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Enkel zu haben, ist etwas Wunderbares. Sie begegnen den Großeltern im Allgemeinen kindlich unverstellt und ehrlich und wenn es richtig genützt wird, sind sie ein wunderbares Bindeglied zwischen den Eltern und Großeltern innerhalb der familiären Bande. Großeltern müssen die Enkel nicht erziehen - obwohl sie sehr wohl Einfluss nehmen können. Sie dürfen ihnen ein Vorbild sein und sie verwöhnen. Die Enkel werden größer, reifer, müssen ihre eigenen Wege finden und kluge Großeltern bleiben mit ihnen dabei am Ball bei den rasant voranschreitenden Entwicklungen und somit auch ein stückweit im Herzen und Geist jung.
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Seitenzahl: 251
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Dieses Buch ist unseren Enkeln gewidmet, die von Anfang an unser Leben bereichert und uns bisher immer Freude bereitet haben.
Wir wünschen Ihnen, dass sich in ihrem Leben alle ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllen, sie eine blendende Zukunft in einem friedvollen und lebenswerten Umfeld haben dürfen.
Und ein besonderer Dank gilt den Eltern unserer Schweigertochter, den anderen Großeltern, mit denen wir uns so gut verstehen und schon zusammen ausgesprochen schöne und harmonische Stunden und Reisen erleben durften - und wir hoffen, dass dies noch lange möglich sein wird.
Oma Amalie und Opa Rudolf
Nordrach, August 2022
Natalie erblickt das Licht der Welt
Til wird geboren
Lisa zieh um
Lisa zieht in die Schweiz
Damm kam Udo
Til entdeckt die Sammelleidenschaft
Lisa heiratet
Natalie kommt in die Schule
Oma Elfriede ist mit beiden Enkeln unterwegs
Umzug und Til kommt in die Schule
Til ein geborene Sammler
Til übt sich im Klettern
Meisners zügeln
Gemeinsam im Urlaub in Zermatt
Udo kommt in die Schule
Til wechselt die Schule
Urlaub im Zillertal
Ein runder Geburtstag steht an
Vielfältige Unternehmungen mit den Enkeln
Udo wechselt aufs Gymnasium
Zwei Enkel werden konfirmiert
Natalie beendet den ersten Schulabschnitt
Til beginnt eine Lehre als Mechatroniker
Natalie geht ins Ausland
Udo wird konfirmiert
Til beendet erfolgreich die Lehre
Til besteht den Techniker
Udo, der Einser-Abiturient
Wie ging es mit Natalie weiter?
Anhang 1: Unkluges Grauhörnchen
Anhang 2: Sehnsucht nach Rache
Anhang 3: Eine Liebesgeschichte
Anhang 4: Zeit der Veränderung
Anhang 5: Ein Lied der Enkel für Oma Elfriede zum 60Geburtstag
Anhang 6: Oma und ihr Ford
Nachwort
Ist es nicht ein unendlich reiches Glück Mutter sein zu dürfen und Kinder? Und umso schöner ist es, wenn sie pflegeleicht sind, in der Pubertät oder als Halbstarke nicht großen Stress bereiten und allezeit im Leben Freude in den Alltag bringen. Doch noch schöner ist es als Oma Enkel zu haben. Was ist es für ein beglückendes Gefühl, wenn sie sich liebevoll eng an die Brust schmiegen und gebannt einem Märchen lauschen, oder mit offenem Mund einer Geschichte zuhören, die ihnen die Oma vorliest. Ein guter Freund sagte einmal mit schmunzelnder Miene: „Ich liebe Kinder, aber nur stundenweise.“ In diesem flapsig dahingesprochenen Satz steckt ein Fünkchen Weisheit drin. Die Enkel sind dafür da, dass sie eine Oma verwöhnen darf, sie muss sie aber nicht erziehen. darin liegt das große Geheimnis. Mit ihnen darf sie sich begeistern, wenn sie es nicht erwarten können, Kindergartenkind zu werden, wenn sie von der Zwergengruppe schwärmen, in der sie aufgenommen fühlen. Wenn sie mit ausgestreckten Armen auf die Oma zueilen und ihr sagen: „Du bist die liebste Oma der Welt.“ Dann kommt die Zeit, in der sie es nicht mehr erwarten können, endlich in die Schule gehen zu dürfen.
Schließlich kommen die ergreifenden Augenblicke, wo sie von der Oma getröstet werden wollen oder voller Stolz von ihren schulischen Erfolgen berichten. Wenn sie gute Freunde gefunden haben und gewinnen, und dann, wenn sie mit erröteten Wangen das erste Mal so richtig verliebt sind. Die Jahre fliegen nur so dahin, während die Oma im Herzen dabei jung bleibt.
