Die verlorene Gefährtin des Alpha-Königs - Laura Dutton - E-Book

Die verlorene Gefährtin des Alpha-Königs E-Book

Laura Dutton

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Beschreibung

Kayleigh Berry hat ihr ganzes Leben überlebt, indem sie unsichtbar blieb – eine ungerankte Omega ohne Rudelbindung, ohne Schutz und ohne Platz in der Festung des Alpha, außer bei der Arbeit, die niemand sonst tun will. Doch in der Nacht, in der ihr Gefährtenband erwacht, vollendet es sich nicht so, wie es sollte.
Es verstummt.
Als der Alpha-König im Morgengrauen zurückkehrt, liegt Spannung in der Festung … und Kayleighs schlummerndes Band regt sich wie eine Warnung. Collin Perez ist alles, was ein Alpha-König sein sollte: beherrscht, bei Bedarf gnadenlos und an einen Rat gebunden, der absoluten Gehorsam erwartet. Was sie nicht erwarten, ist, wie er auf Kayleigh reagiert – oder die düstere Spur von Blutmagie, die in ihre Vergangenheit gebrannt ist.
Während sich Unruhen entlang der Grenzen ausbreiten und das Flüstern einer Rebellion die äußeren Rudel entzündet, verlangt der Rat eine Lösung: eine öffentliche Beanspruchung, eine symbolische Gefährtin, ein Zeichen von „Stabilität“ nach uraltem Gesetz. Kayleigh weigert sich, irgendjemandes Druckmittel zu sein. Collin weigert sich, sie als Waffe zu benutzen.
Doch jemand formt seit Generationen Gefährtenbande … und die Wahrheit, die sie vergraben haben, erwacht.
Eine zurückgewiesene Gefährtin. Ein König, gefangen in Tradition. Ein Band, das niemals sanft sein sollte.
Wenn der Blutmond aufgeht, muss Kayleigh entscheiden, was Liebe, Macht – und freie Wahl – wirklich bedeuten … bevor die Welt für sie entscheidet.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Die verlorene Gefährtin des Alpha-Königs

Eine Romanze mit einem zurückgewiesenen Gefährten – Gestaltwandler

LAURA DUTTON

Copyright © 2026, Laura Dutton

Alle Rechte vorbehalten.

Kein Teil dieses Buches darf in irgendeiner Form oder von irgendeinem Medium reproduziert werden.

elektronische oder mechanische Mittel, einschließlich Informationen

Speichersysteme und Abrufsysteme, ohne

schriftliche Genehmigung des Verlags.

Veröffentlicht von: Laura Dutton

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Dieser Roman ist ein fiktives Werk. Namen, Charaktere, Schauplätze, Organisationen und Ereignisse sind entweder Produkte der Fantasie des Autors oder werden fiktiv verwendet. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, ob lebend oder tot, oder mit realen Ereignissen ist rein zufällig.

Es behandelt Themen wie Leidenschaft, Macht, übernatürliche Konflikte und emotionale Intensität, die möglicherweise nicht für alle Leser geeignet sind. Wir empfehlen daher, dies mit Vorsicht zu genießen.

Die Meinungen, Gefühle und Handlungen der Figuren sind rein fiktiv und spiegeln nicht die Überzeugungen oder Ansichten des Autors wider.

INHALTSVERZEICHNIS

 

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Epilog

 

Prolog

Der Schmerz kommt vor dem Geräusch.

Kayleigh Berry greift nach dem Riegel der Scheunentür, als ihre Knie nachgeben und ihr der Atem stockt, als wäre etwas in ihr zur Seite gerissen worden. Das Holz kratzt unter ihren Fingern. Staub wirbelt von der festen Erde auf. Einen Herzschlag lang glaubt sie, getroffen worden zu sein – von einem Pfeil vielleicht oder einem herabfallenden Balken –, doch sie spürt keinen Aufprall, keine Wunde, die sie berühren kann.

Nur Hitze.

Es durchflutet ihre Brust, scharf und qualvoll, breitet sich aus wie Feuer unter einer Haut, die nicht brennen kann. Ihr Herzschlag setzt aus, dann rast er, laut genug, um das Zirpen der Zikaden auf den Feldern jenseits des Zauns zu übertönen.

„Nein“, flüstert sie, denn ein Instinkt, älter als die Sprache, hat es bereits begriffen.

