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ZACK! PUFF! BUMM! PENG! Hier kommt "Wissenschaft für ALLE!" Im Unterricht haben Violetta und Pablo etwas über die gruselige Welt der Krankheitserreger gelernt! Violetta war krank und freut sich, dass es ihr jetzt besser geht. Ach, meistens geht es ihr ja hervorragend. Sie und Pablo werden mit einer anderen Klassenkameradin Ariane zusammengebracht, die ein bisschen nervös ist, weil Violetta ständig niest. Ein weiteres Rätsel taucht auf, und bringt sie zurück in das Magische Labyrinth (ein fantastisches Raum-Zeit-Labor). Hier lernen sie alles über Bakterien, Viren und Pilze. Anschließend finden Violetta und Pablo heraus, warum Ariane so nervös ist. Arianes Körper hat mehr Probleme, Krankheiten zu bekämpfen, als ihre eigenen Körper es tun. Gemeinsam lernen sie so vieles über gute und schlechte Keime und warum es wirklich wichtig ist, zu Hause zu bleiben, bis man wirklich gesund ist. Insgesamt behandelt diese Serie verschiedene wissenschaftliche Themen (auf altersgerechtem Niveau - ab 7 Jahre), die von der Biologie des Menschen bis zur Ökologie reichen. Zusätzlich thematisiert die Buchreihe auch den Umgang mit Misserfolgen, Teamarbeit, Mut, Eifersucht und Diversität. Das Buch lässt sich zu der sog. MINT-Themenbuchreihe zählen. (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) - im Englischen STEM. Neben "Wissenschaft für ALLE!" versteht sich das Buch auch als Beitrag zu Kultur, Verständigung, Diversität, Freundschaft und sozialer Kompetenz und trifft damit den aktuellen, öffentlichen Diskurs sowie den Zeitgeist.
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Seitenzahl: 50
Veröffentlichungsjahr: 2024
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Gehe auf weitere Abenteuer im Magischen Labyrinth.
DIE
ABENTEUER
IM
MAGISCHEN LABYRINTH
Deutsche Erstausgabe Weltkultur Verlag
aus dem Amerikanischen von Axel C. Brüggemann Andrea Brüggemann
Danke für all die Bibliotheksbesuche, Daddy. – T.G.
An meine wunderbaren Neffen Nino und Gino, die gerne lesen. – R.B.
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
»Hatschi!« Violetta nieste.
»Gesundheit!« Pablo betrachtete seine beste Freundin. »Brauchst du ein Taschentuch?«, fragte er besorgt.
»Nein, danke. Ich habe eins dabei«, antwortete Violetta. Sie öffnete ihren Rucksack und holte ein kleines Päckchen Taschentücher heraus. Sie putzte sich die Nase.
»Bist du sicher, dass es dir besser geht?«, fragte Pablo. Violetta war endlich wieder in der Schule, nachdem sie letzte Woche mit einer wirklich schlimmen Erkältung zu Hause geblieben war.
»Ganz sicher! Mein Fieber ist weg und mein Körper tut nicht mehr weh. Seit gestern geht es mir wieder gut! Aber mein Vater wollte, dass ich noch einen Tag zu Hause bleibe. Nur für alle Fälle.« Violetta räusperte sich. »Wahrscheinlich ist es nur wieder mein Heuschnupfen.« Sie putzte sich nochmals die Nase. Sehr laut. »Du weißt doch, dass ich den immer im Herbst bekomme.«
»Ach ja, das hatte ich ganz vergessen«, stimmte Pablo zu.
Die Schüler der dritten Klasse von Herrn Eng warteten geduldig auf den Beginn der ersten Schulstunde. Violetta war so glücklich, wieder im Unterricht zu sein. Zu Hause krank im Bett zu liegen, war nun wirklich kein Vergnügen.
Obwohl ihr ihre Eltern viel mehr Fernsehzeit als sonst erlaubten, fühlte sie sich einsam und vermisste die Schule. Doch am meisten sehnte sie sich nach Pablos Gesellschaft.
Auch Pablo hatte Violetta vermisst. Schließlich waren sie beste Freunde! Normalerweise unternahmen sie alles zusammen. In der Pause spielten sie Fußball. Beim Mittagessen saßen sie nebeneinander und aßen ihr Lieblingsessen: Saure Gurken! Und jeden Tag gingen sie gemeinsam nach Hause. Aber als Violetta krank war, musste Pablo plötzlich alles alleine machen.
»Schau!« Pablo reckte den Hals, als er Violetta über die Schulter blickte. Er zeigte mit der Nase auf die runden Tische im Schülerlabor im hinteren Teil des Klassenzimmers. Das Schülerlabor war vollgestopft mit coolen Geräten.
