Die "Robin Hood Formel" - Alexander Sauer - E-Book

Die "Robin Hood Formel" E-Book

Alexander Sauer

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Beschreibung

Die Industrie 4.0 wird immer stärkeren Einfluss auf die Art und die Anzahl der Arbeitsplätze haben. Es könnte durchaus passieren, dass viel mehr Menschen als heute plötzlich ihren Arbeitsplatz verlieren und sich nach Ablauf des Arbeitslosengeldes 1 in der Armut wiederfinden. Um denen, die arm sind, und denen, die es bald werden könnten, zu helfen, sollte vorgesorgt werden. Dabei müssten nicht ständig neue Sozialgesetze für die unterschiedlichsten Spezialfälle erlassen werden, sondern es sollte ein vernünftiges Grundeinkommen für diesen Personenkreis geben. Wie dies funktionieren könnte, welche Kosten entstehen und wer diese wiederum bezahlen sollte, wird hier anschaulich dargelegt. Das Finanzamt spielt dabei eine entscheidende Rolle und wird zum Partner von Jobcentren und Sozialämtern.

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Seitenzahl: 25

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhalt

Impressum 2

Einleitung 3

1. Bedingungsloses oder Bedingtes Grundeinkommen 5

2. Die heutigen Gründe der Armut oder die Gefahr, arm zu werden 8

3. Zukünftige mögliche Gründe für Armut 11

4. Die Arbeitsplätze werden immer wertvoller 14

5. Die besondere Rolle des Finanzamtes 16

6. Die Formel 18

7. Die Auswirkungen auf den Staatshaushalt 22

8. Das Kindergeld und Freibeträge für Kinder 25

9. Die Arbeitslosenversicherung 27

10. Aussichten 28

Tabellenanhang 30

Register 39

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2022 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99107-969-9

ISBN e-book: 978-3-903382-30-5

Lektorat: Mag. Angelika Mählich

Umschlagfoto: Anton Brand | Dreamstime.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

Innenabbildungen: Alexander Sauer

www.novumverlag.com

Einleitung

Jedem muss klar sein, dass, wenn er vom Staat mehr Geld haben will, im Prinzip nach seinen Nachbarn rechts und links von ihm ruft. Der Staat selbst verdient kein Geld, er bekommt es von den Bürgern des Staates, in dem er lebt. Sie geben ihm das Geld, damit dieser es treuhänderisch verwendet für alle allgemein zugänglichen Dinge und Dienstleitungen, wie Schulen, Straßen, Brücken, Polizei, Armee und andere Aufgaben. Dort eine Balance zu finden, zwischen Notwendigkeit und Verfügbarkeit, ist sehr schwer. Jede Partei setzt andere Schwerpunkte.

Aber keine demokratisch gewählte Regierung kann auf Dauer überstehen, wenn sie die Armut im eignen Land ignoriert, während gleichzeitig die Reichen immer reicher und häufiger werden. Deshalb hat wohl Gerhard Schröder6die etwas missglückte Agende 2010 ausgerufen. Im Ansatz gut, aber in der weiteren Durchführung leider mangelhaft. Es wurde viel zu wenig und, wenn überhaupt, viel zu spät auf handwerkliche Gesetzeslücken und Fehler gegengesteuert. Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich sogar danach noch stärker geöffnet als zuvor.

Heute scheint es so, als ob wir die Armut mit enormer Energie bis ins kleinste Detail verwalten, statt sie zu bekämpfen, koste es, was es wolle.

Speziell in Deutschland ist durch die Steuerprogression die gesamte Mittelschicht beim Nettoeinkommen immer weiter nach unten in Richtung Armut oder zumindest an den Rand der Armutsgrenze gerutscht. Die Renten sind inzwischen bei vielen Menschen derart niedrig, dass sie bereits jetzt in der Falle sitzen. Die Globalisierung ist nach Auflösung des Kommunismus bedingt durch den Übermut der kapitalversessenen Hedgefonds-Manager zu einem weiteren Treibsatz für niedrige Löhne im Inland geworden. Die Agenda Schröders mit Zeitverträgen und Leiharbeit tut das Übrige dazu.

1. Bedingungsloses oder Bedingtes Grundeinkommen

Unvergessen ist der Vorschlag eines „Bedingungslosen Grundeinkommens“. des DM-Gründers Götz Werner1. Der Vorschlag ist genauso komplex wie bezaubernd. Er umfasst eine Vielzahl von steuerlichen Aspekten. Zum Beispiel entfiele jegliche Besteuerung der Arbeit, ausgeglichen durch eine erhebliche Erhöhung der Mehrwertsteuer.

Die Idee ist im Grundsatz nicht völlig neu. Schon zu Zeiten Johnsons2in den USA wurden Versuche unternommen. Auch Präsident Nixon3war voll des Lobes. Aber Reagan4