Doch gehen wir erst einmal in allem der Reihe nach, blicken wir ein wenig auf den Anfang zurück, wie alles begonnen hatte und wie es damals so war.
Unsere Tochter Lisa war 27 Jahre alt und offenbarte uns Eltern eines Tages, dass sie schwanger sei. Damit hatte sich ihr Wunsch erfüllt, sie wollte noch bevor sie dreißig geworden ist, Mutter sein. Das Wunder verlief anfangs allerdings nicht ganz so wie geplant, es waren dunkle Wolken aufgezogen. Die große Liebe, der Erzeuger, hatte sich klammheimlich aus dem Staub gemacht und sich ins Ausland abgesetzt. Er hatte sich elegant oder feige der Vaterschaft entzogen, nachdem er von dem „freudigen Ereignis“ Kenntnis bekam.
Für uns Großeltern war das keines, und für die Tochter nur ein temporäres Problem. Die werdende Mutter hatte sich schnell gefangen und fügte sich den Gegebenheiten, ein Kind zu bekommen, das war ihr viel wichtiger. Nicht sehr praktisch war aber, dass sie unter diesen Umständen – nicht wegen der anderen Umstände – bei uns weiter wohnen konnte und wir hielten das auch nicht für gut. Wir beschlossen daher als erstes, dass sie ihr eigenes Reich bekommen sollte, wo sie sich voll und ganz um ihr Kind kümmern konnte. Deshalb suchten wir für sie eine kleine, schöne Wohnung, richteten sie mit ihr passend ein und auch mit Kinderbettchen, sowie allem was sie zum Leben und gemütlichen wohnen brauchen würde. Das ging in Wochen alles reibungslos über die Bühne und dann wartete sie sehnlichst auf die Geburt ihres Kindes.
Das Leben geht oft seltsame Wege, oder „C’est la vie“, sagen die Franzosen, „so ist das Leben.“ Erst fast zwei Jahrzehnte später bekamen Mutter und Tochter – dank den Möglichkeiten von Social-Media – wieder Kontakt zum biologischen Vater. Zu seiner Familie in Rumänien bestand zwar alle Jahre immer eine lockere Verbindung. Da waren einmal die Eltern, ein Lehrerehepaar, die das Verhalten ihres Sohnes nicht verstehen konnten und es tat ihnen leid, dass er nicht zu seiner Verantwortung stand. Es war ein liebes und angesehenes Lehrerehepaar. Von ihnen kamen immer an Weihnachten und zum Geburtstag ein Paket mit kleinen Geschenken und die Schwester des Erzeugers blieb zu Lisa im lockeren Kontakt.
Gerne hätte es das Lehrerehepaar gesehen, dass Lisa mit ihrem Kind einmal zu ihnen nach Rumänien kommt, damit sie ihr Enkelkind hätte in die Arme nehmen können. Davon riet Opa Rudolf damals aber dringend ab, denn Anfang der 90er Jahre gehörte das Land unter Nicolae Ceaușescu noch zum Ostblock und da war nicht sicher, dass die Mutter mit Kind wieder hätte ausreisen dürfen. Das Risiko war jedenfalls nicht aus der Welt.
Ihr Sohn und eigentliche Vater war als junger Ingenieur nach Bühl gekommen und hatte Asyl beantragt, wie damals viele aus dem Balkan und aus Afrika kamen, die anfangs der 1990er Jahre nach Deutschland strömten. Zur gleichen Zeit hatte er aber auch eine andere Frau geschwängert, die mit ihm aus Rumänien gekommen waren und die er angeblich heiraten musste und es auch tat. Zwanzig Jahre später war er längst wieder in seiner alten Heimat Rumänien und hatte es dort als Bauunternehmer und Bürgermeister zu hohem Ansehen und Reichtum gebracht. Während ihrer Schulausbildung in der Schweiz und in England schickte unsere Enkelin, seiner fernen Tochter, dann hin und wieder einen Geldbetrag per Western Union, was sie nicht nur gut gebrauchen konnte, sondern womit sich ein paar Extrawünsche verwirklichen ließen. Doch lassen wir den Dingen erstmal ihren Lauf und dazu später etwas aber mehr.
Wieder zurück zur Chronologie und zur weiteren Entwicklung eines noch unbekannten Lebenslaufs. Endlich war die Zeit gekommen, Lisa war im Krankenhaus und wollte dort ihr Kind und unseren ersten Enkel zur Welt zu bringen. Dann klingelte bei uns, ihren Eltern, das Telefon und aufgeregt meldete sie sich. Es gab anscheinend Probleme bei der Geburt und die Ärzte rieten ihr dringend zu einer sofortigen Kaiserschnitt-Geburt. Sie war deshalb etwas in Sorge und brauchte fürsorglichen Beistand.
