Die Übermenschen-Sondereinheit - Florian Penner - E-Book

Die Übermenschen-Sondereinheit E-Book

Florian Penner

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Beschreibung

Wenn ein Mensch mit übermenschlichen Fähigkeiten auftaucht, ist das nicht immer ein Grund zur Freude. Menschen, die Sturm erzeugen können, Feuerkugeln aus ihren Handflächen rufen oder sich mit 300 km/h bewegen sind einem normalen Menschen weit überlegen. Manche dieser Übermenschen verhindern Verbrechen, andere begehen sie. Sie werden dann als Superhelden und Superschurken bezeichnet. Doch nicht immer ist ein Superheld zur Stelle, wenn ein Superschurke auftaucht. Superhelden arbeiten oft nur auf begrenzten Territorien, wie Städten oder Landstrichen. Wenn ein Krimineller mit übermenschlichen Fähigkeiten auftaucht und kein Superheld für ihn zuständig ist, kann die Polizei oder das Militär oft nicht viel gegen ihn ausrichten. Aus diesem Grund hatte Interpol ein spezielles Einsatzkommando ins Leben gerufen: Die Übermenschen-Sondereinheit. Die Einheit bestand lange Zeit aus ehemaligen Soldaten, die für tot erklärt wurden, um im Geheimen einen Kampf gegen die wachsende Zahl an Übermenschen auszutragen. Nach einer verhängnisvollen Mission wurde das Team leider fast ausgelöscht. Um Kämpfer mit mehr Erfahrung einzusetzen, wurden die überlebenden Teammitglieder mit Häftlingen zusammen in ein neues Team gesteckt. Da diese Häftlinge gegen Superhelden gekämpft hatten, verfügten sie auch über die nötige Erfahrung, um mit Superschurken fertig zu werden. Kurz vor Neujahr erschüttert eine Reihe Bombenanschläge die spanische Stadt Valencia. Schnell offenbart sich, dass eine ältere Frau mit Superkräften hinter den Taten steckt, die sich selbst La Bombe nennt. Da es sich bei den Opfern meist um Polizisten handelt geht man allgemein von Racheakten aus. Das Team wird losgeschickt, um dem mörderischen Treiben von La Bombe Einhalt zu gebieten. Doch bei ihrer Untersuchung entdeckt das Team nicht nur ein dunkles Geheimnis der Opfer. Auch eine geistig labile Spanierin kommt ihnen in die Quere. Sie ist davon überzeugt, dass Grigorij die Liebe ihres Lebens ist.

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Seitenzahl: 99

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Die Übermenschen-Sondereinheit

Die Übermenschen-SondereinheitImpressum

               Die Übermenschen-Sondereinheit

La Bombe

Wenn ein Mensch mit übermenschlichen Fähigkeiten auftaucht, ist das nicht immer ein Grund zur Freude. Menschen, die Sturm erzeugen können, Feuerkugeln aus ihren Handflächen rufen oder sich mit 300 km/h bewegen sind einem normalen Menschen weit überlegen. Manche dieser Übermenschen verhindern Verbrechen, andere begehen sie. Sie werden dann als Superhelden und Superschurken bezeichnet.

Doch nicht immer ist ein Superheld zur Stelle, wenn ein Superschurke auftaucht. Superhelden arbeiten oft nur auf begrenzten Territorien, wie Städten oder Landstrichen. Wenn ein Krimineller mit übermenschlichen Fähigkeiten auftaucht und kein Superheld für ihn zuständig ist, kann die Polizei oder das Militär oft nicht viel gegen ihn ausrichten.

Aus diesem Grund hatte Interpol ein spezielles Einsatzkommando ins Leben gerufen: Die Übermenschen-Sondereinheit. Die Einheit bestand lange Zeit aus ehemaligen Soldaten, die für tot erklärt wurden, um im Geheimen einen Kampf gegen die wachsende Zahl an Übermenschen auszutragen. Nach einer verhängnisvollen Mission wurde das Team leider fast ausgelöscht.

Um Kämpfer mit mehr Erfahrung einzusetzen, wurden die überlebenden Teammitglieder mit Häftlingen zusammen in ein neues Team gesteckt. Da diese Häftlinge gegen Superhelden gekämpft hatten, verfügten sie auch über die nötige Erfahrung, um mit Superschurken fertig zu werden.

Kurz vor Neujahr erschüttert eine Reihe Bombenanschläge die spanische Stadt Valencia. Schnell offenbart sich, dass eine ältere Frau mit Superkräften hinter den Taten steckt, die sich selbst La Bombe nennt. Da es sich bei den Opfern meist um Polizisten handelt geht man allgemein von Racheakten aus.