Der Mond hängt tief und zerklüftet über dem Tal, durchzogen von schnellziehenden Wolken, die sein Licht in unregelmäßigen Streifen über das Land schleifen. Die Luft riecht nach Heu und Eisen und nach etwas Süßerem, das ihr Übelkeit verursacht. Ihre Beine zittern, als sie sich mühsam aufrichtet, ihre Finger krallen sich in ihr Kleid, während eine weitere Welle sie durchfährt – diesmal ein schwerer, ziehender Druck, wie ein unsichtbarer Faden, der sich um ihre Rippen spannt.

Ihr Körper reagiert, bevor ihr Verstand nachziehen kann.

Ihr Atem wird kürzer. Ihre Sinne schärfen sich. Die Nacht rückt mit schmerzhafter Klarheit in den Fokus: das Rascheln der Mäuse im Gras, das ferne Rauschen des Flusses, der schwache Herzschlag eines Menschen in weiter Ferne – zu weit weg, um ihn zu sehen, aber nah genug, um ihn zu spüren.

Dieser Herzschlag ruft sie.

Kayleigh presst ihre Handfläche gegen ihr Brustbein, die Nägel kratzen durch den Stoff. Die Hitze dort pulsiert im Takt dieses unsichtbaren Rhythmus, jeder Schlag hallt durch ihre Knochen. Angst gleitet kalt und schnell unter die Wärme.

Das ist keine Krankheit. Das ist keine Panik.

Das ist es, wovor jeder Omega im Flüsterton gewarnt wird, wovon die Ältesten mit Ehrfurcht, Vorsicht und Neid sprechen – alles ineinander verstrickt.

Die Bindung.

Ihre Sicht verschwimmt, als der Sog stärker wird und ihre Aufmerksamkeit nach Osten lenkt, zu den Bergen, wo die Alpha-Festung wie eine Narbe gegen den Himmel aufragt. Sie war noch nie dort. Wurde nie eingeladen. Verwaist, ohne Rang, bestenfalls geduldet – sie hat ihr Leben lang gelernt, welche Orte nichts für sie sind.

Aber irgendetwas dort kennt sie.

Ihre Füße bewegen sich wie von selbst, tragen sie aus der Scheune hinaus auf die offene Wiese. Gras streift ihre Waden, kühl auf der überhitzten Haut. Die Wolken lichten sich, Mondlicht fällt in gebrochenen Strahlen herab, und für einen erschreckenden Moment fühlt es sich an, als ob das Licht selbst nach ihr greifen würde.

Sie stolpert erneut und keucht, als der Zug plötzlich und heftig zunimmt.

Bilder blitzen vor ihren Augen auf – zu schnell, um sie festzuhalten. Steinkorridore. Eine Menschenmenge, die den Atem anhält. Der stechende Geruch von Kiefernholz und Stahl. Die Präsenz eines Mannes, gewaltig und zurückhaltend, wie ein Sturm, der hinter Mauern gebändigt wird.

Es schmerzt ihre Brust. Wegen ihm.

Tränen rinnen ihr über die Wangen, noch bevor sie merkt, dass sie weint. Sie sinkt auf die Knie, die Finger krallen sich in die Erde, als könnte sie sich an etwas Festem, etwas Vertrautem festhalten.

„Ich will das nicht“, sagt sie laut mit zitternder Stimme, denn der Wunsch nach etwas hat in ihrem Leben noch nie eine Rolle gespielt, und sie erwartet auch nicht, dass sich das jetzt ändern wird.

Die Hitzespitzen als Antwort.

Nicht tröstlich. Nicht sanft. Einfach nur da – und fordert Aufmerksamkeit, Anerkennung und Verbindung.

Der Sog verstärkt sich erneut, ist nicht länger fern, nicht länger vage. Sie spürt die Richtung nun klar, als wäre eine Linie durch ihren Körper gezogen und am anderen Ende fest verknotet. Der Gedanke trifft sie mit schwindelerregender Wucht.

Er ist nah dran.

Nicht hier – aber wach. Aufmerksam. Umgeben von anderen. Stehend irgendwo hoch oben, unter demselben zersplitterten Mond.

Die Bindung streckt sich ihm entgegen wie ein angehaltener Atemzug.

Und dann –

Es hört auf.

Das Gefühl lässt nicht nach. Es schwächt sich nicht ab und verschwindet nicht, wie es der Instinkt eigentlich erwarten lässt, wenn es erwidert, wenn es akzeptiert wird.

Es knackt.

Nicht sauber. Nicht vollständig.