Sofort nach dem Telefonat machte sich ihre Mutter Elfriede auf den Weg und fuhr eilends ins Krankenhaus, um in dieser belastenden Situation ihrer Tochter nahe zu sein. Doch bis man sie endlich in den Kreißsaal vorließ, war das Kind schon entbunden und die Säuglingsschwester legte der aufgeregten Oma das kleine Bündel vorsichtig in den Arm.
Warum ein Kaiserschnitt so dringend notwendig war, erfuhren wir erst eine kleine Weile später. Es war eine Vorsichtsmaßnahme, wie man uns sagte: „die Herztöne des Kindes waren nicht mehr hörbar.“ Dann stellte sich heraus, dass die Nabelschnur um den Hals des Kindes gewickelt war. Zudem hielt das Ungeborene mit den kleinen Händchen die Nabelschnur krampfhaft umschlossen fest, so, als wenn es sagen wollte: „Ich will nicht auf diese kalte Welt, hier wo ich bin, gefällt es mir viel besser.“
So war sie, unsere Enkelin Natalie, schon vom ersten Augenblick an, in dem sie in diese raue Wirklichkeit eintreten sollte oder musste, ein eigenwilliges Persönchen mit einem ausgeprägten eigenen Willen.
Das Baby und kleine Mädchen betrachtete alle und alles mit weit geöffneten Augen, sah sich um und lauschte aufmerksam den Stimmen, die sie vernahm, als wenn sie alles schon verstehen würde, was um sie herum gesprochen wurde. Die tiefen Stimmen schienen das Kind geradezu zu faszinieren. Doch dann bekam das Baby den Daumen der Oma zu fassen, nuckelte daran, die Augen wurden immer schwerer und schon war es selig eingeschlafen.
Sanft nahm die Krankenschwester das Kind und legten es der Mutter in den Arm, die noch etwas benommen im Behandlungsbett lag, aber ihr Kind gleich glücklich und erleichtert fest an sich drückte.
Nachmittags fuhren die Großeltern ins Krankenhaus und inzwischen hatte unsere Tochter auch schon ein Bett im Krankenzimmer und sich ein wenig eingerichtet. Das Neugeborene lag in einem Bettchen im Raum und war inzwischen wieder hellwach.
Da es mit Kaiserschnitt in das Licht der Welt trat, hatte es nicht die sonst üblichen Geburtsspuren. Stattdessen erwies es sich als putzmunter und aufmerksam. Wieder besah das bezaubernde Baby mit großen, graublauen Augen alle rundum. Die Umgebung schien sie sehr zu interessieren und vielleicht spürte das Kind instinktiv, dass es der absolute Mittelpunkt unserer aller Aufmerksamkeit war.
Wie es schien, faszinierten sie die Stimmen, denen sie gebannt lauschte und besonders die tiefere Stimme des Opas hatte es dem Baby angetan. Es bewegte das Mündchen, als wenn es uns schon etwas mitteilen wollte oder hätte sagen können.
Außergewöhnlich war für uns und nach unserem Empfinden das aber nicht, denn es ist uns durchaus bewusst, dass auch ein Ungeborenes schon im Mutterleib in einem gewissen Rahmen am Leben teilnimmt, längst bevor es auf die Welt kommt. Lisa liebte seit den Kindertagen Musik und sie war auch so lange es möglich war, als Sängerin Mitglied im Kirchenchor. Wie kommen da die Töne im Mutterleib an und was nimmt ein Ungeborenes schon auf? Da kann man sich durchaus seine Gedanken machen und einiges vorstellen.
Kaum geboren, schon Hunger, Natalie mit Mama und Oma
Vom ersten Augenblick an wurde das Neugeborene der Mittelpunkt allseitiger Aufmerksamkeit und rundum war die Freude groß, dass alles gut gegangen ist. Wenn wir schon im Krankenzimmer zusammen waren, informierte uns die Tochter, dass ihr Kind Natalie heißen soll. Der Ursprung dieses Namens ist lateinisch: „dies natalis“ und heißt Geburtstag.
Nach dem, wegen der Kaiserschnittgeburt, etwas längeren Krankenhausaufenthalts wie gewöhnlich, wurde Lisa entlassen und durfte mit dem Baby nach etwa einer Woche nach Hause gehen.
Die für sie gemietete und gemütlich eingerichtete Dachwohnung war im Haus der Oma Rosa Maier im Meisenweg. Jetzt kam Leben ins Haus der alleinstehenden, älteren Frau, die sich später gerne auch einmal um die Kleine kümmerte, wenn unsere Tochter zum Einkaufen musste und das Baby nicht mitnehmen konnte, wenn sie etwas zu erledigen hatte oder kurzzeitig aus einem anderen Grunde ausgehen wollte.
Bei einer längeren Abwesenheit von zu Hause war die Kleine bei der Oma Elfriede gut aufgehoben und bestens versorgt und abends engagierte sie gelegentlich einen zuverlässigen Babysitter aus unserem Bekanntenkreis.