Das Team wird losgeschickt, um dem mörderischen Treiben von La Bombe Einhalt zu gebieten. Doch bei ihrer Untersuchung entdeckt das Team nicht nur ein dunkles Geheimnis der Opfer. Auch eine geistig labile Spanierin kommt ihnen in die Quere. Sie ist davon überzeugt, dass Grigorij die Liebe ihres Lebens ist.

Das Team besteht aus drei ehemaligen Soldaten und drei Ex-Häftlingen. Die Soldaten sind der amerikanische Captain Ryen Charcher (35 Jahre alt, Anführer), der taiwanesische Leutnant Sirikit Lee (27 Jahre alt, Scharfschützin und Feldärztin) und der russische Sergeant Grigorij Romanow (29 Jahre alt, Sprengstoffexperte). Die Ex-Häftlinge sind der lateinamerikanische Söldner John Black (27 Jahre alt, Waffenspezialist und zweiter Anführer), der deutsche Mafiakiller Tim Schmidt (30 Jahre alt, Nahkampfexperte) und die brasilianische Hackerin Funke (21 Jahre alt, Hackerin und Technikerin).

Die Vorgesetzte des Teams ist Lucia Green (34 Jahre alt), eine Afroamerikanerin. Sie vertritt das Team aber nur auf politischer Ebene. Nur die höchsten und einflussreichsten Politiker von Interpols Mitgliedsländern wissen von der Existenz des Teams oder der Teammitglieder.

Dr. Roderick zitterte am ganzen Körper. Er konnte kaum glauben, was er gerade getan hatte. Er hatte ein neues blaues Serum entwickelt, das um ein vielfaches gefährlicher war, als seine bisherigen Werke. Das Mittel machte einen Menschen zu einer wandelnden Sprengstofffabrik.

Der unbekannte Entführer hatte so ein Mittel verlangt. Dr. Roderick hatte alles versucht, um ihn von dieser Idee abzubringen, doch der Unbekannte war hart geblieben. Er hatte argumentiert und auf die Gefahr hingewiesen. Er hatte die Herstellung des Mittels verzögert, und sich am Ende sogar gänzlich geweigert, das Serum fertig zu stellen.

Der Unbekannte hatte nicht lange gewartet und Raul vorgeschickt. Raul hatte nie versucht so zu tun, als sei er friedlich. Er hatte Dr. Roderick einfach zusammengeschlagen, bis er Blut spucken musste. Doch er hatte sich hartnäckig weiter geweigert. Raul war davon offenbar beeindruckt, da er Dr. Roderick immer für einen Schwächling hielt.

Der Unbekannte war weniger beeindruckt. Er war eher genervt. Kurzerhand hatte er Dr. Roderick ein verstörendes Foto geschickt. Darauf wurde seine Frau von einem maskierten Mann mit einer Pistole bedroht. Das Foto war offenbar in Dr. Rodericks Wohnzimmer aufgenommen worden.

Die Botschaft hätte nicht klarer sein können. Ein Mann namens Samuel, der zu Rauls Truppe gehörte, versorgte etwas unbeholfen die Wunden von Dr. Roderick. Dieser arbeitete schon wenige Stunden nachdem er das Foto gesehen hatte wieder. Es quälte ihn vor allem, dass er nicht wusste, wie es seiner Familie ging.

Er durfte nur mit ihnen reden, wenn er ein neues Serum entwickelte. Das ging zwar inzwischen deutlich schneller, weil er das Grundprinzip schon kannte, aber die ganzen Modifikationen an der Formel und die Tests waren sehr zeitaufwändig.

Jetzt, eine Woche vor Silvester, war das Serum fertig. Raul holte das Mittel ab. Der Unbekannte sah per Kamera zu und auch Samuel war noch einmal da. Von allen Schlägern, die Raul befehligte, war Samuel der stillste und friedlichste. Er prahlte nie mit irgendwelchen Tötungen oder Vergewaltigungen, die er im Laufe der Zeit begangen hatte.

Die meisten von Rauls Leuten, auch die weiblichen Mitglieder, schienen kein Problem damit zu haben, ihren Hass und ihre Grausamkeit zur Schau zu stellen. Rauls Truppe bestand, wie Dr. Roderick inzwischen wusste, hauptsächlich aus südamerikanischen Kriminellen. Es waren Männer und Frauen vertreten. Eine handvoll Menschen aus anderen Teilen der Welt gab es auch.

Sie alle folgten Raul mit eiserner Loyalität. Raul ließ sie im Gegenzug die Menschen schikanieren, die in der Gegend lebten. Allerdings wusste Dr. Roderick nicht, wo genau diese Gegend tatsächlich war.

Aufgrund der Tatsache, dass die meisten von Rauls Leuten aus Südamerika stammten, befürchtete Dr. Roderick, er könne sich irgendwo zwischen Mexiko und Brasilien befinden. Das war eine Gegend, in der Korruption alltäglich war. Dort würde niemand nach ihm suchen.

