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In diesem Büchlein werden knapp 80 Gedichte aus 30 Jahren (von 1986 bis 2015) in drei Zyklen aufgeteilt: Zeitreisen, Begegnungen sowie Natur & Co., die zeitgleich nebeneinander entstanden sind, teilweise mit einigen Jahren Abstand oder unmittelbar hintereinander. Erleben Sie bildhafte und hintergründige Momentaufnahmen zu Gefühlen und Naturbeobachtungen und lassen Sie sich von den philosophischen Gedanken der Autorin einfangen.
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Seitenzahl: 42
Veröffentlichungsjahr: 2017
Doreen Schrod
Die Stille der Nacht
Eine lyrische Auslese
AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG
FRANKFURT A.M. • LONDON • NEW YORK
Die neue Literatur, die – in Erinnerung an die Zusammenarbeit Heinrich Heines und Annette von Droste-Hülshoffs mit der Herausgeberin Elise von Hohenhausen – ein Wagnis ist, steht im Mittelpunkt der Verlagsarbeit.Das Lektorat nimmt daher Manuskripte an, um deren Einsendung das gebildete Publikum gebeten wird.
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DR. VON HÄNSEL-HOHENHAUSEN
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Lektorat: Dr. Andreas Berger
ISBN 978-3-8372-1962-3
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Zeitreisen
Der Wert des Menschen
Gedanken auf einer Reise
Auf Suche
Sehnsucht?
Ziele!?
Urlaub
Zukunftsgedanken
Lieder
Wenn du nur willst!
Der Film
Die Zeit und ihre Begleiter
Bewegungen
Gedanken
Die Burg
Dank
Liebe ist … (I)
Liebe ist … (II)
Fern der Heimat
Der Wunsch
Zeitgeist
Dein Gegenüber
Begegnungen
Es legt in ihre Hände
Den Horizont ergreifen
Worte ohne Sinn?!
Abend
Gefühle
Worte
Freunde
Abschied
Schlaflos
Der Poet
Poesie
Vorfreude
Vierzig Wochen
Auf eigenen Füßen
Neue Gefühle
Kinderaugen
Das schönste Geschenk
Ein letzter Gruß
Gefühle (III)
Momente der Hoffnung
Gedanken zum Fest
Sehnen
Lebensphilosophie
Entspannung
Streben und Leben
Emotionen
Das Herz
Ein Lächeln
Augenblicke des Herzens
Angst
Ruhe und Beständigkeit
Für Papa
Für Mama
In der Stille der Nacht
Natur & Co.
Zeit der Weihnacht I
Zeit der Weihnacht II
Zeit der Weihnacht III
Der Atlantik I
Der Atlantik III
Der Atlantik II – Die Wellen
Herbstwind
Die Sonne
Der Schmetterling
Schönheit
Erwachen
Frühblüher – Boten des Frühlings
Die Allee
Herbstwind-Traum
Novembermorgen
Wolken der Fantasie
Frühling – Erwachen II
Auszeit
Tagesanbruch
Wahrhaftig
Spätsommer
Prolog
Einst mich mein Geliebter fragt:
Was machst du so Tag für Tag?
Schreibst du in dein Tagebuch?
Hast du schon einmal versucht
aufzuschreiben, was geschehen,
was du unternommen,
was du gesehen?
Ich ihm darauf die Antwort gab:
Was ich erlebe so manchen Tag,
ich in meinen Versen schrieb,
da es dadurch in Erinnerung blieb,
weil’s mir so einfiel,
kam in den Sinn,
schrieb ich es
für mich
in Reimen hin.
Die Gedichte bilden
der Tage Buch,
auch wenn ich nur
nach Antworten such’.
24. August 2003
Zeitreisen
Der Wert des Menschen
Worin besteht der Wert
eines Menschen für einen anderen?
Besteht er vielleicht im Aussehen
oder im Verhalten?
Besteht er im Handeln
und im Schaffen?
Diese Eigenschaften gehören auch dazu,
doch das Wichtigste bist DU,
sind deine Aufrichtigkeit, deine Treue
und deine ehrliche Liebe.
Denn ohne dies ist eine Beziehung
nur von kurzer Dauer,
ist das Glück zu fern
und die Angst zu nah,
sich zu verlieren.
Man weicht dem anderen aus,
und Schmerz ist auch noch da.
1986
Gedanken auf einer Reise
Es gibt Tage,
an denen man ein Gefühl von Freude
und zugleich auch Angst hat.
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl der Erregung,
doch weiß man nicht, was man machen soll.
Versucht man dann, sich zu entscheiden,
fällt es einem schwer,
doch erst hinterher erfährt man,
ob es richtig war oder falsch.
Warum ist das so?
Warum fällt es so schwer?
Warum geht es nicht anders?
Ich kann meine Fragen nicht beantworten,
doch ich weiß:
Nur aus Fehlern kann man lernen.
Viel erkennt man
durch das Herz
und den Verstand.
Sie helfen uns zu verstehen,
darüber nachzudenken,
zu urteilen.
Sie geben uns Kraft und Mut,
den Weg zu gehen,
den man gewählt hat.
Winter 1986
Auf Suche
Warum auf Suche?
Weil Mutter und Vater nicht genug geben können?
Weil man sich irgendwie alleine fühlt?
Weil man das vermisst,
was man am meisten braucht?
Es ist ein eigenartiges Gefühl.
Man will es selber geben und von anderen erhalten.
Es soll einen erfreuen und beide glücklich machen.
Man spürt es und doch wieder nicht.
Man kennt es und doch ist es immer wieder neu.
Mal so, mal so,
mal hin, mal her.
Mal Freud, dann wieder Leid.
Was dem einen recht, ist dem anderen unrecht.