Schon vom ersten Tag an war das Mädchen ein Sonnenschein für die Großeltern und es blieb das bis heute, auch wenn das Baby von damals heute eine reife hübsche Frau geworden ist. Und Natalie war ein süßes, liebes Kind, sehr offen für alles und jedermann. Sie strahlte wie „Aurora die Göttin der Morgenröte“, wenn sie etwas wollte. Sie fixierte ihr Gegenüber mit großen Augen, sodass sie jedermann herzen und drücken wollte und ihr nie einen Wunsch ablehnen konnte. Die Männer hatten es ihr enorm angetan und wo wir waren, ob im Bekanntenkreis, in der Kirche oder wo auch sonst immer, ließ sie sich gerne hochheben, auf den Arm nehmen und herumtragen. Das freute sie und sie genoss es sichtlich, der Mittelpunkt zu sein.
Drei Wochen später wurde das Mädchen in der Neuapostolischen Kirche getauft. Zu diesem Anlass hatten die Großeltern anschließend ins Restaurant „Einsiedlerhof“ zu einem Taufessen eingeladen. Die Familie und einige Freunden kamen aus diesem Anlass aus nah und fern zusammen, sowie die überaus stolze Oma Hanna aus Haslach, die jetzt ihren ersten Urenkel sehen und an ihre Brust drücken durfte.
Schnell wurde das pfiffige Mädchen größer und bald krabbelte es wieselflink auf allen Vieren umher. Nichts war mehr vor ihr und ihrer Neugierde sicher. Zum Schutz musste ein Gitter in den Treppenaufgängen der Wohnung und auch bei den Großeltern in der Emil-Fischer-Straße installiert werden, damit das Kind nicht hinunterstürzen konnte.
Es war noch ein kleines Bündel, da machte Mama Lisa mit ihrer Freundin einen Urlaub in Italien. Sie waren in einem kleinen, gemütlichen Hotel am Luganer See untergekommen und sofort war auch hier die Kleine beim Personal der Mittelpunkt und wurde von allen Seiten verwöhnt.
Natalie bei der Taufe und auf dem Arm der Uroma
Das Hotelzimmer war zwar klein und bot für drei Personen nicht viele Entfaltungsmöglichkeiten, doch es war ausreichend, denn tagsüber wollten sie unterwegs sein und etwas unternehmen. Das Waschbecken reichte aus das Baby zu waschen. Ein sauberer Po und trockene Windeln, mehr brauchte es nicht um glücklich zu sein und kein Hotelgast wurde durch nerviges Babygeschrei gestört.
Die Natalie war ein ausgesprochen fröhliches, ausgeglichenes Kind und das machte es unserer Tochter ziemlich leicht, es als alleinerziehende Mutter zu versorgen. So kamen Mutter und Kind zusammen gut zurecht und nebenbei wurde die Omi fortan zu einer sehr wichtigen Person für das Kind.
Mehrmals in der Woche fuhr die Oma mit ihrem Ford Fiesta in den Meisenweg, um Mutter und Kind einzuladen, damit sie den Tag bei ihr verbringen konnten. Der Anfahrtsweg war im letzten Abschnitt relativ steil. Wenn es an Tagen im Winter zu glatt war, um direkt bis vor die Haustüre fahren zu können, dann musste Mutter und Kind eben hundert Meter die Straße abwärts laufen; ein Hindernis war das nie. Es war egal, die Natalie trug einen dicken Overall und hatte Stiefelchen an den Füßen, das hielt sie auch bei Kälte warm und viel wichtiger war ihr, dass sie ganz schnell zu Omi kommen konnte.
Das Wohnzimmer der Großeltern bot ausreichend Platz, um auf dem Teppichboden von einer Ecke zur anderen zu krabbeln und schnell kam auch die Zeit, wo Natalie die ersten Worte plapperte: „Mama, Omi, Opa, Mausi“, und genau so war die Reihenfolge der für das Kind wichtigsten Bezugspersonen.
Mutter und Tochter verbrachten viele Stunden bis zum Abend in der Ernst-Fischer-Straße, wenn es ging, unterbrochen durch einen Bummel in die nahe Stadt, während sich Lisa und die Oma beim Kinderwagen schieben abwechselten. Manchmal waren sie auch sonst wo unterwegs, fuhren zu einem Einkaufszentrum, stöberten in einem Bücherladen, um kurzweilig die Zeit miteinander zu verbringen und Abwechslung zu haben. Nebenbei wurde dafür gesorgt, dass das quirlige Kind müde wurde und die Nacht dann gut durchschlafen konnte, und das war allermeistes auch der Fall.