Ehe Raul ging richtete der Unbekannte noch einmal das Wort an Dr. Roderick. Diesmal trug Samuel den Lautsprecher. „Doktor, ich hoffe, dieses Mittel ist sicher,“ meinte die elektrisch verzerrte Stimme, „ich will keine unkontrollierten Explosionen.“

„Bei diesem Serum ist generell gar nichts sicher,“ entgegnete Dr. Roderick, „ich bräuchte zehn Jahre und Testpersonen um die Langzeitrisiken abschätzen zu können. Alle Tests wurden nur an Gewebeproben durchgeführt. Im schlimmsten Fall explodiert der Anwender eines Tages selbst.“

„Nun, das soll mir recht sein,“ meinte der Unbekannte, „solange niemand mir eine Schuld dafür nachweisen kann. Raul wird ihnen später ein Telefon bringen. Und ich hoffe, nächstes Mal zieren sie sich nicht so sehr.“

In der spanischen Stadt Valencia stand ein großes und sehr feines Restaurant. Normalerweise wurden hier Firmenfeiern und die Geburtstage reicher Leute gefeiert. Doch an diesem Tag war eine etwas andere Organisation hier zu Gast.

Es war der Abend des letzten Tages im Jahr. Und jedes Jahr, bevor die Silvesterraketen in den Himmel stiegen, mietete sich die Polizei der Gemeinde dort ein, um die Leistungen des vergangenen Jahres zu ehren. Da das Polizeisystem in Spanien recht komplex war, war diese Feier nur für die Mitglieder der Stadtpolizei.

Viele Beamte trugen die Festtagsuniform oder ein Jackett. Ein paar waren auch in Hemd und Krawatte gekommen. Auch die Männer, Frauen und Kinder der Polizisten und Polizistinnen waren eingeladen.

Das Essen wurde bereits serviert, während die Verleihung der Belobigungen noch in vollem Gange war. Es gab kleine Urkunden für besondere Leistungen oder besonderen Mut im Einsatz. Für die besten Beamten standen vier kleine Pokale aus geschliffenem Glas bereit.

Einer für die meisten abgeschlossenen Fälle. Einer für die meisten beschlagnahmten Waren wie Waffen und Drogen. Ein Pokal für den beliebtesten Beamten. Und auch einer für die meisten verteilten Strafzettel. Die Pokale waren billig und eigentlich hatte ein Revierleiter sie sich mal als Scherz ausgedacht. Aber bis heute freute sich jeder Polizist, wenn er einen bekam.

Die Urkunden und Pokale wurden vom Polizeichef der Gemeinde verliehen. Spanien war in mehrere eigenständige Gemeinden unterteilt, die alle über eine eigene Hauptstadt und über eine eigene Regierung verfügten. Alle Gemeinden zusammen bildeten das Land.

Der Polizeichef stand auf einer Tribüne neben den Revierleitern und las laut die Namen auf einer Liste ab. Der Polizeichef war schon ein wenig älter und hätte eigentlich eine Brille für die kleine, undeutliche Schrift gebraucht. Er ließ es sich zwar nicht anmerken, aber nicht zum ersten Mal fragte er sich, warum er die Liste nicht größer ausgedruckt bekam.

„Laura Delgado,“ rief er und unter großem Applaus erhob sich eine brünette Polizistin in Festtagsuniform, „sie werden für außergewöhnlichen Mut im Kampf gegen Verbrechen geehrt. Und dafür, dass sie sogar eine Kopfverletzung in Kauf genommen haben, um einen gewalttätigen Stalker unschädlich zu machen.“

„Was soll‘s, seine Verletzungen waren schlimmer,“ meinte die Beamtin, was für Gelächter und vereinzelten Applaus sorgte. Während sie ihre Urkunde entgegennahm und ihren Vorgesetzten die Hände schüttelte achtete niemand auf die Gestalt, die durch den Eingang zum Saal spähte.

„Und zum Schluss noch Javier Marques,“ rief der Polizeichef und erneut gab es viel Applaus, der jedoch diesmal schnell abebbte, „für seinen selbstlosen Einsatz gegen die Dealer im … äh, Mr. Marques? Ist der nicht da?“

„Der hat heute Schicht,“ rief eine Stimme von der Seite des Saals. „Oh, ja, dann loben wir ihn auch für seinen Fleiß,“ schlug der Polizeichef vor, „es ist wahrlich bewundernswert, dass jemand an einem Feiertag arbeitet, damit die Kollegen sich bei dieser Feier amüsieren und Zeit mit der Familie verbringen können. Vor allem nach … den erschütternden Ereignissen der letzten Tage.“

Einen Moment lang schwiegen alle Polizisten im Saal. Jeder wusste, dass in den letzten Tagen eine Reihe Bombenanschläge auf Kollegen verübt wurde. Vier Beamte und ein Zivilist waren inzwischen tot und mehrere Zivilisten verletzt. Jeder, der an dem Fall beteiligt war, arbeitete mit Hochdruck.