Es gab alles - von Lupen und Magneten bis hin zu Drohnen und Teleskopen. Pablo konnte sehen, dass auf jedem Tisch ein Mikroskop stand. Sie waren genau in der Mitte platziert!
Violettas Augen wurden ganz groß vor Aufregung. Sie rieb sich vor Freude die Hände.
»Genau das werde ich machen, wenn ich groß bin. Ich werde winzige Keime unter einem Mikroskop beobachten«, sagte sie mit einem breiten Grinsen.
Sowohl Violetta als auch Pablo liebten die Wissenschaft.
Pablos Lieblingsbeschäftigung war es, etwas über ferne Planeten und Galaxien zu erfahren.
Er hoffte, eines Tages mit seinem eigenen Raumschiff ins Weltall fliegen zu können.
Violetta wollte lieber auf der Erde bleiben. Sie träumte davon, ihr eigenes Labor zu leiten und für die Heilung verschiedener Krankheiten berühmt zu werden – vor allem für die Heilung von Erkältungen.
»Hatschi!« Violetta nieste schon wieder.
»Gesundheit!«, rief Herr Eng. Er ging mit einem kleinen Käfig in der Hand zu ihren Schreibtischen.
»Fühlst du dich jetzt besser, Violetta?«, fragte Herr Eng.
Violetta schniefte. »Ja! Es ist nur mein Heuschnupfen.«
»Das freut mich zu hören«, erwiderte Herr Eng. »Ich bekomme zu dieser Jahreszeit auch immer Heuschnupfen. Aber jetzt möchte ich euch unseren neuen Klassenkameraden vorstellen. Das ist Max, die Maus!« Er hielt den Käfig vor Violetta und Pablo hoch, damit sie Max besser sehen konnten.
Quiek!
»Ich glaube, er hat gerade Hallo gesagt!«, kicherte Pablo.
»Oh! Er ist soo süß!«, stimmte Violetta zu. »Aber ... wann werden wir die Mikroskope verwenden, Herr Eng?«
»Schon sehr bald.« Er zwinkerte.
»Ich kann es kaum erwarten! Der heutige Tag wird so aufregend!«, seufzte Violetta.
Als Herr Eng Max, die Maus, zu den nächsten Tischen führte, flüsterte Pablo:
»Ich wette, heute wird es wieder:
MAGISCH!«
Ring! Ring! Ring!
Herr Eng stand an seinem Pult und läutete mit seiner Glocke. Die Schüler setzten sich. Doch ein Stimmengewirr voller Aufregung hallte immer noch durch das Klassenzimmer.
»Okay, Klasse«, begann Herr Eng. »Wir beginnen diese Woche mit einer neuen Unterrichtseinheit. Wir werden etwas über verschiedene Arten von Keimen lernen.«
Ariane, eine Schülerin, die neben Pablo und Violetta saß, zitterte am ganzen Körper.
»Ich mag keine Keime«, erklärte Ariane.
Herr Eng lächelte. »Manche Keime sind schädlich und können uns krank machen. Aber wusstest du, dass es auch viele gute Keime gibt?«
Bevor Violetta zustimmen konnte, nieste sie wieder laut: »Hatschi!«
»Gesundheit!«, wünschte Pablo.
Herr Eng kniff die Augen zusammen und nahm einen Stapel Arbeitsblätter von seinem Pult. »Heute lernen wir drei Arten von Keimen kennen: Bakterien, Viren und Pilze.«
»Pilze?«, fragte Pablo. »Die hatten wir doch schon in der Nahrungskette.«
»Nicht diese Art von Pilzen!« Herr Eng lächelte. »Lasst uns dazu ins Schülerlabor gehen und schauen, was passiert.« Er deutete mit seinem Bleistift auf den hinteren Teil des Klassenzimmers. »Bildet bitte Dreiergruppen und setzt Euch an die Tische mit den Mikroskopen.«
»Wow! Das ist das schönste Mikroskop, das ich je gesehen habe!«, jubelte Violetta, als sie sich an einen der runden Tische setzte. »Ja, und es ist rot!«, ergänzte Pablo. Rot war Violettas Lieblingsfarbe.
»Darf sich Ariane zu euch setzen?«, fragte Herr Eng. »Sie ist etwas unsicher, was Keime angeht. Vielleicht könnt ihr sie ein wenig unterstützen?«
»Klar!«, riefen Violetta und Pablo gleichzeitig. Ariane setzte sich zu den beiden an den Tisch, und beobachtete, wie sich Violetta die Nase an ihrem Ärmel rieb.
»Bist du sicher, dass du nicht krank bist?«, fragte Ariane.
