, mit denen sie verkehrte. Wie alt mochte er sein? Ende zwanzig, Anfang dreißig? Zu alt für sie. Welch ein Pech!
Aber ein Mädchen wie sie hatte ohnehin keine Chance bei einem richtigen Kerl wie ihm. Solch ein Mann liebte selbstbewusste Frauen, die genauso attraktiv wie er waren.
Ausgerechnet heute trug sie langweilige Bermuda-Shorts in kanarienvogelgelb und ein lindgrünes, ärmelloses Leinenoberteil. Sie fühlte sich in diesem Augenblick wie ein Papagei. Da die Schuluniform cremefarben war, zog sie als Ausgleich privat farbige Kleidung an. An diesem Morgen war Emma ihr Aussehen ohnehin vollkommen egal gewesen, da sie weder besonders glücklich mit ihrer familiären Situation war, noch die Aussicht auf lernintensive Ferien sie sonderlich erfreute.
Außerdem hatte sie gedacht: Wer sollte sie schon in den Ferien im Internat sehen? Tja, Pech gehabt.
»Schön, dass Sie endlich da sind, Ms. Fryer. Wurde aber auch Zeit!« Der Direktor kam außer Atem bei ihr an, schüttelte ihr zuerst kräftig die Hand und wischte sich dann mit einem Stofftaschentuch die Schweißperlen aus seinem Musketierbart, der ihm ein aristokratisches Aussehen verlieh. »Mit Ihnen sind vier Schülerinnen hier: Charlotte Dorchester, Holly Jones, Lauren MacDuff und Megan Abercrombie. Kennen Sie die Damen? Sie haben die Parallelklasse besucht.«
Emma wunderte sich immer wieder, wie sich ein Mensch derart aufrecht halten konnte. Hoodle ging und stand, als
Originalausgabe 07/2010
Copyright © 2010 by Wilhelm Heyne Verlag, München in der Verlagsgruppe Random House
eISBN : 978-3-641-04794-8
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