Wie im Fluge war ein dreiviertel Jahr vergangen und das erste Weihnachtsfest kam. Was war das für eine Freude, den geschmückten Weihnachtsbaum zu sehen, an dem echte Kerzen brannten. Staunend und mit leuchtenden Augen saß es vor dem Baum, war ganz aufgeregt und konnte gar nicht erwarten, bis die Bescherung kam.
Die Familie war vollzählig versammelt, auch der Onkel und Bruder der Mama. Endlich war es Zeit, die Geschenke in Empfang zu nehmen und auszupacken und da staunte Natalie noch mehr. Neben Kleidungsstücken und anderen Dingen, stand ein schöner, bunter Bobbycar unter dem Weihnachtsbaum. Fortan kurvte sie damit fix vom Wohnzimmer ins Esszimmer, in die Küche und durch den Flur. Die kleinen Beine flogen nur so über den Boden.
Und es gab auch noch einen bunten Musikkreisel, der über eine Spindel angetrieben wurde und eine Melodie erzeugte. Das Kind wusste gar nicht, was es zuerst ausprobieren sollte, es war alles so aufregend. Die Augen wurden immer größer und das Plappermäulchen stand nicht mehr still.
Natalies erstes Weihnachtsfest
Kaum war Natalie ein Jahr alt, konnte sie schon laufen und das brachte neue Risiken. Alles musste ausprobiert und in Augenschein genommen werden. So wundert es nicht, dass es leider nicht immer ohne kleinere Blessuren abging. Da gab es kleinere Schürfwunden an Armen oder Knie bei einem Sturz und manchmal auch eine Beule am Kopf.
Schlimmer kam es jedoch an einem Samstagmorgen. Es war Frühstückzeit und Milch stand auf dem Herd. In einem unbewachten Augenblick griff sie mit dem Händchen auf die heiße Herdplatte und oh weh, das wurde zu einer sehr schmerzhaften Erfahrung. Der Handballen des kleinen Händchens war sofort eine einzige Brandblase. Schockiert und aufgeregt rief die Tochter bei Opa an und der fuhr sofort los in den Meisenweg und holte Mutter und Kind und brachte sie schnellstens zum Notarzt. Zu allem Übel hatte aber an diesem Wochenende ein älterer, kurz vor der Pensionierung stehender Urologe Notdienst und der Warteraum war proppenvoll.
Dort mussten sie mit dem Kind eine Stunde im Wartezimmer verbringen und keiner der älteren Männer, die mit ihren Prostataleiden oder anderen diversen Beschwerden auf die Behandlung warteten, war bereit, die wimmernde Kleine vorzulassen. Dabei erwies es sich noch als sehr geduldig und weinte und schluchzte nur ganz leise vor sich hin. Das kleine Händchen war dick verbunden.
Dann endlich war das Kind dran und beim Arzt im Behandlungszimmer. Doch dieser Kurpfuscher schnitt ums Versehen einfach die dicke Brandblase auf und entfernte die Haut. So schnell konnten wir gar nicht reagieren. Hatte dieser Arzt vor tausend Jahren Medizin gelernt? Das war einfach unglaublich und entsprechend verärgert reagierte der Opa.
Ein befreundeter Arzt versorgte kurz darauf die Brandwunde richtig und legte ein schmerzlinderndes Hydrogel-Pflaster auf das Händchen, das die Wundheilung fördern sollte und Wundsekret aufnehmen konnte. Wäre Opa doch bloß gleich zu ihm gegangen. Jeden Tag kam er danach vorbei und besah das Händchen der kleinen Patientin, bis alles narbenfrei abgeheilt und wieder gut war. Die Mama musste bis aber noch öfters das bekannte Kinderlied: „Heile, heile Gänschen, s’wird bald wieder gut…“ ihr ins Ohr singen, das 1929 für die Mainzer Fasnacht geschrieben worden war.
Es wäre auch zu schön, wenn im Leben alles immer glattliefe. Das ist nicht so und das war auch bei dem Sonnenschein Natalie keine Ausnahme. Etwas machte der Kleinen bald mächtige Probleme und das war genau betrachtet schlimmer. Das Kind reagierte allergisch auf viele Nahrungsmittel und besonders auf bestimmte Süßigkeiten. Bei jeder kleinen Unachtsamkeit bekam es Rötungen und quälende Neurodermitis-Ausschläge am ganzen Körper. Wie andere Kinder Süßes naschen, einen Lutscher oder Bonbons genießen, das ging bei ihr nicht. Es durfte auch keine Brezeln, keine Schokolade, keine Erdbeeren, keine Orangen essen und vieles andere was sie so gerne mochte auch nicht. Alternativ reichte ihr die Mama Reiswaffeln, von denen es unentwegt knabberte und kaute.