Der Polizeichef gab sich einen Ruck und fuhr fort: „Wir werden unsere Kameraden vermissen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Aber heute sollten …“ „Ihr könnt’s ja versuchen,“ schrie eine aufgebrachte Stimme vom Eingang des Saals.

Instinktiv blickte jeder zur Tür. Nur eine halbe Sekunde später gab es einen lauten Knall und die Tür wurde aus den Angeln gerissen. Zwar war die Tür nicht abgeschlossen und sogar einen Spalt breit offen, aber die Druckwelle war zu stark. Die Tür zerbrach noch in der Luft in etliche kleine Teile.

Die Druckwelle warf die Beamten und die Tische um, die nahe am Eingang waren. Holzsplitter flogen meterweit in den Saal, verletzten aber niemanden ernsthaft. Die größten Teile der Tür flogen nur einen Meter weit und schlugen einfach auf dem Boden auf. Weit entfernt von den Menschen.

In den noch rauchenden Überresten des Türrahmens erschien die Gestalt, die vorhin bereits den Saal beobachtet hatte. Es handelte sich um eine Frau mit faltigem Gesicht, grauen Strähnen in den langen, mattbraunen Haaren und eingefallenen grünen Augen. Sie sah aus, als wäre sie mindestens 50 Jahre alt.

Ihre Kleidung stand im völligen Kontrast zu ihrem Alter. Sie trug eine offene Lederjacke, darunter ein dickeres Oberteil aus grauem Stoff. Ihre Hose war eine Jeans mit ausgebeulten Taschen.

Langsam und mit aggressivem Blick ging sie auf die Tribüne zu. Die meisten Polizisten hatten sich wieder gefasst. Einige schickten ihre Kinder möglichst weit von der Frau weg. Die Kellner wichen ebenfalls zurück, um nicht zwischen die Fronten zu geraten.

Ein Polizist wollte die Initiative ergreifen und die Frau festnehmen. Er packte sie gerade am Arm und befahl ihr stehen zu bleiben, als etwas Unerwartetes geschah. Die Frau berührte ihn mit der Hand und augenblicklich gab es eine Explosion an der Stelle wo gerade noch die Hand war.

Der Polizist wurde weggeschleudert. Seine Festtagsuniform war fast sofort schwarz verbrannt und er selbst hatte sich garantiert mehrere Rippen gebrochen. Als er in der Menge seiner Kollegen landete und zwei von ihnen mit zu Boden riss zitterte er noch und schnappte nach Luft. Er lebte, aber es hätte nicht mehr viel gefehlt, um ihn zu töten.

Es gab mehrere panische Schreie und die Leute wichen noch weiter zurück. Dann war alles still, niemand verstand genau, was da vor sich gegangen war. Die Leute sahen nur, wie die Frau unverletzt und nur mit leicht schwelender Kleidung aus dem Rauch der Explosion hervortrat.

Nachdem die Frau ein paar Meter von der Tür entfernt war begannen die ersten Menschen ängstlich den Saal zu verlassen. Es waren hauptsächlich die Kellner und die Angehörigen der Polizisten. Anfangs gingen sie vorsichtig und langsam, um die Frau nicht auf sich aufmerksam zu machen. Doch die schien sich überhaupt nicht für die Zivilisten zu interessieren.

Von allen Polizisten im Saal hatten nur zwei ihre Dienstwaffen dabei. Da es eine Festveranstaltung war, gab es fast niemanden, der mit voller Ausrüstung erschienen war. Doch zumindest zwei Polizisten hatten Waffen und stellten sich schützend vor ihre Vorgesetzten auf der Tribüne.

„Bleib, wo du bist und nimm die Hände hoch!“ befahl einer der Beiden mit leicht zitternder Stimme, „du bist verhaftet.“ „Dass ich nicht lache,“ entgegnete die Frau knapp. Sie hob leicht die Hände und schnippte dann mit den Zeigefingern etwas von den Daumen. Zwei unförmige schwarze Kügelchen flogen auf die bewaffneten Beamten zu.

Man konnte die Flugbahn mit dem Auge verfolgen und die Kugeln sahen ungefährlich aus. Doch kaum trafen sie weniger als zwei Sekunden später auf die Jacken der Beamten auf, explodierten auch sie.

Die Explosionen waren sehr klein, nur etwa so groß wie ein Teller. Doch sie waren stark genug, um einem Beamten die Schulterknochen und dem Anderen zwei Rippen zu brechen. Beide wurden zu Boden geschleudert und blieben kampfunfähig liegen. Ihre Kleidung war an den entsprechenden Stellen verbrannt und zerrissen.