5,90 €
Wenn es um die Wohlfühlfigur geht, setzen sich zahlreiche Frauen unter enormen Druck. Bei jeder Gelegenheit fragen sie sich: »Sehe ich gut aus?«, »Kann ich mich mit meiner Figur sehen lassen?« und »Was denken die anderen über mich?« Models in Werbung und TV verstärken die Selbstzweifel - wir sehen in Medien fast nur perfekte Frauen. Wenn es ans Abnehmen geht, wirkt dieser Druck nicht förderlich, sondern kontraproduktiv, sagt Autorin Petra Baron. Denn wer sich an Schönheitsidealen orientiert, kämpft beim Projekt »Wohlfühlgewicht« gegen sich selbst - mit unnötigem Perfektionismus. Auch die harmloseste Alltagssituation wird zum Krampf: »Hilfe, ich muss abends essen«, denken viele Frauen bei Einladungen von Freunden, und jede Pizza erzeugt ein schlechtes Gewissen. Dabei muss das gar nicht sein! Du kannst auch ohne diesen selbstgemachten Psychoterror abnehmen und zu einem gesunden Körpergefühl finden. Petra Baron zeigt dir, wie du Selbstwert entwickelst, damit dein Projekt »Wohlfühlgewicht« ohne unnötigen Stress funktioniert und dir leichtfällt - unabhängig davon, was andere denken.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 77
Veröffentlichungsjahr: 2018
PetraBaron
Die Ernährungsexpertin Petra Baron, geboren 1969, hat zahlreiche Erfahrungen mit Diäten und Ernährungsprogrammen gesammelt – und unterstützt seit Jahren Menschen, die ihr Wohlfühlgewicht erreichen wollen. In Seminaren und Vorträgen vermittelt sie die wichtigsten Tipps und Tricks vor allem in Sachen Denkmuster. Denn ohne Stress und Druck abzunehmen, funktioniert nur, wenn wir das Problem nicht so verkrampft anfassen. Petra Baron zeigt, wie wir unser Denken verändern, um mit Freude und Leichtigkeit zu einer gesunden und schlanken Ernährung zu finden. Petra Baron ist Krankenschwester, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Ernährungsberaterin.
www.petrabaron.de
Petra Baron
Die Pizza-Diät
Warum du essen darfst, was du willst
Die Pizza-Diät
Warum du essen darfst, was du willst
© 2018 by Petra Baron
Fotos und Layout: Nicole Pethke
Redaktion: Thilo Baum
1. Auflage 2018
Das Werk und alle seine Teile sind urheberrechtlich geschützt.
Jede vollständige oder teilweise Vervielfältigung, Verbreitung und Veröffentlichung bedarfder ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des Autors.
ISBN: 978-3-7469-6744-8 (Paperback)
ISBN: 978-3-7469-6745-5 (Hardcover)
ISBN: 978-3-7469-6746-2 (E-Book)
»Glückliche Menschensind anstrengend.Gott sei Danksind sie selten.«
Elisabeth von Österreich-Ungarn (1837-1898)
INHALTSVERZEICHNIS
VORWORT: BIST DU, WAS DU ISST?
DEIN SELBSTBILD
Immer perfekt sein?
Wie redest du denn mit dir?
Deine Glaubenssätze
Akzeptier dich selbst
Ziele setzen
DEINE ERNÄHRUNG
Diäten funktionieren nicht
Ohne Eiweiß geht es nicht
Kohlenhydrate – Treibstoff für unseren Motor
Was sind Fette?
Was sind Mikronährstoffe?
Hormone
Den Darm auf schlank programmieren
DEIN ERFOLG
Wie fallen uns Veränderungen leicht?
Warum essen wir?
Sechs Regeln für deine Ernährung
Sorg gut für dich selbst!
Bewegung zum Wohlfühlen
NACHWORT: BRIEF AN DEINEN KÖRPER
Vorwort: Bist du, was du isst?
Eine »Pizza-Diät«? Wie soll das gehen? Vielleicht wunderst du dich ein wenig über den Titel dieses Buches. Das verstehe ich gut! Und gerne verrate ich dir das Geheimnis dahinter gleich am Anfang: Pizza macht eigentlich nur dick, wenn der Boden aus üblichem Teig besteht – denn das sind die bösen Kohlenhydrate. Du kannst den Boden auch aus Blumenkohl herstellen. Doch, im Ernst! In diesem Buch erfährst du, wie das geht. Und es gibt auch Mehle, mit denen du einen besseren Teig herstellen kannst als den, den man von Pizza so kennt.