Damit war sie erstmals zufrieden, Probleme gab es nur, weil ihr immer wieder „liebe Mitmenschen“ Bonbons, Schokolade und andere Süßigkeiten zusteckten oder ins Händchen drückten, das sie aber nicht essen durfte. Schnell musste die Mutter ihr das wegnehmen und stattdessen etwas anderes, unbedenkliches als Ersatz in die Hand geben. Das ging nicht immer ohne heftige Proteste des Kindes und manchmal kam es zu herzzerreißendem Weinen. Wie sollte das Kind auch verstehen können, dass sie das, was ihr eben geschenkt worden ist, nicht haben, nicht zu sich nehmen durfte.
Oft beklagte unsere Tochter die Unvernunft mancher Zeitgenossen, die ungefragt einem Kind etwas geben, ohne zu wissen, ob es das überhaupt zu sich nehmen darf. Jedermann weiß doch, dass in den letzten Jahren die Allergien massiv zugenommen haben. Da muss generell davon Abstand genommen werden, Kindern einfach etwas in die Hand zu drücken, ohne vorher die Mutter dazu befragt zu haben.
In späteren Jahren besserte sich nach und nach das Leiden etwas und so ab dem fünften Jahr durfte die Natalie wenigstens die von ihr so geliebten Brezeln essen und auch etwas Honig auf dem Frühstückbrot genießen.
Kaum konnte das Kind laufen, hatte es schon eine Sammelleidenschaft entdeckt. Die Deckel der Portions-Döschen für Kaffeemilch hatten es der Kleinen angetan, besonders solche mit aufgedruckten Blumenbildchen oder anderen bunten Motiven.
Saß Lisa mit ihr in einem Café oder in einem Restaurant, lief Natalie von Tisch zu Tisch und wenn sie das Objekt ihrer Begierde entdeckte, schaute warm, treuherzig und lieb mit großen Augen die Gäste an, bis sie jemand fragte, was sie denn haben möchte. Dann deutete sie mit dem kleinen spitzen Zeigefingerchen auf das Döschen und wartete, bis jemand ihr das Deckelchen gab oder sie es sich nehmen durfte.
Und ruckzuck war schon mal der kleine Wirbelwind in der Küche verschwunden und kam mit „Beute“ wieder zurück, hatte ein Stück Wurst, ein Gebäck oder etwas anderes Leckeres in der Hand. Keiner konnte dem sonnigen Wesen widerstehen. Sie rannte einfach flink und geschickt dem Bedienungspersonal hinterher und kam ungehindert in den eigentlich unzugänglichen Küchenbereich, der allgemein für die Gäste tabu war.
Dabei hatte sie keinerlei Hemmungen oder Berührungsängste und wenn sie jemand anschaute – meistens ohne ein einziges Wort zu sagen – hatte ihr niemand einen Wunsch abgeschlagen.
Das Kind war offen für alle Menschen, denen sie begegnete, vornehmlich liebte sie aber Männer. Waren wir im geselligen Kreis von Bekannten oder Freunden zusammen oder blieben nach dem Gottesdienst in der Kirche noch eine Weile im Foyer oder dem Vorplatz, um mit anderen noch eine Weile zu reden, ließ sie sich gerne auf den Arm nehmen oder rutschte auf dessen Schoß herum, wenn es ein Opfer dafür fand.
Möglicherweise hatte sie da etwas von ihrer Mutter geerbt, denn die war als Kleinkind nicht viel anders. Als kleines Mädchen hatte sie sich damals auch nie gescheut, sich von einem unserer Freunde oder Männern aus dem Bekanntenkreis herumtragen zu lassen.
Im Blick auf diese Eigenart von Natalie lästerten wir manchmal ein wenig aus Spaß und scherzten, „dass wir, wenn sie etwas älter geworden ist und so bleiben sollte, wir ein sehr wachsames Auge auf das Mädchen haben müssen, damit sie nicht bei den Männern unter die Räder gerät“. Dass sich das später grundlegend ändern sollte, war zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht absehbar.
Noch war es die Zeit, indem es nicht nur für die Oma Elfriede ein wundervolles Erlebnis war, zu sehen, wie sich über Wochen und Monate so ein „kleiner Zwerg“ entwickeln würde, sich eigene Fähigkeiten ausbildeten und so ein kleines Wesen die Umwelt gerne für sich in Beschlag nahm und erfreute.
Zwei Jahre nach Natalie kam Til, der zweite Enkel, Mitte Februar im Bühler Krankenhaus zur Welt. Unser Sohn Dominik und seine Frau Christiane hatten im Jahr zuvor geheiratet und nun waren sie stolze Eltern geworden.
Der Name Til leitet sich von Dieter ab – wie auch immer – und wurde bewusst gewählt, weil er aus nur drei Buchstaben bestehen sollte.
