Die Mustangs gefangen im Kugelschnee - Julia Meumann - E-Book

Die Mustangs gefangen im Kugelschnee E-Book

Julia Meumann

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Beschreibung

Die Geschichte von den kleinen Mustangs im Kugelschnee wurde für alle geschrieben, die gerne mehr über diesen eiskalten Winter wissen möchten, an dem sich die freundliche Bäuerin und die kleinen Mustangs das erste Mal begegneten (Der Mustang im Blätterherbst). Aber auch für alle anderen, die einfach nur spannende Geschichten mit Tieren lieben. Jetzt erfahrt ihr also, was vor so vielen Jahren geschah, noch lange bevor Neda und Naseweis das Licht der Welt erblickten.

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Seitenzahl: 27

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Julia Meumann

Die Mustangs gefangen im Kugelschnee

Fantastisches Pferdeabenteuer für Kinder

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

.•*¨Ludmillas Geschenk¨*•.

.•*¨Der böse Mann¨*•.

.•*¨Anleitung für kleine Mustangs¨*•.

.•*¨Ludmilla & Augustin¨*•.

.•*¨Das Mauseloch¨*•.

.•*¨Ein verlockender Duft¨*•.

.•*¨Zauberhafter Besuch¨*•.

.•*¨Frühling auf dem Pappelhof¨*•.

.•*¨Eine unruhige Nacht¨*•.

.•*¨Wildpferde¨*•.

.•*¨Der ungebetene Gast¨*•.

.•*¨Ende¨*•.

Die Autorin

Impressum neobooks

.•*¨Ludmillas Geschenk¨*•.

Weh- feh- feh, verwehte der Wind den Schnee vor dem kleinen Pappelhof. Gedankenverloren blickte Ludmilla aus dem Fenster und lächelte. Sie musste immer lächeln, wenn sie an ihren Augustin dachte.

Erst letzten Sommer war sie zu ihm auf den kleinen Pappelhof gezogen und das, obwohl ihr Vater striktdagegen gewesen war. „So ein junger Tunichtgut!“, hatte er geschimpft. „Hat kein Geld und sein Hof ist nicht größer als eine Taschenuhr!“ Doch sollte ihr Vater ruhig schimpfen,das war Ludmilla völlig egal. – Na ja, vielleicht doch nicht völlig egal. – Es war traurig. Aber ihr Vater täuschte sich, es gab keinen besseren Menschen, als ihren Augustin.

Ludmillastellte ihre Teetasse auf dem Küchentisch ab und öffnete die Schublade darunter. Vorsichtig griff sie nach einem kleinen Päckchen. Sie öffnetedas Packpapier, hob einegläserne Kugel heraus undwiegte sie in beiden Händen, bis kleine, federleichte Flocken sich lösten undeine minikleineLandschaftvor ihren Augen erschien. Die Flocken tänzelten durch die Luft. Sieumspieltengrüne Bäumchen mit benadeltenWipfeln undgrasbedeckte Hügel, nicht größer als die Köpfchenvon Streichhölzern.

Wieder musste Ludmilla lächeln. Was für ein schönes Weihnachtsgeschenk für ihrenAugustin. Schon vor einem Monat hatte sie die Schneekugel in einem kleinen Antiquitätenladen in der Stadt entdeckt und nicht einenMoment lang daran gezweifelt, dass diese Kugeldas wundervollste Geschenk war, das sie für Augustin hätte finden können.

Langsam hob Ludmilla die Hände. Ganz still stand sie jetzt da und hielt sich die kleine Landschaft noch dichter vor die Augen. Der Schnee fiel zu Boden, aus Grün wurde Weiß, und da waren sie wieder, die kleinen Pferde. Eine ganze Herde winzigkleiner Mustangs in den schönsten Schokoladen- bis Sahnekaramelltönen. Gefleckt, getupft und gesprenkelt. Außerdem gab es noch ganz weiße Pferde, die kaum zu erkennen waren, so vollkommen weiß auf Weiß. Ludmilla verengte ihr Augen zu schmalen Schlitzen, da entdeckte sie endlich das schwarze Pferdchen, sie hätte es im Schatten der Tannenbäume fast übersehen.

„Da bist du ja wieder.“ Sie betrachtete das schwarze Pferdchen, sein Fell war so tiefschwarz wie die mondloseste Nacht. Leise summte sie vor sich hin, völlig vertieft in die kleine Winterwelt, bis ein Geräusch sie zusammenzucken ließ. Erschrocken wich Ludmilla zurück. Vor dem Haus war jemand, ein junger Mann. Ihr Hof lag so abgelegen, sie bekamen sonst nie Besuch, schon gar nicht von Fremden!

.•*¨Der böse Mann¨*•.

Bert Gertmannlief geduckt. Er schlich um das Haus herum undblickte in alle Fenster. Es hatte aufgehört zu schneien.