Und es gibt noch einen Grund, und der ist noch besser: Unter bestimmten Voraussetzungen darfst du sogar normale Pizza essen. Das wiederum hängt davon ab, welche Haltung du zum Essen hast und wie du isst. Stell dir einfach vor, es geht!
Herzlich willkommen in diesem Buch! Mein Name ist Petra Baron, und ich beschäftige mich seit Jahren mit den Themen Ernährung und Bewegung – und das auf eine Weise, dass es Freude macht. Viele Menschen glauben, sie müssten sich zu einer bestimmten Ernährung zwingen. Vielleicht kennst du das sogar von dir selbst. Ich meine, das ist nicht nötig. Sondern jeder Mensch kann eine Form der Ernährung finden, die ihm gut tut und die vor allem auch schmeckt. Ohne Verlustgefühle, ohne Schmacht und ohne Verbote.
Wahrscheinlich hast du dir schon einige Ernährungskonzepte angesehen. Vielleicht hast du schon Diäten gemacht. Möglicherweise lässt du am Abend Kohlenhydrate weg. Ich kenne auch all diese Ansätze. Ich habe das auch alles durch. Und ich bin zu dem Ergebnis gelangt, dass wir Menschen vermutlich dann am glücklichsten sind, wenn wir nichts übertreiben und uns nicht unter Druck setzen.
Das heißt: In diesem Buch geht es nicht um Hochleistungssport. Es geht nicht um Waschbrettbäuche und um Perfektionismus. Sondern es geht darum, dass du eine Ernährung findest, die für dich okay ist. Die Basis von allem ist dein Selbstbild. Am Ende geht es darum, dass du mit dir selbst zufrieden bist.
Dieses Buch leitet dich Schritt für Schritt durch drei Themen: Erstens geht es darum, wie du dich selbst wahrnimmst, um Glaubenssätze und deine Ziele. Der zweite Themenblock behandelt physiologische Grundlagen, die du kennen solltest, wenn du dich klug ernähren willst. Und drittens bekommst du einige Anregungen, wie du dein Vorhaben dann auch tatsächlich umsetzt – denn am Ende zählt das Machen. Diese drei Punkte gehören unbedingt zusammen. Ohne das eine klappt das andere nicht.
Zwischendrin findest du im Buch immer wieder kleine Tipps, Ideen und auch Rezepte. Also wie du zum Beispiel den Blumenkohl-Pizzaboden machst. Und auch manche Nahrungsmittel empfehle ich dir, inklusive Hinweisen, wo du sie bekommst. Wenn ich dabei Markennamen erwähne oder Anbieter, so mache ich das rein aus guter Erfahrung, ich bekomme dafür kein Geld. Ich will einfach meine besten Tipps an dich weitergeben.
Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen – und vor allem viel Erfolg dabei, deine persönliche Ernährung zu finden, die dir gut tut.
Dein Selbstbild
Über die Macht dessen, was wir über uns selbst denken, über Glaubenssätze und wie wir sie hinterfragen – und über dein bestmögliches realistisches Ziel in Sachen Ernährung und Wohlbefinden.
Immer perfekt sein?
»Wie wirke ich auf andere?« – »Was denken die anderen von mir?« – »Bestimmt fällt es allen auf, dass ich mich in dem Kleid so unwohl fühle!« – »Die anderen sehen viel besser aus.« – »Hoffentlich achtet keiner auf meinen Po oder sieht meine Cellulite!«
Jede Menge Selbstkritik im Selbstgespräch, richtig? Wann auch immer wir eine Serie im Fernsehen sehen oder in Zeitschriften blättern, wir sehen schöne Menschen mit einem Traumkörper. Alles ist perfekt, es gibt keine Makel. Mittlerweile glauben viele Menschen, das wäre die Realität. Aber nein, diese Bilder haben nichts mit der Wahrheit zu tun. Es sind retuschierte Bilder, die teilweise gar nichts mehr mit dem Original zu tun haben. Es ist kein Wunder, dass wir immer mehr verunsichert sind. Da nicht mal die Frauen auf den Fotos so aussehen wie die Frauen, die man fotografiert hat, ist es sinnlos, dem nachzueifern.