Seine Geburt dauerte zum Leidwesen der Mutter etwas länger, bis er endlich da war und der Bub seinen ersten Schrei von sich gab. Dafür hatte er sich sechs lange Stunden Zeit gelassen. Man könnte – positiv gesehen – auch sagen: „Gut Ding will Weile haben“, wie es in einem altbekannten Sprichwort heißt. Für das erste Kind war somit sowohl vonseiten der Eltern, als auch von uns, den Großeltern, etwas Geduld vonnöten. Alles war am Ende aber gut gegangen und nur das alleine zählte. Nach wenigen Tagen konnten Mutter und Kind nach Hause gehen. Das Bettchen und die weitere Babyausstattung standen da schon längst parat.
Die Eltern hatten sich nach der Heirat in einer Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung in einem Hochhaus in der Moltkestraße häuslich eingerichtet und alles auf die Geburt ihres Kindes gut vorbereitet.
Wenige Tage später war festliche Taufe. Zuerst fand morgens die kirchliche Handlung statt und nachmittags folgte die Feier im familiären- und Freundeskreis. Dazu bot sich der helle Hobbykeller im Hochhaus an, der von den Mietern für Zusammenkünfte und Feiern genützt werden durfte und darin war genügend Platz für etwas mehr geladenen Gäste. Das machte es den Eltern möglich, neben uns und den anderen Großeltern, die Verwandtschaft, alle Freunde und weitere Gäste einzuladen, um die Geburt des Stammhalters und die Taufe gebührend zu würdigen. Dem Anlass entsprechend, wurde es ein längeres, gemütliches und feuchtfröhliches Zusammensein. Der Täufling als Hauptperson schlief da längst selig und zufrieden in seinem Bettchen.
Schnell vergingen weitere Wochen und Monate und beim nächsten Weihnachtsfest waren es schon zwei Enkelkinder, die gebannt auf die Lichter und glänzenden Kugeln am Baum schauten und höchst aufgeregt auf Geschenke warteten.
Im feierlichen Kreis an Heilig Abend Großeltern waren die Großeltern, Eltern der Kinder zur Bescherung zusammengekommen und schön war, alle trafen sich von nun an jährlich abwechselnd in Bühl und Bretten. Nach Kaffee, Kuchen und Weihnachtsgebäck am Nachmittag folgte zuerst einmal ein gemeinsames Singen von christlichen und bekannten Weihnachtsliedern. Erst folgte die mit Spannung erwartete Bescherung.
Auch Til erhielt zum ersten Weihnachtsfest ein Bobbycar, auf dem er sofort von einem Zimmer ins andere rollen wollte. Die Oma Katharina setzte ihn aufs Gefährt und schob ihn ein wenig an. Was war das für ein Spaß für den kleinen Autofreak, wie ein Großer drehte er am Lenkrad uns sauste flott durchs Zimmer.
Bei den vielen Geschenken, die einzeln sorgfältig und ideenreich verpackten waren, dauerte es eine kleine Weile, bis jedes ausgepackt und bestaunt war. „Und noch ein Geschenk“ wurde bald zum geflügelten Wort und das Ah und Oh hörte nicht mehr auf.
Nachdem endlich alle ihre Geschenke ausgepackt und bestaunt hatten, war man hungrig geworden und das Festessen wartete. Nach der ersehnten Bescherung und nachdem alle Geschenke endlich ausgepackt, besehen, getestet und ausprobiert worden waren, hatten alle ordentlichen Hunger. Jetzt schloss sich unmittelbar der gemütliche Teil an. Hinterher waren die Kinder noch eine Weile mit ihren Geschenken beschäftigt und am Ende so aufgeregt, dass sie fast nicht einschlafen konnten. Darum mussten sich die Mütter kümmern, während die Großeltern zum Digestif übergingen. Das war ein guter Cognac im Schwenker und bei uns traditionell ein Carlos I, den wir einst bei unseren Spanien-Urlauben kennen- und schätzen gelernt haben. Ein gehaltvoller Rotwein aus der Region rundete danach die Sache dann ab. Bis dahin lagen die Enkelkinder trotz den Einschlafschwierigkeiten längst seelenruhig schlafend in ihren Bettchen.
Im Sommer des darauffolgenden Jahres wurden wir von der Kieler Verwandtschaft, die Schwester von Katharina und der Schwager, zum Urlaub an die Ostsee eingeladen. Wir fuhren getrennt in den Norden und unser Sohn mit Frau, sowie dem kleinen Til fanden im Haus von Maria und Xaver ihre Unterkunft. Für uns hatten sie ein Zimmer in der Nachbarschaft in einem Hotel Garni gebucht.
Das Frühstück nahmen wir bei den Kieler Freunden gemeinsam ein. Dafür machte sich Xaver täglich schon recht früh auf den Weg, um beim Bäcker Brötchen und allerlei sonstiges Gebäck zu besorgen. Wenn wir bei ihnen eintrafen, war der Tisch schon für alle reichlich gedeckt.