Der Druck verschwindet so abrupt, dass Kayleigh nach vorn kippt und mit den Handflächen in den Dreck schlägt. Die Hitze staut sich in ihr auf und hinterlässt ein hohles Gefühl, das schlimmer ist als der Schmerz selbst. Ihre Lungen brennen, als sie nach Luft schnappt, die ihr nicht tief genug zu reichen scheint.

Verwirrung überkommt sie, scharf und desorientierend. Sie hebt den Kopf und blinzelt zum Mond, als ob dieser ihr alles erklären könnte.

Es gibt keine Antwort.

Der Faden, der sie mit der Welt jenseits des Tals verbunden hatte, ist gerissen. Durchtrennt. Die Nacht fühlt sich plötzlich leer, flach, gewöhnlich an, und das schmerzt in ihrer Brust.

Ihr Körper reagiert erneut – diesmal mit Übelkeit, mit einem tiefen Zittern, das durch ihre Knochen fährt. Sie krümmt sich zusammen, die Arme fest um ihren Bauch geschlungen, als könne sie alles allein mit Kraft festhalten.

So sollte das nicht ablaufen.

So viel weiß sie. Auch ohne Ausbildung, ohne Anleitung, ohne jemanden, der sie durch die Veränderungen begleitet, die sich in ihrem Rücken ausbreiten, sagt ihr der Instinkt, dass das, was gerade geschehen ist, nicht stimmt.

Eine Bindung entsteht nicht, nur um dann wieder zu verschwinden. Sie reicht nicht so weit, so leidenschaftlich, nur um nichts zurückzulassen.

Es sei denn-

Ein Geräusch reißt sie aus ihren Gedanken.

Stimmen. Vom Wind herübergetragen, aus Richtung der Festung. Zu fern, um Worte zu verstehen, doch laut genug, um ihr geschärftes Gehör zu erreichen. Viele Herzschläge übereinander. Die Spannung lag in ihrem Rhythmus.

Sie rappelt sich mit schwachen Beinen auf und wendet sich wieder den Bergen zu. Der Sog ist verschwunden – doch etwas anderes bleibt, schwach und beunruhigend.

Bewusstsein.

Als ob sich die Bindung, was auch immer sie jetzt sein mag, eher nach innen gefaltet hätte, anstatt auseinanderzubrechen.

Als ob es gelernt hätte.

Ihre Brust schnürt sich zusammen, als sich unter dem Schmerz ein weiteres Gefühl einschleicht – Scham. Scharf und plötzlich, obwohl sie noch nicht weiß, warum. Das Echo der Zurückweisung streift ihre Nerven, kalt und endgültig.

Irgendwo in der Ferne ertönt eine Stimme – fest, beherrscht, voller Befehlsgewalt. Sie kann die Worte nicht hören, doch die Absicht trifft sie wie ein Schlag.

Ablehnung.

Ihr Atem stockt. Ihre Finger ballen sich zu Fäusten an ihren Seiten, als etwas in ihr so heftig zurückweicht, dass sie ins Schwanken gerät.

Er spürte sie nicht.

Die Erkenntnis kommt still und leise, und ihre Einfachheit ist verheerend.

Was auch immer heute Abend nach ihr griff, tat es allein.

Die Bindung verschwand nicht, weil sie beantwortet wurde. Sie verschwand, weil sie verneint wurde.

Kayleigh schluckt schwer, ihr Hals schnürt sich zu, und sie zwingt ihren Rücken, sich gerade zu richten. Das Tal fühlt sich zu offen, zu exponiert an. Plötzlich sehnt sie sich nach Wänden, Schatten, irgendetwas, das das Vibrieren ihres Körpers verbergen könnte – eine Verbindung, die nirgendwohin führen kann.

Sie wendet sich wieder der Scheune zu, jeder Schritt schwer, als ob die Erde selbst ihrem Rückzug Widerstand leistete.

Hinter ihr ziehen die Wolken vollständig über den Mond hinweg und dämpfen sein Licht, bis das Feld in Grau gehüllt ist.

Sie bemerkt die Bewegung an der Baumgrenze nicht. Sie spürt nicht, wie sich die Aufmerksamkeit wie ein gemessener Atemzug auf sie richtet.

Doch als sie die Scheunentür erreicht und ihre zitternde Hand gegen das Holz lehnt, dringt ein einziger Gedanke mit beunruhigender Klarheit in ihre Knochen ein.

Die Bindung endete nicht heute Abend.

Es wurde still.

Und irgendwo in der Dunkelheit hat bereits etwas das Omega bemerkt, das eigentlich nicht existieren dürfte.