Video-Tipp: Im Jahr 2004 hat die Kosmetikfirma Dove das »Dove Self-Esteem Project« ins Leben gerufen – zu Deutsch: ein Projekt für Selbstwert. Das Video dazu, das ich dir hier verlinke, ist zwar schon einige Jahre alt, aber es hat noch immer die gleiche Aussagekraft. Schau's dir mal an:
https://www.youtube.com/watch?v=0SRRCKLUE6g
»Dove Self-Esteem Project«:
https://www.dove.com/uk/dove-self-esteem-project.html
Wenn ein Paparazzo ein Bild von einem Model oder einer Schauspielerin macht, auf dem die gleichen Dellen an den Beinen zu sehen sind wie bei anderen Menschen auch, erntet die Frau dafür Häme und Schadenfreude. Warum? Weil man auf dem Bild sieht, dass sie eine ganz normale Frau ist?
Wir könnten ein solches Foto auch als Bestätigung dafür sehen, dass auch wir ganz normal sind und dass es allen so geht! Aber nein – eher gönnen wir ihr die Dellen. Und genau da liegt der Fehler. Aber warum überhaupt soll eine Frau weniger schön oder attraktiv sein, nur weil sie in der Realität nicht so aussieht wie auf den Fotos?
Wenn jemand so denkt, kann ich sehr gut verstehen, dass man sich selber nicht schön findet und sich selbst nicht akzeptieren kann. Da man Photoshop nicht auf das Spiegelbild übertragen kann, werden auch wir nie so aussehen wie die Frauen auf den Bildern. Aber vielleicht haben wir die gleichen Probleme wie sie?
Was soll denn ein Ideal sein?
Doch was ist überhaupt das Ideal? Zum Glück hat jeder Mensch hier seine eigenen Vorstellungen. Wie oft wünschen sich Frauen genau das Gegenteil von dem, was sie haben. Wer lockige Haare hat, hätte gerne glatte Haare. Wer dünn ist, hätte gerne mehr Kurven. Wer klein ist, wäre gerne größer. Wer groß ist, wäre gerne kleiner. Frauen mit einem großen Busen hätten gerne weniger Oberweite und umgekehrt. Ist das nicht faszinierend? Frauen scheinen da viel unzufriedener zu sein als Männer. Sie orientieren sich an den Schlankeren, während sich Männer mit Bauchansatz damit zu trösten scheinen, dass es noch dickere Männer gibt.
Also gibt es das Ideal gar nicht? Vielleicht schämst du dich gerade für eine Äußerlichkeit, die jemand anders an dir besonders schön findet? Oft wissen wir gar nicht, wie wir auf andere wirken. Wir müssen damit leben, dass einige uns mögen, andere nicht. Manche sind auf uns neidisch, und andere meckern wegen jeder Kleinigkeit.
Vergleichst du dich mit anderen, rutschst du fast automatisch in Selbstzweifel und Unsicherheit. Wenn wir die Gegend scannen, fallen uns komischerweise genau die Personen auf, die unsere Selbstzweifel bestätigen – aber nur scheinbar. Denn tatsächlich sind die meisten ebenso wie wir mit sich selbst beschäftigt, und so fallen wir den meisten kaum auf. Vielleicht würdest du dir viel weniger Gedanken darum machen, wie dich andere beurteilen, wenn du wüsstest, wie selten sie an dich denken?
»Du bist nichtauf der Welt,um allenzu gefallen.«
Ein neues Körpergefühl
Es ist manchmal ein langer Weg, mit seinem Körper Frieden zu schließen. Und auch wenn es dir heute noch unmöglich erscheint, das zu mögen, was du im Spiegel siehst, versuch es bitte unbedingt trotzdem. Mach dich auf den Weg zu einem neuen Körpergefühl, zu einem neuen Leben. Dieser Weg fängt damit an, dass du dich nicht mehr hasst und abwertest, wenn du in den Spiegel schaust. Hör auf, dich runterzumachen! Jeder hat Stellen an seinem Körper, die ihm nicht gefallen. Wenn du das akzeptieren kannst, ist das der erste Schritt zu deinem neuen Ich.
Dabei musst du dir gar nicht einreden, dass alles super ist, wenn es dir nicht gefällt. Aber leg unrealistische Maßstäbe ab, schließ Frieden mit dir und akzeptier, dass es heute so ist, wie es ist. Solange du gegen deinen Körper kämpfst, könnt ihr zusammen nichts erreichen. Und je besser du dich fühlst, umso leichter kannst du dein Ziel und deinen Wohlfühlkörper erreichen.