Til war inzwischen schon über ein Jahr alt und konnte schon gut laufen. Genauer gesagt: Er konnte nicht nur gut laufen, er war wieselflinkes und war zu einem fixen, cleveren Bürschchen geworden.
In diesem Urlaub waren wir täglich in Kiel und Umgebung unterwegs. Wir besuchten wieder einmal das monumentale Marine-Ehrenmal Laboe, die imposante Erinnerungsstätte für die tausende gefallene U-Boot-Fahrer 1). Wir stiegen ins Innere des nicht weit entfernten U-Bootes 2), das am Strand Besucher einlädt und anschaulich zeigt, unter welchen beengten Verhältnissen die Seeleute einstmals ihren schweren und gefährlichen Dienst verrichten mussten.
Wir fuhren zur Schleusenanlage Kiel-Holtenau 3) am Nord-Ostsee-Kanal, die Opa Rudolf noch aus seiner Marine-Zeit in guter Erinnerung und mehrmals passiert hatte. Auch weitere Ziele wurden angefahren oder wir bummelten nur so durch den Olympiahafen oder entlang der Kieler Förde. Zahlreich waren die vielen Segler, die Sportboote, die anlässlich der jährlich stattfindenden „Kieler Woche“ 4) im Hafen lagen. Wir bestaunten natürlich auch die riesigen Ostseefähren, die am Ostseekai lagen und von und nach Finnland, Estland und andere Häfen im Norden ein- und ausliefen. Zu keinem Moment wurde es langweilig und ein Lokal zur Einkehr fand sich hinterher oder zwischendurch auch immer.
Wir wurden von Maria und Xaver nach Malente begleitet, dem bekannten und beliebten Kurort in der holsteinischen Schweiz. Dort am Dieksee luden Schiffe zu einer 5-Seen-Fahrt ein. Schon der Begriff „5-Seen-Fahrt“ 5) hörte sich gut an. Wenn wir uns also schon einmal an der Holsteinischen Seenplatte bewegen, dann wollten wir so eine Schiffstour auch mitmachen. Das Schiff war zwar kein Hochseedampfer, aber ein gemütliches Ausflugsschiff. Damit schipperten wir von einem See in den anderen, während uns die Besatzung reichliche Informationen zum See und der Region vermittelte. Schließlich waren wir im Hafen am Endpunkt angekommen. Inzwischen war es um die Mittagszeit, deshalb wollten wir vor der Rückfahrt eine Pause einlegen und essen gehen. So eine Seefahrt macht bekanntlich hungrig und durstig. Für die Rückkehr nahmen wir eben ein anderes Boot, die regelmäßig an- und ablegten.
Die Auswahl eines guten Restaurants direkt am See war nicht schwer, wir wählten eines mit schönem Ausblick und bestellten Fisch, denn wo sollte er frischer sein, als direkt an der Quelle. Wir wurden nicht enttäuscht. Hinterher rundete ein Jubiläums-Aquavit als Digestif die Sache ab.
So gestärkt blieb uns genügend Zeit und neue Kraft zurückgewonnen. Das ermöglichte es uns, eine längere Wanderung am Seeufer entlang anzuschließen. Das Wetter meinte es auch gut mit uns, es war nicht zu windig, was im Norden nicht selbstverständlich ist. Die Süddeutschen müssen sich an dieses Wetterphänomen meistens erst gewöhnen. An diesem Tag bestand auch überhaupt keine Gefahr, dass bei der Rückfahrt auf dem Schiff irgendjemand seekrank werden könnte.
Gemeinsam nahmen wir den Enkel auf einer weiteren Schifffahrt mit, dieses Mal wollten wir nach Mönkeberg, ein Ortsteil Kiel, der auswärts in der Förde und auf der Steuerbord-Seite zu erreichen ist. Diese Fahrt dauerte gut eine Stunde, während der interessierte und aufgeschlossene Bub sehr vieles auf dem Schiff zu bewundern hatte. Wieder an Land bummelten wir eine Weile auf den flachen, befestigten Wegen an der Förde entlang und landeten schließlich in einem unmittelbar an der Promenade gelegenen Lokal. Die Großen hatten Verlangen nach Kaffee und Kuchen oder ein Eis und Til bekam erst den Schoppen und dann auch noch ein Eis.
Ob sich Til heute noch daran erinnern kann? Eher nicht, er war wirklich noch sehr klein. Für die Kieler, die Großeltern und seine Eltern war er jedenfalls immer und überall der Mittelpunkt und er wurde von allen Seiten ordentlich betüttelt, wie die Norddeutschen sagen.
U-Boot – und Ehrenmal in Laboe und Ersatz-Opa mit Til
